Haus- & Nutztiere
Von: Dаnnі 1907, 15.6.2010 20:49 Uhr
Hallo alle zusammen.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn ich stehe mitlerweile vor einem ganz großen Rätsel.
Mein Labradorrüde jetzt 4 Jahre alt und leidet seit ca. einem 3/4 Jahr unter Krämpfen in den Hinterläufen. Wir waren bereits mehrfach beim Tierarzt doch die können nichts feststellen. Es wurde bereits Blut abgenommen doch die Werte liegen alle im Normalbereich. Die Krämpfe treten meistens nach längerem Spazieren gehen oder im Schlaf auf. Ich habe gedacht es kommt von den Muskeln her und er bekommt jetzt schon regelmäßig Magnesium. Seit dem sind die Krämpfe seltener geworden wir hatten bis zum letzten Anfall vor ca. 14 Tagen ca. 4 Monate Ruhe. Das seltsame an der ganzen Geschichte ist nur das er das nie bei mir hat. Der Hund lebt bei meinem Ex Freund weil ich mich aus beruflichen Gründen nicht genug um ihn kümmern kann. Ich hole ihn regelmäßig zum Spazieren gehen ab oder habe ihn wenn er im Urlaub ist. In dieser Zeit habe ich bisher keine Krämpfe feststellen können.
Wir haben schon an Epilepsie gedacht nur er ist dabei wohl nicht weg getreten und er hat es auch nur in den Hinterläufen. Er verliert kein Urin oder Kot dabei und hat auch keinen Schaum vor der Schnauze. Meistens merkt er vorher wenn ein Krampf kommt, dann steht er auf und legt sich bei seinem Herrchen vor die Füße und dann geht es los. Der letzte Krampf war vor ca. 2 Wochen und hat fast 5 min gedauert.
Habt ihr vielleicht eine Theorie was es sein könnte ??



  1. Antwort von Ulі 1
    Re: Krämpfe beim Hund
    Hallo Danni,
    ich dachte auch sofort an Magnesium... aber das bekommt er ja schon. Dann an Hypericum...!
    Wäre es mein Hund, würde ich mich an einen kompetenten THP wenden (ich war z. B. bei Herrn Mössner in Dürrenzimmern) oder aber einen Hundeostopathen kontaktieren. Der sollte nach der Lendenwirbelsäule sehen (vielleicht wäre Dorn-Therapie ein Ansatzpunkt?).
    Hier könnte dann das Hypericum wieder mithelfen, aber vorher sollte abgeklärt sein, ob die Wirbel nicht verschoben sind. Leider ist das alles, was mir spontan dazu einfällt... denke in Deinem Fall ist hier die Schulmedizin an ihren Grenzen angekommen. Außerdem kuckt ein THP immer ganzheitlich, Du sagst ja, bei Dir hätte er die Anfälle nie. Wer weiß, welchen Auslöser das hat und ob das immer unbedingt nur physisch zu betrachten ist. Hoffe, Dir ein klein wenig geholfen zu haben. Alles Gute für Euren Hund und Euch.
    Ganz liebe Grüße
    Uli
    • Antwort von Vаnnе1990 0
      Re: Krämpfe beim Hund
      magnesium ist schonmal gut ich weiß nicht ob dass bei hunden hilft aber probiers mal mit calcium
      schaden kanns nicht aber ich auch kein arzt doch ein versuch ist es wert mir wurde es vom arzt empfohlen vielleicht wirkts ich wünsch es euch
      (zum kalzium kann sein dass dein hund empfinliche nerven hat also dass bei belastung schnell dazu neigen zu krampfen das gibts manchmal ist aber nicht schlimm)
      aber wie gesagt bin kein arzt
      hoffe ich konnte dir irgenwie helfen
      • Re: Krämpfe beim Hund
        Bedauere, das hab ich noch nie gehört und weiß nichts darüber.
        • Antwort von Ηundеfrаuсһеn (abgemeldet) 0
          Re: Krämpfe beim Hund
          Hallo,
          mein Labbi Rüddi hatte keine Krämpfe aber so Zuckungen in den Beinen die immer häufiger kamen. Der TA konnte auch nix feststellen und der Verdacht bestand auf Staupe oder Magnesium Mangel. Gott sei Dank war es nur ein Magnesium Mangel der jetzt nicht mehr besteht und nie mehr wieder kam. Wir sollten zur Apo gehen und Magnesium Kapseln holen die er einmal täglich bekam und es verschwand sofort.

          Bist Du sicher das es Krämpfe sind oder vielleicht sind es doch nur Zuckungen?
          Beschreib bitte mal wie der Hund sich dabei verhält.

