Soll ich mir eine Katze nehmen oder lieber warten?

Hallo zusammen!

Ich ziehe bald von der Wohnung meiner Eltern in eine eigene Wohnung und war es bis jetzt gewohnt, daß das sogenannte „bißchen Haushalt“ (daß das viel Arbeit sein muß, ist mir schon längst klargeworden *bg*) meine Eltern machen. Außer am Sonntag daß ich zumindestens mein Zimmer abstaube, ich müßte also meinen eigenen Haushalt mal genau selbst einteilen, so wie es mir am angenehmsten ist. jetzt zu meiner eigentlichen diesbezüglichen Frage:

Soll ich mir eine Katze nehmen oder lieber warten bis ich meinen Haushalt mal wirklich im Griff habe? Bei einer gesunden Katze müßte ich ja ca. einmal im Jahr zum Tierarzt gehen, also das wäre schon OK. Denn ich bin Katzen gewöhnt, seit ich vier Jahre war haben wir immer eine Katze gehabt (* 13.7.1973).

Ich freue mich schon im vorhinein auf gute Ratschläge, bin noch 'n echtes Greenhorn :wink:

Schöne Grüße aus Wien
Robert Zibrt

ob du sollst oder nicht, kann dir keiner raten, wichtig währe wohl, das du abschätzen kannst, wiviel zeit du für ein tier aufbringen kannst. wenn du oft weg bist um dich auszutoben, und party machst, solltest du eventuell noch warten. ein tier sollte ja nicht nur alleine sein.

gleich zu anfang würde ich raten, erstmal zu schauen, wie alles so klappt, welche bedürfnisse du hast und was du machen willst.
in einer stadtwohnung würde ich z.b auf eine katze zum wohle der katze, die dann ja nicht nach draussen kann, verzichten.
auch katzen haben ein recht auf frische luft und auslauf und nicht nur uf fressen, in der wohnung herumstrolchen und schlafen…

gruß

sonja

Hallo Sonja,

ob du sollst oder nicht, kann dir keiner
raten, wichtig währe wohl, das du
abschätzen kannst, wiviel zeit du für ein
tier aufbringen kannst. wenn du oft weg
bist um dich auszutoben, und party
machst, solltest du eventuell noch
warten. ein tier sollte ja nicht nur
alleine sein.

ich bin eigentlich nach der Arbeit fast nur noch zu Hause, außer am Wochenende, da gehe ich gerne zu den diversen Heurigen in der Umgebung von Wien, aber da bin ich auch spätestens zwischen 18.00 und 19.00 Uhr zu Hause. Nächtliche Ausgänge mache ich eigentlich nie. Manche würden mich deshalb sicher recht langweilig finden, aber ich brauche keine große Action. Ich bin ca. von 6.30 bis 14.30 in meiner Arbeit (Gleitzeit), was ich sehr praktisch finde, da kann ich schon recht zeitig nach Hause fahren.

Achja, Du hast nochwas gesagt, daß eine Katze lieber draußen herumlaufen sollte, naja…

Aber wir sind es eher gewöhnt Wohnungskatzen zu haben und ich in meiner neuen Wohnung habe eine riesige Loggia (12 m²), da könnte sich ein Kätzchen schon ein bißchen austoben ohne daß ihm was passiert (Verkehr, Streitereien mit Artgenossen etc.).

Weiter draußen am Stadtrand wo nicht so viel Verkehr ist, da könnte man eine Katze schon eher rumlaufen lassen, aber am Südrand von Wien ist ortsweise doch viel Verkehr, da wäre es mir leid um jede Katze der was passiert.

Außerdem habe ich noch recht frische Gefühle an meine verstorbene Katze:

Am Donnerstag mußten meine Eltern unsere Katze einschläfern lassen.

