Haus- & Nutztiere
Von: twiny9 (abgemeldet), 3.2.2011 11:37 Uhr
Wir haben 5 Hühner, und unser Hund rennt immer zu ihnen hin und will sie reissen! wie kann ich es ihm abgewöhnen?
könnte mir jemand einen Tipp geben?
LG :D



  1. Antwort von motorradmieze 1
    • Antwort von kapok-kid (abgemeldet) 0
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      4 Kommentare
      • von Margit Lang (abgemeldet) 0
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      • von kapok-kid (abgemeldet) 0
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      • von Irubis (abgemeldet) 3
        Re^4: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo, Ein Hund, der derartige Verhaltensauffälligkeiten zeigt ist
        extrem schwer bis gar nicht davon abzubringen.
        wieso Verhaltensauffälligkeit? Es gibt genügend Hunde, bei denen ist so ein Verhalten sogar gewünscht. Es stimmt aber, einen Hund, der einmal Blut geleckt hat, den bringt man nur sehr schwer wieder davon ab.

        Gruss

        Iru
      • Re^4: mein hund will unsere hühner reissen
        Von wegen der Hund wird es immer wieder tun und man kann es Ihm nicht abgewöhnen. So ein Quatsch !!

        Ich Arbeite seit fast 25 Jahren mit Hunden. Dazu gehört die Ausbildung aber auch die Resozialisierung von Hunden. Ich hatte sogenannte Angstbeisser und auch Hunde die von MENSCHEN auf den falschen Weg gebracht wurden zur Resozialisierung. Ich kann Dir eine vielzahl von Hunden zeigen die von der sogenannten "Bestie" zum Schmusehund wurden.
        Das geht aber nur wenn der Mensch sein Hirn, (falls vorhanden) auch entsprechend nutzt.

        Thomas



        MOD: Off-Topic-Bemerkung gelöscht
    • Antwort von jagdhundeteamwork 1
      Re: mein hund will unsere hühner reissen
      Du kannst es üben und deinem Hund beibringen, dass die Hühner für ihn Tabu sind und parallel trainieren, dass er sich auch in der Nähe der Hühner noch abrufen lässt. Aber unbeaufsichtigt und ungesichert wirst du ihn wohl tatsächlich nie in der Nähe der Hühner laufen lassen können.
      1 Kommentare
      • von Jule959 1
        Vollkommene Zustimmung owT-
        Jule
    • Antwort von Roadrunner1204 0
      Re: mein hund will unsere hühner reissen
      Hallo Twiny,

      mir stellen sich die Haare wenn ich hier so manche Tips höre wo am Ende das Huhn als Opfer daliegt.
      Mein Hund (Rottirüde) hatte ein ähnliches Problem, jedoch mit Stallhasen was aber seit Jahren der Vergangenheit angehört. Im Gegenteil: Hund und Hase liegen mittlerweile ohne Probleme zusammen auf der Wiese.
      Ich würde folgerndermaßen vorgehen:
      Leine Deinen Hund gut an aber lass die Leine eher locker. Dann führst DU Ihn zum verschlossenen Hühnerstall. Der Hund muss unbedingt hinter Dir gehen da Du der Ruelführer bist. Stelle sicher dass kein Huhn aus dem Stall kommen kann. Dein Hund wird sich beim erstenmal ziemlich aufspulen was aber normal ist. Wichtig !! Nicht nachgeben egal wie lange der tobt. Gehst Du wieder weg ist das ein "Sieg" für den Hund und es wird nur schlimmer.
      Drehe nun den Hund mit dem Rücken zum Hühnerstall und ermahne Ihn mit einem Seitwertsruck der Leine. Benutze dabei nie den Namen des Hundes. (Name ist für Belohnung) sondern ein bestimmentes Geräusch. Das Geräusch ist egal....es kann ein "nein" ein "aus" oder ein bestimmentes "hey" sein. Immer gemeinsam mit einem Seitwärtsruck an der Leine. Leine nie nach hinten zurückziehen und Spannung aufbauen da er sonst noch mehr vorwärtsdrang entwickelt.
      Sollte, wovon ich mal ausgehe das einfache "aus" mit Leinenruck nicht sofort wirken dann nutze einfach das was die Hunde von Natur auch machen. Simuliere den Mutterbiss zur Erziehung ! Gleichzeitig zu deinem "aus" fasst Du Ihn kurz aber durchaus etwas härter an der Seite des Halses.Quasi wie ein Stoss !! Dein Daumen stellt bei dieser Sache den Eckzahn des Muttertiers dar. Keine Sorge es tut Ihn nicht weh aber er weiss was es bedeudet. Sollte der Hund dieses noch nicht verstehen dann lege Ihn bestimmend zur Seite. Dabei greifst Du am Besten das Halsband und ziehst den Kopf nach unten. Dann sofort den "Mutterbiss" anwenden aber ohne loszulassen. Halte Ihn so fest am Boden !! Wenn Du merkst dass er sich wehrt verstärke den "Biss". Sobald er sich aber entspannt löst Du den "Biss" parallel zur Entspannung. Wenn er ganz entspannt liegt kannst Du Ihn mit einem Leckerli belohnen.( Lach...Ein Hunh ist kein Leckerli mal anmerke)
      Über das mehrere Tage hintereinander und er wird merken dass die Hühner Tabu sind. Später dann kannst Du ein Huhn in einen Käfig oder Katzenkorb stecken und mitten auf der Wiese plazieren. Dann die gleiche Übung wieder mit wenig Abstand zu dem Käfig bzw. Katzenkorb.
      Ziel ist immer die vollkommene Entspannung des Hundes in der nähe von Hühner. Wenn das klappt und Du Dir sicher bist kommt das Highlight.
      Den Hund zur Entspannung bringen und auf Site legen. Dann soll eine Person das Huhn auf den Arm nehmen. Ein fester Griff ist dafür notwendig !! Nun Stück für Stück mit dem Huhn an den Hund herangehen bis sie sich fast berühren. Achte darauf dass Du den Hund bei der kleinsten Bewegung mit dem "Biss" zur ruhe bringst. Es gibt bereits im Vorfeld schon viele Anzeichen dass er unruhig wird. Selbst das schnüffeln nach dem Huhn ist ihm erstmal nicht erlaubt. Sofort den "Biss" anwenden und wieder zur Entspannung bringen. Solande bis er das Huhn / die Hühner vollkommen ignoriert. Macht der Hund seine Sache gut solltest das Leckerli bzw. Lob nicht vergessen.
      Das ganze geht sicher nicht von heute auf morgen aber in 14 Tagen bei entsprechender Übung sollte das Problem gänzlich erledigt sein.

      Gruss Thomas
      25 Kommentare
      • von Jule959 6
        Re^2: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo, mir stellen sich die Haare wenn ich hier so manche Tips höre
        Mir auch. Leine Deinen Hund gut an aber lass die Leine eher locker.
        Wie macht man das, wenn der Hund wie ein Ochse in der Leine hängt? Nicht nachgeben egal wie lange der tobt. Gehst Du wieder weg ist das ein "Sieg" für den Hund und es wird nur schlimmer.
        Das heißt, dass ich den Hund solange kommentarlos in die Leine toben lassen soll, bis er keine Lust mehr dazu hat? Drehe nun den Hund mit dem Rücken zum Hühnerstall und ermahne Ihn mit einem Seitwertsruck der Leine.
        Wofür wird der Hund ermahnt? Dafür, dass er sich deiner Führung folgend mit dem Rücken zum Hühnerstall gedreht hat? Benutze dabei nie den Namen des Hundes. (Name ist für Belohnung) sondern ein bestimmentes Geräusch.
        Das ist irrelevant. Die Mehrzahl der Hunde subsumiert ihren Namen und die drei bis zwanzig weiteren Anreden wie "Dicker", "Großer", "Schatzi", "Stinktier" bequem unter dem Tonfall, in dem sie ausgesprochen werden. ....es kann ein "nein" ein "aus" oder ein bestimmentes "hey" sein. Immer gemeinsam mit einem Seitwärtsruck an der Leine.
        Der Hund wird also dafür geruckt und getadelt, dass er mit dem Rücken zum Hühnerstall steht und nichts tut? Leine nie nach hinten zurückziehen und Spannung aufbauen da er sonst noch mehr vorwärtsdrang entwickelt.
        Falls der Hund nicht ruhig mit dem Rücken zum Hühnerstall steht, dürfte das ebenfalls keine Rolle spielen, weil er für die Spannung schon selbst sorgt. Simuliere den Mutterbiss zur Erziehung !
        Ein erwachsener Hund, der bereits von seiner Mutter getrennt wurde, akzeptiert NIE mehr einen solchen Erziehungsbiss von einem anderen Hund - selbst dann nicht, wenn dieser tatsächlich seine Mutter ist. Heißt: Der Hund versteht nur eines: Angriff. Dein Daumen stellt bei dieser Sache den Eckzahn des Muttertiers dar.
        Für wie doof hältst du Hunde? Sollte der Hund dieses noch nicht verstehen dann lege Ihn bestimmend zur Seite.
        Spätestens jetzt wird deine Anleitung gefährlich. Ein Hund, der einen anderen zu Boden ringt, will ihm ans Leben. Er will NICHT, dass dieser sich unterwirft, denn eine Unterwerfungsgeste geschieht IMMER freiwiliig von Seiten des sich unterwerfenden Hundes aus.

