Die Nudeln brauchen ein Trennmittel, Fett oder einen Rest
Nudelwasser, dann klebt auch nix... ein Stückchen Butter rein,
Jupp so mach ich es auch immer. einen schuss öl ins kochwasser
und schon kleben sie nicht
Und nehmen auch keine Soße mehr auf, weil das Öl sie quasi versiegelt hat.
Die Nudeln sollten noch naß vom Kochen mit der Soße benetzt werden. Am besten ist es, die Pasta sofort nach dem Kochen in die Soße zu geben. Das sieht vielleicht nicht so dekorativ aus, wie wenn jeder Pasta und einen Klecks Soße auf dem Teller hat, schmeckt aber besser.
Nudeln kleben erst dann, wenn sie eine Weile stehen und warm gehalten werden. Gerade das sollen sie nicht. Wer seine Pasta kocht und danach die Leute an den Tisch bittet, der wird nie in den wahren Genuss frischer Pasta kommen.
Merke: Die Gäste warten auf die Pasta, nicht die Pasta auf die Gäste!
Also, die Pasta erst ins Wasser geben, wenn bereits alle Leute am Tisch sitzen. Die fertige Pasta sofort auf die Teller verteilen. Sollte etwas übrig bleiben, dann den Rest flach auf einem Backblech oder was ähnlichen ausbreiten. Dort erkalten die Nudeln schnell und kleben so gut wie gar nicht zusammen. Wenn man sie in der Soße aufwärmt, lösen sie sich sofort voneinander.
Eine tolle Methode ist es, Pasta im Salzwasser nur vorzugaren und dann in der Soße fertig zu kochen. Pasta nimmt beim Kochprozess Flüssigkeit auf und quillt. Kocht man sie in der Soße, dann nimmt die Pasta bereits beim Kochen die Soße auf.
Beispiel: Pasta mit etwa der halben Garzeit vorkochen. Parallel dazu Muscheln in wenig Sud garen, bis alle geöffent sind. Sie geben dann das darin enthaltene Meerwasser in den Sud ab. Die Muscheln heraus fischen und die halbgare Pasta im Sud (vorher würzen) fertig garen. Im währenden das Muschelfleisch aus den Schalen lösen. Ideal ist es, wenn die Pasta am Ende der Garzeit nahezu allen Sud aufgesogen hat. Wie bei einem Risotto. Zum Schluss das ausgelöste Muschelfleisch, Tomatenconcassé und Petersilie untermischen und servieren. Ein Gedicht!
Ich hoffe allen Pastafreunden ein wenig weiter geholfen zu haben.
Liebe Grüße,
Thomas.