Angefangen hat es damit, daß sie vor zwei Wochen auf einmal nichts mehr fressen wollte. Am folgenden Montag war mein Vater dann mir ihr beim Arzt, der eine Leberentzündung festgestellt hat. In weiterer Folge waren meine Eltern dann manchmal fast täglich oder jeden zweiten Tag beim Tierarzt. Der erste Besuch hat gleich mal über 1000 Schilling gekostet und die Folgebesuche dann auch je über 500. Am Mittwoch Abend hat sie uns noch so lieb begrüßt und geschnurrt und am Donnerstag in der Früh waren wir noch recht zuversichtlich, daß alles wieder gut werden würde. Meine Eltern sind in die Veterinärmedizinische Universität gefahren und dort hat sich dann herausgestellt, daß sie mit der Bauchspeicheldrüse total überhöhte Werte hatte und daß ein sogenanntes FIP-Virus sich schon im ganzen Körper ausgebreitet hatte, wenn wir sie noch weiter versucht hätten, am Leben zu erhalten, wäre sie nur mehr vor sich dahinvegetiert, sie wäre an der Krankheit schön langsam verhungert. Ich muß da irgendwie an die Frühgeburten denken, die vor 10 - 20 Jahren noch keine Überlebenschance gehabt hätten, aber heute gibt es die Mittel dazu, daß sie überleben. Ich meine damit, daß unsere Katze in der heutigen Zeit keine Chance hatte, aber daß es vielleicht in ein paar Jahren auch bei FIP-infizierten Katzen Mittel und Wege geben könnte. Ich habe auch im Internet was über FIP gefunden:

http://ourworld.compuserve.com/homepages/VuPnet/FIP.HTM

Aber die schöne Erinnerung an sie kann uns zum Glück niemand nehmen. Ihr geht es ja jetzt wahrscheinlich gut, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, auch für Tiere. Die wirklich armen sind ja die, die noch weiterleben und mit dem endgültigen Trennungsschmerz klarkommen müssen.

Ich glaube, daß ich ganz ohne Katze auf längere Zeit nicht so glücklich wäre wie mit einer, seit ich vier Jahre war, hatten wir immer eine.

Schöne Grüße
Robert

tja, loggia hin, loggia her, ich halte es trotzdem für unartgerecht ein tier nur im haus zu halten. bei menschen (kindern) würde jeder gleich mit der polizei kommen um diese zu bfreien, bei tieren soll das aber in ordnung sein, ich kann es nicht verstehen…

wie schon weiter unten erwähnt, halte ich persönlich das aber für puren egoismus.
die katze verteht man ja nicht, aber trotzdem glaube ich das auch katzen eigentlich das bedürfnis haben raus zu kommen. das sowas nicht bestraft wird, muss halt jeder selber wissen was er tut, oder aber auch nicht.

gruß

sonja

Hallo Robert!
Natürlich mußt Du selbst entscheiden, ob Du Zeit und Geld für ein Haustier aufbringen kannst und willst. ICH könnte es mir jedenfalls nicht vorstelle, abends nach der Arbeit in eine leere Wohnung zu kommen. Niemand da, der einen braucht, der auf einen wartet… Es ist schön, wenn da 2 Augen hinter der Tür sitzen, weil sie Dich gehört haben.
Vielleicht solltest Du Dir gleich ein Pärchen anschaffen, Geschwister aus einem Wurf, dann haben sie sich gegenseitig, wenn Du nicht da bist. Aber ein Einzeltier paßt sich dem Zeitplan seines Dosenöffners völlig an.
Thema Freigänger: Von unseren Katzen geht keine hinaus. Sie kenne das nicht und wollen das auch gar nicht. Vermissen es dementsprechend auch nicht. Ich muß aber dazu sagen, daß wir Britisch Kurzhaar haben, eine sehr ruhige Rasse. Auch sehr pflegeleicht. Darauf solltest Du ebenfalls achten: Wenn Du wenig Zeit hast, täglich zu kämmen und zu bürsten, solltest Du Dir keine Perserkatze zulegen… In der reinen Wohnungshaltung müßtest Du natürlich Katzenmöbel haben, Kratzbaum, Toilette usw.
Tschüß
Carmen

:Thema Freigänger: Von unseren Katzen geht

keine hinaus. Sie kenne das nicht und
wollen das auch gar nicht. Vermissen es
dementsprechend auch nicht.