        Einen Hund, der in Jagdstimmung ist, derartig anzugreifen, ist allerdings durchaus die ideale Methode, um die Beuteaggression umzulenken: Und zwar auf den Hundehalter. Wenn man nicht sehr kräftig, entschlossen und erfahren ist und der Hund eine gewisse Größe und Kraft hat (45cm+, 30 Kilo+) läuft man ernsthaft Gefahr, zumindest ordentlich gebissen zu werden. Wenn man Pech hat, auch Schlimmeres. Über das mehrere Tage hintereinander und er wird merken dass die Hühner Tabu sind.
        So der Halter das Szenario unbeschadet übersteht, hat er mit Sicherheit eines erreicht: Dass sein Hund in ihm einen unberechenbaren Angreifer sieht, dem man besser mit Vorsicht begegnet. Später dann kannst Du ein Huhn in einen Käfig oder Katzenkorb stecken und mitten auf der Wiese plazieren.
        Abgesehen davon, dass das maximalen Stress für das Huhn bedeutet, wird ein Huhn im Korb den Hund möglicherweise nicht mal besonders interessieren. Wenn es rumläuft und nett flattert, viel eher. Das ganze geht sicher nicht von heute auf morgen aber in 14 Tagen bei entsprechender Übung sollte das Problem gänzlich erledigt sein.
        Vermutlich wurde der Hund eingeschläfert, weil er erst seinen Besitzer gebissen und dann sämtliche Hühner erlegt hat.

        Schöne Grüße,
        Jule
      • Re^3: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Jule,

        ich habe Deine Reaktion auf meinen Artikel sehr gut gelesen und kann dazu nur sagen dass ich eben diese Erfahrungen über Jahre mit Erfolg gemacht habe. Leider hast Du bei Deinen Antworten im allgemeinen oft einen leicht belehrenden bis aggressiven unterton drin. Finde ich schade: Allerdings kann es auch sein dass ich mich da irre !! Ich möchte Dir dennoch auf einzelne Dinge Antworten insofern das im Forum möglich ist.

        ::mir stellen sich die Haare wenn ich hier so manche Tips höre
        Mir auch.
        :
        Na wenigstens sind wir uns in einer Sache einig ;-) das gibt Hoffnung auf Einigkeit....smile



        ::Leine Deinen Hund gut an aber lass die Leine eher locker.
        Wie macht man das, wenn der Hund wie ein Ochse in der Leine
        hängt?
        :
        Mit gut anleinen meine ich lediglich dass sich der Hund nicht losreisen kann wenn es kritisch wird. Dabei dachte ich eher an die stabilität des Halsbandes, der Leine und des Karabiner. Ansonsten ist eine lockere Leine immer sinnvoll. Wenn der Hund "zieht wie ein Ochse" gibt es vielleicht im Vorfeld noch mehr Probleme, sprich Leinenführigkeit usw. Ich betonte auch dass man diesen "Ruck" an der Leine Seitwärts ausführen sollte da man damit den Hund eher aus dem Gleichgewicht bringt. Stures nach Hintern ziehen bringt garnix ausser dass der Hund noch wilder wird. Einfach mal ausprobieren !!


        ::Nicht nachgeben egal wie lange der tobt. Gehst Du wieder weg ist das ein "Sieg" für den Hund und es wird nur schlimmer.
        Das heißt, dass ich den Hund solange kommentarlos in die
        Leine toben lassen soll, bis er keine Lust mehr dazu hat?
        :
        Nun man kann natürlich alles überspitzt darstellen. Es ist wie im richtigen Leben ;-) alles hat ein Ende !! In dem gesamten Text habe ich auch beschrieben wie ich meinen Hund zur Ruhe bringe. Notfalls muss man nach einer gewissen Zeit eben auch etwas härter rangehen. Ich glaube jeder versteht dass man sich nicht Stundenlang ohne etwas zutun neben den Hund stellt. Allerdings zeigt meine Erfahrung dass es garnicht solange dauert bis der Hund sich etwas beruhigt. Dafür hängst Du ja auch schliesslich am Ende der Leine ;-) und sollst auch ein bisschen was tun.


        ::Drehe nun den Hund mit dem Rücken zum Hühnerstall und ermahne Ihn mit einem Seitwertsruck der Leine.
        Wofür wird der Hund ermahnt? Dafür, dass er sich deiner
        Führung folgend mit dem Rücken zum Hühnerstall gedreht hat?
        :
        Ich beschrieb auch dass ich nicht davon ausgehe dass der Hund seelenruhig an den Hühnerstall herantritt. Ansonsten wäre das ganze Problem auch nichtvorhanden. Auch hier versteht jeder dass man den Hund nicht Ermahnen muss wenn er gehorsam und ruhig ist. OK Asche auf mein Haupt: Es ist nicht immer ganz einfach die Dinge so zu beschreiben dass Sie für den Leser ohne Rückfragen verständlich sind. Im Grunde soll es heissen dass es Hunde gibt die auf diesen Leinenruck sofort reagieren (Falls nötig !!!) und es somit nicht nötig ist weitere Ermahnungen usw. durchzuführen.


        Benutze dabei nie den Namen des Hundes. (Name ist für Belohnung) sondern ein bestimmentes Geräusch.
        Das ist irrelevant. Die Mehrzahl der Hunde subsumiert ihren
        Namen und die drei bis zwanzig weiteren Anreden wie "Dicker",
        "Großer", "Schatzi", "Stinktier" bequem unter dem Tonfall, in
        dem sie ausgesprochen werden.

        Das sehe ich ganz anderst. Zum ersten sagst Du ja selber dass es die Mehrzahl der Hunde ist. Die Mehrzahl ist eben nicht jeder !! Ich kenne den Hund nicht und berichte lediglich von meinen Erfahrungen.
        Die Frage wäre im Grunde tiefgründiger zu diskutieren.
        Der Tonfall? Nun dazu möchte ich sagen dass man Hunde ganz ohne Reden erziehen kann denn er versteht dich eh nicht. Haben sich die Urahnen der Hunde auch mit Hans,Karl oder Hugo angeredet oder war es die Körpersprache der Tiere? Ein sitz bekomme ich auch mit einem erhobenen Finger hin ohne zu reden.
        Sicher rede ich meinen Hund auch mit Namen an aber eben nur beim Lob bzw. um Ihn zu rufen. So verbindet er seinen Namen ausschließlich mit positiven Dingen. Natürlich gebe ich Dir insoweit recht dass der Tonfall auch ein wichtiger Grund ist aber: Hast Du mal versucht einen Hund mit Worten zu ermahnen der komplett auf 100 ist? Es wird Dir nicht gelingen da er in dem Falle überfordert ist. Am Ende artet das wie bei sovielen in schreierei aus und dann ist es eh vorbei.




        ::....es kann ein "nein" ein "aus" oder ein bestimmentes "hey" sein. Immer gemeinsam mit einem Seitwärtsruck an der Leine.
        Der Hund wird also dafür geruckt und getadelt, dass er mit
        dem Rücken zum Hühnerstall steht und nichts tut?
        :
        Das habe ich bereits beantwortet. Ich denke jeder Hundehalter ist so clever den Hund bei gehorsam nicht zu ermahnen.
        Ich gehe aber stark davon aus dass er am Anfang nicht unterwürfig vor dem Hühnerstall steht und ruhig ist. Mann kann natürlich auch jeden Satz in alle Einzelheiten zerpflücken ;-)



        :: Leine nie nach hinten zurückziehen und Spannung aufbauen da er sonst noch mehr vorwärtsdrang entwickelt.
        :Falls der Hund nicht ruhig mit dem Rücken zum Hühnerstall steht, dürfte das ebenfalls keine Rolle spielen, weil er für
        die Spannung schon selbst sorgt.
        :
        Habe ich oben auch erwähnt. Wenn Du zb. einen 60 Kilo Hund hast wirst Du es schnell müde sein ständig an der Leine zu ziehen. Ein Seitwärtsruck bringt den stärksten Hund aus dem Gleichgewicht.
        ER sorgt für Spannung?? Nun zu irgendwas muss der Mensch ja Nutze sein smile...und sei es diese Spannung herauszunehmen !!




        ::Simuliere den Mutterbiss zur Erziehung !
        Ein erwachsener Hund, der bereits von seiner Mutter getrennt
        wurde, akzeptiert NIE mehr einen solchen Erziehungsbiss von
        einem anderen Hund - selbst dann nicht, wenn dieser
        tatsächlich seine Mutter ist. Heißt: Der Hund versteht nur
        eines: Angriff.
        :
        Dann lese mal einschlägige Hundebücher von bekannten Hundetrainer. Wenn der Hund Dich ohne wenn und aber als Rudelführer anerkennt (wovon ich ausgehe) wird er diesen "Biss" verstehen. Bei Fremden magst Du recht haben dass er dies als Angriff siehst aber davon habe ich nie geredet !!
        Diesen Biss von einem anderen Hund ?? Davon war auch nie die Rede. Allerdings kann man in Tierparks die Wölfe halten dieses Verhalten sehr oft beobachten. Und diese Wölfe sind nicht alles Welpen. Gegenüber einem anerkannten Rudelführer wird sich kein Hund gegen diesen "Biss" wehren insofern du den nötigen Respekt des Hundes im Vorfeld schon erlangt hast.






        :: Dein Daumen stellt bei dieser Sache den Eckzahn des Muttertiers dar.
        Für wie doof hältst du Hunde?
        :
        Ich halte Hunde für alles andere als für doof !! Jedoch benutze ich auch das Wort "schlau" bei Hunden eher wenig da ein Hund rein aus instinkt handelt. Man kann natürlich alles kritisieren aber ob es zu etwas führt lasse ich dahingestellt.


