Hi, ich habe da wahrscheinlich ein Problem. Habe vor knapp drei Wochen einen Labradorwelpen bei einem Züchter gekauft. Dort sagte man uns es werden Labradore gezüchtet. Man stellte uns eine Labradorhündin vor welche angeblich die Mutter des Welpen war. Außerdem war da noch eine weitere erwachsene Hündin. Es sollen 10 im Wurf gewesen sein.
Jetzt habe ich herausgefunden, dass noch mindestens zwei weitere Hunderassen und auch noch Katzen zum Verkauf angeboten werden.
Zur Zeit schon wieder Labradorwelpen welche unmöglich von der Hündin sein können.
Wir haben zwar eine Ahnentafel bekommen aber ich denke sowas kann sich jeder an einem PC ausdrucken.
Unser kleiner Schatz war dann auch gleich so krank, dass wir zusätzlich noch mehrere hundert Mark beim Tierarzt lassen mussten und nur hoffen, dass sie keine bleibenden Schäden davongetragen hat.
Habt Ihr ne Ahnung was man gegen solche Leute unternehmen kann?
Ich bin jetzt nämlich tierisch sauer auf diese Leute.
Gruß Maike
Hi Maike,
daß du sauer bist ist klar, aber machen kannst du rechtlich nichts außer den Hund zurückgeben.
Leider ist rechtlich da so gut wie nicht´s zu machen es sei denn der Hund war nicht geeimpft oder war krank. Beim Ersteren, war es eine Vortäuschung einer nicht vorhandenen Eigenschaft, beim zweiten ein Mangel der"Ware".Ein Züchter den ich über den Tierschutz verklagt hatte, wurde vom Richter freigesprochen obwohl 2 Welpen aus dem angeblichen Wurf starben, mit den Worten: einen Toaster geben sie auch zurück!
Es ist leider so. Der Hund gilt je nach Sachlage immernoch als Sache.Manchmal zum Glück als Lebewesen.
D.h. Solange keine Tierquälerei vorliegt und das tut es nach deinen Aussagen nicht, hast du keine Chance.
Mein Tipp stell die Frage einem der Anwälte im Forum dann weisst du mehr.
Gruß Steffen
Hallo Maike, da der von Euch gekaufte Welpe wohl schon krank war, als Ihr ihn gekauft habt, würde ich auf alle Fälle eine Anzeige an das zuständige Veterinäramt schicken mit einem „Attest“ Eures Tierarztes, was der Hund genau hatte.
Dann sollte man, um weiteren Schaden zu vermeiden, das ganze publik machen; am besten über die Zeitung, Gespräche mit anderen Hundehaltern und Nachbarn.
Für den örtlichen Tierschutzverein ist es oft auch sehr wichtig, über solche Machenschaften Bescheid zu wissen.
Auf alle Fälle solltet Ihr auch noch mal den „Züchter“ zur Rede stellen, ihm gegebenenfalls mit der Zeitung drohen.
Ach ja, was noch ganz wichtig ist: Gerade solche Hundehändler halten es oft nicht für nötig, ihr Gewerbe als solches mitsamt Einkommen dem Finanzamt zu melden. Erledige das doch für den guten Mann
)) Für viele wird der Hundehandel uninteressant, wenn sie aun einmal Steuern nachzahlen müssen, und Du hast vielleicht viele Tiere vor großem Elend bewahrt…
Gruß Tanja
Ach ja, was noch ganz wichtig ist: Gerade solche Hundehändler
halten es oft nicht für nötig, ihr Gewerbe als solches mitsamt
Einkommen dem Finanzamt zu melden. Erledige das doch für den
guten Mann)) Für viele wird der Hundehandel uninteressant,
wenn sie aun einmal Steuern nachzahlen müssen,
Das kann leider auch nach hinten losgehen, denn dann bekommt er noch Begünstigungen und mehr Möglichkeiten abzusetzen. So das er vielleicht am Ende mehr verdinet und da noch mehr in der Richtung macht. Dann ist ja noch die Frage wie er das nennt und noch die eine oder andere nette Auslegungssache. Wir hatte es vor kurzem auch erst mit einer Züchterin und ich habe mich da eingehend bei allen möglichen Leuten erkundigt erkundigt.
Sonst hilft wirklich nur, das man das Vet. Amt und den Tierschutz einschaltet, denn meistens falles sie durch eine solche Überprüfung durch und die entsprechenden Stellen behalten es im Auge. Es wirkt um so besser, wenn sich mehrere Betroffene dort melden. Versuch doch noch andere Besitzer zu finden, die eine Tier dort gekauft haben und das gleiche Problem hatten oder haben. Desto mehr Leute sich darüber beschweren, desto eher besteht zug zwang für die betreffenden Stellen.
Gruß Daniela
Hallo Daniela, da ich im Tierschutz tätig bin
, wieß ich, daß die Meldung beim Finanzamt sehr oft größere Wirkung hat und habe die Erfahrung gemacht, daß eher dem Veterinäramt in solchen Dingen die Hände gebunden sind. Kein Finanzamt der Welt wird jemandem, der nicht pflichtgemäß seine Steuern zahlt, irgendwelche Vergünstigungen einräumen…
Gruß Tanja
PS: Natürlich ist es selbstverständlich, daß man entsprechenden Händler weiter im Auge behält, das sollte dann auch der örtliche Tierschutzverein übernehmen.
Hallo Daniela, da ich im Tierschutz tätig bin
, wieß ich,
daß die Meldung beim Finanzamt sehr oft größere Wirkung hat
und habe die Erfahrung gemacht, daß eher dem Veterinäramt in
solchen Dingen die Hände gebunden sind. Kein Finanzamt der
Welt wird jemandem, der nicht pflichtgemäß seine Steuern
zahlt, irgendwelche Vergünstigungen einräumen…
Ich weiß, das es mit der Definition zusammenhängt, obb er damit seinen Lebensunterhalt verdient und was er verdint. Wenn er zum Beispiel davon lebt, kann er alle Kosten die durch Unterbringung, Futter und anderes entstehen abziehen. Genauso wie die Bewirtungskosten für die Interessenten. Wenn er das dort geschickt macht, fällt er unter den Steuersatz und das Finanzamt kann gar nicht machen. Wenn er es natürlich nicht geschickt anstellt zahlt einmal kräfig nach und nimmt sich dann einen Steuerberater und lacht sich ins Fäustchen. Wenn ihm dann die Kosten zu hoch weden, läßt er es vielleicht als Liebhaberei eintragen und dann zahlt er auch nichts, wenn er es geschickt anstellt und die Ausgaben erhöht und dieses nachweisen kann. Es liegt auch an dem jeweiligen Finazamt, wie es dort eingeteilt ist.
Ich habe es gerade erst alles gelesen und mit Anwälten hinterfragt, da wir eine solche Zucht irgendwie behindern wollten. Wir hätten über diesen Weg keinen Chancen gehabt. Den egal auf welchen weg wir es gamacht hätten, sie hätte mehr verdient.
Von daher ist nicht alles so einfach.