Chronologie und Zeitrechnung

Dies ist eine Antwort auf einen tief eingeschachtelten Beitrag von Michael Kling, den ich mit Verlaub hier ein wenig heraufgeholt habe und vollständig zitiere. Meine Erwiderung schließt sich an:

"Hi

Also Gut, back to the roots

Ich bin kein Spezialist für das frühe Mittelalter in Westeuropa, und über die Genaue Geschichtsschreibung darüber erlaube ich mir kein Urteil. Sicher ist, dass da einiges An Überraschungen drinsteckt. (Hab ich übrigens schon mal geschrieben).

Es geht mir im wesentlichen um die verstrichene Zeit an sich.
denn die Kernaussage von Illig sind die 300 gefälschten Jahre. das ist kein Historiographisches, sondern tatsächlich ein naturwissenschaftliches Problem.
dazu fand ich keine Äusserung von dir.

Bitte wiederlege meine im Ausgangsposting aufgeworfenen Fragen.
Insbesondere die Punkte astronomischen Natur, sowie die Dendrochronologie, die C14 Methode sowie als zusatz die Thermoluminiszenzmethode zur Datierung von Keramik.
Dendrochronologie und Thermoluminiszenzmethode sind im übrigen voneinander unabhängige Methoden!

Du kannst natürlich die Naturgesetze, auf denen sowohl die Thermoluminiszenzmethode als auch die C14 Methode beruht, als Dogma betrachten… aber dann wirds schwierig… wiederlege bitte die Existenz der schwachen und starken Kernkraft…

Ebenso möchte ich irgendwann mal einer Erklärung für die interne (sic) Fälschung der byzantinischen und der arabischen Geschichte. (nicht unbedingt von dir *grins*) aber irgendwie überzeugt das alles nicht.
600 sitzn die Byzantiner noch überall, und 900 sitzen die Moslems in Spanien, Nordafrika, Arabien, nahost, und im ehemaligen Persien… wenn man die 300 jahre dazwischen streicht, wie soll das dann gegangen sein…
usw usw usw

Gruß Mike"

  1. Astronomische Ereignisse
    Die auf uns überkommenen Berichte über astronomische Ereignisse in der Antike sind so unzuverlässig, daß niemals zu einem verläßlichen Gerüst für die Etablierung einer eigenständigen, wissenschaftlich fundierten Zeitrechnung hätten werden können. Sich aus einem Datenpool (auch noch dieser Qualität) einfach passende Ereignisse herauszupicken, ist unwissenschaftlich.

  2. Dendrochronologie
    Leider nur lokal und zeitlich begrenzt ein exaktes Verfahren. Hat sich ihre Ergebnisse für Mittelalter und Antike mittels komplizierter statistischer Korrelationsrechnungen zusammengepfriemelt. Statistiken sollte man bekanntlich nur dann trauen, wenn man sie selbst gefälscht hat – geschenkt. Jedenfalls hat man keineswegs eine unabhängige dendrochronologische Zeitrechnung aufgestellt und diese nach wissenschaftlich sorgfältiger Etablierung mit unserer Zeitrechnung verglichen. Die kanonische Zeitrechnung kann von der Dendrochronologie nur deshalb nicht widerlegt werden, weil sie deren Bestandteil ist.

  3. C14
    Grundlage dieses Verfahren sind nicht nur die Naturgesetze, sondern auch zwei Hypothesen, die aber von Dir wohl als Dogma betrachtet werden: erstens soll das Mengenverhältnis der Kohlenstoffisotope C12 und C14 überall gleich sein und zweitens auch immer schon konstant gewesen sein. Theoretisch genügt ein einziges gesichertes Gegenbeispiel, um diese Theorie zu widerlegen.

  4. Thermolumineszenzverfahren.
    Da muß ich passen. Hat man wenigsten mit diesem Verfahren eine von der offiziellen unabhängige, wissenschaftliche Zeitrechnung aufgestellt?

  5. Byzantinische und arabische Geschichte
    Zum einen wurde offenbar die gesamte byzantinische Literatur im 10. Jahrhundert vernichtet, nachdem sie in einer neuen Schrift kopiert worden war. Zum anderen führt der Abgleich mit der arabischen Geschichte zu Merkwürdigkeiten, wie der, daß die für die arabische Welt eminent bedeutsame Niederlage der Sarazenen in der Schlacht auf den katalaunischen Feldern gegen Carl Matel ebenso verschwiegen wird, wie die Freundschaft zwischen Großkarl und Harun al Raschid.

  6. Indem ich mir das Heinsohn-Zitat zu eigen machte, übte ich methodologische Kritik an der Etablierung der jetzt gültigen Zeitrechnung. Leider hast Du darauf nur unsachlich reagiert, nämlich mit Infragestellung seiner wissenschaftlichen Integrität. Das war insofern nicht nett, da ja Fragen zu stellen jedem erlaubt sein müßte, auch wenn er einen geschichts-interessierten Soziologen zitiert, oder i.g.S. selber einer ist.