schade das der mensch so ignorant geworden ist, das er meint sich über lebewesen hinwegsetzen zu können.

ich kann ja damit leben, das leute sagen, das sie trotzdem gerne einen stubentiger haben wollen, aber das eine katze es nicht vermissen würde…

eigentlich könnte man auch menschen darauf trainieren, das sie nicht heraus wollen, es nicht kennen und daher auch nicht vermissen…

ich denke das man doch eigentlich ehrlich sein sollte, und dann müsste man zugeben, das es uns menschen egal geworden ist, ob katzen gerne draussen währen oder nicht. das es purer egoismus ist, eben weil die wohnung so leer ohne die katze ist.

mag sein das auch deine katze nicht gewohnt ist draussen zu sein und sich heutezutage erschrecken würde, wenn sie ein stück himmel sehen würde, und ohne das ich irgendwem vorwerfen möchte, das er sich ein tier in der wohnung hält, glaube ich dennoch das diese haltung nicht natürlich ist.

schliesslich kann man jedes lebewesen dazu bringen keine ansprüche zu stellen, aber ob das auch immer die natürliche verhaltensweise ist, sei dahingestellt…

gruß

sonja

(…) Aber ein
Einzeltier paßt sich dem Zeitplan seines
Dosenöffners völlig an.

Das stimmt so nicht immer. Meine Katze kam zu mir, als ich noch verheiratet war. Wir hatten völlig unterschiedliche Arbeitszeiten, so daß also meistens jemand zu Hause war. Da ging´s der Katze gut. Dann Scheidung, ich hab eine andere Arbeit gefunden, war den ganzen Tag weg, und die Katze zeigte deutliche Verhaltensstörungen. Obwohl sie eine Katzenklappe hatte und raus und rein konnte, wie sie wollte. Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, daß sich ein Tier wohlfühlt, wenn es nicht raus kann, lange allein ist und keine Gesellschaft hat (vielleicht wie eine im Altenheim kasernierte Oma?)
Natürlich entscheidet letztlich jeder selbst, und ich will auch niemandem ein schlechtes Gewissen einreden, aber trotzdem frage ich mich (und Euch), ob nicht eine artgerechte Tierhaltung (bzw., wenn man so will, Glück und Zufriedenheit des Tigerchens) wichtiger ist als eigene Kuschelbedürfnisse.

Gruß
Susanne

Hallo Sonja,
wir haben es ausprobiert und unsere Katzen mit hinaus genommen und Du kannst mir glauben: sie wollen es nicht!
Abgesehen davon wohnen wir an einer viel befahrenen Straße (B54), auf der anderen Seite befindet sich eine Eisenbahnstrecke und ein Wald. Es wäre nicht die erste Katze, die überfahren von Autos oder Eisenbahn oder von Jägern erschossen irgendwo liegen würde. Denn leider sieht man Katzen und Hunden nicht an, ob sie gegen Tollwut geimpft sind oder nicht.
Wo liegt also unsere Verantwortung? Wir müssen unsere Tiere schützen, das machen wir auch, in dem wir sie NICHT hinaus lassen!
Grüße!
Carmen

hey carmen,

nein, nein, vorwerfen will ich dir persönlich nichts, aber merkst du das?

vielbefahrene strasse eisenbahn, jäger die totschiessen…

es geht ja um dieses verständnis, zu begreifen und vielleicht neu zu lernen, das tiere nicht dazu geboren werden, unsere kuscheltiere zu sein. sie sind lebewesen und in der natur hätten sie einen geregelten tagesablauf, dr nicht nur daraus besteht einer wollkugel hinterherzujagen oder aber einen vogel durchs fenster zu beäugen. abgerundete extraweiche katzenstreu entringt mir eher ein schiefes lächeln als verzücktes aufquitschen, und ragout al kaninschen mit petersil angereichert finde ich gelinde gesagt pervers.