        :: Sollte der Hund dieses noch nicht verstehen dann lege Ihn bestimmend zur Seite.
        Spätestens jetzt wird deine Anleitung gefährlich. Ein Hund,
        der einen anderen zu Boden ringt, will ihm ans Leben. Er will
        NICHT, dass dieser sich unterwirft, denn eine
        Unterwerfungsgeste geschieht IMMER freiwiliig von Seiten des
        sich unterwerfenden Hundes aus.
        :
        Meine Anleitung gefährlich? Das empfinde ich nun wirklich als böse Aussage !! Lass mich dazu folgendes schreiben:

        Der Hundebesitzer ist nicht irgendjemand und auch kein fremde Person !!
        Wie bitteschön verhalten sich Hundebesitzer dann beim Tierarzt wenn der Hund in diesem Falle seinen Besitzer angreifen würde?
        Wenn der Hund im Vorfeld eine entsprechende Erziehung genossen hat ist das alles andere als gefährlich. Ich als Hundebesitzer muss in der Lage sein zu bestimmen wann der Hund sich Unterwirft und wann nicht.
        Wenn ich das nicht kann....und erst dann kann es gefährlich werden weil so womöglich der nötige Respekt fehlt.
        Warten bis der Hund sich freiwillig unterwirft? Also sei mir nicht böse aber das kommentiere ich wirlich nur kurz: Vor jeder Unterwerfung geht ein Impuls aus... Der Hund kommt sicher kaum um die Ecke und wirft sich zu Boden ausser er hat eine enorme Angst vor seinem Besitzer oder sonstigen Dingen. Aber dann ist da auch im Vorfeld etwas falsch gelaufen. Wer ist Deiner Meinung nach Hund und wer ist Mensch? In diesem Punkt gehe ich kein Stück von meiner Meinung ab.
        :Einen Hund, der in Jagdstimmung ist, derartig anzugreifen, ist allerdings durchaus die ideale Methode, um die
        Beuteaggression umzulenken: Und zwar auf den Hundehalter. Wenn
        man nicht sehr kräftig, entschlossen und erfahren ist und der
        Hund eine gewisse Größe und Kraft hat (45cm+, 30 Kilo+) läuft
        man ernsthaft Gefahr, zumindest ordentlich gebissen zu werden.
        Wenn man Pech hat, auch Schlimmeres.
        :
        Auch da habe ich meine manifestierte Meinung. Ich sehe das alles andere als ein Angriff an wenn ich als HUNDEBESITZER MEINEN Hund zur Unterwerfung dränge. Ein Hund der im gehorsam steht wird seinen Besitzer bei solchen Aktionen nicht angreifen. Wenn es so wäre wie Du es beschreibst dann wären 90% aller Hundebesitzer bereits gebissen worden.


        ::Über das mehrere Tage hintereinander und er wird merken dass die Hühner Tabu sind.
        So der Halter das Szenario unbeschadet übersteht, hat er mit
        Sicherheit eines erreicht: Dass sein Hund in ihm einen
        unberechenbaren Angreifer sieht, dem man besser mit Vorsicht
        begegnet.
        :
        Dazu fehlen mir nun echt die Worte und den Rest lass ich nun einfach so im Raume stehen.

        Dennoch nen lieben Gruss
        Thomas
      • von Jule959 8
        Re^4: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas, das gibt Hoffnung auf Einigkeit
        In diesem Fall wohl leider nicht. Ich betonte auch dass man diesen "Ruck" an der Leine Seitwärts ausführen sollte da man damit den Hund eher aus dem Gleichgewicht bringt.
        Ich verstehe noch immer nicht, was das Gerucke im Zusammenhang mit den Hühnern bringen soll, vermute aber mal, dass du damit erreichen willst, dass der Hund aufhört, in Richtung Hühnerstall zu zerren. Notfalls muss man nach einer gewissen Zeit eben auch etwas härter rangehen.
        Was heißt das genau? Ich glaube jeder versteht dass man sich nicht Stundenlang ohne etwas zutun neben den Hund stellt.
        Es gibt Situationen, wo das durchaus Sinn macht. Diese gehört allerdings nicht dazu. Der Tonfall? Nun dazu möchte ich sagen dass man Hunde ganz ohne Reden erziehen kann denn er versteht dich eh nicht.
        Dies ist ein Punkt, in dem ich dir zustimme. Ein sitz bekomme ich auch mit einem erhobenen Finger hin ohne zu reden.
        Das geht noch viel subtiler :) So verbindet er seinen Namen ausschließlich mit positiven Dingen.
        Stell dich mal hin und rufe im selben Tonfall, mit dem du deinen Hund sonst rufst ein dem Hund unbekanntes Wort mit der selben Anzahl von Silben. Wenn du nicht schummelst, wird er ebenso freudig zu dir düsen. Oder andersrum: Stell dich mit dem Rücken zum Hund und rufe in einem unfreundlichen Ton nur den Namen deines Hundes. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass er aufs erste Mal kommt. Hast Du mal versucht einen Hund mit Worten zu ermahnen der komplett auf 100 ist?
        In einer solchen Situation dringst du in aller Regel mit nichts zum Hund durch - außer vielleicht mit Schmerz. Erst muss der Stress raus, dann kann man kommunizieren. Mit Sprache hat das nur sehr zweitrangig zu tun. Ein Seitwärtsruck bringt den stärksten Hund aus dem Gleichgewicht.
        Und wozu muss man ihn aus dem Gleichgewicht bringen? Dann lese mal einschlägige Hundebücher von bekannten Hundetrainer.
        Ich vermute mal, wir orientieren uns an unterschiedlichen Sichtweisen. Die deine ist schon ein wenig älter und als "Alphawurf" in der Literatur von vor 20 Jahren zu finden. Ausnahmen bilden heute Möchtegerns wie Jan Nijboer, die großzügig sämtliche Forschungsergebnisse weltweit anerkannter Feldforscher ignorieren. Wenn der Hund Dich ohne wenn und aber als Rudelführer anerkennt (wovon ich ausgehe) wird er diesen "Biss" verstehen.
        Das wird er nicht. Der Mensch ist kein Hund und damit weder "Rudelführer" noch Ersatzmutter. Imitation hundlichen Verhaltens klappt in den seltensten Fällen. Gegenüber einem anerkannten Rudelführer wird sich kein Hund gegen diesen "Biss" wehren insofern du den nötigen Respekt des Hundes im Vorfeld schon erlangt hast.
        Wenn ich den nötigen Respekt meines Hundes habe, sind derartige Handlungen überhaupt nicht nötig. Dann sage ich "Aus" (oder was auch immer) und der Hund gehorcht. Der Hundebesitzer ist nicht irgendjemand und auch kein fremde Person
        Das ändert nichts an der Tatsache, dass gewaltsames Auf-den-Rücken-Drehen von einem Hund als Angriff auf sein Leben verstanden wird. Wie bitteschön verhalten sich Hundebesitzer dann beim Tierarzt wenn der Hund in diesem Falle seinen Besitzer angreifen würde?
        Du vergleichst eine Notwehrsituation, in der der Mensch sich gegen einen ihn angreifenden Hund wehren muss tatsächlich damit, den Hund als Unterwerfungsgsmaßnahme umzuwerfen? Eine sehr differenzierte Betrachtungsweise :). Ich als Hundebesitzer muss in der Lage sein zu bestimmen wann der Hund sich Unterwirft und wann nicht.
        Genau. Und wenn es dazu Körpereinsatz braucht, habe ich damit den Beweis erbracht, dass ich genau dazu nicht in der Lage bin. KEIN Hund, der vom anderen eine Unterwerfungsgeste in Form des aus-den-Rücken-Legens einfordert, benutzt dazu Körperkraft oder Zähne. Er benutzt ausschließlich seine Körpersprache. In dem Moment, wo Körpereinsatz stattfindet, geht es um Leben und Tod, nicht um das Einfordern von Unterwerfung. Wenn es so wäre wie Du es beschreibst dann wären 90% aller Hundebesitzer bereits gebissen worden.
        Bei dieser Statistik hätte ich gerne eine seriöse Quelle.

        Sorry, aber Natural Doofgmanship ist nicht der Weisheit letzter Schluss in der Hundeerziehung :)

        Schöne Grüße,
        Jule
      • Re^5: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Jule,

        also auf ein neues.....smile....wir bekommen die Kuh schon irgendwie vom Eis :-)

        :: das gibt Hoffnung auf Einigkeit
        In diesem Fall wohl leider nicht.
        :
        Ich bin immer guter Hoffnung :-)



        ::Ich betonte auch dass man diesen "Ruck" an der Leine Seitwärts ausführen sollte da man damit den Hund eher aus dem Gleichgewicht bringt.
        Ich verstehe noch immer nicht, was das Gerucke im
        Zusammenhang mit den Hühnern bringen soll, vermute aber mal,
        dass du damit erreichen willst, dass der Hund aufhört, in
        Richtung Hühnerstall zu zerren.
        :
        Richtig..... lediglich ein Zeichen dafür dass er solche Dinge nicht ohne Folgen machen kann.





        ::Notfalls muss man nach einer gewissen Zeit eben auch etwas härter rangehen.
        Was heißt das genau?
        :
        Eines vorab......etwas härter heisst natürlich nicht dass man den Hund schlägt oder dergleichen. Das möchte ich ausdrücklich betonen !!
        Etwas Härter soll heissen dass man diesen Leinenruck stärker ausführt und wenn nötig mit körperlichem Kontakt zum Hund indem man ihn durchaus etwas fester anstößt. Ich finde es halt wichtig dass er im Hirn "umschaltet" und sei es am Anfang nur für kurze Zeit. Mit Umschalten meine ich lediglich: In dem Moment wo er sich aufspult, zieht oder sonstige Dinge tut die sich nur um das andere Tier handelt sollte man diesen Trieb unterbrechen. Jeder Hund ist da natürlich anderst. Bei dem einen reicht das "aus" und beim anderen musst halt mal in die Seite stoßen.






