Sorry, ich muss euch nochmal auf die Nerven fallen mit meinen zwei - jetzt 7 Wochen alten - Kätzchen, Schwester & Bruder. Beide haben sich gut entwickelt, sind picobello stubenrein und haben auch das mit der Katzenklappe in der Badezimmertür sofort begriffen. Der Kleine frisst schon ordentlich Whiskas, aber die Kleine besteht auf ihrem Muttermilchersatz. Ab und zu nimmt sie ein paar Brekkies, aber mehr zum Zeitvertreib. Fleisch nimmt sie gar nicht, auch wenn ich ihr etwas von dem Saft ums Mäulchen schmiere oder ein paar Tropfen Milch drübergieße. Wenn sie beim gegenseitigen Putzen eine Bauchfalte ihres Brüderchens zu fassen kriegt, nuckelt sie endlos und mit Begeisterung - ich muss sie dann wegnehmen, sonst hat der Arme zu guter Letzt einen kahlen Bauch… Er wird natürlich vom guten Futter mit Riesenschritten groß und stämmig, sie dagegen ist noch ganz zart (aber durchsetzungsfähig). Langer Rede kurzer Sinn: Wie kann ich ihr das Fleischfutter schmackhaft machen?
Courmet?
Hallo Eva,
he,he, ja, als bemühte Katzen-Menschenmama hat man so seine Sorgen!
Einfacher Tipp: probier Querbeet alle Geschmacksrichtungen des Fertigfutters durch, wenn das Kätzchen noch so klein sind, am besten das ‚Junior‘ Futter. (Schön breiig)
Im ungünstigsten Fall hast Du einen einen Feinschmecker erwischt, der einfach nicht jedes x-beliebige Futter vor die Nase gesetzt haben will. Ansonsten gibt Ihr einfach Zeit, vielleicht ist Sie noch nicht so weit ‚entmuttert‘ wie Ihr Bruder. Es ist ja nicht so, dass Sie rein gar nichts frisst.
Geflügel kommt eigentlich immer gut (salz-fettfrei,Haut abmachen, kleine Häppchen schneiden), lock Sie doch mal damit, um zu testen, ob Sie überhaupt schon Festfutter will. Oder mit diesen übelst stinkenden Katzenpralinen von Whiskas, die Weichen mit Käserand drumherum. (Kitbits?) Aber das sollte nur ein Leckerchen bleiben.
ich würd sagen, versuch mal Geflügelfleisch, gekocht, püriert ohne Salz, mit wenig Fett, vielleicht mit Katzenmilch vermischt und das Ganze aus der Nuckelflasche.
Da die Kleine scheinbar immer noch saugen möchte …
Ich habe auch so ein kleines Fellbündel mit Muttermilchersatz großgezogen. Von der Umstellung auf feste NAhrung war die "Dame"am Anfang garnicht begeistert.
Bei mir hat es sogeklappt, das ich erst nur etwas von der Soße in die Milch gemichthabe (damit sie sich an den Geschmack gewöhnt) und nachher immer mehr. Ihr „festes“ Futter war am Anfang ehr suppig. Aber mit immer weniger Milch drin. Und auch mal hart und stur bleiben und eine Mahlzeit ausfallen lassen. Hört sich vieleicht grausam an, aber eine Katzenmutter sagt auch irgendwann: Milchbar geschlossen. Der Hunger treibt auch bei Katzen vieles rein.
Was das nucklen angeht: Es gibt Katzen, die Nuckeln auch als erwachsene Tiere gerne. (Es gibt auch Kinder, die sehr lange am Daumen lutschen).
Viel Glück mit den kleinen Tigern
Helene
P. S.: Wenn sie gerne Brekkies mag: Brekkies einweichen
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Offizielles Bulletin
Danke an alle für die guten Tipps, aber ich hätte mir gar nicht so viele Gedanken machen müssen - dies vielleicht auch als Beruhigung für alle „neuen“ Dosenöffner -, hat sich alles schönstens von selbst erledigt. Beide fressen wie die Scheunendrescher, auch die Milchliebhaberin hat sich einen Tag nach meiner besorgten mail von einer Mahlzeit zur anderen auf Fleisch gestürzt.
Kater und Katze - Lini & Toby - entwickeln sich prächtig, halten mich gekonnt von der Arbeit ab, was meinen Chef wenig entzückt, und ich hoffe, wir werden eine laaange, glückliche Zeit zusammen haben. (Die Katzen und ich, nicht der Chef und ich
Danke nochmals und euch allen viel Spaß mit euren laufenden, fliegenden, schwimmenden, kriechenden Lieblingen!
Eva