The cube

Hallo Leute!
Was haltet Ihr von diesem Film?
Was war die Pointe???
Danke

Moin,

Was haltet Ihr von diesem Film?

Großartig! Mal wieder ein Beweis, daß man die Leute auch ohne Stars und Millionen auf die Stühle fesseln kann.

Was war die Pointe???

Sobald der eigentliche Handlungsort verlassen wurde, wurde es für mich uninteressant. Die Pointe kann also von mir aus ungeklärt bleiben.

Thorsten

Diese Einstellung halte ich für grundlegend falsch, weil der Film meiner Meinung nach kein Psycho-Thriller oder ähnliches ist. Also ich bin ja mittlerweile soweit, dass ich glaube der Film will auf die Stumpfsinnigkeit der Menschen hinweisen oder ähnliches. Jedenfalls glaube ich, das Wort Stumpfsinn ist in dem Film ganz wichtig. Noch ´ne Frage: Warum hat dieser Quentin auf einmal dieses Massaker angefangen?
Danke

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Moin,

Sobald der eigentliche Handlungsort verlassen wurde, wurde es
für mich uninteressant. Die Pointe kann also von mir aus
ungeklärt bleiben.

Diese Einstellung halte ich für grundlegend falsch, weil der
Film meiner Meinung nach kein Psycho-Thriller oder ähnliches
ist. Also ich bin ja mittlerweile soweit, dass ich glaube der
Film will auf die Stumpfsinnigkeit der Menschen hinweisen oder
ähnliches.

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des Geschehen stand, nicht die Menschen.

Jedenfalls glaube ich, das Wort Stumpfsinn ist in
dem Film ganz wichtig.

Wie meinst Du das?

Noch ´ne Frage: Warum hat dieser Quentin auf einmal dieses
Massaker angefangen?

Lagerkoller. Die Situation ist ja nun nicht gerade dazu geeignet, eine ruhige Verhaltensweise zu unterstützen.

Moin,

Sobald der eigentliche Handlungsort verlassen wurde, wurde es
für mich uninteressant. Die Pointe kann also von mir aus
ungeklärt bleiben.

Diese Einstellung halte ich für grundlegend falsch, weil der
Film meiner Meinung nach kein Psycho-Thriller oder ähnliches
ist. Also ich bin ja mittlerweile soweit, dass ich glaube der
Film will auf die Stumpfsinnigkeit der Menschen hinweisen oder
ähnliches.

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das
deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des
Geschehen stand, nicht die Menschen.

Ich meine ja auch nicht die Figuren aus dem Film. Ich denke der Film soll irgendwie Kritik an der Gesellschaft üben oder so. Allein die Tatsache, dass alle sterben, nur der Dumme, der Idiot überlebt dieses Debakel.

Jedenfalls glaube ich, das Wort Stumpfsinn ist in
dem Film ganz wichtig.

Wie meinst Du das?

Noch ´ne Frage: Warum hat dieser Quentin auf einmal dieses
Massaker angefangen?

Lagerkoller. Die Situation ist ja nun nicht gerade dazu
geeignet, eine ruhige Verhaltensweise zu unterstützen.

Wie gesagt, ich denke nicht, dass das Psycho-mäßig gedacht war, sondern halt ebenfalls irgendwie symbolisch gedacht war.

Hallihallo!

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das
deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des
Geschehen stand, nicht die Menschen.

Ich denke, gerade *das* ist falsch. In „Cube“ geht es darum, wie eine Gruppe von äußerst unterschiedlichen Menschen unter großem Streß miteinander umgeht. Gerade die Tatsache, daß es keine Auflösung zum eigentlichen Rätsel gibt, weist darauf hin.
Schau Dir die Personen doch mal an: Ein Polizist, eine Psychologin, eine junge Intellektuelle (hier: Mathe-Studentin), ein Geisteskranker und so weiter… Oberflächlich betrachtet eine sehr klischeebehaftete Auswahl, wenn man genau hinsieht aber gerade die Essenz unserer Gesellschaft, die durch ihre großen menschlichen Unterschiede unter Druck nicht mehr miteinander auskommen können.
Gerade der menschliche Aspekt ist in „Cube“ sehr wichtig, er wurde nur von einem originellen Konzept und einer beeindruckenden Optik begleitet.

Ciao, Stephan

Moin,

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das
deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des
Geschehen stand, nicht die Menschen.

