Ich würde grundsätzlich gute Regisseure
nicht miteinander vergleichen. Spielberg
hat auch seine Qualitäten (Private Ryan,
Schindlers Liste) und er ist eben der
Meister des Mainstreams.
Tarantino hat es eben mit sehr
ungewöhnlichen Drehbüchern geschafft, aus
Independentfilmen Kassenerfolge zu
machen. Ich vergöttere Tarantino nicht,
bin aber sehr gespannt auf einen neuen
Film von ihm - genauso wie von David
Fincher, Ridley Scott, Robert Altmann
oder Michael Mann (um nur einige zu
nennen).
Den einzigen, den ich wirklich als Genie
bezeichnen würde - und nicht nur weil er
leider schon tot ist - ist Stanley
Kubrick.
Er hat es geschafft, über 30 jahre lang,
Maßstäbe in Filmgestaltung zu setzten.
Vielleicht schafft das Tarantino auch
noch…
Gruß Stefan
Als Kultregisseur würde ich eher Leute wie Pedro Almodovar, Woody Allen, Die Monty Python - Truppe, Chaplin, Tarantino, Jim Jarmush, Aki Kaurismäki… bezeichnen.
Früher waren es Mihelangelo Antonioni, George Roy Hill…
Ich würde nicht sagen, dass Almodovar, oder Woody Allen (bis auf Zelig vielleicht) einen neuen visuellen Trend gesetzt haben, sondern eher einfach Zeitgemäss waren. Heutzutage langweilen sich die meisten, die Blow Up sehen doch durch den Film, und früher war das mal ein absoluter Kult.
Aber das alles hängt wirklich von der Gesellschaft ab. Für manche ist wirklich Akira Kurosawa absolut kultig, und sie zitieren ständig aus seinen Filmen.
Damit hängt es denke ich zusammen, ob ein Film als Kultfilm bezeichnet wird.
Auf der verzweifelten Suche nach einer guten Bar erinnert man sich an den Diskreten Charme der Bourgeosie… ist das dann kein Kultfilm?
Man kann zwischen sich konventionen schaffen, und sich dabei auf einen Film beziehen, den man damit zum Kultfilm erhebt.
Alle dises Dinge machen denke ich einen Film zum Kultfilm … Aber es gibt eben auch die Kultfilme in grösserem Rahmen. Rocky Horror Picture Show gehörte wohl dazu. Eine gute Vermarktung spielt auch oft mit.
Ich frage mich, ob man verstehen kann, was ich sagen wollte.
Grüsse!