Oha - das ist natürlich was anderes…
Hallo nochmal!
Der Hund läuft sofort raus, sobald irgendeine Tür (zum Garten,
Haustür) offen ist. Das offen lassen der Tür lässt sich in
manchen Situationen nunmal nicht vermeiden (zB beim ausräumen
des PKW nach dem Großeinkauf).
Was er anstellt? Er läuft zB ganz langsam auf jemanden zu und
zwickt ihm (völlig ohne Grund) in die Hand (nicht sehr fest,
aber es blutet schon), dann dreht er sich um und läuft ganz
langsam wieder weg, als sei nichts gewesen.
Wie bitte? Und das lässt deine Freundin durchgehen? Und was sagen die Leute, mit dener er so etwas macht? Das lässt sich doch niemand so einfach gefallen.
Eine Gefahr für andere Menschen ist er nicht. Es ist nur
lästig, dass er fast jeden, den er sieht, anspringt (legt die
Pfoten auf dessen Schultern) und anfängt zu „rammeln“.
Ausserdem unangenehm ist das natürlich auch Kindern gegenüber,
da sie meistens Angst haben, wenn ihnen so ein großer Hund
entgegenkommt!
Nach dem, was du weiter oben geschrieben hast, ist dieser Hund mit diesem Verhalten durchaus eine Gefahr für andere Menschen, vor allem für Kinder. Hier muss eure Freundin etwas dagegen unternehmen!
Verwöhnt nenne ich es, wenn der Hund anfängt zu bellen, wenn
er nicht den letzten Biss vom Essen kriegt. Ausserdem schläft
der Hund (ca 1,2 m hoch mit langen, hellen Haaren)
ausschließlich im Bett ein, und zwar nicht am Fussende. Er
neigt dazu, alles kaputtzumachen, was er sieht (alle Schuhe,
Tischtecken und Kleider im Schlafzimmer müssen weggeräumt
sein), räumt öfter Mülleimer und Wäschekörbe aus. Ausserdem
kann er nur schlafen, wenn die Zimmertür offen steht. Beim
Abendessen legt er den Kopf auf den Tisch und sabbert (gegen
sabbern kann er nichts tun, aber Kopf auf den
Essenstisch???).Diese Liste könnte ich beliebig lange
fortsetzen!
Danke, danke…bin restlos überzeugt. Was ich in diesem Fall machen würde: der Freundin ganz klipp und klar machen, dass, so lange sich ihr Hund so verhält, ich keinen Schritt mehr in ihr Haus machen würde. Dieser Hund ist tatsächlich schlecht erzogen.
Verstehst Du jetzt, was ich meine? Ich bin nicht gegen Hunde,
wir haben auch einen. Aber was zu viel ist, ist zuviel!
Zustimmung. Ich sehe aber das Problem eher darin, deiner Freundin klar zu machen, dass so ein Hundeverhalten unerwünscht und unangemessen ist. Sicher könnte auch ein 3jähriger Hund in der Hundeschule noch „umerzogen“ werden, aber die Freundin müsst ihr dann gleich miterziehen.
Gruß
Uschi