        :: Ich glaube jeder versteht dass man sich nicht Stundenlang ohne etwas zutun neben den Hund stellt.
        Es gibt Situationen, wo das durchaus Sinn macht. Diese gehört
        allerdings nicht dazu.
        :
        gebe zu dass ich soeben überlege welche Dinge das sein könnten.



        ::Der Tonfall? Nun dazu möchte ich sagen dass man Hunde ganz ohne Reden erziehen kann denn er versteht dich eh nicht.
        Dies ist ein Punkt, in dem ich dir zustimme.
        :
        -) Tschakka wir schaffen das.......
        ::Ein sitz bekomme ich auch mit einem erhobenen Finger hin ohne zu reden.
        Das geht noch viel subtiler :)
        :
        Naja bisschen Spass wollen wir ja auch haben sonst wirds dem Menschen doch bisschen arg Langweilig ;-)

        :: So verbindet er seinen Namen ausschließlich mit positiven Dingen.
        Stell dich mal hin und rufe im selben Tonfall, mit dem du
        deinen Hund sonst rufst ein dem Hund unbekanntes Wort mit der
        selben Anzahl von Silben. Wenn du nicht schummelst, wird er
        ebenso freudig zu dir düsen. Oder andersrum: Stell dich mit
        dem Rücken zum Hund und rufe in einem unfreundlichen Ton nur
        den Namen deines Hundes. Es ist mehr als unwahrscheinlich,
        dass er aufs erste Mal kommt.

        OK Treffer für Dich .....ich halte es bei meinem Hund halt so dass ich mit Namen nur belohne......macht es für mich auch einfacher und ich habe mehr Spass am belohnen als am Tadeln.
        :: Hast Du mal versucht einen Hund mit Worten zu ermahnen der komplett auf 100 ist?
        In einer solchen Situation dringst du in aller Regel mit
        nichts zum Hund durch - außer vielleicht mit Schmerz. Erst
        muss der Stress raus, dann kann man kommunizieren. Mit Sprache
        hat das nur sehr zweitrangig zu tun.
        :
        Schmerzen füge ich einem Hund oder generell Tieren garnicht zu denn da sind wir uns sicher einig daß man damit alles zur Nichte macht was man über Jahre aufgebaut hat. Und wer möchte schon einen Hund der Befehle nur aus Angst vor Schmerzen ausführt. Da würde der Fall eintreten den Du im vorherigen Schreiben erwähnt hast. Irgendwann würde er auch sein Halter beissen. Im übrigen hatten wir diesen Fall in unserer Nachbarschaft. Der böse böse Hund....aber über die dummheit des Halters wurde nicht geredet.


        ::Ein Seitwärtsruck bringt den stärksten Hund aus dem Gleichgewicht.
        Und wozu muss man ihn aus dem Gleichgewicht bringen?
        :
        Ich hatte mal mit einem Irischen Wolfshund gearbeitet. Wenn der nicht im gehorsam steht und Leinenführung als Fremdwort ansieht merkst Du schnell dass ein "gegenhalten" bzw. das zurückziehen auf Dauer nervig ist und dass der Hund dabei so rein garnichts lernt. Im Gegenteil, er wird immer mehr ziehen und Du wirst merken wie Deine eigenen Kräfte schnell schwinden. Aus dem Gleichgewicht bringe ich die aus zwei Gründen: 1. schaltet er zumindest kurzzeitig im Hirn um und Entlastet die Leine. 2. Weil es bei grossen Hunden eben wesentlich einfacher ist als das ständige gegenhalten was nur das Gegenteil von dessen bewirkt was er tun soll. Spannung erzeugt Gegenspannung !! Ebenso verhält es sich wenn ein Hund (oft kleinere Hunde)aus welchen Gründen nicht vorwärts geht. Da bringt das ganze ziehen sehr wenig ausser Du stellst den Hund auf Rollen...smile. Wenn Du aber die Leine anstatt stur nach vorne zu ziehen etwas anhebst, wirst Du bemerken dass der Hund die Vorwärtsbewegung wesentlich leichter ausführt.




        ::Dann lese mal einschlägige Hundebücher von bekannten Hundetrainer.
        Ich vermute mal, wir orientieren uns an unterschiedlichen
        Sichtweisen. Die deine ist schon ein wenig älter und als
        "Alphawurf" in der Literatur von vor 20 Jahren zu finden.
        Ausnahmen bilden heute Möchtegerns wie Jan Nijboer, die
        großzügig sämtliche Forschungsergebnisse weltweit anerkannter
        Feldforscher ignorieren.
        :
        Och ich denke schon dass wir die gleiche Orientierung haben, wobei man aufpassen muss daß man Hundetraining nicht mit der Resozialisierung eines Hundes vermischt. Auch ich ertappe mich oft dabei und muss erkennen wie schmal dieser Grad doch ist.
        Es ist hier im Forum halt nicht ganz so einfach etwas verständlich zu beschreiben. Im Realen Leben wären viele Dinge mit 2 Sätzen erledigt.

        Also ich habe sicher ältere Literatur als auch neue. Ich halte es für mich immer so, daß ich mir das sinnvollste und dem jeweiligen Hund angemessene Material herausfiltere. Ob vor 20 Jahren oder in der heutigen Zeit.......die Eierlegende Wollmilchsau gab es nie und wird es auch nie geben. Ausserdem kann man leen soviel man mag.....die Praxis ist wieder eine andere Sache.
        Wovor ich mich allerdings Distanziere sind sogenannte Hundetrainer wie der auf VOX im Fernsehen ( keine Ahnung wie der Typ heisst) dem ich jegliche Fachkenntnis abspreche. Ok seine Comedyshow ist ganz witzig aber das wars denn auch. Diesen Jan Nijboer kenne ich nicht !!


        ::Wenn der Hund Dich ohne wenn und aber als Rudelführer anerkennt (wovon ich ausgehe) wird er diesen "Biss" verstehen.
        Das wird er nicht. Der Mensch ist kein Hund und damit weder
        "Rudelführer" noch Ersatzmutter. Imitation hundlichen
        Verhaltens klappt in den seltensten Fällen.
        :
        Sehe ich komplett anderst. Nenne es Alpha Tier, Rudelführer oder meinetwegen auch Chef......diese Rolle übernimmt der Hundehalter seit Jahr und Tag denn ansonsten würde das ganze zusammenleben nicht funktionieren. Der Mensch muss dazu sicher nicht auf allen vieren durch die wildnis krabbeln ;-)


        ::Gegenüber einem anerkannten Rudelführer wird sich kein Hund gegen diesen "Biss" wehren insofern du den nötigen Respekt des Hundes im Vorfeld schon erlangt hast.
        Wenn ich den nötigen Respekt meines Hundes habe, sind
        derartige Handlungen überhaupt nicht nötig. Dann sage ich
        "Aus" (oder was auch immer) und der Hund gehorcht.
        :
        Das ist ein Wunschdenken vieler Hundehalter !! OK das mag funktionieren wenn Du nie die gewohnte Umgebung verlässt und auch keine Neuerungen oder Veränderungen im oder am Haus vornimmst.
        Der Alltag ist aber doch etwas komplexer. Meist sind es auch unsere Mitmenschen die sich falsch verhalten. Sie bringen Hunde oft in Situationen die er (noch)nicht kennt und verunsichern ihn dadurch. Das sei dem Hund auch gestattet !! Dann kommt es eben auch Situationen wo der Hund nicht auf dein erstes "aus" hört. Somit ist eine körperliche zurechtweisung (ohne Schmerz) durchaus sinnvoll. Der Hund "denkt" nicht....er Handelt aus Instinkt !



        ::Der Hundebesitzer ist nicht irgendjemand und auch kein fremde Person
        Das ändert nichts an der Tatsache, dass gewaltsames
        Auf-den-Rücken-Drehen von einem Hund als Angriff auf sein
        Leben verstanden wird.

        Da muss ich klar sagen...STOP... was bitte ist daran Gewaltsam wenn ich den Hund am Halsband fasse und ihn auf die Seite drehe??
        Also das erschließt sich mir nun wirklich nicht. Ich sagte nie dass man den Hund auf den Rücken drehen soll sondern auf die Seite legen sollte. Quasi am Hasband fassen....in die "Platz" Position und dann zur Seite legen. Sicher wird Ihm diese Unterwerfung nicht so recht gefallen aber von einem Angriff auf sein Leben sind wir weit entfernt.
        Ich betone nochmals: Nie irgendwelche Gewalt anwenden!!


        ::Wie bitteschön verhalten sich Hundebesitzer dann beim Tierarzt wenn der Hund in diesem Falle seinen Besitzer angreifen würde?
        Du vergleichst eine Notwehrsituation, in der der Mensch sich
        gegen einen ihn angreifenden Hund wehren muss tatsächlich
        damit, den Hund als Unterwerfungsgsmaßnahme umzuwerfen? Eine
        sehr differenzierte Betrachtungsweise :)

        Ich glaube da haben wir nun gewaltig aneinander vorbei geredet bzw. geschrieben. Ich meinte damit dass der Halter immer in der Lage sein sollte seinen Hund in entsprechende Position zu bringen. Beispiel beim Tierarzt. Die Gefahr dass der Hund nach dem Tierarzt schnappt ist wesentlich geringer wenn ich den Hund zur Seite lege anstatt es dem Tiearzt zu überlassen.
        Weiterhin meinte ich mit "den Besitzer angreifen)so:
        Wie Du schreibst sieht der Hund das zur Seitelegen als Angriff auf sein Leben.....wenn das so wäre dann wären schon 90% aller Hundebesitzer von ihrem Hund gebissen worden denn man wird immer und immer wieder in diese Situation kommen wo ich den Hund unterwerfen muss. Oft sogar zur eigenen Sicherheit des Hundes.


