Haus- & Nutztiere
Von: pellaluna, 26.11.2006 18:38 Uhr
Hallo, Wissende und Floherfahrene... :-(

Unsere 7 Jahre alte Katze hat nun das erste Mal Flöhe. Sie ist eine ab - und zu Freigängerin, die auch ziemlich "durchdreht", wenn sie nicht rausdarf - und bis jetzt hatte sie nie Flöhe. Glück!

Nun ist parterre eine Frau eingezogen, die zwei völlig verflohte Hunde hat - nach eigenen Aussagen stört sie das aber nicht. Sie will und wird die Hunde nicht behandeln.

Jetzt ist auch meine Cat voll besiedelt und ich habe gestern ein Mittel vom TA geholt, das man auf den Nacken gibt und ein halbes Jahr muss sie nun behandelt werden.

Aber wie gesagt - sie geht ab und zu raus. Ist da die ganze Behandlung nicht "für die Katz"? Wie kann ich sie vor Neuinfektionen schützen? Die TÄ sagte, über Flohhalsbänder würden Flöhe höchstens lachen. - ???

Danke
Peter



  1. Antwort von Margit Lang (abgemeldet) 0
    Re: Katzenflöhe - was tun?
    Hallo Peter,
    als erstes der Frau mal sagen das sie was tun muss, weil die Hunde Würmer davon kriegen, der Darm leidet und der ganze Hund damit auch krank wird. Notfalls mit dem Verterinäramt drohen ( aber bitte nur, wenn sie nicht einsichtig ist und böse wird) . Ich würde versuchen, ihr das in Ruhe zu erklären.
    Deine Katze kann nicht wirklich von den Beiden die Flöhe kriegen, dann muss sie schon sehr nah dabei sein. Die kann man draußen überall einfangen.
    Wenn deine Katze den Spot on hat, ist sie ja geschützt, die Hunde tun mir da mehr leid :-)
    Grüße
    Margit
    12 Kommentare
    • von pellaluna 0
      Ja, aber...
      Hallo Margit.
      Vielen Dank für Deine Antwort. Ich werde mal mit der Frau reden. Sie wird allerdings immer sofort aggressiv, egal bei was.

      ABER:
      Meisst das, dass unsere Katze nun quasi Dauer - Immer- Spot - behandelt werden muss? Als ewig - Medikament?

      Und: Die TÄ sagte, dass das Medikament die Nachkommen verhindert, aber gegen die erwachsenen Flöhe nichts ausrichtet. Also wird sie immer voller erwachsener Flöhe sein, wenn wieder einer ankommt??

      PS das Zeug das ich verwende, heisst Frontline - vielleicht wirken die Spotmittel ja unterschiedlich?

      Peter
    • von André (abgemeldet) 0
      Re: Ja, aber...
      Hallo,

      die erwachsenen Flöhe sterben aus, die Brut wird abgetötet. Somit wird die Katze frei von den Viechern. Und Hundeflöhe gehen nicht auf Katzen. Allerdings würde ich schon nochmal ernsthaft mit der Frau reden, wenn schon Flöhe auf den Hunden sind, wer weiß was noch...

      Grüße
      André
    • von Sanctus Rolfus (abgemeldet) 0
      Mitteln gegen Katzenflöhe = Nervengift
      Hallo, Pellaluna

      Bei den Mitteln gegen die Katzenflöhe handelt es sich meines Wissens um
      Nervengift. Ich würde die Flöhe ausbürsten. Das ist doch nicht so
      schlimm. Und wenn dann mal sogar die Läuse Flöhe haben, setzt du ein
      Nervengift ein.


      Gruss

      Rolf
    • von Niels (abgemeldet) 3
      Re: Mitteln gegen Katzenflöhe = Nervengift
      Hallo, Bei den Mitteln gegen die Katzenflöhe handelt es sich meines
      Wissens um
      Nervengift.
      nicht bei Program. Das ist ein Chitinsyntheseblocker. Er greift in einen Mechanismus des Flohs ein, der bei Säugetieren nicht existiert. Ich würde die Flöhe ausbürsten.
      das hilft aber nichts! Über kurz oder lang ist die ganze Bude voller Floheier, Flohlarven, Flöhe. Kurz alle Generationen sind im Haus!

