Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: F l ο w, Frage gestellt am Fr, 9. Dez 2005)
Hi Kochprofis,
ich esse gern Tapas - und dazu gern Aioli.
Ich habe schon 2 oder 3 Rezepte aus dem Internet probiert, aber mein Problem ist, dass die Aioli immer so bitter wird. Ich habe immer das Gefühl, dass es zu viel Öl ist? Oder vielleicht das falsche Öl? Ich habe Olivenöl benutzt. Gibt es vielleicht ein wenige intensives Öl, welches dafür besser geeignet ist? Oder doch die Menge? Oder irgendwas anderes was ich beachten muss? Menno :-)
ich esse gern Tapas - und dazu gern Aioli.
Ich habe schon 2 oder 3 Rezepte aus dem Internet probiert, aber mein Problem ist, dass die Aioli immer so bitter wird. Ich habe immer das Gefühl, dass es zu viel Öl ist? Oder vielleicht das falsche Öl? Ich habe Olivenöl benutzt. Gibt es vielleicht ein wenige intensives Öl, welches dafür besser geeignet ist? Oder doch die Menge? Oder irgendwas anderes was ich beachten muss? Menno :-)
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So ganz spontan
(Autor: ѕ t і с k ү а m ѕ, Antwort nach 7 Min)
Hallo Flow,
So ganz spontan fällt mir ein, daß man beim Knoblauch das Innere aus der Zehe rausnehmen soll. Dies kann einen bitteren Geschmack verursachen.
Gruß
Sticky
So ganz spontan fällt mir ein, daß man beim Knoblauch das Innere aus der Zehe rausnehmen soll. Dies kann einen bitteren Geschmack verursachen.
Gruß
Sticky
Re: Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: d і r k m ., Antwort nach 7 Min)
Moin,
sieh mal hier:
http://www.claude-gerum.de/index.php?...
danach liegt es wohl an der "Lagerzeit".
Gruß
Dirk m.
sieh mal hier:
http://www.claude-gerum.de/index.php?...
danach liegt es wohl an der "Lagerzeit".
Gruß
Dirk m.
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Re^2: Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: А n d r e, Antwort nach 14 Min)
Hi,
schätze nicht, dass das gemeint ist. Ich habe das gleiche Problem. Mein selbstgemachtes Aioli schmeckt auch meist zu stark nach Olivenöl, auch wenn die Konstistenz eigentlich perfekt ist. Wenns schnell gehen soll, drücke ich daher einfach ein, zwei Zehen in einen Klacks Fertigmayo und runde das ganze noch mit einem Schuss Olivenöl ab. Schmeckt mir besser, als mein misslungenes selbstgemachtes.... Schade eigentlich
Gruß
André
schätze nicht, dass das gemeint ist. Ich habe das gleiche Problem. Mein selbstgemachtes Aioli schmeckt auch meist zu stark nach Olivenöl, auch wenn die Konstistenz eigentlich perfekt ist. Wenns schnell gehen soll, drücke ich daher einfach ein, zwei Zehen in einen Klacks Fertigmayo und runde das ganze noch mit einem Schuss Olivenöl ab. Schmeckt mir besser, als mein misslungenes selbstgemachtes.... Schade eigentlich
Gruß
André
Re: Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: J o h а n n e s, Antwort nach 3 h, 2 Min)
Hallo,
das mit dem Olivenöl kann ich bestätigen. Ich habe schon gute Ergebnisse erzielt in dem ich die Hälfte des Olivenöls durch neutrales Öl ersetzt habe.
Gruß
Johannes
das mit dem Olivenöl kann ich bestätigen. Ich habe schon gute Ergebnisse erzielt in dem ich die Hälfte des Olivenöls durch neutrales Öl ersetzt habe.