katzen die natürlich leben dürften würden sich nicht vor draussen fürchten und würden es geniessen mal den jagdtrieb, der irgendwie schon abgezüchtet ist, hervorkramen. eine katze, die ist wie ein tier, würde nicht nur sheeba und sonst nichts mögen…

die tiere die wir meschen uns halten sind eben nicht mehr richtig tier, wir vermenschlichen sie. ich bin natürlich nicht dafür das man tiere mis behandelt, aber ich finde das sie irgendwie mal wieder tier sein sollen dürften, mit all den höhen und tiefen.

würdest du dein kind (falls du welche hast) immer einsperren aus angst, das es unter die räder kommt, es nass wird, es sich verläuft, es…?
natürlich sind tioere widerum keine kinder, aber warum soll man sein tier immer einsperren und ihm gar nicht die chance geben auch an die (gesunde?) luft zu kommen?

müsste ein vernünftig denkender mensch, sich nicht damit auseinander setzen und sich sagen: nein, ich habe weder einen garten noch freilauf, sondern nur betonwüste, autogestank und keine artgerechte möglichkeit, also verzichte ich (zum wohle des tieres?) auf „zimmerhaltung“?

wenn ich mir pflanzen kaufe, ich liebe exoten, vanille, bananen, kakao, litschi etc. dann setze ich mich hin und überlege, wie und ob ich diesen pflanzen eine natürlich umgebung schaffen kann. meine wohnung ist mitlerweile wie ein gewächshaus, alle pflanzen haben die klimatischen bedingungen die sie benötigen. also könnte ich auch sagen, mir egal, ich will vanille haben, kümmere mich nicht darum ob es ihr gut geht und sehe was passiert.
die pflanze wird mir eingehen, katzen/tiere lernen damit zu leben, aber schade ist es in beiden fällen, weil ich versuche meinen willen zu erzwingen.

währe ich gesetzgeber, dann würde ich es verbieten wollen, aus respekt dem tier gegenüber, da tiere bei uns eine sache sind, wird eben weiter jeder tun können was er will, es ist ja nur im zweifelsfalle sachbeschädigung…

ob das gut ist…?

gruß

sonja

Hallo Sonja,
zu Wohnungshaltung oder Freigang kann man durchaus geteilter Meinung sein. Nur finde ich Deine Meinung schon sehr extrem.

sie sind lebewesen und in der
natur hätten sie einen geregelten
tagesablauf,

vielleicht solltest Du Dich mal bei der Tierhilfe engagieren und Dich dort um freilaufende Katzen mit „geregeltem“ Tagesablauf kuemmern. Vielleicht siehst Du dann die Wohnungshaltung als Alternative auch ein wenig anders.

katzen die natürlich leben dürften würden
sich nicht vor draussen fürchten und
würden es geniessen mal den jagdtrieb,
der irgendwie schon abgezüchtet ist,
hervorkramen.

auch eine Wohnungskatze ist und bleibt ein Raubtier, selbst wenn sie in der Wohnung eben „nur“ z.B.Fliegen und Motten fangen kann.

die tiere die wir meschen uns halten sind
eben nicht mehr richtig tier, wir
vermenschlichen sie.
aber ich finde das sie irgendwie mal
wieder tier sein sollen dürften, mit all
den höhen und tiefen.

das muss aber nicht unbedingt Unfaelle mit einschliessen. Ich denke schon, dass wir Menschen dazu da sind, Katzen vor Gefahren zu schuetzen, die sie selbst nicht beurteilen koennen z.B. viel und schneller Autoverkehr.

würdest du dein kind (falls du welche
hast) immer einsperren aus angst, das es
unter die räder kommt, es nass wird, es
sich verläuft, es…?

ein Kind kann lernen, sich dem Strassenverkehr anzupassen und zur Not nach dem Weg fragen. Wenn die Katze das eines Tages vielleicht auch kann, stimme ich Dir zu

müsste ein vernünftig denkender mensch,
sich nicht damit auseinander setzen und
sich sagen: nein, ich habe weder einen
garten noch freilauf, sondern nur
betonwüste, autogestank und keine
artgerechte möglichkeit, also verzichte
ich (zum wohle des tieres?) auf
„zimmerhaltung“?