Gruß

Wolfgang Berger

Hallo Wolfgang,

Dies ist eine Antwort auf einen tief eingeschachtelten Beitrag
von Michael Kling, den ich mit Verlaub hier ein wenig
heraufgeholt habe und vollständig zitiere.

Na, soo weit unten nun auch wieder nicht - bei (m)einem (großen) Bildschirm muß ich noch nicht mal scrollen. Da hätte ein einfaches Re: bestimmt gereicht.

Aber gut, meinetwegen auch hier ganz oben… ich verfolge Eure Diskussion mit großem Interesse. Hatte mich schon gewundert, daß Du nichts erwiderst. :wink:

Grüße, Nike

Danksagung
Hallo Nike,

Aber gut, meinetwegen auch hier ganz oben… ich verfolge Eure
Diskussion mit großem Interesse.

Ich danke Dir für Dein Interesse. Ich danke besonders auch Michael Kling und den wenigen, die mir im W-W-W sonst noch wacker die Stirn bieten!

Gruß

Wolfgang Berger

hallo Wolfgang
Es wird jetzt etwas umfangreicher, obwohl ich mich gerade bei der C14 Methode stark zurückgehalten habe, aber ich will ja auch kein Lehrbuch abschreiben. *g*

  1. Astronomische Ereignisse
    Die auf uns überkommenen Berichte über astronomische Ereignisse
    in der Antike sind so unzuverlässig, daß niemals zu einem
    verläßlichen Gerüst für die Etablierung einer eigenständigen,
    wissenschaftlich fundierten Zeitrechnung hätten werden können.
    Sich aus einem Datenpool (auch noch dieser Qualität) einfach
    passende Ereignisse herauszupicken, ist unwissenschaftlich.

Diese Aussage ist falsch.
So liegen aus vorchristlicher Zeit exakte aufzeichnungen über Kometen vor. (Und wenn ich sage exakt, dann meine ich das auch)
Ebenso lassen sich anhand Chinesische Aufzeichnungen tatsächlich die Bahnen von Kometen berechnen. dadurch ist es Möglich, diese exakten Aufzeichnungen, die noch dazu auf einem vollkommen eigenständigen Chronologie beruhen, auf die entsprechenden Ereignisse in Europa herüberzuziehen. dadurch lässt sich tatsächlich eine Konkordanz zwischen zwei unabhängigen Chronologien herstellen.

Literatur: Stephenson & Walker (edt); Halleys Comet in history, British Museum Publications, London 1985

By the way: wenn Du Die Berichte Astronomischer Ereignisse zu Datierungszwecken ablehnst, dann fliegen die wichtigsten Argumente für Illigs gefälschten 300 Jahre in hohem Bogen zum Fenster hinaus.

  1. Dendrochronologie
    Leider nur lokal und zeitlich begrenzt ein exaktes Verfahren.
    Hat sich ihre Ergebnisse für Mittelalter und Antike mittels
    komplizierter statistischer Korrelationsrechnungen
    zusammengepfriemelt. Statistiken sollte man bekanntlich nur
    dann trauen, wenn man sie selbst gefälscht hat – geschenkt.
    Jedenfalls hat man keineswegs eine unabhängige
    dendrochronologische Zeitrechnung aufgestellt und diese nach
    wissenschaftlich sorgfältiger Etablierung mit unserer
    Zeitrechnung verglichen. Die kanonische Zeitrechnung kann von
    der Dendrochronologie nur deshalb nicht widerlegt werden, weil
    sie deren Bestandteil ist.

Ebenfalls ein Irrtum:
So wird in Nordosteuropa, ein vollkommen Schrift- und überlieferungsloses Gebiet, mit Dendrochronologie gearbeitet. Ebenso in Nordamerika. Dort ist man in der Lage, anhand von Sequoien über 6000 Jahre in der Zeit zurückzugehen.
Bei richtiger Anwendung ist die Dendrochronologie tatsächlich ein unabhängiges Verfahren, dass zuverlässige Daten hervorbringt. Die früher tatsächlich angewendete Methodik, die dendrochronologische Zeittabelle anhand angeblich bekannter unabhängiger Altersdaten mit aufzustellen, ist aus genau diesem Grund seit längerem verworfen worden. Es kam nämlich zu einigen peinlichen Irrtümern

Das die Dendrochronologie ein lokal begrenzetes Verfahren ist, ist klar und Logisch. So muß für jede Region und für nahezu jedes verschiedene Bauholz eine eigene Reihe aufgestellt werden. Das macht die Methode natürlich etwas mühsam.
Und manchmal klappts halt nicht.