Gruß
Johannes
Re: Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: b а b ѕ, Antwort nach 9 h, 28 Min)
nabendchen,
eigentlich kann ich ja nicht mitreden, hab noch keins gemacht,
aber irgendwo hab ich mal gehört, das man knofi nicht pressen soll, weil
ihn das bitter macht. eher ganz fein schneiden.
bitte korrigiert mich
wenn ich falsch lieg
lg
babs
eigentlich kann ich ja nicht mitreden, hab noch keins gemacht,
aber irgendwo hab ich mal gehört, das man knofi nicht pressen soll, weil
ihn das bitter macht. eher ganz fein schneiden.
bitte korrigiert mich
wenn ich falsch lieg
lg
babs
das Bittere am Knoblauch
(Autor: ѕ t і с k ү a m ѕ, Antwort nach 12 h, 26 Min)
Hallo babs,
Pressen kann man Knoblauch schon, nur sollte man dieses Dingens(hab grad ne Terminologieblockade) in der Mitte rausschneiden. Dort sind die ganzen Bitterstoffe enthalten.
Gruß
Sticky
Pressen kann man Knoblauch schon, nur sollte man dieses Dingens(hab grad ne Terminologieblockade) in der Mitte rausschneiden. Dort sind die ganzen Bitterstoffe enthalten.
Gruß
Sticky
Reinheitsgebot für Aïoli
(Autor: J ö r g - Н o l g е r, Antwort nach 10 h, 36 Min)
Hallo zusammen,
die Aïoli, ich benutze die weibliche Form, denn es die deutsche Übersetzung müsste Knoblaucholivenölsauce heissen, stammt aus dem nordlichen Mittelmeerraum. Ich kenne die Sauce aus Marseille, aus dieser Stadt stammt meine Schwiegermutter. Und die hat höchste Kochkompetenz.
Nach dem Studium einiger Tipps zu deiner Frage plädiere ich für ein Reinheitsgebot für Aïoli. Von wegen Fertigmajonaise und anderes Öl. Kippt denn jemand etwas Mineralwasser ins Bier? (Ausser die Kölner, aber die nennen es dann Kölsch und nicht mehr Bier)
Eine Aïoli besteht aus Knoblauchzehen, Olivenöl, Eigelb, Salz und Pfeffer, sonst nix.
Es gibt noch eine Abwandlung mit einer gekochten (mehligen) Kartoffel, um sie sämiger zu machen.
Zur Lösung: Die Sauce schmeckt wie Ihre Zutaten. Fangen wir beim Olivenöl an: Olivenöl ist in reiner Form nichts anderes als ein gepresster Fruchtsaft. Da es viele Olivensorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt, findest Du bei diesen reinen Olivenölen auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Das mildeste Olivenöl stammt aus Nyons in Frankreich. Es ist das allererste AOC Olivenöl der Welt, und wird ausschliesslich aus der Tanche Olive gepresst. Wenn Du mildes Olivenöl suchst, ist das das richtige, aber teuer. (3l ca 50 Euros)
Probier dein Olivenöl mal pur. Schmeckt es immer noch bitter, dann lass es. Es gibt mittlerweile Läden ind denen Du Olivenöl zapfen kannst. Die lassen Dich vorher probieren und Du kannst wählen.
Nächstes Problem: Knoblauch. Der Keim in der Mitte hat keinen geschmacklichen Einfluss, er spielt aber bei der Verdauung eine Rolle. Welche, das weiss ich nicht, wohl aber, dass Knoblauch nicht aufstößt, wenn man den Keim entfernt. Nehme auch vernünftigen Knoblauch und nicht das chinesische Dreiernetz aus dem Supermarkt.
Nächste Thematik: Die Verarbeitung. Weder Messer noch Knoblauchpresse kommen bei der Aïoli zum Einsatz, sondern ein Mörser. Am besten aus Olivenholz. Darin werden die Knoblauchzehen zerquetscht, das Eigelb untergemengt und dann das Öl langsam unter ständigem Rühren.
Zusammenfassung:
Gutes Olivenöl, guter Knoblauch und ein Mörser sind die Geheimnisse einer guten Aïoli.
Bon appétit
Jörg-Holger
die Aïoli, ich benutze die weibliche Form, denn es die deutsche Übersetzung müsste Knoblaucholivenölsauce heissen, stammt aus dem nordlichen Mittelmeerraum. Ich kenne die Sauce aus Marseille, aus dieser Stadt stammt meine Schwiegermutter. Und die hat höchste Kochkompetenz.