und lasse sie statt dessen im ueberfuellten TH sitzen, wo sie sich mit Sicherheit wohler fuehlt als bei mir. Solange die Katzen nicht reden koennen, werden wir hier wohl auf Vermutungen angewiesen sein. Unsere Kater sind reine Wohnungskatzen mit einer katzennetzgesicherten Terrasse. Sie sind lebhaft, verspielt, fangen Fliegen usw., ihr Fell glaenzt, sie zeigen keinerlei Protestverhalten z.B. pinkeln ausserhalb des Katzenclos und erfreuen sich lt. TA bester Gesundheit. Ob das jede Freilaufkatze von sich behaupten kann?
Herzl. Gruesse
Inge m. Felix, Fridolin und Fritzchen

:vielleicht solltest Du Dich mal bei der

Tierhilfe engagieren und Dich dort um
freilaufende Katzen mit „geregeltem“
Tagesablauf kuemmern. Vielleicht siehst
Du dann die Wohnungshaltung als
Alternative auch ein wenig anders.

ich habe mich auf teneriffa 1 jahr lang um katzen und hunde gekümmert-

das muss aber nicht unbedingt Unfaelle
mit einschliessen. Ich denke schon, dass
wir Menschen dazu da sind, Katzen vor
Gefahren zu schuetzen, die sie selbst
nicht beurteilen koennen z.B. viel und
schneller Autoverkehr.

klar, muss man das, aber muss man sich auch ein tier holen, wenn man weiss, das der verkehr sie plattfährt?

:ein Kind kann lernen, sich dem

Strassenverkehr anzupassen und zur Not
nach dem Weg fragen. Wenn die Katze das
eines Tages vielleicht auch kann, stimme
ich Dir zu

und lasse sie statt dessen im
ueberfuellten TH sitzen, wo sie sich mit
Sicherheit wohler fuehlt als bei mir.

stellt sich die frage, warum denn so viele tiere im heim sitzen, gerade jetzt wird es doch wieder wie jedes jahr zu extremen platzmängeln im th kommen, weil menschen, die vorher nicht nachgedacht haben, tiere unter den tannenbaum legen…

Solange die Katzen nicht reden koennen,
werden wir hier wohl auf Vermutungen
angewiesen sein. Unsere Kater sind reine
Wohnungskatzen mit einer
katzennetzgesicherten Terrasse.

ich gehe mal davon aus das die terasse draussen ist, also kommen sie ja doch noch mal heraus :wink:

ich bin eigentlich auch nicht extrem radikal, ich glaube nur das ein grossteil der menschen, die sich tiere holen, nicht in erster linie an das tier denken, sondern an ihre bedürfnisse.
ich meine auch das tiere ebe nicht nur zur belustigung und zur gesellschaft von menschen geboren werden, sondern das sie auch ein recht auf ein wenig normalität haben sollten.

Solange der tierhalter vernünftig damit umgeht, dem tier auch eine artgrechte haltung angedeihen lässt, habe ich nichts dagegen, aber ich frage mich, warum einfach so viele leute, (und das sind nicht nur irgendwelche „unterklassenmenschen“)sich nicht um die bedürfnisse der tiere kümmern…

Sie sind

lebhaft, verspielt, fangen Fliegen usw.,
ihr Fell glaenzt, sie zeigen keinerlei
Protestverhalten

dann wirst du mit sicherheit zu denen gehören, die dentieren wirklich alles bieten, was das tier braucht :smile:

Ob das jede

Freilaufkatze von sich behaupten kann?

bestimmt nicht, aber ich könnte nun ja mal ganz utopisch werden, müssten wir dann nicht eigentlich alle tiere mit nach hause nehmen? die vögel, die am leim kleben bleiben, die tauben, die abgeschossen werden, die fliegen, die der klatsche zum opfer fallen, all die anderen tiere, die in der wildnis leben und denen böses geschehen kann?

natürlich nicht 100% ernstgefragt, aber ein funke wahrheit ist daran, oder?