  1. C14
    Grundlage dieses Verfahren sind nicht nur die Naturgesetze,
    sondern auch zwei Hypothesen, die aber von Dir wohl als Dogma
    betrachtet werden: erstens soll das Mengenverhältnis der
    Kohlenstoffisotope C12 und C14 überall gleich sein und zweitens
    auch immer schon konstant gewesen sein. Theoretisch genügt ein
    einziges gesichertes Gegenbeispiel, um diese Theorie zu
    widerlegen.

Vollkommen Falsch
I. das Mengenverhältniss von C12/C14 ist innerhalb der athmosphäre zu einer gegbenen, fixierten Zeit konstant innerhalb der Meßgenauigkeit. Ausnahmen bestehen in der heutigen Zeit an extrem exponierten Plätzen (Autobahnen) oder eigentlich immer in Vulkangebieten mit sehr starker CO2-Freisetzung.

II. Tatsächlich kommt es zu Fraktionierungseffekten zwischen C12 und C14 bei biologischen Stoffumsetzungen. C12 wird leichter verstoffwechselt als C14 und reichert sich somit in der Pflanze an. Dieser Effekt kann jedoch herausgerechnet werden, denn es gibt noch ein Kohlenstoffisotop, dass im Gegensatz zu C14 stabil ist: C13.
Aufgrund des verhältnisses zwischen C12 und C13 in der Probe kann man den Gehalt an C14 zurückrechnen. Das ist „einfache“ *g* Thermodynamik und ausserdem experimentell sehr gut untersucht.

III. Der Gehalt an C14 in der Atmosphäre ist im Laufe der Zeit variabel. Die Bildung dieses Isotops ist stark von der Sonnenaktivität abhängig. Das heisst, man benötigt Korrekturfaktoren, die man mittels Dendrochronologie ermitteln kann. dafür wurden mehrere Reihen herangezogen, die alle im Rahmen des Fehlers die gleiche Korrekturkurve erbrachten.
Unter anderem auch die für diese Zwecke ideal geeigneten Sequoienreihen aus Nordamerika.

das bedeutet aber auch: nachdem die Dendrochronologischen Reihen alle einen sehr ähnlichen Zeitlichen Verlauf der C14-Isotopie aufweisen, bestehen zwischen diesen Reihen keine signifikante (messbare) Zeitverschiebungen (was für die Dendrochronologie natürlich katastrophal wäre)
Des weiteren ist der Korrekturwert bis vor 3000 Jahre kleiner als 100 Jahre.

Du siehst, die von dir aufgeworfenen Fragen sind nicht das Problem.

IV: Fehlermöglichkeiten liegen woanders: Kontamination und isotopisches Disequilibrium, die sehr sehr ärgerlich sein können.

Literatur: Dickin; Radiogenic isotope geology. Cambridge University Press, 1997

  1. Thermolumineszenzverfahren.
    Da muß ich passen. Hat man wenigsten mit diesem Verfahren eine
    von der offiziellen unabhängige, wissenschaftliche Zeitrechnung
    aufgestellt?

Sowohl Dendrochronologie als auch C14 als auch Thermoluminiszenzverfahren sind die naturwissenschaftliche Zeitrechnung.
*seufz*
Es ist in dieser Hinsicht vollkommen WURST, was die „offizielle“ Geschichtsschreibung meint.
Schön ist nur eins: Es sowohl die historische Geschichtsschreibung als auch die Naturwissenschaftliche passen ausgezeichnet zusammen, sofern die Historische Geschichtsschreibung gut belegt ist.
Wenn sie nicht zusammenpassen, gibts immer Ärger… Siehe das Turiner Grabtuch…
da nimmt man dann manchen Historikern wohl die Förmchen weg… *grinsel*

  1. Byzantinische und arabische Geschichte
    Zum einen wurde offenbar die gesamte byzantinische Literatur im
  2. Jahrhundert vernichtet, nachdem sie in einer neuen Schrift
    kopiert worden war. Zum anderen führt der Abgleich mit der
    arabischen Geschichte zu Merkwürdigkeiten, wie der, daß die für
    die arabische Welt eminent bedeutsame Niederlage der Sarazenen
    in der Schlacht auf den katalaunischen Feldern gegen Carl Matel
    ebenso verschwiegen wird, wie die Freundschaft zwischen
    Großkarl und Harun al Raschid.

I. Wie bekannt ist, wurde viel gefälscht, die Konstantinische Schenkung ist nur ein besonders krasses Beispiel.
II. Unterlagen pflegen verloren zu gehen, das heisst aber nicht, das nichts mehr aus dieser Zeit da ist:
Siehe Ostrogorsky, byzantinische Geschichte, Beck, 1996
Oder Hourani, Die Geschichte der arabischen Völker, Fischer, 1992
In diesen Publikationen, die mehr allgemeinverständlich gehalten sind, wird immer wieder auf alte Dokumente Bezug genommen.
Für tiefergehende Studien sollte man mal die Byzantinisten und Arabisten fragen.
(nähere Auskunft erteilt jede Uni)
Immerhin wurden die damaligen Texte nicht in tausendfacher Auflage unters Volk gebracht, sondern wohl maximal in ein paar 100. Dass da vieles fehlt oder noch nicht wiederentdeckt ist, ist doch verständlich.

