Hallöle,
wer kan mir was über diese Geräte erzählen? Lese gerade historischen Roman, wo man sich mit derartigen Geräten ummetzelt.
Wie hat man denn eine Holzklinge scharf gemacht?
Gruss
Zaphod Bokklos
Hallöle,
wer kan mir was über diese Geräte erzählen? Lese gerade historischen Roman, wo man sich mit derartigen Geräten ummetzelt.
Wie hat man denn eine Holzklinge scharf gemacht?
Gruss
Zaphod Bokklos
Holzwirtschaft in Japan
Hallo Zaphod,
unter „Holz“ war und ist in Japan generell „Hartholz“ zu verstehen. Das Land hat einfach nicht genug Platz für den Anbau schnellwachsenden Weichholzes (von Bambus abgesehen).
Gruß
Wolfgang Berger
Also, anscheinend benutz man das Bokken auch heute noch in diversen japanischen Kampfsportarten - gib einfach mal „Japanisches Holzschwert Bokken“ bei google ein.
Ansonsten:
A bokken is a wooden sword usually used for sword training. The bokken can be used as an effective weapon since it is made of strong heavy wood. In fact, many ninjas preferred to use the bokken on a mission rather than a regular sword. The reasons for this are all related to how a ninja usually proceed through a mission; stealth being the keyword. A bokken is lighter than a sword and easier to carry around. Moreover there is no risk of cutting oneself. Bokkens are also very easy to camouflage since they can be stained or painted, and, when using proper techniques, they can easily break bones and damage internal organs.
Holzschwert aktuell
Ergänzung:
Das Holzschwert ist die stärkste Waffe, die zu führen in Japan allgemein zulässig ist; schon größere Taschenmesser sind nämlich verboten.
Zumindest in den 80er-Jahren in Tokio war das so. Ich wohnte in Appartment-Häusern für reiche Leute; der Hausmeister saß tagsüber grüßend in seinem Kabuff am Hauseingang und patroillierte nachts, bewaffnet mit dem Holzschwert.
Die Notwendigkeit dafür in dieser Zeit bedarf noch der Erläuterung. Das war keine 300 Meter entfernt von der Zentrale der Soka-Gakkai („Inner Trip“), und die haben manchmal Autos zerkratzt usf.
Gruß
Wolfgang Berger
Hallo, auch,
das Bokken war primär im Lauf seiner Geschichte eine Trainingswaffe. Es war und ist aus japanischer, weißer Eiche.
Derartige Bokken sind heut selten und meist infolge Massenware aus Thailand (Steineiche) schwer zu bekommen.
200€ mußt Du dafür auch anlegen.
Scharf müssen die gar nicht sein. Mit ausreichender Schwerttechnik läßt sich der Schädelknochen damit so mühelos zertrümmern wie jeder andere.
Gib mal „Bokken“ oder „Bokuto“ bei Google ein.
Da gibts noch viel mehr Info.
Viel Spaß,
Marcus