Tja, ich kann mich nur wiederholen: Die Betonung leigt auf dem Ort. Man hätte nicht einen sp komplizierten Ort schaffen müssen, nur um Menschen in Streßsituationen zu zeigen.
Denk an Shining: Auch hier hat ein Gebäude eine große Rolle gespielt, das Gebäude wirkte aber vertraut (Türen an den richtigen Stellen etc.), so daß man sich auf die Menschen konzentrieren konnte.

Ich denke, gerade *das* ist falsch. In „Cube“ geht es darum,
wie eine Gruppe von äußerst unterschiedlichen Menschen unter
großem Streß miteinander umgeht. Gerade die Tatsache, daß es
keine Auflösung zum eigentlichen Rätsel gibt, weist darauf
hin.

Die weist darauf hin, daß man ein Artefakt wie diese Würfelgeschichte nicht in ein rationales Weltbild bauen kann. Der Würfel (der große) hätte in jeder beliebigen Umgebung unpassend gewirkt: Das hätte die Illusion zum Platzen gebracht.
Einen ähnlichen Trick haben die Wachowskis in Matrix benutzt: Die übermenschlichen Leistungen der Protagonisten würden in einem realen Umfeld lächerlich wirken.

Schau Dir die Personen doch mal an: Ein Polizist, eine
Psychologin, eine junge Intellektuelle (hier:
Mathe-Studentin), ein Geisteskranker und so weiter…
Oberflächlich betrachtet eine sehr klischeebehaftete Auswahl,
wenn man genau hinsieht aber gerade die Essenz unserer
Gesellschaft

Wie bitte? Essenz unserer Gesellschaft? Drei Akademiker, ein Bulle und ein Geisteskranker? Wohnst Du in Bayern?

Thorsten

Hallihallo!

Ich denke, gerade *das* ist falsch. In „Cube“ geht es darum,
wie eine Gruppe von äußerst unterschiedlichen Menschen unter
großem Streß miteinander umgeht. Gerade die Tatsache, daß es
keine Auflösung zum eigentlichen Rätsel gibt, weist darauf
hin.

Die weist darauf hin, daß man ein Artefakt wie diese
Würfelgeschichte nicht in ein rationales Weltbild bauen kann.
Der Würfel (der große) hätte in jeder beliebigen Umgebung
unpassend gewirkt: Das hätte die Illusion zum Platzen
gebracht.

Sicher ist die Würfelgeschichte auch Bestandteil der Aussage des Films. Aber der Regisseur interessierte sich trotzdem hauptsächlich für die menschlichen Abgründe, die sich in der Situation auftun. Sein vorheriger Film hieß „Elevators“ oder so ähnlich und spielte in einem steckengebliebenen Aufzug, in dem sich die Menschen an die Gurgel gehen. Dieses Szenario wollte er lediglich in einen neuen Kontext und einen abendfüllenden Film bringen.

Wie bitte? Essenz unserer Gesellschaft? Drei Akademiker, ein
Bulle und ein Geisteskranker? Wohnst Du in Bayern?

Nein :smile: Aber trotzdem sind es grundverschiedene Menschen, die in bestimmte psychologische Klischees einzuordnen sind. Wenn alle sechs Leute Ärzte gewesen wären oder allesamt Polizisten wäre die Sache sicher wieder ganz anders gelaufen.

Ciao, Stephan

Moin,

Sicher ist die Würfelgeschichte auch Bestandteil der Aussage
des Films. Aber der Regisseur interessierte sich trotzdem
hauptsächlich für die menschlichen Abgründe, die sich in der
Situation auftun.

Die Menschen sind die Akteure, es ist klar, daß nur sie und nicht die Würfel die Handlung voranbringen können. Trotzdem werden ihnen ihre Handlung vollkommen diktiert, eben anders als bei Shining, wo der Ort nur als Katalysator wirkt.

Sein vorheriger Film hieß „Elevators“ oder so ähnlich
und spielte in einem steckengebliebenen Aufzug, in
dem sich die Menschen an die Gurgel gehen. Dieses Szenario
wollte er lediglich in einen neuen Kontext und einen
abendfüllenden Film bringen.

Das habe ich jetzt mal überlesen. Sonst müßte ich davon ausgehen, daß Du da zwei Filme durcheinanderbringst oder daß Du annimmst, der Regisseur könnte nur einen einzigen Film drehen.