        ::Ich als Hundebesitzer muss in der Lage sein zu bestimmen wann der Hund sich Unterwirft und wann nicht.
        Genau. Und wenn es dazu Körpereinsatz braucht, habe ich damit
        den Beweis erbracht, dass ich genau dazu nicht in der Lage
        bin. KEIN Hund, der vom anderen eine Unterwerfungsgeste in
        Form des aus-den-Rücken-Legens einfordert, benutzt dazu
        Körperkraft oder Zähne. Er benutzt ausschließlich seine
        Körpersprache. In dem Moment, wo Körpereinsatz stattfindet,
        geht es um Leben und Tod, nicht um das Einfordern von
        Unterwerfung.
        :
        Naja das sehe ich anderst. Schau Dir nurmal entsprechende Sendungen an die Tiere in der Wildnis zeigen. Der Rudelführer zeigt sicher am Anfang mit Körpersprache bzw. der Anwesenheit was er erwartet. Wenn das andere Tier im Rudel diese Anzeichen nicht versteht oder nicht verstehen will dann gibt es auch da einen körperlichen Angriff. Achte mal ganz genau darauf wie diese Situation abläuft. Meist ist es keine wilde beisserei sondern lediglich eine Zurechtweisung. Und da Hunde oder Wölfe keine Patschhändchen haben bleiben nur die Zähne die sie jedoch sehr dosiert einsetzen.
        Smile...ich möchte meinen Hund nicht beissen und benutze daher eben meine Hände ;-)
        Der Hund ist halt keine Maschine die ohne Fehler funktioniert. es sei ihm auch gestattet ab und an seine Grenzen auszuloten insofern er mit den Folgen auch zurechtkommt.


        : Wenn es so wäre wie Du es beschreibst dann wären 90% aller Hundebesitzer bereits gebissen worden.
        Bei dieser Statistik hätte ich gerne eine seriöse Quelle.
        :
        Habe es eben etwas weiter oben beschrieben. Da dies nicht der Fall ist gibt es wohl auch keine Statistik.

        :Sorry, aber Natural Doofgmanship ist nicht der Weisheit letzter Schluss in der Hundeerziehung :):
        Da reiche ich Dir mal virtuell meine Hand denn mein Ding ist das auch nicht, und daher ist es auch meine Meinung daß nicht alles falsch sein kann was man seit vielen Jahren erfolgreich Praktiziert.
        Hunde bzw. Tiere allgemein zu "vermenschlichen" finde ich eh lächerlich um nicht zu sagen Tierquälerei.

        Puh nun hoffe ich dass wir mit diesem Thema bald am Ende sind......smile.....das iss ja Stress pur :-)
        Schlag was anderes vor denn ich muss zugeben dass es doch irgendwie Spass macht. :-) Grins frech....am besten gibst mir schön Pfötchen und alles iss gut :-)))))))))

        Gruss Thomas
      • von silex1 (abgemeldet) 2
        Re^6: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas,

        also das mit der Leine rucken mach ich auch ständig. Davon wird der Hund schön meschucke im Hirn und wenn das Hirn dann platt ist, muss er ja höhren.

        Was ich mich aber frage ist, wieso der Jack-Russel-Terrier nicht an der Leine rucken muss, um nen Rottweiler, nen Schäferhund und nen Bordercolli zu sage "ich Chef, Du nix"?
        Also scheidet Kraft ja aus!
        Beissen dürfte auch nicht so funktionieren, denn der Terrier kommt ja nicht richtig an die Schnauzen.
        Ach und an dem Halsband nach unten ziehen funktioniert dort auch nicht, der Terrier hat zu kleine Pfoten.

        Und ich denke mal, was der Terrier kann, kann auch jeder Mensch erlernen.
        Leider haben die meisten einen Hund, weil er so schön zur Handtasche passt. Und dies spiegelt sich dann beim Gassi gehen wieder.
        Obwohl der Hund dann sein ganzen Facetten zeigt, wird nicht darauf geachtet, was und warum er dies tut.
        Stattdessen wird telefoniert, mit den Freunden geredet und sonst was getrieben. Nach dem Motto "muss ja mit ihm gehen, damit er mir die Bude nicht zuschei.."
        Und was passiert dabei noch? Es wird in einer Tour geplappert und Worte fallen aus dem Gehege der Zähne und der Hund, stellt dann irgendwann mal auf "Taubheitsmodus" um. Und spätestens nach ner Woche hat er das intus.

        Mein Rottweiler geht mit mir prinzipiell alleine Gassi. Und ich meine es auch so. Er kann in der Zeit tun und lassen, was er will. Er kann Hund sein.
        Er ist abrufbar. Geht auf Kommando auf die andere Seite des Weges und biegt an Weggabelungen ab, so wie ich es ihm sage.
        Find ich immer wieder witzig, wenn Personen entgegen kommen (die aber erstmal sicher nicht:-)). Wenn er aber auf Kommando auf die andere Seite geht, müssen diese (meist) lächeln.
        Und das Alles hat er gelernt ohne rucken, ohne drücken, ohne auf die Seite legen.
        Natürlich bleibt er auch mal stehen und klotz anderen Hunden hinterher, aber dies liegt an mir, denn ich habe die Sekunde vorher verpasst, ihm das zu verbieten (oder er darf es auch des öfteren!).
        Na mit Leckerli ist es wieder behebbar.:-)

        Und warum Fußhuben schneller laufen, wenn man die Leine nach oben zieht, hat auch einen "Hundegrund" und funktioniert auch bei großen Hunden.

        Der Hundetrainer heisst Martin Rütter und er trainiert nicht Hunde, sondern therapiert den Menschen!

        Ach so. Hier im Forum kann jeder ne Visitenkarte ausfüllen, wenn er mag. Jule hat gemögt und Du solltest mal nen Blick drauf werfen!

        VG René
      • Re^7: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo silex,

        weia nun wirds aber stressig für mich. Bin ja nurnoch am Tippseln hier. Ich schreibe aber dennoch paar Worte dazu


        :also das mit der Leine rucken mach ich auch ständig. Davon wird der Hund schön meschucke im Hirn und wenn das Hirn dann
        platt ist, muss er ja höhren.
        :
        Keiner sagte dass man dies ständig tun sollte. Logo wird der Hund bekloppt wenn er am Ende der Leine sonen Ruckelbesitzer hat. Irgendwann wird er das wohl nichtmehr allzu ernst nehmen. Es ist doch wie bei allem..... Alles wohldosiert dann passt es auch.
        :Was ich mich aber frage ist, wieso der Jack-Russel-Terrier nicht an der Leine rucken muss, um nen Rottweiler, nen
        Schäferhund und nen Bordercolli zu sage "ich Chef, Du nix"?
        Also scheidet Kraft ja aus!
        Beissen dürfte auch nicht so funktionieren, denn der Terrier
        kommt ja nicht richtig an die Schnauzen.
        Ach und an dem Halsband nach unten ziehen funktioniert dort
        auch nicht, der Terrier hat zu kleine Pfoten.
        Und ich denke mal, was der Terrier kann, kann auch jeder
        Mensch erlernen.
        :
        Ich muss gestehen dass ich den Sätzen nicht ganz Folgen kann....weiss im Moment nicht genau was Du mir damit sagen willst :-)


        :Leider haben die meisten einen Hund, weil er so schön zur Handtasche passt. Und dies spiegelt sich dann beim Gassi gehen
        wieder.
        :
        Gebe ich Dir vollkommen Recht !! Nicht umsonst steigt zur Weihnachtszeit die Anzahl von Hundebesitzer. Auch gut zu erkennen wenn im Kino mal ein Film läuft wie zb. 101 Dalmatiener (oder so ähnlich)....zack gehen die Dalmatienerverkäufe in die Höhe.


        :Obwohl der Hund dann sein ganzen Facetten zeigt, wird nicht darauf geachtet, was und warum er dies tut.
        Stattdessen wird telefoniert, mit den Freunden geredet und
        sonst was getrieben. Nach dem Motto "muss ja mit ihm gehen,
        damit er mir die Bude nicht zuschei.."
        :
        Stimmt und das ärgert mich auch oft.




        :Und was passiert dabei noch? Es wird in einer Tour geplappert und Worte fallen aus dem Gehege der Zähne und der Hund, stellt
        dann irgendwann mal auf "Taubheitsmodus" um. Und spätestens
        nach ner Woche hat er das intus.
        :
        Auch Richtig.......dazu schrieb ich in einem der vielen Kommentare auch: Hundeerziehung geht auch gänzlich ohne reden wenn man das will.

        :Mein Rottweiler geht mit mir prinzipiell alleine Gassi. Und ich meine es auch so. Er kann in der Zeit tun und lassen, was
        er will. Er kann Hund sein.
        :
        Ist bei meinem auch so. Aber das setzt natürlich erstmal vorraus das der Hund im gehorsam steht. Allerdings habe ich immer und zu jeder Sekunde ein Auge auf Ihn wenn er frei läuft. Vertrauen ist gut...Kontrolle ist besser. Ist auch ein gewisser Selbstschutz für mich und den Hund, um somit unangenehme Situationen im Vorfeld zu beseitigen.