      Gruß. Niels
    • von RSNemo (abgemeldet) 1
      Re^2: Ja, aber...
      Hallo,

      die Meinung, dass Hundeflöhe nicht auf Katzen gehen, ist ein Märchen, das man immer mal wieder hört!
      Ein Hundefloh mag sich auf einem Hund wohler fühlen, als auf einer Katze, aber im Notfall geht er sogar auf den Menschen!
      Das tun sogar Taubenflöhe.
      Motto: Im Notfall muß man essen was da ist, können ja wieder bessere Zeiten (Hunde vorbei) kommen.

      Noch nie was von den Rattenflöhen gehört, die wenn nicht mehr genug Ratten da waren, mit Menschen vorlieb nahmen und als kleines Geschenk die Pest mitbrachten?

      mfg Nemo [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Niels (abgemeldet) 0
      Re: Ja, aber...
      Hallo, Meisst das, dass unsere Katze nun quasi Dauer - Immer- Spot -
      behandelt werden muss? Als ewig - Medikament?
      das Spot-On würde ich nicht auf Dauer einsetzen. Es ist - wie unten erwähnt - ein Nervengift, wenn auch für viele Säugetiere nicht sehr schädlich. Gemäß verschiedener Untersuchungen wird es vom Organismus nicht aufgenommen. Als "Medikament" für den akuten Fall sicher akzeptabel, aber nicht langfristig. Und: Die TÄ sagte, dass das Medikament die Nachkommen
      verhindert, aber gegen die erwachsenen Flöhe nichts
      ausrichtet.
      Hat die TÄ das tatsächlich über das "Frontline" behauptet? Dann würde ich mal mit dem Gedanken spielen, die TÄ zu wechseln, sie scheint sich mit sowas nicht auszukennen. Vermutlich hast du sie aber missverstanden. Frontline enthält den Wirkstoff Fipronil, eben jenes besagte Nervengift.

      Die Nachkommen werden durch "Program" verhindert. Das enthält Lufenuron, einen Chitinsyntheseblocker. Aus den Eiern können sich dann keine Flöhe entwickeln. Das wird von den Katzen auch bei Dauer-Einnahme gut vertragen. Nachteil: es muss oral verabreicht werden. Also wird sie immer voller erwachsener Flöhe sein,
      wenn wieder einer ankommt??
      Wenn du nur Program gibst, dann ja. Ich würde evtl. mal den Vermieter einschalten, wenn die Frau so beratungsresistent ist.

      Gruß, Niels
    • von Liz 0
      Re^2: Ja, aber...
      Hallo Niels,

      da muss ich noch mal nachfragen: das Spot-On würde ich nicht auf Dauer einsetzen. Es ist - wie
      unten erwähnt - ein Nervengift, wenn auch für viele Säugetiere
      nicht sehr schädlich. Gemäß verschiedener Untersuchungen wird
      es vom Organismus nicht aufgenommen. Als "Medikament" für den
      akuten Fall sicher akzeptabel, aber nicht langfristig.
      Ich habe für meine Katze (vorher Hauskatze, seit einem Monat Freigängerin) von meiner Tierärztin auch Frontline bekommen. Quasi vorbeugend gegen Zecken und Flöhe und soll ihr das jetzt auch einmal im Monat geben. Da ich ihr kein Flohhalsband ummachen will, dachte ich, das sei eine ganz gute Sache, aber anscheinend ist dem ja nicht so...
      Was gibt es denn sonst für vorbeugende Maßnahmen gegen Zecken und Flöhe???

