Hallo Ihr Lieben!
Wir wollen unsere alte „Kaffee-Küche“ zum Bad umgestalten! Deshalb haben wir die alten Fliesen (nur über Arbeitsplatte), das Laminat und die Tapeten komplett entfernt!
Da kam jetzt unter dem Laminat ein Holzboden zum Vorschein! Wir haben das Häusle erst kürzlich erworben, deshalb wussten wir nicht, was unter dem Laminat usw. ist…
Jedenfalls ist das Haus Bj. 1938 und die Decken sind auch keine Betondecken sondern „Feldboden“. Auf dem „gefundenen“ Holzboden (Holzbretter) befindet sich ein ur-alter PVC-Bodenbelag, der mit dem Holzboden verklebt wurde. Außerdem besteht eine Wand des Bades aus einer sogenannter „Ständerwand“. D.h. Ständerwerk (als Mauer) aus Metall, dann Iso-Matten drin und normalerweise Rigipsplatten drauf!
Jedoch sind keine Rigipsplatten beim Verkleiden der Ständerwand verarbeitet worden, sondern Presspanplatten (ca. 12 mm)! Also haben wir jedes kleinste Schnipselchen Tapete von dieser entfernt.
Jetzt meine Fragen:
Wie kann ich den Boden und die eine vorhandene Ständerwand (Presspanplatte!!) fliesen???
Gibt es eine Art Grundierung, welche ich auf die Spanplatten draufgeben kann um anschliessend den Flexkleber für die Fliesen anzubringen? Oder geht es, wenn ich Rigipsplatten auf die Presspanplatten schraube -und dann fliese-??
Kann ich auf den Holzboden Rigipsplatten verlegen um dann evtl. noch Fliesestrich einzusetzen? Es darf nicht zu hoch werden wg. der Türe, weche dann nicht mehr auf noch zu geht!
Welche Möglichkeiten gibt es???
BITTE HELFT MIR! Ich weiss nicht mehr weiter!
Wer kann mir dazu was schreiben?!
Liebe Grüsse aus dem sonnigen Nürnberg :o))))
Kerstin
Hallo Kerstin!
Wir wollen unsere alte „Kaffee-Küche“ zum Bad umgestalten!
Da kam jetzt unter dem Laminat ein Holzboden zum Vorschein!
Das Haus ist Dein Eigentum. Deshalb vermute ich, Du möchtest keine oberflächlich und nur für kurze Zeit dekorierenden Maßnahmen durchführen, sondern suchst die dauerhafte Lösung. Jetzt möchtest Du ein Badezimmer einbauen, also einen Raum, in dem es naß werden kann.
„Ständerwand“. D.h. :Ständerwerk (als Mauer) aus :Metall, dann Iso-Matten drin :und normalerweise :Rigipsplatten drauf!
Jedoch sind keine :Rigipsplatten beim Verkleiden :der Ständerwand verarbeitet :worden, sondern
resspanplatten (ca.
12 mm)!
Spanplatten würde ich entfernen. Einbau des vorhandenen Iso-Materials kontrollieren, mit sorgfältig verklebten Nähten eine Dampfsperre einbauen und 2lagig Feuchtraum-Gipskartonplatten oben drauf. Vielleicht würden manche Leute die Spanplatten auch lassen, wo sie sind, aber ich halte nur wenig davon, auf ungeeignetem Untergrund aufzubauen. Wenn die Spanplatte durch Feuchtigkeitseinwirkung quillt und fault, kommt Einsicht zu spät.
Kann ich auf den Holzboden Rigipsplatten verlegen um dann
evtl. noch Fliesestrich einzusetzen?
Das halte ich für eine abenteuerliche Schichtung. Alles alte Zeug so weit es irgend geht, muß raus. Reden wir über Erdgeschoß oder ein Obergeschoß? Wie sieht die tragende Konstruktion unter den Brettern aus?
Gruß
Wolfgang
Hi
Spanplatten an der Wand in nem Feuchtraum wären mir unheimlich… was wenn das Zeug doch arbeitet…?
Kann ich auf den Holzboden Rigipsplatten verlegen um dann
evtl. noch Fliesestrich einzusetzen? Es darf nicht zu hoch
werden wg. der Türe, weche dann nicht mehr auf noch zu geht!
rigips als Bodenbelag
ist hoffentlich nicht dein Ernst. Wenn das ein bad werden soll erst eine Wasserdichte trennschicht, dann z.B. Estrichplatten, dann Fliesen.
HH
Hallo Kerstin,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Hier nochmal ein Link wo Du alles wichtige nachlesen kannst und sogar einen Materialverbrauchsrechner hast. Viel Spaß noch beim Renovieren.
http://www.rigips.de/home.asp
Viele Grüße
Tom
Hallo,
investiere unbedingt das Geld für einen professionellen Fliesenleger. Lass Dir aber von ihm Referenzen geben und überzeuge Dich dort vor Ort von der Qualität seiner Arbeit.
Den Tip gibt Dir einer, der in mehreren Wohnungen eines Altbaus (auch Holzbalkendecken) seine eigenen - teilweise leidvollen - Erfahrungen gemacht hat. Kaum ein Heimwerker dürfte die hier nötigen Erfahrungen mitbringen ! Und weiter kann man den Heimwerker für Gewährleistungen nicht heranziehen.