        :Er ist abrufbar. Geht auf Kommando auf die andere Seite des Weges und biegt an Weggabelungen ab, so wie ich es ihm sage.:
        Ist ein klares Zeichen dafür dass Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst und Ihn nicht als ne Art Sch.....verlängerung brauchst. Find ich gut !!

        :Find ich immer wieder witzig, wenn Personen entgegen kommen (die aber erstmal sicher nicht:-)). Wenn er aber auf Kommando
        auf die andere Seite geht, müssen diese (meist) lächeln.
        :
        Das ist ein sehr komplexes Thema. Zumindest sollten die entgegenkommenden Spaziergänger sich nicht bedroht fühlen.
        Ich rufe meinen Hund in diesem Falle bei Fuss und lass Ihn sitz machen bis die Leute vorbei sind.
        Aber ich denke da gibt es viele Richtige Dinge die man machen kann.


        :Und das Alles hat er gelernt ohne rucken, ohne drücken, ohne auf die Seite legen.:
        Das ist auch alles wunderbar !! Ist bei meinem bis auf anfängliche Schwierigkeiten mit Hasen auch so. Darüber habe ich aber auch berichtet.
        Aber es ist eben jeder Hund anderst......der eine Hund hat das Glück zu einem guten Hundeführer zu kommen der ihm solche Dinge gleich am Anfang beibringt und der andere Hund kommt in Familien die eben die Gedanken pflegen "och das wird schon irgendwann aufhören"
        Und bei diesen Hunden muss man dann ggf. Rucken, Drücken, auf Seite legen und vielleicht auch noch vieles mehr.


        :Natürlich bleibt er auch mal stehen und klotz anderen Hunden hinterher, aber dies liegt an mir, denn ich habe die Sekunde
        vorher verpasst, ihm das zu verbieten (oder er darf es auch
        des öfteren!).
        :
        Andere Hunde ansehen oder wie Du sagtst "hinterher klotzen" darf meiner immer, insofern er dabei ruhig und ausgeglichen bleibt.
        Ich finde den Kontakt zu anderen Hunden sogar extrem wichtig für das sozialverhalten eines Hundes.


        :Na mit Leckerli ist es wieder behebbar.:-):

        Grins....ja ja die Leckerlis

        :Und warum Fußhuben schneller laufen, wenn man die Leine nach oben zieht, hat auch einen "Hundegrund" und funktioniert auch
        bei großen Hunden.
        :
        Sicher hat es einen Grund !! Es ging ja nicht darum ob es Gründe hat oder nicht sondern wie man einen Hund mit möglichst sanften aber bestimmenden Aktionen zu dem bringt was der Halter möchte.

        :Der Hundetrainer heisst Martin Rütter und er trainiert nicht Hunde, sondern therapiert den Menschen!:
        Stimmt.....der war das. Aber ob der Hunde oder Menschen trainiert/therapiert ist mir eigentlich egal. Ich finde das lediglich amüsant was er so treibt.

        :Ach so. Hier im Forum kann jeder ne Visitenkarte ausfüllen, wenn er mag. Jule hat gemögt und Du solltest mal nen Blick
        drauf werfen!
        :
        Smile........ist bereits vor mehreren Tagen passiert. Habe auch gesehen dass Du und ich keine haben :-)
        Aber was genau willst mir damit sagen???
        Dass Jule eine fachkundige Frau ist?? Gebe ich Dir recht !! Hätte ich das Gefühl dass sie kein Plan hat würde ich nicht ständig Antworten.

        Weisst Du, ich berichte lediglich über meine Erfahrung die ich gemacht habe . Ob das nun für jeden Hund zutrifft kann auch ich nicht aus der Entfernung sagen ohne das Tier GEMEINSAM mit seinem Halter zu sehen.
        Aber: Es ist besser etwas zu versuchen anstatt nur zu Jammern dass der Hund nicht gehorcht. Am Ende liegt es doch immer an dem Menschen der an der Leine hängt.

        Gruss Thomas
      • von AAdler (abgemeldet) 3
        Re^8: mein hund will unsere hühner reissen
        Nebenbei:
        hier bei w-w-w ist es wunderbar geregelt, dass man anhand der "Pünktchen"/"Striche" vor einer Aussage ablesen kann, von wem welche Aussage stammt.

        Bei Deiner ständigen Verstärkung von Aussagen von beiden Seite durch Fettstellung bekomme ich sowas wie "Augenkrebs" - und verliere damit die Lust, das alles nachvollziehen zu wollen/müssen.

        Gruß,
        Anja
      • Re^9: mein hund will unsere hühner reissen
        Moin Anja,

        Augenkrebs??? Naja hatte es schon vermisst dass jemand meckert ;-)

        In diesem Falle enpfehle ich nen Blindenhund !! :-)

        Musste ich einfach mal loslassen.

        Gruss Thomas
      • von Jule959 1
        Re^6: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas,

        da wir in einigen wesentlichen Ansichten sicher nicht zusammenfinden, kehre ich mal auf die Ausgangslage des UP zurück: ... zieht oder sonstige Dinge tut die sich nur um das andere Tier handelt sollte man diesen Trieb unterbrechen.
        Okay, ich setzt mal voraus, dass das funktioniert hat: Wie schafft der Hund den Übertrag, wenn er in 4 Wochen den Hühnern allein begegnet, die munter vor ihm wegrennen und den Beutetrieb auslösen?

        Welcher Lerneffekt greift dann? Wie schafft der Hund ohne Außenreiz eine Triebunterbrechung? Wie stellst du sicher, dass der Hund zu keiner Zeit in deiner Abwesenheit Hühner reißt, wenn er die Gelegenheit dazu hat?

        Und noch kurz zur Erklärung, warum es manchmal Sinn macht, "Baum" zu sein und den Hund einfach nur festzuhalten, ohne weiter auf ihn zu reagieren:

        Sehr ängstliche (meist nicht- oder fehlgeprägte) Hunde, die panisch auf alles Unbekannte reagieren, kann man in manchen Fällen durch Reizüberflutung dahin bringen, dass sie (zumindest eingeschränkt) lernen, nicht mehr panisch zu handeln. Um es beispielsweise zu ermöglichen, mit einem solchen Hund auf der Straße gehen zu können, ohne dass er durchdreht, kann man sich mit dem angeleinten Hund an die Straße stellen und einfach nur solange ruhig stehen bleiben und ihn festhalten, bis er erschöpft aufgibt, wegrennen zu wollen. Durch Wiederholung macht der Hund immer wieder die Erfahrung, dass ihm nichts geschieht, bis er schließlich die Situation tolerieren kann.

        Schöne Grüße,
        Jule
      • Re^7: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Jule,

        smile...immer wieder schön von Dir zu hören, und das meine ich ernst.

        :da wir in einigen wesentlichen Ansichten sicher nicht zusammenfinden, kehre ich mal auf die Ausgangslage des UP
        zurück:
        :
        Stimmt wohl, was aber nicht unbedingt heissen muss dass die eine oder andere Meinung falsch sein muss.


        ::... zieht oder sonstige Dinge tut die sich nur um das andere Tier handelt sollte man diesen Trieb unterbrechen.
        Okay, ich setzt mal voraus, dass das funktioniert hat: Wie
        schafft der Hund den Übertrag, wenn er in 4 Wochen den Hühnern
        allein begegnet, die munter vor ihm wegrennen und den
        Beutetrieb auslösen?


        Welcher Lerneffekt greift dann? Wie schafft der Hund ohne
        Außenreiz eine Triebunterbrechung? Wie stellst du sicher, dass
        der Hund zu keiner Zeit in deiner Abwesenheit Hühner reißt,
        wenn er die Gelegenheit dazu hat?
        :
        OK Jule....ich bin natürlich auch nicht der liebe Gott und kann mich schlecht für fremder Leute Hunde verbürgen. Ob es nun 14 Tage oder 4 Wochen dauert sei mal dahingestellt. Es liegt sicher auch an den Halter dies immer wieder zu trainieren und auch zu beobachten.
        Könnte ich ein 100% iges Erfolgsversprechen abgeben wäre ich wohl schon Millionär.
        Ich kann nur sagen dass es sowohl bei meinem Hund, als auch bei 2-3 anderen Hunden erfolgreich geklappt hat. Sicher ist es auch davon abhängig wie weit der Jagdtrieb bei dem Hund ausgeprägt ist.
        Was soll ich sonst dazu noch sagen?

        :Sehr ängstliche (meist nicht- oder fehlgeprägte) Hunde, die panisch auf alles Unbekannte reagieren, kann man in manchen
        Fällen durch Reizüberflutung dahin bringen, dass sie
        (zumindest eingeschränkt) lernen, nicht mehr panisch zu
        handeln. Um es beispielsweise zu ermöglichen, mit einem
        solchen Hund auf der Straße gehen zu können, ohne dass er
        durchdreht, kann man sich mit dem angeleinten Hund an die
        Straße stellen und einfach nur solange ruhig stehen bleiben
        und ihn festhalten, bis er erschöpft aufgibt, wegrennen zu
        wollen. Durch Wiederholung macht der Hund immer wieder die
        Erfahrung, dass ihm nichts geschieht, bis er schließlich die
        Situation tolerieren kann.
        :
        OK das ist sicher eine Möglichkeit die Erfolg versprechen könnte, wobei die Zeit wo der Hund tobt dann auch begrenzt ist. Er wird kaum 5 Stunden an der Leine toben. Ich habe auch da meine eigene Methode der gut funktioniert aber ich glaube wenn wir so weitermachen wird das eine endlose Diskussion werden :-)

        Gruss Thomas
      • von Jule959 2
        Re^8: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas, Ob es nun 14 Tage oder 4 Wochen dauert sei mal dahingestellt. Es liegt sicher auch an den Halter dies immer wieder zu trainieren und auch zu beobachten.
        Das beantwortet meine Fragen nicht. Ich würde gerne ganz konkret wissen, wie der Lernprozess beim Hund abläuft, wenn er das von dir vorgeschlagene Training durchläuft und als Ziel die Hühner zuverlässig verschonen soll, ohne dass der Besitzer anwesend ist.