  1. Indem ich mir das Heinsohn-Zitat zu eigen machte, übte ich
    methodologische Kritik an der Etablierung der jetzt gültigen
    Zeitrechnung. Leider hast Du darauf nur unsachlich reagiert,
    nämlich mit Infragestellung seiner wissenschaftlichen
    Integrität. Das war insofern nicht nett, da ja Fragen zu
    stellen jedem erlaubt sein müßte, auch wenn er einen
    geschichts-interessierten Soziologen zitiert, oder i.g.S.
    selber einer ist.

Hättest DU diese Frage selber gestellt, hätte ich mich niemals dazu geäussert. Es wäre besser gewesen, du hättest es in deinen Worten ausgedrückt, ich hätte es dann nicht 3 mal lesen müssen, bevor ich es verstanden habe. Auf dieses Soziologengefasele reagiere ich immer etwas böse. Bin halt ein einfach strukturierter Geologe mit Trollhirn (nur Steine im Kopf)
So hast Du dir das Gedankengut (in dieser Hinsicht wohl eher Gedankenschlecht) Heinsohns zueigen gemacht und musst nun auch damit leben, dass dieser Herr keine allzu gute Reputation besitzt.
Das ich von der naturwissenschaftlichen Qualifikation dieses Herren nicht überzeugt bin, ist hoffentlich einsichtig. Wer derartigen STUSS in Umlauf setzt (Homo habilis 3500 jahre alt… pruuuuuust) macht sich in meinen Augen schlicht lächerlich. Über seine Methoden und ähnliches lass ich mich nicht aus, das ist einfach absurd, was der da zusammenargumentiert.

Ernstafte und sehr gut verständliche Literatur zum Thema Paläoanthropologie:
Johanson & Edgar: Lucy und ihre Kinder, Spektrum Verlag 1998
halt net so spektakulär aber dafür SEHR fundiert.

Zum Schluss meiner etwas umfangreich geratenen Ausführungen:
Die Vermengung zweier Problemstellungen, zum einen der Historiographie des Frühmittelalters, zum anderen der Zeitrechnung an sich, ist für beide Fragestellungen schädlich.
Ich will nicht bestreiten, dass es im Frühmittelalter erhebliche Probleme mit der Historiographie gibt. Möglicherweise wurden da tatsächlich Dinge etwas zurechtgebogen. (gefälscht). Dies ist jedoch unabhängig davon, ob die Zeit nun verstrichen ist oder nicht.
das die Überlieferung dieser Zeit in Westeuropa mehr als dürftig ist, heisst nicht, dass da nichts passiert ist.
Die Angriffe gegen die naturwissenschaftlichen Methoden der Altersbestimmung die nun aus dieser Ecke kommen, sind leider sehr unqualifiziert und zeigen keinerlei Vertrautheit mit der Materie.

Dies führt zu folgendem: Der eigentlich intressante Ansatz: „was ist wirklich passiert“ wird von einem anderen Ziel überdeckt. Die Historiker werfen sich eben nicht auf die oben aufgeworfene Frage, sondern auf die Angreifbaren Ecken, und das ist halt die Altersbestimmung. (man haut halt erst auf die Nägel drauf, die weit herausstehen)

dadurch, dass die Aussagen zur (angeblich fehlerhaften) Altersbestimmung schlechtest belegt sind, und die klassiche Naturwissenschaft hier bei der fachlichen Auseinandersetzung sehr gute Karten hat, geht das andere Anliegen einfach unter.

Ich habe da den üblen Verdacht, dass es den Leuten mehr um Publizität als um Wissenschaftlichkeit geht.
Oder glaubst Du, dass ein Buch mit dem Titel: „Probleme der frühmittelalterlichen Geschichtsschreibung“ mit einer sachlichen Darstellung der Fakten sich genauso gut verkauft hätte wie „Das erfundene Mittelalter“… mit einer These, die nach allen methodischen Ansätzen eben stark angreifbar ist?
Provokation schön und gut, aber man sollte es nicht übertreiben…

Gruß
Mike

Kommentar
Hallo Mike,

meinen Beifall für diese Antwort. Den hast Du verdient.
Bezieht sich auf alle Punkte, besonders aber auf Punkt 6,
was das Soziologengefassel angeht…

Gruß Reiner

Hallo Michael,

  1. Astronomische Ereignisse

lässt sich tatsächlich eine Konkordanz zwischen zwei
unabhängigen Chronologien herstellen.