Gruß
Karl
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Bei mir…
Hallo!
Hallo!
… habe ich bei der kompletten Wohnungsrenovierung die alte Dielung im Bad herausgerissen, weil die sehr schlecht war.
Also ev. neue Dielung (es gibt auch andere Möglichkeiten),
aber zumindest mal eine Ecke aufmachen und nachsehen.
Darauf dann eine Laage Fermacell-Estrisch-Elemente.
Das dann mit PCI-Lastogum gestrichen, und darauf gefliest.
Bis jetzt (2 Jahre) gab es kein Problem.
Ich meine aber auch, dass sich das ganze mal jemand ansehen soll, der den völligen Überblick hat.
Auch sollte man sich im Bad überlegen, ob und wo im Fussboden Leitungen verlegt werden müssen. Das war bei mir eine ganze Menge.
Ich denke doch, dass Du ohne die komplette Entfernung des Fussbodens kaum ein Bad bauen kannst.
Hab eben noch ein Foto von meiner Bauphase gefunden.
Die Abwasserleitungen fehlen hier sogar noch…
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/33/1914533/8…
Grüße, Steffen!
Hallo Steffen!
… habe ich bei der kompletten Wohnungsrenovierung :die alte Dielung im Bad :herausgerissen…
Sofern es sich um das eigene alte Haus handelt, ist es oft die einfachste, preiswerteste und dauerhafteste Lösung, bis auf die tragende Konstruktion alles rauszureißen und zu entsorgen. Ein paar zu rettende unverbastelte Sachen werden vorher vorsichtig ausgebaut und der Rest wandert auf den Container. Die Geschichte der meisten alten Häuser ist wechselhaft. Da finden sich mit bedenklichen Chemikalien behandelte Sachen, aus der Not heraus entstandene Provisorien, viel Pfusch, unsachgemäß verarbeitetes Material und nur selten wurde an Brandschutz, thermische Isolation, Lage des Taupunkts und Schallschutz gedacht. Ähnliches gilt für die komplette Dachkonstruktion. Dafür sind überhaupt erst seit wenigen Jahren Konstruktionen üblich, die zuverlässig und dauerhaft trocken bleiben und bei denen man sich nicht totheizt. Auch bei Installationen für Wasser, Abwasser, Heizung und E-Anlage lohnt es so gut wie nie, irgend etwas erhalten zu wollen. Hört sich rigoros und teuer an, ist aber bei Berücksichtigung der Betriebs- und Instandhaltungskosten des Hauses meistens die preiswerteste aller Methoden.
Gruß
Wolfgang
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Hallo,
danke Euch allen! Ihr macht mir ja nicht viel Hoffnung günstig aus der Sache rauszukommen! :o((
Also Ihr meint, man kann da so gut wie garnix selber machen, sonder hauptsächlich einne Fliesenleger arbeiten lassen…
Schade. Werde mich mal nach einem fundierten Fliesenleger umhören.
Liebe Grüsse
Kerstin
Hallo Kerstin!
Ihr macht mir ja nicht viel :Hoffnung günstig aus der :Sache rauszukommen!
Günstig gehts schon, aber nicht auf die Schnelle und nicht durch Aufbau auf ungeeignetem Untergrund.
Also Ihr meint, man kann da :so gut wie garnix selber :machen, sonder hauptsächlich :einen Fliesenleger arbeiten :lassen…
Man(n) und auch Frau können so gut wie alles, jedenfalls sehr viel, selber machen. Du mußt nur mit Verstand und Sorgfalt an die Sache heran gehen. Was hindert Dich, die Spanplatten von den Wänden und die Dielen vom Fußboden zu entfernen? Dann wirst Du sehen, was darunter los ist.
Es gibt noch eine Menge Details zu berücksichtigen… wie und aus welchem Material verlegt man sachgerecht Wasserleitungen… wie haben Abflußrohre verlegt zu werden, damit es hinterher nirgends gluckert und stinkt… wie stellt man einen geeigneten (Trocken-)estrich und seinen Unterbau her… wie baut man eine Dusch- oder Badewanne ein und wie installiert man einen Waschtisch… wie schneidet man Wand- und Bodenfliesen, stellt Durchbrüche her und wo beginnt man zweckmäßigerweise mit dem Verlegen … wo dürfen Steckdosen im Bad installiert werden und wo nicht … und … und … und … insgesamt viele Details.
An einem älteren Haus gibts eigentlich immer etwas zu tun und wenn man für jeden Kleinkram Handwerker braucht, wird es ein teurer Spaß und manchmal ist es gar kein Spaß, wenn nämlich gepfuscht wird. Deshalb kann es sich lohnen, sich im Laufe der Zeit die erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Werkzeuge selbst zuzulegen. Als Einstieg halte ich Berufsschulbücher für gut geeignet. Mit einem Minimum an Theorie, dafür praxisgerecht und anschaulich, kommst Du für kleines Geld an das erforderliche Grundwissen. Der Rest ist Übung. Wenn Du mit den Büchern für Sanitärinstallateure und Fliesenleger beginnst, hast Du schon mal einen Grundstock. Je nach Bedarf wird das nötige Werkzeug gekauft und dann legst Du los.
Ein handwerklich unbeleckter Mensch sollte aber nicht unbedingt mit dem Bau eines kompletten Badezimmers beginnen.
Gruß
Wolfgang