      Liebe Grüße,
      Liz
    • von infinity7 0
      Tropfen und Halsband
      Hallo!
      Ich glaube einmal im Monat ist zu viel. Normalerweise tropft man das nur alle 2-3 Monate, oder?

      Es gibt auch noch Halsbänder von denen ich dir eher abraten würde. Die meisten Katzen sind es nicht gewöhnt was umzuhaben und reagieren da recht griesgrämig drauf. Außerdem sind sie (die Halsbänder)so gebaut (zwangsläufig), dass sie reißen, wenn die Katze wo hängen bleibt bzw. sich so dehnen dass die Katze raus kann. Sprich: Wenn das Ding 3 Tage auf der Katze bleibt ists schon lang.
      Hab außerdem gehört, dass das Zeug nicht richtig wirkt, weil viele Halsbänder rein mit Duftstoffen arbeiten (angeblich, weiß das nicht genau) und Duftstoffe wirken zumeist nicht besonder effektiv.
      Bin sowieso ein absoluter Katzenhalsband-Gegner, egal worums geht.

      Ich glaube Tropfen sind schon ok. Ich persönlich habe diese Mittel erst einmal benutzt, weil unsere Katzen bis jetzt alle Wohnungskatzen mit gelegentlichem Ausflug mit zur Mülltonne und zurück waren, da haben sie nie Flöhe gehabt. Heuer im Sommer war unsere eine mehr draußen und da hab ich vorbeugend so Tropfen drauf getan. Sie hatte keine Flöhe, den ganzen Sommer nicht. Weiß aber nicht ob das an den Tropfen lag oder Glück war. Ich vermute sowieso (kann sein ich lieg ganz falsch) dass das Risiko im Winter Flöhe zu bekommen eh eher gering ist, außer die Katze hat sehr viel Kontakt zu anderen Tieren.

      Diese coolen Tropfen gibts jetzt übrigens auch zum Entwurmen!
      Find ich ganz toll, weil wir unserer Großen eh keine Tabletten oder noch schlimmer Paste reinbekommen. Hat wer Erfahrung ob das auch tatsächlich wirkt? Bin da ein bisschen skeptisch, weil man im Endeffekt ja kein Ergebnis sieht ob es sicher gewirkt hat.

      lg infi
    • von Stuffi (abgemeldet) 0
      Re: Tropfen und Halsband
      Hab außerdem gehört, dass das Zeug nicht richtig wirkt, weil
      viele Halsbänder rein mit Duftstoffen arbeiten (angeblich,
      weiß das nicht genau) und Duftstoffe wirken zumeist nicht
      besonder effektiv.
      Das kann ich nicht bestätigen. Ich war mal dabei, als eine völlig "verflohte" Katze ein solches Halsband angelegt bekam - 10min später kamen die Flöhe recht träge hervor und starben alsbald.

      Muß also schon ein ziemliches Gift gewesen sein.

      LG
      Stuffi
    • von Schnoof 0
      Re: Tropfen und Halsband
      Hallo!
      Ich glaube einmal im Monat ist zu viel. Normalerweise tropft
      man das nur alle 2-3 Monate, oder?
      Frontline wirkt nur 4 bis 6 Wochen. Das steht so auf der Packung und lässt sich auch prima am sofortigen Zeckenbefall nach 4 Wochen beobachten. Wir geben im Sommer alle vier Wochen Frontline in den Katzennacken. In den Wintermonaten lassen wir es aber bleiben. Sollte die Katze Flöhe in die Wohnung gebracht haben, entwickeln die sich natürlich auch im Winter. Aber als Hund- und Katzenbesitzer sollte man sowieso viel und gründlich putzen und saugen. Ich möchte ja auch, dass meine allergiegeplagte Mutter einen Besuch bei mir überlebt.