Natürlich vorausgesetzt, daß die Chinesen bei ihrer superalten Geschichte niemals geschummelt haben…
Also wurde die These, daß alle Raben weiß sind, durch das Auffinden eines weißen Rabens bestätigt.

By the way: wenn Du Die Berichte Astronomischer Ereignisse zu
Datierungszwecken ablehnst, dann fliegen die wichtigsten
Argumente für Illigs gefälschten 300 Jahre in hohem Bogen zum
Fenster hinaus.

Keineswegs. Es bleibt dabei, daß Großkarl und seine angesippten Dagoberts so real bleiben wie Batman und Entenhausen.

Das die Dendrochronologie ein lokal begrenzetes Verfahren ist,
ist klar und Logisch. So muß für jede Region und für nahezu
jedes verschiedene Bauholz eine eigene Reihe aufgestellt
werden. Das macht die Methode natürlich etwas mühsam.
Und manchmal klappts halt nicht.

Mein Verdacht ist, daß die Dendrochonologen sich immer gefreut haben, wenn sie die kanonische Zeitrechnung bestätigen konnten, anstatt daß sie sich um eine Wiederlegung bemüht hätten.

C14
Zu den Einzelheiten, die Du hier schilderst, kann ich nicht mehr kompetent Stellung nehmen.

Schön ist nur eins: Es sowohl die historische
Geschichtsschreibung als auch die Naturwissenschaftliche
passen ausgezeichnet zusammen, sofern die Historische
Geschichtsschreibung gut belegt ist.

Also nicht im 7. - 9. Jhd.

Auflage unters Volk gebracht, sondern wohl maximal in ein paar
100. Dass da vieles fehlt oder noch nicht wiederentdeckt ist,
ist doch verständlich.

Viel ist halt als Kopie erhalten. Das Klosterleben im Mittelalter war – das weiß schon Klein-Moritz – vom Abschreiben von Büchern geprägt. Ein Schuft, wer schlechtes dabei denkt…

Hättest DU diese Frage selber gestellt, hätte ich mich niemals
dazu geäussert. Es wäre besser gewesen, du hättest es in
deinen Worten ausgedrückt, ich hätte es dann nicht 3 mal lesen
müssen, bevor ich es verstanden habe. Auf dieses

Ich danke Dir, daß Dir mein Schreibstil besser gefällt als der von Heimsohn, doch meinte ich, eine reine Lesefrucht aus einer nicht im Internet zugänglichen Quelle redlicherweise besser erstmal wörtlich zitieren zu sollen.

Soziologengefasele reagiere ich immer etwas böse. Bin halt ein
einfach strukturierter Geologe mit Trollhirn (nur Steine im
Kopf)

„Soziologengefasele“:
Total verharmlosend einesteils, aber das ist hier nicht das Thema.
Andererseits: Die Entwicklung der Erkenntniskritik im 20. Jhd. ist, wenn nicht Verdienst der Soziologie, doch auf ihrem Acker gewachsen.
Ich werde nicht zulassen, daß die Forderung nach wissenschaftlicher Redlichkeit als „Gefasele“ abgetan wird.

So hast Du dir das Gedankengut (in dieser Hinsicht wohl eher
Gedankenschlecht) Heinsohns zueigen gemacht und musst nun auch

Nein, ich habe mir seine These über die Kanonisierung unserer heutigen Zeitrechnung zueigen gemacht und hier als Frage aufgestellt.

derartigen STUSS in Umlauf setzt (Homo habilis 3500 jahre
alt… pruuuuuust) macht sich in meinen Augen schlicht
lächerlich.

Daß die Menschheit nur einige Jahrtausende alt ist, war bis Darwin anerkannte Tatsache. Mit Sicherheit waren die Forscher (Propagandafachleute?) tiefst davon überzeugt, die vor einigen Jahrhunderten unsere heutige Zeitrechnung erfunden haben.

zurechtgebogen. (gefälscht). Dies ist jedoch unabhängig davon,
ob die Zeit nun verstrichen ist oder nicht.

Dogma.

überdeckt. Die Historiker werfen sich eben nicht auf die oben
aufgeworfene Frage, sondern auf die Angreifbaren Ecken, und
das ist halt die Altersbestimmung. (man haut halt erst auf die
Nägel drauf, die weit herausstehen)

Da würde ich mir mal nicht soviel Sorgen machen, angreifbare Ecken gibts auch sonst genug.

Naturwissenschaft hier bei der fachlichen Auseinandersetzung
sehr gute Karten hat, geht das andere Anliegen einfach unter.

Das andere Anliegen, nämlich: „Stimmt es wirklich, daß unsere Zeitrechnung vor etlichen Jahrhunderten von ein paar so Typen zusammengestöpselt wurde und seitdem sakrosankt ist?“ ist in diesem Thread eigentlich ein bisserl untergegangen.