Wie bitte? Essenz unserer Gesellschaft? Drei Akademiker, ein
Bulle und ein Geisteskranker? Wohnst Du in Bayern?

Nein :smile: Aber trotzdem sind es grundverschiedene Menschen, die
in bestimmte psychologische Klischees einzuordnen sind. Wenn
alle sechs Leute Ärzte gewesen wären oder allesamt Polizisten
wäre die Sache sicher wieder ganz anders gelaufen.

DANN wäre den Menschen eine bestimmte Rolle gegeben. So sind es halt irgendwelche Leute, die nicht mehr Eigenschaften haben als die im Film erwähnten.

Thorsten

Hallihallo!

Sein vorheriger Film hieß „Elevators“ oder so ähnlich
und spielte in einem steckengebliebenen Aufzug, in
dem sich die Menschen an die Gurgel gehen. Dieses Szenario
wollte er lediglich in einen neuen Kontext und einen
abendfüllenden Film bringen.

Das habe ich jetzt mal überlesen. Sonst müßte ich davon
ausgehen, daß Du da zwei Filme durcheinanderbringst oder daß
Du annimmst, der Regisseur könnte nur einen einzigen Film
drehen.

Ich wollte ihm das nicht unterstellen, das hat er selbst gesagt :smile:

Ciao, Stephan

Der Mensch machts

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das
deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des
Geschehen stand, nicht die Menschen.

Ein Film, der als Spielfilm, also alsunterhaltung ausgelegt ist, funktioniert meistens auf Basis der Emotionalen bindung an einen oder mehrere Protagonisten. In dem Film ist der Wuerfel das was Hitchcock eine sog. McGuffin nennt, ein Gegenstand, der garnicht genauer beschrieben sein muss (z.B. ein Koffer, aber niemand weis was drinne ist), aber dieser Gegenstand ist der Ausloeser fuer Menschliche Emotionen. Jeder zuschauer durchlebt die Angst des Protagonisten, er macht das gleiche Emotional mit (warum haben am Ende von Camerons Titanic soviele Frauen geweint ? Da sie sich emotional mit Rose DeWitt Bukater identifizierten, und die nunmal um Jack Dawson trauerte). Ohne diese Menschliche Identifizierung waere der Film langweilig. Wir durchleben im Kino, oder im Fernsehn emotionen, und daruf kommt es beim Film an. Der Wuerfel ist nur der Ausloeser, aber er allein koennte nicht faszinieren.

Moin,

Der Handlungsort ist von extremer konzeptioneller Schärfe, das
deutet schon darauf hin, daß dieser Ort im Mittelpunkt des
Geschehen stand, nicht die Menschen.

Ein Film, der als Spielfilm, also alsunterhaltung ausgelegt
ist, funktioniert meistens auf Basis der Emotionalen bindung
an einen oder mehrere Protagonisten.

Das habe ich nicht bestritten, jetzt wo ich drüber nachdenke, stimme ich sogar lebhaft zu. Wie bei ‚2001‘ (s.u.) gibt es die Menschen aber ausschließlich, um über die Ereignisse zu ‚berichten‘, sie werden nicht wirklich gebraucht, um die Besonderheit des jeweiligen Gegenstands (Würfel/Quader) zu bilden. Menschen sind nur Projektionsfläche, nicht Teilnehmer.
In ‚2001‘ kann man denn auch den Unterschied sehen: Im Konflikt Bowman/HAL ist Bowman sehr wohl Protagonist.

In dem Film ist der Wuerfel das was Hitchcock eine sog. :McGuffin nennt, ein Gegenstand, der garnicht genauer
beschrieben sein muss (z.B. ein Koffer, aber niemand weis
was drinne ist), aber dieser Gegenstand ist der Ausloeser
fuer Menschliche Emotionen.

Der Würfel ist das genaue Gegeteil eines McGuffins: Während sich ein McGuffin der Beschreibung entzieht und/oder nicht beschreiben werden muß, besteht die ganze Handlung in ‚Cube‘ darin, mehr über den Würfel zu erfahren. Während ein McGuffin definitionsgemäß durch einen anderen austauschbar ist, kann man den Würfel wohl kaum gegen ein Schaumbad tauschen.
Noch ein Vergleich: In Alien ist die Umgebung im Gegensatz zu vorherigen SF-Filmen besonders ‚vertraut‘ gemacht worden, damit man sich auf die Crew und besonders das Alien konzentrieren kann. Das klappt so wunderbar, daß mir erst beim dritten Sehen aufgefallen ist, daß Ripley am Ende singt.