Nach dem Studium einiger Tipps zu deiner Frage plädiere ich für ein Reinheitsgebot für Aïoli. Von wegen Fertigmajonaise und anderes Öl. Kippt denn jemand etwas Mineralwasser ins Bier? (Ausser die Kölner, aber die nennen es dann Kölsch und nicht mehr Bier)
Eine Aïoli besteht aus Knoblauchzehen, Olivenöl, Eigelb, Salz und Pfeffer, sonst nix.
Es gibt noch eine Abwandlung mit einer gekochten (mehligen) Kartoffel, um sie sämiger zu machen.
Zur Lösung: Die Sauce schmeckt wie Ihre Zutaten. Fangen wir beim Olivenöl an: Olivenöl ist in reiner Form nichts anderes als ein gepresster Fruchtsaft. Da es viele Olivensorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt, findest Du bei diesen reinen Olivenölen auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Das mildeste Olivenöl stammt aus Nyons in Frankreich. Es ist das allererste AOC Olivenöl der Welt, und wird ausschliesslich aus der Tanche Olive gepresst. Wenn Du mildes Olivenöl suchst, ist das das richtige, aber teuer. (3l ca 50 Euros)
Probier dein Olivenöl mal pur. Schmeckt es immer noch bitter, dann lass es. Es gibt mittlerweile Läden ind denen Du Olivenöl zapfen kannst. Die lassen Dich vorher probieren und Du kannst wählen.
Nächstes Problem: Knoblauch. Der Keim in der Mitte hat keinen geschmacklichen Einfluss, er spielt aber bei der Verdauung eine Rolle. Welche, das weiss ich nicht, wohl aber, dass Knoblauch nicht aufstößt, wenn man den Keim entfernt. Nehme auch vernünftigen Knoblauch und nicht das chinesische Dreiernetz aus dem Supermarkt.
Nächste Thematik: Die Verarbeitung. Weder Messer noch Knoblauchpresse kommen bei der Aïoli zum Einsatz, sondern ein Mörser. Am besten aus Olivenholz. Darin werden die Knoblauchzehen zerquetscht, das Eigelb untergemengt und dann das Öl langsam unter ständigem Rühren.
Zusammenfassung:
Gutes Olivenöl, guter Knoblauch und ein Mörser sind die Geheimnisse einer guten Aïoli.
Bon appétit
Jörg-Holger
off topic: Kölsch
(Autor: s t i c k y а m s, Antwort nach 12 h, 22 Min)
Kippt denn jemand etwas Mineralwasser ins
Bier? (Ausser die Kölner, aber die nennen es dann Kölsch und
nicht mehr Bier)
Hallo Jörg-Holger,Bier? (Ausser die Kölner, aber die nennen es dann Kölsch und
nicht mehr Bier)
seit wann benutzen die denn dazu Mineralwasser? Ich dachte immer, die nähmen dazu das Wasser aus dem Rhein *fg*
Gruß
Sticky
Re: Mein Aioli wird immer bitter
(Autor: P е g a s u s, Antwort nach 20 h, 18 Min)
Hallo Flow,
ich habe diese Methode gewählt
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/f...
und banausenhaft den Mixer verwendet. Den Knoblauch habe ich zuvor wider der Kochkunst mit dem Zwiebelhacker bearbeitet, und das Ergebnis war einfach phantastisch.
Bitte Claude, schlag mich nicht wieder mit deiner Bratpfanne. Es hat wirklich allen geschmeckt! Die Aioli war cremig, mild und einfach nur lecker!
Gruß von Pegasus
ich habe diese Methode gewählt
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/f...
und banausenhaft den Mixer verwendet. Den Knoblauch habe ich zuvor wider der Kochkunst mit dem Zwiebelhacker bearbeitet, und das Ergebnis war einfach phantastisch.
Bitte Claude, schlag mich nicht wieder mit deiner Bratpfanne. Es hat wirklich allen geschmeckt! Die Aioli war cremig, mild und einfach nur lecker!
Gruß von Pegasus
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