        Dieser Lernprozess ist grundsätzlich unabhängig vom Individuum Hund und muss in Grundzügen bei jedem Hund funktionieren. Ansonsten handelt es sich lediglich um Zufallsergebnisse, welche wiederum kaum geeignet scheinen, als Anleitung zu dienen. Was soll ich dazu noch sagen
        - Wie ist der Konditionierungsprozess angelegt?
        - Welches Ergebnis wird in welcher Phase erwartet?
        - Welche Risiken bergen vor allem Maßnahmen der negativen Verstärkung in den verschiedenen Phasen?
        - Welche Teilziele müssen erreicht sein, bevor der nächste Schritt erfolgt?
        - Wie erfolgt die Übertragung des erwünschten Verhaltens von der Situation in der Anwesenheit des Besitzers hin zur Situation ohne Anwesenheit des Besitzers?
        - Wie erfolgt die Absicherung?


        Schöne Grüße,
        Jule
      • @jule-Re^9: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Jule,

        nun mal im Ernst......willst Du mich nun einer Beschäftigungstherapie unterziehen??
        Bei all Deinen Fragen mit denen Du mich hier bombadierst müsste ich ein Buch schreiben um all Deine Fragen bis ins Detail zu beantworten.
        Grins....Ich erkläre es Dir ....Du schreibst es nieder...und wirst am Ende dann mit meinem Buch reich !! (Spass am Rande)

        Mir stellt sich an diesem Punkt allerdings die berechtigte Frage ob es für die anderen Mitleser überhaupt noch interessant ist "unserer" Diskussion zu verfolgen.
        Erste "beschwerden" gibt es ja schon und ich gebe zu, ich kann diese fast nachvollziehen.

        Bei all Deinen Fragen werde ich mir aber dennoch Gedanken machen wie ich diese möglichst kurz aber dennoch umfassend formulieren kann, da ich kein Schriftsteller bin :-)
        Ich hoffe Du hast Verständnis dafür dass ich mir dazu etwas Zeit einräumen muss.
        Der Mensch hat im Normalfall auch noch etwas Arbeit ;-)

        Nur eines vorab: Zeig mir bitte eine Textpassage die von mir stammt, aus der hervorgeht dass der Hund am Ende ohne Aufsicht und alleine die Anwesenheit der Hühner geniesst. Wenn Du eine findest muss ich mich entschuldigen !! Aber ich denke das wird nicht nötig sein ;-)
        Ich Frage dies nur weil Du in den letzten Paar Antworten sehr darauf "rumreitest.
        Ich schrieb ganz zu Beginn dass mein Hund mittlerweile auf der Wiese mit dem Hasen liegt und es keine Probleme gibt. Allerdings bin ich da in der nähe.
        Nun werde ich mir mal Gedanken machen wie ich Deinem Wissensdurst nachkommen kann. Einfach wird das wohl nicht werden ;-) Aber dennoch.....wenn ich eine Aussage Treffe kann ich die auch belegen ;-)


        Nun erstmal nen schönen Abend bzw. gute Nacht....
        Gruss Thomas
      • Ganz anderer Vorschlag mal
        *Grins*. Hallo, ihr beiden,

        wenn man euch so zusieht, drängt sich einem ja zwangsläufig der Verdacht auf, dass es doch so aus der Nähe betrachtet um vieles unkomplizierter und vor allem wesentlich sinnvoller auch wäre, der ursprünglichen Fragestellerin statt dessen einen Leitfaden zur Dressur des Geflügels an die Hand zu geben.

        Sie könnte diese ja ohne weiteres mannscharf abrichten lassen und zum Beispiel die V-Formation eines Tornadogeschwaders mit ins Trainigsprogramm nehmen. Da hat die Töle letztendlich doch nicht die allerleiseste Chance, oder seh ich das falsch?

        Schönes Wochenende

        Annie
      • von Jule959 1
        Re: Ganz anderer Vorschlag mal
        Hallo Annie, Sie könnte diese ja ohne weiteres mannscharf abrichten lassen und zum Beispiel die V-Formation eines Tornadogeschwaders mit ins Trainigsprogramm nehmen.
        Wobei zu diskutieren wäre, ob dabei eher über Clicker oder doch mit dem allseits beliebten Alphawurf gearbeitet werden sollte :)

        Grinsegrüße von Jule
      • Re: Ganz anderer Vorschlag mal
        Moin Annie,

        lach....ein ganz neuer Ansatzpunkt.

        Aber ich gebe Dir Recht.... ich möchte hier auch keine Endlosdiskussionen führen aber nehme halt gerne Stellung zu Dingen die ich gefragt werde. Ich denke das ist eine Sache des Respekts gegenüber dem fragenden User.

        Leider kann man auch aus Zeitgründen nicht alle Dinge bis ins kleinste Detail erklären, und so wird vieles falsch verstanden.

        Ich bin halt nicht der große "schreiber" aber habe halt über Jahre sehr gute Erfahrungen mit meiner Methode gemacht ohne dass ich jemals Gebissen worden bin. ( Die Halter ebensowenig)

        Ich lese aber schon den Artikel in der Zeitung.
        Kampfhuhn tötet Pitbull....daneben ein Bild mit dem Blutverschmiertem Huhn und dem Pitti der die Beine gegen den Himmel streckt.....lol

        Gruss Thomas
      • von Jule959 3
        Hühner reißen
        Hallo Thomas, nun mal im Ernst......willst Du mich nun einer Beschäftigungstherapie unterziehen??
        Nein. Aber ich stelle deine Methoden in Frage, weil ich einige davon tatsächlich für gefährlich halte. Und aus diesem Grund wüsste ich gerne, wieviel Kompetenz hinter deinen Vorschlägen steckt. Meinetwegen auch gerne per Mail. Nur eines vorab: Zeig mir bitte eine Textpassage die von mir stammt, aus der hervorgeht dass der Hund am Ende ohne Aufsicht und alleine die Anwesenheit der Hühner geniesst.
        Das hier würde ich durchaus so interpretieren: Das ganze geht sicher nicht von heute auf morgen aber in 14 Tagen bei entsprechender Übung sollte das Problem gänzlich erledigt sein. (Hervorhebung durch mich).
        Schöne Grüße,
        Jule
      • @jule-Re: Hühner reißen
        Moin Moin Jule,

        ok ich mache Dir folgenden Vorschlag.....ich werde mir die Tage mal Gedanken machen wie ich es am besten aufs Papier bzw den Bildschirm bringe....ich versuche da Schritt für Schritt vorzugehen und Du wirst sehen/lesen dass meine Methode alles andere als gefährlich ist.
        Wie bereits erwähnt: ich bin nicht der große schreiberling und tu mich hin und wieder auch mal schwer etwas schriftlich zu erklären.
        Ne Gebrauchsanweisung für technische Geräte werde ich wohl nie schreiben. :-)

        Zu der Geschichte " ohne Beaufsichtigung" :

        Das hast Du in der Tat falsch verstanden !!
        Ich würde auch nicht unbedingt einen Sinn darin sehen warum ein Familienhund ohne Hüteaufgabe mit dem Flattertier alleine sein sollte.
        Nun Bitte keine erneute Diskussion !!!!!!!...smile

        Denn mal ein schönes Wochenende
        Thomas
      • von Semiramis 3
        Re: @jule-Re: Hühner reißen
        Hallo Roadrunner, ok ich mache Dir folgenden Vorschlag.....ich werde mir die
        Tage mal Gedanken machen wie ich es am besten aufs Papier bzw
        den Bildschirm bringe....ich versuche da Schritt für Schritt
        vorzugehen und Du wirst sehen/lesen dass meine Methode alles
        andere als gefährlich ist.
        Das wäre sicherlich interessant für alle Leser hier, nicht nur für Jule. Wäre es nicht möglich, diese Diskussion hier weiter zu führen? Schliesslich befindet ihr Euch noch voll beim Thema. Wie bereits erwähnt: ich bin nicht der große schreiberling
        und tu mich hin und wieder auch mal schwer etwas schriftlich
        zu erklären.
        Und mündlich geht das? Zu der Geschichte " ohne Beaufsichtigung" :


        Das hast Du in der Tat falsch verstanden !!
        Das hat sich in der Tat aber so angehört. Ich würde auch nicht unbedingt einen Sinn darin sehen warum
        ein Familienhund ohne Hüteaufgabe mit dem Flattertier alleine
        sein sollte.
        Stell Dir vor Du hast einen Hof/Garten und hältst neben Deinem Hund auch noch Hühner. Da wäre es ja durchaus nicht unangenehm, den Hund mal unbeaufsichtigt im Hof/Garten laufen lassen zu können, ohne Angst haben zu müssen, dass der Hund gleich das ganze Federvieh killt, nicht? Ich habe das UP durchaus so verstanden, dass der Hund auch mal unbeaufsichtigt laufen gelassen werden kann - und habe Deine Anleitung dann auch, genau wie Jule, so aufgefasst. Nun Bitte keine erneute Diskussion !!!!!!!...smile
        Wieso nicht? Dafür ist dieses Forum doch da? Ich jedenfalls wäre sehr gespannt auf eine Weiterführung dieser Diskussion.