Ich habe da den üblen Verdacht, dass es den Leuten mehr um
Publizität als um Wissenschaftlichkeit geht.

Ich habe da den noch übleren Verdacht, daß in der Menschheitsgeschichte erheblich mehr gelogen wird, als Klein-Moritz sich das so vorstellt.

Oder glaubst Du, dass ein Buch mit dem Titel: „Probleme der
frühmittelalterlichen Geschichtsschreibung“ mit einer
sachlichen Darstellung der Fakten sich genauso gut verkauft

Ich glaube auch, daß Illig mit seinen Thesen Geld macht. Die Machthaber jedoch haben niemals Geschichtsanpassung betrieben und stets auf die entsprechenden Verdienstmögichkeiten verzichtet.

Gruß

Wolfgang Berger

Hallo Michael,

  1. Astronomische Ereignisse

lässt sich tatsächlich eine Konkordanz zwischen zwei
unabhängigen Chronologien herstellen.

Natürlich vorausgesetzt, daß die Chinesen bei ihrer superalten
Geschichte niemals geschummelt haben…

Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen… Warum sollten sie alles genau so fälschen, dass es wieder zusammenpasst…

Also wurde die These, daß alle Raben weiß sind, durch das
Auffinden eines weißen Rabens bestätigt.

Ich würde ein anderes beispiel wählen…
Mir sagt einer, er hat auf einer Kreuzung im Wald einen € verloren… und tatsächlich, beim Suchen finde ich einen…

By the way: wenn Du Die Berichte Astronomischer Ereignisse zu
Datierungszwecken ablehnst, dann fliegen die wichtigsten
Argumente für Illigs gefälschten 300 Jahre in hohem Bogen zum
Fenster hinaus.

Keineswegs. Es bleibt dabei, daß Großkarl und seine
angesippten Dagoberts so real bleiben wie Batman und
Entenhausen.

Das ist jetzt die noch zu Beweisende Behauptung… (Ich übergebe an die Frühmittelalterspezialisten)
Aber die ZEIT AN SICH hat es (gem der angeführten Gründe) gegeben. Wie sie gefüllt wird, ist eine davon vollkommen unabhängige Frage.

Das die Dendrochronologie ein lokal begrenzetes Verfahren ist,
ist klar und Logisch. So muß für jede Region und für nahezu
jedes verschiedene Bauholz eine eigene Reihe aufgestellt
werden. Das macht die Methode natürlich etwas mühsam.
Und manchmal klappts halt nicht.

Mein Verdacht ist, daß die Dendrochonologen sich immer gefreut
haben, wenn sie die kanonische Zeitrechnung bestätigen
konnten, anstatt daß sie sich um eine Wiederlegung bemüht
hätten.

Lies doch mal neuere Literatur…

C14
Zu den Einzelheiten, die Du hier schilderst, kann ich nicht
mehr kompetent Stellung nehmen.

Der Witz an der sache ist, dass sich die Gegner dieser Methoden immer Beispiele raussuchen, wo die Metode versagt (und zwar aus methodischen Gründen). daraus wird dann geschlossen, dass die Metode an sich falsch ist.

Schön ist nur eins: Es sowohl die historische
Geschichtsschreibung als auch die Naturwissenschaftliche
passen ausgezeichnet zusammen, sofern die Historische
Geschichtsschreibung gut belegt ist.

Also nicht im 7. - 9. Jhd.

hab ich nie bestritten, dass es da probleme gibt… die Probleme gibt es übrigens für mitteleuropa ab dem fall Westroms… also zwischen 500 und 1000… :-///

Soziologengefasele reagiere ich immer etwas böse. Bin halt ein
einfach strukturierter Geologe mit Trollhirn (nur Steine im
Kopf)

„Soziologengefasele“:
Total verharmlosend einesteils, aber das ist hier nicht das
Thema.

Also, ich verlange von einem, dass er es schafft, sich verständlich auszudrücken.
der Gute schreibt einen Stil, den ich jedem Diplomanden bei uns um die Ohren hauen würde…

So hast Du dir das Gedankengut (in dieser Hinsicht wohl eher
Gedankenschlecht) Heinsohns zueigen gemacht und musst nun auch

Nein, ich habe mir seine These über die Kanonisierung unserer
heutigen Zeitrechnung zueigen gemacht und hier als Frage
aufgestellt.

derartigen STUSS in Umlauf setzt (Homo habilis 3500 jahre
alt… pruuuuuust) macht sich in meinen Augen schlicht
lächerlich.

Daß die Menschheit nur einige Jahrtausende alt ist, war bis
Darwin anerkannte Tatsache.