          Bei unseren Labbi sind die Vorder oder Hinterbeine immer so ausgeschlagen bzw. die Pfoten sind immer so hoch gegangen und unser Hund hat es gar nicht so wahr genommen so als würde Ihn es gar nicht stören. Diese Zuckungen waren schon paar Minuten und fast täglich.
          • Antwort von Ηundеfrаuсһеn (abgemeldet) 0
            Re: Krämpfe beim Hund

            Hallo alle zusammen.
            Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn ich stehe mitlerweile vor
            einem ganz großen Rätsel.
            Mein Labradorrüde jetzt 4 Jahre alt und leidet seit ca. einem
            3/4 Jahr unter Krämpfen in den Hinterläufen. Wir waren bereits
            mehrfach beim Tierarzt doch die können nichts feststellen. Es
            wurde bereits Blut abgenommen doch die Werte liegen alle im
            Normalbereich. Die Krämpfe treten meistens nach längerem
            Spazieren gehen oder im Schlaf auf. Ich habe gedacht es kommt
            von den Muskeln her und er bekommt jetzt schon regelmäßig
            Magnesium. Seit dem sind die Krämpfe seltener geworden wir
            hatten bis zum letzten Anfall vor ca. 14 Tagen ca. 4 Monate
            sorry, konnte nicht alles lesen:(
            Okay, Magnesium bekommt er und dadurch ist schon ne Besserung also liegt es ja nahe das es doch ein Mangel an Magnesium ist. Wieviel Magnesium bekommt er am Tag? Unser Labbi hatte es auch nur noch den spazieren gehen oder Nachts von da an tippe ich immer noch auf den Mangel. Wir haben Ihn Magnesium Verla N Dragees 200 gegeben. Vielleicht bekommt er zu wenig Magnesium das könnte es auch erklären das es besser geworden ist aber immer noch besteht das Problem. Ich denke nicht das es ein Verhaltensproblem ist, sowas habe ich noch nie bei Hunden beobachten können. Ruhe. Das seltsame an der ganzen Geschichte ist nur das er das
            nie bei mir hat. Der Hund lebt bei meinem Ex Freund weil ich
            mich aus beruflichen Gründen nicht genug um ihn kümmern kann.
            Ich hole ihn regelmäßig zum Spazieren gehen ab oder habe ihn
            wenn er im Urlaub ist. In dieser Zeit habe ich bisher keine
            Krämpfe feststellen können.
            Wir haben schon an Epilepsie gedacht nur er ist dabei wohl
            nicht weg getreten und er hat es auch nur in den Hinterläufen.
            Er verliert kein Urin oder Kot dabei und hat auch keinen
            Schaum vor der Schnauze. Meistens merkt er vorher wenn ein
            Krampf kommt, dann steht er auf und legt sich bei seinem
            Herrchen vor die Füße und dann geht es los. Der letzte Krampf
            war vor ca. 2 Wochen und hat fast 5 min gedauert.
            Habt ihr vielleicht eine Theorie was es sein könnte ??
            • Antwort von mаrіоn53 (abgemeldet) 0
              Re: Krämpfe beim Hund
              Liebe Hundefreundin,
              leider kann ich Dir nichts spezifisches dazu sagen. Unser Hund (10 Jahre, sehr fit) hatte vor kurzem auch Beschwerden am Bein und beim Arzt konnten Sie am 1. Tag nichts feststellen. Sie bekam eine Schmerzspritze und natürlich war es dann besser.(Allerdings überschätzt sich der Hund schnell, wenn der Schmerz wieder weg ist) Am nächsten Tag das gleiche Spiel; aber da reagierte sie auch auf Druck der hinteren Wirbelsäule. Sie bekam wieder eine Schmerzspritze ( mit der Option, dass es in den nächsten Tagen geröntgt werden soll)und wir haben vermehrt aufgepasst, dass sie sich an diesem Tag und auch am nächsten nicht überfordert. Jetzt ist es weg. Wahrscheinlich hatte sie sich einfach verrenkt.
              Komisch ist es natürlich, dass es nie dann passiert, wenn Du mit dem Hund zusammen bist. Da würde ich nachhaken (Treppen, Wege, Anforderung an den Hund)
              Leider kann ich Dir sonst keinen Tipp geben. ( evtl. Tierheilprakt. - haben wir schon gute Erfahrungen gemacht )
              Alles Liebe für den Burschen und alles Gute für Dich.
              Marion
              • Re: Krämpfe beim Hund
                Krämpfe, die so in regelmäßigen Abständen, dann wieder mit Pausen auftreten, sind ein starker Hinweis, daß epilepte Anfälle auftreten. Es muss nicht immer ein "grand mal" Anfall sein, bei dem Schaum vor dem Maul oder Bewußtlosigkeit auftritt.
                Wenn Anfälle häufiger vorkommen, so gibt es beim Tierarzt verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente, die man ohne Unterbrechung gibt, dann sollten keine Anfälle mehr vorkommen.
                Epilepsie ist leider immer noch nicht gut erforscht und es gibt keine Möglichkeiten, sie sicher nachzuweisen. Wenn die Tabletten helfen, so muss das zufrieden stellen.
                Wenden sie sich an Ihren Tierarzt, der verschreibt Ihnen sicher die Medikamente
                Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben
                Gruß Dr. Keßler
                • Antwort von bаіlеү 2011 0
                  Re: Krämpfe beim Hund
                  beim labrador gibt es eine krankheit die man "Exercise Induced Collapse (EIC)" nennt. diese krankheit ist per gentest bei laboklin testbar.
                  ich würde diesen test machen um es eventuell auszuschliesen.
                  alles gute für deinen hund :)