Moin!
Im letzten Jahr haben wir unsere Terasse aus Beton gegossen. In diesem Jahr sollen Fliesen drauf. Erste Beratungsgespräche ergaben, daß wir grundieren, Unebenheiten glätten, abdichten (PCI Seccoral) und dann die Fliesen kleben sollen. Klingt gut, aber wie sieht es nach ein paar Wintern aus? Hat jemand wichtige Tips, mit denen ich möglichst lange Freude an meiner Terasse habe? Erfahrungen? Irgendwelche "Bloß-nicht"s?
Tausend Dank vorab!
Munter bleiben… TRICHTEX
Moin!
Im letzten Jahr haben wir unsere Terasse aus Beton gegossen.
In diesem Jahr sollen Fliesen drauf. Erste Beratungsgespräche
ergaben, daß wir grundieren, Unebenheiten glätten, abdichten
(PCI Seccoral) und dann die Fliesen kleben sollen.
Wer viel fragt, bekommt viele Antworten. Einigkeit herrscht bislang soweit, daß der Beton erst grundiert wird, dann Unebenheiten ausgeglichen werden (Traßhaltige Ausgleichsmasse gegen Ausblühungen) und dann mit bituminöser Dichtschlämme abgedichtet werden soll. Danach geht’s richtig los. Ditra-Matte (Schlüter) aufkleben und dann fliesen? Damit wäre eine Drainage vorhanden. Oder Watec 3E/4E (Gutjahr) auflegen und da die Fliesen drauf (vollständige Entkopplung und Drainage)?
Blöd dabei ist, daß beide Systeme noch nicht lange am Markt sind und es deshalb keine Langzeiterfahrungen geben kann.
Eines haben beide Systeme gemeinsam: Sie werden fest mit den Fliesen verbunden und sind teurer als die angedachten Ströher-Fliesen. Sollte sich doch etwas heben oder es zu Abplatzungen kommen, dürfte eine Reparatur ziemlich schwierig werden. Hat denn nicht irgendjemand (gute) Langzeiterfahrungen und könnte mir entsprechende Empfehlungen geben?
Und dann wäre da noch Alcetro von Syronorm, was aber für meinen Fall zu hoch baut.
Munter bleiben… TRICHTEX
Hi,
Im letzten Jahr haben wir unsere Terasse aus Beton gegossen.
In diesem Jahr sollen Fliesen drauf. Erste Beratungsgespräche
ergaben, daß wir grundieren, Unebenheiten glätten, abdichten
(PCI Seccoral) und dann die Fliesen kleben sollen.
Mit diesem Thema (Fliesen im Aussenbereich) habe ich mich seinerzeit intensiv beschäftigt. Eigentlich lässt sich alles auf einen kurzen Nenner bringen: egal was man macht - für die Ewigkeit ist es nicht. Je nach Aufwand kann man nur die Abstände zwischen den Neuverfliesungsaktionen leicht verändern. Bei „normalem“ Verlegen (Dichtschlämme und dann Buttering-Floating) kannst Du, je nach Klima, von ca. 5 Jahren Haltbarkeit ausgehen. Mit den Hightech-Unterbauten kann man u.U. 2-3 Jahre hinzufügen. Ob sich das lohnt muss man selber entscheiden.
Warum eigentlich auf einer Terrasse überhaupt fliesen? Ich würde da Steinplatten im Sandbett legen, dann hat man diese Probleme nicht.
Gruß
Stefan
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Moin!
Mit diesem Thema (Fliesen im Aussenbereich) habe ich mich
seinerzeit intensiv beschäftigt. Eigentlich lässt sich alles
auf einen kurzen Nenner bringen: egal was man macht - für die
Ewigkeit ist es nicht.
Gut, das ist zwar ärgerlich, aber eben systembedingt.
Je nach Aufwand kann man nur die
Abstände zwischen den Neuverfliesungsaktionen leicht
verändern. Bei „normalem“ Verlegen (Dichtschlämme und dann
Buttering-Floating) kannst Du, je nach Klima, von ca. 5 Jahren
Haltbarkeit ausgehen. Mit den Hightech-Unterbauten kann man
u.U. 2-3 Jahre hinzufügen. Ob sich das lohnt muss man selber
entscheiden.
Ich hatte eigentlich gehofft, 10 - 15 Jahre zu erreichen. 5-8 Jahre sind ja ernüchternd :-/
Warum eigentlich auf einer Terrasse überhaupt fliesen? Ich
würde da Steinplatten im Sandbett legen, dann hat man diese
Probleme nicht.
Auf den Beton? Hm. Bei normalen Terrassenplatten komme ich da mindestens 5cm höher. Dann passen die Stufe zum Haus und die Treppe zur Terrasse nicht mehr so recht. *grübel*
Für Alternativen bin ich aber auch offen…
Munter bleiben… TRICHTEX
hi Gunther,
Bin seit meiner Jugend „Hobbymaurer“, gelernt von meinem Vater Tiefbaupolier und Landwirt. Als Winterarbeit dünnwandige (3cm)Brunnentröge hergestellt.
Damals vor 40Jahren, als Nebenverdienst ausgeleierte Sandsteintreppen mit spez.Cementmörtelmischungen(farbecht) repariert.Das Problem war, die auf null auslaufenden Reparaturflächen.
Zement braucht immer, ohne auszutrocknen eine genügendlange Abbauzeit,d.h. es muss immer bis ca. 2 Monate mit Abdeckungen(Emballage), feucht gehalten werden.
1973 bekam ich durch Zufall einen Auftrag aussen bei einem Neubau ein Klinkerboden (6 x 4 m) zu verlegen.
3 Fliessenlegerfirmen haben wegen Frostgefahr abgelehnt .
Auf dem bestehenden neuen Betonboden, mit Zement/Sand überzug (ca.3-5 cm), Mischungsverhältnis P200 die rechteckigen „Klinker“, in gewünschter mosaikform verlegt.Gefälle nach aussen 5mm/m.
Dreifach, feuchte Emballagebahnen aufgelegt.
Nach 3 Tagen mit gleicher Mörtelmischung ausgefugt.
2 Monate mit gleicher Abdeckung feucht gehalten.
Gab überheblich, lebenslange Garantie !
Bis heute noch nie ein "Klinker"abgefroren.
Mein Vorschlag:
Besorg „Klinkerplaten aussen“ mit Struktur
Such einen jungen Maurer (ev. Lehrling)
Das genaue planieren der Ueberzugfläche, sowie das Verlegen der „Klinker“ in den Koordinaten braucht einige Berufs-Erfahrung.
Das einzige was Du machen sollst: 2 Monate feucht halten.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.