Falsch!
Der Umbruch begann mit Lyell und Hutton
Ausserdem beruhte diese rechnung auf der Bibel. Ich möchte dezent daran erinnern, dass dies aufgrund neuerer ergebnisse, und Techniken längst widerlegt ist.
(man könnte jetzt natürlich mit Creationismus anfangen… aber dazu hab ich nun gar keine Lust)

Mit Sicherheit waren die Forscher
(Propagandafachleute?) tiefst davon überzeugt, die vor einigen
Jahrhunderten unsere heutige Zeitrechnung erfunden haben.

Bibelforscher…
Andere Grundlagen…

zurechtgebogen. (gefälscht). Dies ist jedoch unabhängig davon,
ob die Zeit nun verstrichen ist oder nicht.

Dogma.

Warum?
es ist doch ein fundamentaler Unterschied, ob ich eine vorhandene Zeitspanne ausfülle oder die gesamte Zeit erfinde und am Kalender rumschraube.
Das heisst: Selbst wenn der Nachweis gelingen sollte, dass die Geschichtsschreibung von 600 bis 900 gefälscht ist, ist damit nicht der Nachweis erbracht, dass es diese Zeit an sich nicht gegeben hat.
(Beispiel: Ich lüge über das, was ich Gestern gemacht habe… deswegen gab es „Gestern“ als Tag doch)

Naturwissenschaft hier bei der fachlichen Auseinandersetzung
sehr gute Karten hat, geht das andere Anliegen einfach unter.

Das andere Anliegen, nämlich: „Stimmt es wirklich, daß unsere
Zeitrechnung vor etlichen Jahrhunderten von ein paar so Typen
zusammengestöpselt wurde und seitdem sakrosankt ist?“ ist in
diesem Thread eigentlich ein bisserl untergegangen.

Mein Fazit:
es geht tatsächlich um die Vermengung zweier unabhängiger Fragetellungen:
1 Kalender.
2. darin eingehängte Geschichte

Den Kalender (der ja Astronomisch definiert wurde) kann man tatsächlich anhand naturwissenschaftlicher Methoden überprüfen.

Die darin eingehängte Geschichte benötigt unter anderem das Quellenstudium und vor allem die Quellenkritik, sowie den Vergleich mit dem archäologischen Bodenbefunden. (Was dann öfters zu Streitereien zwischen den Kunsthistorikern und den Bodenarchäologen führt)

Wie gesagt: das eigentlich intressante und wichtige Anliegen: „Was passierte eigentlich wirklich zwischen der Völkerwanderung und dem 10. Jhdt.“ geht leider in der viel zu schlecht belegten Behauptung unter, dass der Kalender an sich gefälscht wurde.

Traurig, aber von dem betreffenden Autor nicht anders zu erwarten.

Ich habe da den üblen Verdacht, dass es den Leuten mehr um
Publizität als um Wissenschaftlichkeit geht.

Ich habe da den noch übleren Verdacht, daß in der
Menschheitsgeschichte erheblich mehr gelogen wird, als
Klein-Moritz sich das so vorstellt.

Bei den Schulgeschichtsbüchern auch kein Wunder…
Bis da die neuesten Erkenntnisse einsickern, dauert das immer ein paar Jahre/Jahrzehnte…
Nur irgendwie Traurig: Die Chance, ein Werk zu verfassen, dass einen bleibenden wissenschaftlichen Wert besitzt, wurde vertan…
Die ganze Sache wird als Kuriosität in die Archive eingehen.

Gruß
Mike

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Hallo Michael,

sollten sie alles genau so fälschen, dass es wieder
zusammenpasst…

Die herrschende Dynastie fälscht sich ihre Geschichte älter und damit ehrwürdiger, das hat wohl schon Isaac Newton dem Scaliger entgegengehalten.

Mir sagt einer, er hat auf einer Kreuzung im Wald einen €
verloren… und tatsächlich, beim Suchen finde ich einen…

Nicht selbst verloren. Der wahrsagt Dir einen Ort, an dem Ihr beide nie wart, korrekt als Fundort für einen € mit Prägedatum 1708!

Das ist jetzt die noch zu Beweisende Behauptung… (Ich
übergebe an die Frühmittelalterspezialisten)

Siehe „Ansippung“.

Aber die ZEIT AN SICH hat es (gem der angeführten Gründe)
gegeben. Wie sie gefüllt wird, ist eine davon vollkommen
unabhängige Frage.

Du postulierst 3 Jahrhunderte ohne nachweisbare Ereignisse, Bauten, Schriften, Münzen usw.

Der Witz an der sache ist, dass sich die Gegner dieser
Methoden immer Beispiele raussuchen, wo die Methode versagt
(und zwar aus methodischen Gründen). daraus wird dann
geschlossen, dass die Methode an sich falsch ist.

Das ist aber legitim.

hab ich nie bestritten, dass es da probleme gibt… die
Probleme gibt es übrigens für mitteleuropa ab dem fall
Westroms… also zwischen 500 und 1000… :-///

Ja, ich bin nicht abgeneigt, zu glauben, daß die Wunde, auf die Illig seinen Finger legt, womöglich noch größer ist als jener meint.