Der Wuerfel ist nur der Ausloeser, aber er allein koennte
nicht faszinieren.

Klar, Menschen werden gebraucht. Wer weiß schon, welche Gefühle eine Metallkonstruktion hat.

Thorsten

Moin,

Ich wollte ihm das nicht unterstellen, das hat er selbst
gesagt :smile:

Was mich betrifft, hat der Regisseur auch nicht mehr zu sagen. Bei Blade Runner bin ich sogar teilweise genau engegengesetzter Meinung zu Scott.

Thorsten

In dem Film ist der Wuerfel das was Hitchcock eine sog. :McGuffin nennt, ein Gegenstand, der garnicht genauer
beschrieben sein muss (z.B. ein Koffer, aber niemand weis
was drinne ist), aber dieser Gegenstand ist der Ausloeser
fuer Menschliche Emotionen.

Der Würfel ist das genaue Gegeteil eines McGuffins: Während
sich ein McGuffin der Beschreibung entzieht und/oder nicht
beschreiben werden muß, besteht die ganze Handlung in ‚Cube‘
darin, mehr über den Würfel zu erfahren. Während ein McGuffin
definitionsgemäß durch einen anderen austauschbar ist, kann
man den Würfel wohl kaum gegen ein Schaumbad tauschen.
Noch ein Vergleich: In Alien ist die Umgebung im Gegensatz zu
vorherigen SF-Filmen besonders ‚vertraut‘ gemacht worden,
damit man sich auf die Crew und besonders das Alien
konzentrieren kann. Das klappt so wunderbar, daß mir erst beim
dritten Sehen aufgefallen ist, daß Ripley am Ende singt.

Falsch verstanden… der Wuerfel dient, auch wenn er beschrieben wird, nur dazu, emotionen auszuloesen. Ansonsten koennte man auch durch den Wuerfel mit einer Kamera fliegen, und die Fallen und aehnliches ausloesen, aber es waere sinnlos, da niemand (mit dem man sich identifizieren koennte) in Gefahr ist. Der McGuffin wird zwar nicht erklaert, aber er dient als ausloeser wie fuer Konflikte, die allein einen Film interesant machen. Nicht anderes macht der Wuerfel auch. Ich habe den McGuffin aus dem Grund gewaehlt, da dieser nur dazu da ist Menschliche Reaktionen auszuloesen, mehr nicht. Egal ob es darum geht den wuerfel genauer zu erkennen, sein geheimnis zu entschluesseln. Er hat geau diesen zweck, wie der McGuffin auch.
Zum vergleich mit Alien: Hier ist das Alien der Ausloeser. In The Cube ist sozusagen der Wuerfel das Alien in Ridley Scotts Film.

Benachrichtigungsknopf vergessen…
sowas

Moin,

Falsch verstanden… der Wuerfel dient, auch wenn er
beschrieben wird, nur dazu, emotionen auszuloesen.

Ne, nicht falsch verstanden, nur anderer Meinung.

Ansonsten koennte man auch durch den Wuerfel mit einer
Kamera fliegen, und die Fallen und aehnliches ausloesen,
aber es waere sinnlos, da niemand (mit dem man sich
identifizieren koennte) in Gefahr ist.

Das sage ich ja, allerdings sind die Menschen nur die Leinwand, damit der Zuschauer den Würfel auch emotional erleben kann. Kinos sind für gewöhnlich zu groß für Klaustrophobie.

Der McGuffin wird zwar nicht erklaert, aber er dient als
ausloeser wie fuer Konflikte, die allein einen Film
interesant machen. Nicht anderes macht der Wuerfel auch.

Ein McGuffin (z.B. der Koffer in Ronin oder die Seuche in MI2) dient nur dazu, die Handlung in Gang zu bringen. Man könnte sehr einfach Ronin mit der Seuche und MI2 mit dem Koffer drehen. Bei Cube ist das anders.
In 2001 ist der Quader zunächst ein McGuffin (im ersten und vor allem im zweiten Teil), wird dann aber zum alleine bestimmenden und steuernden Ding, Bowman ist nur noch eine Marionette (nicht mal das: Er steht nur noch 'rum). Das ist genau der Unterschied zwischen McGuffin und einem zentralen Gegenstand/Gebäude.

