wir stehen vor der Entscheidung, welchen Boden unsere künftige
Wohnung erhalten soll. Nach einigem Hin und Her sind wir nun soweit,
dass Clickparkett für uns das Beste wäre. Nun frage ich mich aber
gerade, wie verhält sich denn Clickparkett bei einem eventuellen
Wiederausbau? Es mag gut möglich sein, dass wir uns in 2-3 Jahren
wieder verändern wollen und dann wäre nun die Frage, ob man
Clickparkett einfach wieder entklicken und mitnehmen kann. Dass in
2-3 Jahren der Parkett nachdunkelt und wir ggf. dann das Parkett
einmal schleifen müssen wäre ok, auch das wir Parkett nachkaufen
müssen wegen Verschnitt und anderen Maßen in neuen Räumen auch ok
Nur kann man die Clickelemente überhaupt wieder auseinandernehmen,
mitnehmen und wieder einbauen?
wie kommt man denn darauf, so was bei umzug mitnehmen zu
wollen???
wie kommt man bei Preisen von bis zu 60€/qm darauf, das nach 2…3Jahren einfach auf den Müll zu schmeißen oder zu verschenken?
Gruß
loderunner (der kein Erfahrungen damit hat)
Genau das ist der Hintergrund. Der Wohnungseigentümer will hier die Anschaffung des Parketts nicht finanzieren, sprich wir müssen das in Eigenregie bezahlen. Daher sehe ich es dann auch nicht ein, den Boden dort zu lassen und daher die Grundfrage dieses Artikels: macht das dann überhaupt Sinn Parkett zu nehmen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das solltet Ihr wirklich genau überlegen, denn ihr müßt wahrscheinlich auch die Türen unten absägen.
Der Vermieter will dann aber, wenn das PArkett dann wieder rausgenommen würde, wieder Türen haben, die keinen so hässlichen Spalt unten haben —> neue Türen müssen her.
Was dann billiger wird, müßtet ihr genau ausrechnen.
Vielleicht begnügt ihr euch dann doch mit Teppichboden oder Kork.
Vielleicht begnügt ihr euch dann doch mit Teppichboden oder
Kork.
ist das denn wirklich flacher als Fertigparkett?
Ansonsten: ich meine mich erinnern zu können, dass es verschiedene Arten von Clickparkett gibt: eine Sorte kann man wieder zerlegen, die andere nicht. Mal den Händler dazu befragen.
Ob es dann nach Jahren auch tatsächlich funktioniert und man noch das gleiche Muster nachkaufen kann, weiß ich aber nicht.
Vielleicht begnügt ihr euch dann doch mit Teppichboden oder
Kork.
ist das denn wirklich flacher als Fertigparkett?
ich hab in meinem Arbeitszimmer Kork verlegt, ohne die Tür ablängen zu müssen.
Kork ist nicht höher als Teppichboden. Fertigparkett hat je nach Ausführung schon ettliche mm bis vielleicht cm.
Einen wieder aufnehmbaren (leimlosen) Fußbodenbelag wie Laminat oder Parkett nach einer gewissen Nutzungsdauer in anderen Bereichen oder Wohnungen wiederverwenden zu können, das war zumindest vor Jahren die große Argumentationsschiene des Fachhandels wie auch der Baumärkte.
In der Praxis allerdings gab es kaum Situationen, welche das Mitnehmen des genutzten Belages tatsächlich auch berechtigten.
–…--…–
In diesem hier angesprochenen Fall allerdings wäre es durchaus sinnvoll. Theoretisch zumindest.
In der Praxis sähe es aber so aus, dass durch die „wilde Verlegung“ (das Element wird in der Verlegereihe an der Wand gekürzt, das nun verbleibende Reststück findet in der nächsten Reihe Anwendung) eine ungewisse Menge gekürzter und auch nicht gekürzter Elemente anfallen wird. Betrachtet man nun den Anteil der gekürzten Elemente, dann werden diese wohl im nächsten Wohnobjekt kaum Verwendung finden können, es sei denn, der exakt identische Wohnungsgrundriss würde sich hier wiederfinden.
Das bedeutet: Gekürzte Elemente können direkt entsorgt werden. Der Anteil des zwangsläufig neu hinzu zu kaufenden Parkettmaterials wird dagegen recht hoch sein.
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Nun wird in der nächsten Wohnung neu verlegt. Neue Parkettelemente werden mit alten kombiniert, deren Oberfläche nach 2 oder mehr Jahren ihre unvermeidbaren Nutzungsspuren zur Schau stellen werden. Zudem wäre zu bedenken, dass zwar die Sortierungsmerkmale des Parketts identisch sein mögen, doch Holz ist ein Stück Natur. Optische Abweichungen werden sich von Charge zu Charge ergeben!
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Wie wird sich nun der Parkettfußboden im neuen Heim darstellen?
Neue Elemente fügen sich an solche mit Gebrauchsspuren, optische Abweichungen ergeben sich zudem durch abweichende Maserungen und Ausbleichungen (hell/dunkel-Effekte).
Wer -so die rein rhetorische Frage- wer will so einen Boden mit diesem beklagenswerten Erscheinungsbild, dem möglicherweise auf der anderen Seite der Betrachtung eine Ersparnis von 1.000,–€ zugrunde liegen könnte?
Diese Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Nur: schön wird es mit Sicherheit nicht!
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mfg Sachverständigenbüro für Fußbodenkonstruktionen