Daß die Menschheit nur einige Jahrtausende alt ist, war bis
Darwin anerkannte Tatsache.

Falsch!
Der Umbruch begann mit Lyell und Hutton

OK, geschenkt.

Ausserdem beruhte diese rechnung auf der Bibel. Ich möchte
dezent daran erinnern, dass dies aufgrund neuerer ergebnisse,
und Techniken längst widerlegt ist.

Und auf der Grundlage dieser längst widerlegten Bibel ist anno Schnupftabak die Zeitrechnung entstanden, die von modernster Atomheilkunde heute aufs Komma genau verifiziert wird? Ah geh.

Das heisst: Selbst wenn der Nachweis gelingen sollte, dass die
Geschichtsschreibung von 600 bis 900 gefälscht ist, ist damit
nicht der Nachweis erbracht, dass es diese Zeit an sich nicht
gegeben hat.

Damit hast Du ein neues Paradigma begründet, den Hibernationismus, (lach).

Den Kalender (der ja Astronomisch definiert wurde) kann man
tatsächlich anhand naturwissenschaftlicher Methoden
überprüfen.

Im Lotto zu gewinnen ist nicht schwer, wenn man sich das Recht nimmt, die Zahlenkugeln selber herauszusuchen.

Wie gesagt: das eigentlich intressante und wichtige Anliegen:
„Was passierte eigentlich wirklich zwischen der
Völkerwanderung und dem 10. Jhdt.“ geht leider in der viel zu
schlecht belegten Behauptung unter, dass der Kalender an sich
gefälscht wurde.

Das verstehe ich nicht. Es steht doch jedem frei, eigene Forschungsansätze zu verfolgen. Die Phantomzeit-Hypothese verstopft doch keine Kanäle.

Wenn man (die älteren Schriften von) Illig liest, stößt man immer wieder auf das Wort „zwanglos“. Schwer erklärliches der etablierten Mediavistik fügt sich zwanglos in eine von der Phantomzeit befreite Chronologie ein. Von der etablierten Mediavistik anerkannte aber nicht erklärbare Urkundenfälschungen werden plötzlich sinnvoll.
Mir fällt (vielleicht wegen meiner selektiven Wahrnehmung, ok) auf, daß die etablierte Mediavistik dem Illig selten wissenschaftliche Probleme an den Kopf wirft, die sie „zwanglos“ lösen kann, er aber nicht.

Traurig, aber von dem betreffenden Autor nicht anders zu
erwarten.

Grundvorbehalt gegenüber Bänkern: da gehe ich völlig konform mit Dir.

Nur irgendwie Traurig: Die Chance, ein Werk zu verfassen, dass
einen bleibenden wissenschaftlichen Wert besitzt, wurde
vertan…

Sei mir net bös, wenn ich dadazu nachsichtig lächelnd von wissenschaftstheoretischem Argumentieren absehe.

Gruß

Wolfgang Berger

Vergiss es
Hi Wolfgang
Es hat keinen Zweck
Ich mag nimmer
Ich hab es ehrlich gesagt SATT, hier andauernd die gleichen Argumente durchzukauen.
Ich dachte, wir wollten hier diskutieren?

Du gehst in keiner Weise auf die von mir gebrachten Argumente ein.
Die da wären:

  1. byzantinische und Arabische Geschichte (inclusive Münzprägung… ich empfehle den Besuch in einem gut sortieren Münzkabinett.)

  2. Die technischen Details der modernen Altersdatierung.
    (Deine Behauptungen zur Methodik zeigt, dass du dich niemals ernsthaft damit auseinandergesetzt hast)

  3. Die astronomischen Probleme.
    All das habe ich auch mit Literatur belegt.

Ich breche die Debatte aus Sinnlosigkeit ab, aus meiner Sicht ist alles gesagt… Es dreht sich einfach nur im Kreis.
Wir argumentieren auf vollkommen verschiedenen Ebenen.

Dein (Illigs) Argument: „Zeit ohne Spuren“ erinnert mich an einen, der die Anwesenheit von Fische in einem See bestreitet, weil die Maschen seines Netzes zu groß sind.

Mike

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Ach hab Dich nicht so!
Hallo Michael,

die von mir eingebrachte Thematik, nämlich die Umstände der Kanonisierung unserer Zeitrechnung, hast Du großräumig umfahren. Wenn Du nun sagst, auf dieser Umgehung hättest Du die Nase vorngehabt, gratuliere, bittesehr.

einen, der die Anwesenheit von Fische in einem See bestreitet,
weil die Maschen seines Netzes zu groß sind.

Für ältere Siedlungsspuren taugt dieses Netz aber.

Gruß

Wolfgang Berger

Hervorragend argumentiert und formuliert! (OWT)
Gruß, Andreas