Zum vergleich mit Alien: Hier ist das Alien der Ausloeser. In
The Cube ist sozusagen der Wuerfel das Alien in Ridley Scotts
Film.

Das Alien ist viel zu wichtig, um ein McGuffin zu sein. Es handelt und bestimmt so das Tempo, was ein McGuffin nicht zu tun hat. Das Alien bestimmt sogar die verbleibenden Mitspieler!

Thorsten

Worauf ich hinaus will…
…ist, das die Menschen in keinem Film fehlen koennen, egal wie komplex eine Maschiene oder Apperatur, Ort oder Sonstiges ist, da wir sonst keinen Emotionalen zugang bekommen. Auch wenn der Ort Handlungsbestimmend ist, werden wir uns immer mit Menschen identifizieren, oder anderen Lebewesen, aber es sind emotionale empfindungen Notwendig. Was bei Hitschkock der ausloeser fuer eine Handlung ist, ist es auch in Cube, 2001, etc. Es dient dazu emotionen auszuloesen, und hier ist es egal, ob nun der Gegenstand Handlungsbestimmend ist oder nicht, einzig und allein die Emotionen zaehlen.

Meine schreibweise war anfangs wohl etwas schlecht. Der wuerfel ist kein McGuffin, aber er macht auch nichts anderes, auch wenn er Handlungsbestimmen ist.
Anfangs hiess es in der Diskussion, die Menschen in dem Film waeren egal, aber das sind sie nicht, auch die Auswahl der Charaktere ist wichtig. 6 Aerzte waeren an das Problem ganz anderst rangegangen, wie diese Personen, das jede der Personen z.B. ein ganz anderes Denken ueber hieraschie und aehnliches hat. Diese Konflikte und die Klaustrophobie koennen eine bestimme auswahl an Menschen nicht aufkommen.

Moin,

…ist, das die Menschen in keinem Film fehlen koennen, egal
wie komplex eine Maschiene oder Apperatur, Ort oder Sonstiges
ist, da wir sonst keinen Emotionalen zugang bekommen. Auch
wenn der Ort Handlungsbestimmend ist, werden wir uns immer mit
Menschen identifizieren, oder anderen Lebewesen, aber es sind
emotionale empfindungen Notwendig. Was bei Hitschkock der
ausloeser fuer eine Handlung ist, ist es auch in Cube, 2001,
etc.

Ja, sagte ich ja schon.

Es dient dazu emotionen auszuloesen, und hier ist es
egal, ob nun der Gegenstand Handlungsbestimmend ist oder
nicht, einzig und allein die Emotionen zaehlen.

Natürlich, gerade in einem Unterhaltungsfilm (im Gegensatz zum Dokumentarfilm) sollen Emotionen erzeugt werden. Ich behaupte nur, daß der eigentliche Sinn eines Films darin liegen kann, sich mit einem bestimmten Ding auseinanderzusetzen. Weil das mit Menschen als Mediatoren besser gelingt, tauchen halt auch Menschen im Film auf.

Anfangs hiess es in der Diskussion, die Menschen in dem Film
waeren egal, aber das sind sie nicht, auch die Auswahl der
Charaktere ist wichtig. 6 Aerzte waeren an das Problem ganz
anderst rangegangen, wie diese Personen, das jede der Personen
z.B. ein ganz anderes Denken ueber hieraschie und aehnliches
hat. Diese Konflikte und die Klaustrophobie koennen eine
bestimme auswahl an Menschen nicht aufkommen.

Gerade die Auswahl der Menschen, die jedem eine bestimmte Rolle zuweist, spricht dafür, daß Menschen nicht um ihrer selbst Willen eingesetzt werden. Sie haben vor allem diese Rolle zu spielen. (Wobei das in Cube weniger dumpfbackig gemacht wurde als in diversen US-Filmen und -Serien.)

Nach meiner Definition ist The Cube beweisbar ein guter Film, denn es lohnt sich nicht, über schlechte Filme zu diskutieren.

Thorsten

Sind wir uns ja einig geworden.
Ich habe die Diskusion am anfang vielleicht auch etwas falsch verstanden, naja egal, auf jeden fall wars auch meiner ansicht nach ein Guter film.