Folgendes Beispiel:
jemand compiliert Tapes/CDs aus seiner Plattensammlung und gibt sie an einen
befreundeten Kneipenbesitzer, der sie auch spielt und ihm dafür auch noch etwas
Geld „für die Mühe“ gibt, macht man sich dann strafbar oder müßte man
Gema-Gebühren bezahlen oder der Kneipier? Oder wie läuft das so? Kennt sich
jemand aus? Wollte ich immer schon mal wissen.
Hallo Caren,
jemand compiliert Tapes/CDs aus seiner Plattensammlung und
gibt sie an einen befreundeten Kneipenbesitzer, der sie auch spielt und ihm
dafür auch noch etwas Geld „für die Mühe“ gibt, macht man sich dann strafbar
oder müßte man Gema-Gebühren bezahlen oder der Kneipier? Oder wie läuft das
so? Kennt sich jemand aus? Wollte ich immer schon mal wissen.
sobald die Veranstaltung gewerbsmäßig betrieben wird (was ja in der Kneipe der Fall sein dürfte), ist der Kneipenbesitzer verpflichtet, sich an die GEMA zu wenden. Der Compilierer ist verpflichtet, bei der GEMA eine (kostenpflichtige) Erlaubnis zum Kopieren einzuholen, wenn er sich nicht strafbar und/oder schadenersatzpflichtig machen will, denn das Kopieren ohne Erlaubnis ist verboten (abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen im privaten Kreis). Für solche Fälle gibt es bei der GEMA Formblätter! Die rechnet dann für dich die anfallenden Gebühren aus.
Ein Abend Life-Musik (Einmal-Veranstaltung) kostet nach meinen Informationen bei der GEMA einmalig ca. 100 € (Pauschalpreise), natürlich je nach Musikauswahl.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Vielen Dank, das war mal 'ne Auskunft 
…und der Wirt bezahlt pro Vierteljahr 52.- Euro bei gekauften Cds und 78.- Euro zusätzlich, wenn er gebrannte verwendet. Zumindest in NRW. ( Ich weiss nicht ob das eine Rolle spielt ).
MfG
Toni
Kleine Korrektur
Hi Leute!
sobald die Veranstaltung gewerbsmäßig betrieben wird (was ja
in der Kneipe der Fall sein dürfte), ist der Kneipenbesitzer
verpflichtet, sich an die GEMA zu wenden.
Genau. Kneipen zahlen eine Pauschale! JEDER der öffentlich „im Laden“ Musik (auch Radio!!!) spielt muss zahlen
Der Compilierer ist
verpflichtet, bei der GEMA eine (kostenpflichtige) Erlaubnis
zum Kopieren einzuholen, wenn er sich nicht strafbar und/oder
schadenersatzpflichtig machen will, denn das Kopieren ohne
Erlaubnis ist verboten (abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen
im privaten Kreis).
Das ist so nicht ganz korrekt! Die GEMA kann und darf das compilieren NICHT gestatten/verbieten! Der Hersteller solcher CDs muss kalr GEMA-Abgaben zahlen. Aber die CD meldet er an, und zahlt seine GEMA, das wars GEMA-mäßig. Allerdings muss er von den Plattenfirmen (diese treten gesetzlich in dem Falle als Produzent auf) eine Erlaubniss haben derren Aufnahmen zu neuen CDs zusammen zu stellen. Wenn das nur GEMA-Gebühren wären, würde ich schon seit 10 Jahren Compilations kommerziell produzieren und super reich sein!
Ein Abend Life-Musik (Einmal-Veranstaltung) kostet nach meinen
Informationen bei der GEMA einmalig ca. 100 €
(Pauschalpreise), natürlich je nach Musikauswahl.
Ich weiß ja nicht, wer so einen Quark erzählt, aber so stimmt das NICHT! Die GEMA berechnet nach Art der Musik (E und U), nach größe des Raumes und nach Art der Aufführung (Live oder CD/Tape/Platte).
Liebe Grüße
Florian
Hallo Florian,
Das ist so nicht ganz korrekt! Die GEMA kann und darf
das compilieren NICHT gestatten/verbieten!
stimmt, das hatte ich nicht klar gesagt.
Ein Abend Life-Musik (Einmal-Veranstaltung) kostet nach meinen
Informationen bei der GEMA einmalig ca. 100 €
(Pauschalpreise), natürlich je nach Musikauswahl.Ich weiß ja nicht, wer so einen Quark erzählt, aber so stimmt
das NICHT! Die GEMA berechnet nach Art der Musik (E und U),
nach größe des Raumes und nach Art der Aufführung (Live oder
CD/Tape/Platte).
Meine Aussage bezog sich auf einen Abend mit Lifemusik (U-Musik) in einem ganz bestimmten Rahmen, war als keine generelle Aussage, sondern erlebnisabhängig. Daher ja mein Hinweis auf die Vordrucke der GEMA.
Herzliche Grüße 
Thomas Miller