Im übrigen mag ich tiere, nur würde ich mir keines in der wohnung halten wollen, wenn ich mal ganz viel geld habe, dann hätte ich gerne einen bauernhof mit tieren, tieren, tieren, aber bis dahin…

-)

gruß

sonja

:vielleicht solltest Du Dich mal bei der

Tierhilfe engagieren und Dich dort um
freilaufende Katzen mit „geregeltem“
Tagesablauf kuemmern. Vielleicht siehst
Du dann die Wohnungshaltung als
Alternative auch ein wenig anders.

ich habe mich auf teneriffa 1 jahr lang
um katzen und hunde gekümmert-

da ist Dir das Elend dieser Tiere sicher nur zu bekannt.

klar, muss man das, aber muss man
sich auch ein tier holen, wenn man weiss,
das der verkehr sie plattfährt?

gerade dann bietet sich doch eine weitestgehend moegliche Wohnungshaltung eigentlich an

stellt sich die frage, warum denn so
viele tiere im heim sitzen, gerade jetzt
wird es doch wieder wie jedes jahr zu
extremen platzmängeln im th kommen, weil
menschen, die vorher nicht
nachgedacht haben, tiere unter den
tannenbaum legen…

das ist eine ganz schlimme Sache, die aber auch nicht dadurch besser wird, dass Tiere nur noch dorthin vermittelt werden, wo sie auch Freilauf haben. Im Gegenteil glaube ich, dass viele Tiere gerne ihren TH-Aufenthalt mit einer katzengerecht eingerichteten Wohnung tauschen wuerden. Man muss natuerlich schon einige Zugestaendnisse machen. Unsere 3 Kater leben auf 110 qm m. div. Kratzbaeumen und Zugang zu allen Raeumen (ausser Gaeste-WC)+ 15 qm Terrasse mit Naturkratzbaum m. Liegeflaechen. Auf allen Schraenken sind Liegeplaetze eingerichtet, schlafen koennen sie -wenn sie wollen- auch um Bett. Ich denke, dass sie sich recht wohl fuehlen.

ich gehe mal davon aus das die terasse
draussen ist, also kommen sie ja doch
noch mal heraus :wink:

jeden Tag und bei jedem Wetter. Die Terrasse ist ueberdacht, trotzdem sind sie bei schlechtem Wetter auch schnell wieder drin.

ich bin eigentlich auch nicht extrem
radikal, ich glaube nur das ein grossteil
der menschen, die sich tiere holen, nicht
in erster linie an das tier denken,
sondern an ihre bedürfnisse.
ich meine auch das tiere ebe nicht nur
zur belustigung und zur gesellschaft von
menschen geboren werden, sondern das sie
auch ein recht auf ein wenig normalität
haben sollten.

Solange der tierhalter vernünftig damit
umgeht, dem tier auch eine artgrechte
haltung angedeihen lässt, habe ich nichts
dagegen, aber ich frage mich, warum
einfach so viele leute, (und das sind
nicht nur irgendwelche
„unterklassenmenschen“)sich nicht um die
bedürfnisse der tiere kümmern…

Da sind wir 100% einer Meinung.

Sie sind

lebhaft, verspielt, fangen Fliegen usw.,
ihr Fell glaenzt, sie zeigen keinerlei
Protestverhalten

dann wirst du mit sicherheit zu denen
gehören, die dentieren wirklich alles
bieten, was das tier braucht :smile:

Wir geben uns Muehe - obwohl unsere Moebel gluecklicher waeren ohne Katzen :smile:)

natürlich nicht 100% ernstgefragt, aber
ein funke wahrheit ist daran, oder?

ein Funke schon, aber jetzt muessten wir uns natuerlich fragen, was ist mit der Maus/Ratte/Vogel usw. die die freilaufende Katze aus purem Jagdtrieb, nicht nur aus Hunger toetet.

Im übrigen mag ich tiere, nur würde ich
mir keines in der wohnung halten wollen,
wenn ich mal ganz viel geld habe, dann
hätte ich gerne einen bauernhof mit
tieren, tieren, tieren, aber bis dahin…

-)

schoener Gedanke, aber der Jackpot diese Woche wieder anders vergeben ist, muessen wir wohl noch ein wenig warten :smile:)
Herzl. Gruesse
Inge m. Felix, Fridolin und Fritzchen