      Bis denne
      Schnoof
    • von Niels (abgemeldet) 0
      Re^3: Ja, aber...
      Hallo, Ich habe für meine Katze (vorher Hauskatze, seit einem Monat
      Freigängerin) von meiner Tierärztin auch Frontline bekommen.
      Quasi vorbeugend gegen Zecken und Flöhe und soll ihr das jetzt
      auch einmal im Monat geben. Da ich ihr kein Flohhalsband
      ummachen will, dachte ich, das sei eine ganz gute Sache, aber
      anscheinend ist dem ja nicht so...
      also ich würde es meiner Katze nicht dauerhaft geben. Es sind zwar nur wenige Problemfälle bekannt geworden, aber bei Pyrethroiden sind die fatalen Auswirkungen auch erst nach Jahren sichtbar geworden. Was gibt es denn sonst für vorbeugende Maßnahmen gegen Zecken
      und Flöhe???
      wir leben damit, dass ab und an eine Zecke eingeschleppt wird. Wenn man die Katze abends gleich absucht, gibt das auch keine Probleme. Wenn bei euch natürlich die Zeckenivasion herrscht, solltest du Frontline geben. Das ist dann aber nicht mehr "vorbeugend" sondern schlicht eine Notwendigkeit.
      Es gibt sicher nicht den idealen Weg der Behandlung. Ab einem bestimmten Infektionsdruck wirst du um eine - evtl auch länger dauernde - Behandlung nicht herumkommen.

      Gruß, Niels
    • von Niels (abgemeldet) 0
      Re^2: Katzenflöhe - was tun?
      Hallo, Deine Katze kann nicht wirklich von den Beiden die Flöhe
      kriegen, dann muss sie schon sehr nah dabei sein.
      das ist falsch! Die Flöhe lassen überall ihre Eier fallen. Die daraus sich entwickelnden Larven -> Puppen -> Flöhe infizieren vorbeilaufende Säugetiere. 90% der Flohpopulation lebt nicht auf den Tieren sondern in der Umgebung. Wenn die Frau nicht einsichtig ist, würde ich den Vermieter informieren. Der hat für Abhilfe zu sorgen.

      Gruß, Niels
  2. Antwort von infinity7 0
    Wundertropfen
    Hallo Flohgeplagte!

    Eine Freundin von mir benutzt bei ihren Katzen auch immer so ein Auftropfzeugs, das sie von der Tierärztin bekommt. Sie benutzt es nur, wenn ihre Katzen Flöhe haben (also viel kratzen) weil sie meint so viel Chemie für nichts und wiedernichts ist nicht gut.
    Das ist, glaub ich, das gleiche Mittel, das viele Leute schon vorbeugend ihren Katzen drauftropfen. Beim Fressnapf gibts auch so Tropfen, da steht drauf es wirkt vorbeugend 2 Monate lang, also dass das Tier gar keine Flöhe bekommt. Weiß nicht ob das das Gleiche wie beim Tierarzt ist. Das von meiner Freundin wirkt jedenfalls bei erwachsenen Flöhen definitiv und das vom Fressnapf (angeblich) vorbeugend und sind beide zum drauftropfen.
    Und ich glaube wenn man alle 2-3 Monate mal Tropfen drauftut, ist das nicht soo schädlich. Natürlich muss man sich darüber klar sein: Es ist definitiv Gift!

    Also besser ist natürlich du überredest diese ignorante Tierquälerin von unterhalb ihre Hunde zu entflohen, weil sonst kommt das halbe WWW-Forum zu ihr heim und nimmt ihr die Hunde höchstpersönlich weg! *smile*

    lg infi
    1 Kommentare
    • von Niels (abgemeldet) 0
      Re: Wundertropfen
      Hallo, Und ich glaube wenn man alle 2-3 Monate mal Tropfen drauftut,
      ist das nicht soo schädlich.
      das ist natürlich eine recht naive Vorstellung.

      Die Wirkung des Mittels hält 2-3 Monate an (genug Wirkung, um während dieser Zeit alle Flöhe zu killen). Daraus folgt doch logisch, dass auch die Nebenwirkungen 2-3 Monate anhalten, oder?

      Gruß, Niels