        Gruss,

        S.
      • Re^2: @jule-Re: Hühner reißen
        Hallo Semiramis, ok ich mache Dir folgenden Vorschlag.....ich werde mir die
        Tage mal Gedanken machen wie ich es am besten aufs Papier bzw
        den Bildschirm bringe....ich versuche da Schritt für Schritt
        vorzugehen und Du wirst sehen/lesen dass meine Methode alles
        andere als gefährlich ist.
        Das wäre sicherlich interessant für alle Leser hier, nicht
        nur für Jule. Wäre es nicht möglich, diese Diskussion hier
        weiter zu führen? Schliesslich befindet ihr Euch noch voll
        beim Thema.
        Ich arbeite bereits daran :-): Wie bereits erwähnt: ich bin nicht der große schreiberling
        und tu mich hin und wieder auch mal schwer etwas schriftlich
        zu erklären.
        Und mündlich geht das?
        Zumindest bei mir.....ich kann halt auf Gegenfragen besser mündlich Antworten als schriftlich, alleine schon deshalb weil der zusammenhang da nicht sooft auseinandergerissen wird.
        Der eine kann halt der andere kann nicht........Ich kanns halt nicht so gut ;-)
        : Zu der Geschichte " ohne Beaufsichtigung" :


        Das hast Du in der Tat falsch verstanden !!
        Das hat sich in der Tat aber so angehört.
        Dann eben Asche auf mein Haupt.: Ich würde auch nicht unbedingt einen Sinn darin sehen warum
        ein Familienhund ohne Hüteaufgabe mit dem Flattertier alleine
        sein sollte.
        Stell Dir vor Du hast einen Hof/Garten und hältst neben
        Deinem Hund auch noch Hühner. Da wäre es ja durchaus nicht
        unangenehm, den Hund mal unbeaufsichtigt im Hof/Garten laufen
        lassen zu können, ohne Angst haben zu müssen, dass der Hund
        gleich das ganze Federvieh killt, nicht? Ich habe das UP
        durchaus so verstanden, dass der Hund auch mal unbeaufsichtigt
        laufen gelassen werden kann - und habe Deine Anleitung dann
        auch, genau wie Jule, so aufgefasst.
        Hast Du das Wort "unbeaufsichtigt" irgendwo gelesen?
        Oft sind Dinge nicht so wie man sie verstehen mag! Nun Bitte keine erneute Diskussion !!!!!!!...smile
        Wieso nicht? Dafür ist dieses Forum doch da? Ich jedenfalls
        wäre sehr gespannt auf eine Weiterführung dieser Diskussion.
        gebe ich Dir recht insofern das nicht in Endlosdiskusionen ausartet.
        Am Ende sehe ich es als viel wichtiger an dass der fragende User eine Antwort, einen Ratschlag oder Tip bekommt.
        Eine Anleitung die alle Probleme in Sekunden aus der Welt schafft wird es eh nicht geben das dieses Forum eben das tägliche Leben von Hund und Halter nicht wiederspiegeln kann.
        Der fragende muss sich halt das herausfiltern was ihm seiner Meinung nach am besten liegt. Es handelt sich schließlich hier um Menschen die sich nicht kennen.

        Gruss Thomas
      • von silex1 (abgemeldet) 0
        erinnert mich irgendwie an
        Hallo,

        hoffe, dass Dein Hund nicht die Ambizionen hegt von
        Udo Lindenberg
        LP: Gustav
        Titel: Kein Blick zurück (Reprise Gustav)

        VG René
      • von Kathleen 2
        Re^2: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas,

        ich bin der festen Überzegung, dass mein Hund (Border-Collie-Mix) nichts von dem verstände, was Du (ihm) damit sagen willst! Und: Folgte ich Deiner Anleitung, hätte ich sicherlich Probleme mit ihm, die ich vorher nicht gehabt habe. :-)

        Viele Grüße

        Kathleen
      • Re^3: mein hund will unsere hühner reissen
        Moin Kathleen,

        :ich bin der festen Überzegung, dass mein Hund (Border-Collie-Mix) nichts von dem verstände, was Du (ihm)
        damit sagen willst!
        :
        Ich hingegen bin mir sicher....alles eine Frage der Zeit.
        Findest Du es besser wenn Hundehalter Ihre Tiere machen lassen was sie wollen? Wenn ein Hund völlig durchknallt wenn er ander Tiere sieht (egal ob Hund Katze Maus) musst Du irgendwie eingreifen. Und Dein Hund wäre nicht der erste der es mit viel Geduld lernen würde, insbesondere da Border bekanntlicherweisse sehr Lernbegierig und Lernfähig sind.


        Folgte ich Deiner Anleitung, hätte ich sicherlich Probleme mit ihm, die ich vorher nicht gehabt
        habe. :-)

        Vorab .....ist doch schön wenn Du keine Probleme mit Deinem Hund hast.
        Wer keine Probleme mit seinem Hund hat sollte diesen Tip einfach ignorieren, ansonsten (da gebe ich Dir Recht) würde der Hund wohl die Welt nichtmehr verstehen :-))))
        Ich habe auch nie behauptet dass diese Methode des Rätsels Lösung für alle Hund ist. Aber Fakt ist: Wenn ein Hund so auf andere Tiere zugeht bzw. so fixiert ist sollte der Halter im Vorfeld alles versuchen um Schaden abzuwenden.
        Und ich denke dass meine Methode eine sehr sanfte ist. Es geht lediglich um den Lerneffekt für den Hund, und den bekommen wir halt mit Gesprächstherapien nicht hin :)))))

        Gruss Thomas

        PS: Die meisten Probleme lassen sich eh ganz einfach Lösen indem man den Hund beschäftigt. Ich glaube das weisst Du als Border Halterin am besten ;-)
      • von Kathleen 3
        Re^4: mein hund will unsere hühner reissen
        Lieber Thomas, Ich hingegen bin mir sicher....alles eine Frage der Zeit.
        inwiefern? Findest Du es besser wenn Hundehalter Ihre Tiere machen
        lassen was sie wollen?
        Nein, das habe ich nie gesagt! Wenn ein Hund völlig durchknallt wenn
        er ander Tiere sieht (egal ob Hund Katze Maus) musst Du
        irgendwie eingreifen.
        Es geht ja mehr um die Frage, wie man eingreift. Das "Ob" hat hier wohl niemand in Frage gestellt. Und Dein Hund wäre nicht der erste der
        es mit viel Geduld lernen würde, insbesondere da Border
        bekanntlicherweisse sehr Lernbegierig und Lernfähig sind.
        Mein Hund lebt friedlich mit zwei Katzen und einem anderen Hund zusammen. Wer keine Probleme mit seinem Hund hat sollte diesen Tip
        einfach ignorieren, ansonsten (da gebe ich Dir Recht) würde
        der Hund wohl die Welt nichtmehr verstehen :-))))
        Und genau um diesen Punkt ging es mir. Und ich denke dass meine Methode eine sehr sanfte ist. Es
        geht lediglich um den Lerneffekt für den Hund, und den
        bekommen wir halt mit Gesprächstherapien nicht hin :)))))
        Mein Hund hat nur durch "Gespräche" (und konsequentes Verhalten) gelernt. Körperliche "Machtkämpfe" gab es nie, das verstünde er auch nicht; spielerische Raufereien gibt es regelmäßig, aber wenn ich "Schluss" sage, ist auch Schluss. Er wurde von klein auf aus den Spielen abgerufen, wird stets bei (auch bekannten) Hundebegegnungen abgerufen. Da habe ich nie einen "körperlichen" Einsatz benötigt. PS: Die meisten Probleme lassen sich eh ganz einfach Lösen
        indem man den Hund beschäftigt. Ich glaube das weisst Du als
        Border Halterin am besten ;-)
        Ja, insofern, als diese Tiere verdammt viel Auszeiten und Ruhe benötigen, damit man keinen (auto-)aggressiven/hyperaktiven Hund hervorbringt. Und dass sie "Härte" (wie sanft auch immer) so gar nicht verstehen.

        Lach, gib mir ein Huhn und ich "beweise" Dir, dass mein Hund mit meiner "konsequenten Gesprächstherapie" unterhalb der von Dir vorgegebenen Zeit verstünde, dass es zur Familie gehört und damit tabu ist! :-)

        Das habe ich selbst bei dem damals noch recht jungen Husky-Schäferhund-Mix meiner Freundin erlebt, der sich einen Garten mit einem frei laufenden Langohr geteilt hat (zumeist unbeobachtet); und das Langohr ist an Altersschwäche gestorben! :-)

        Viele Wochenendgrüße

        Kathleen
      • Re^5: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Kathleen, Ich hingegen bin mir sicher....alles eine Frage der Zeit.
        inwiefern?
        die Beantwortung hat sich ja nach deinem Text eigentlich erledigt, da Du bestens mit Deinem Hund zurecht kommst und er wie es scheint auch ein sehr gutes sozialverhalten zeigt. Bei Hunden die das eben nicht haben bekommt man das aber mit viel Geduld, klaren Körpersprachen und Belohnung zur rechten Zeit auch hin.
        Viel mehr möchte ich nun garnicht dazu sagen da ich hier so viele "Fässer" auf habe und fast nichtmehr hinterherkomme. :-)
        Puh hab noch nie soviel getippselt wie in diesem Forum....aber schön isses dennoch :-)
        : Findest Du es besser wenn Hundehalter Ihre Tiere machen
        lassen was sie wollen?
        Nein, das habe ich nie gesagt!
        Aber leider gibt es ne Menge Hundehalter die es so Handhaben. Und am Ende isses wieder der böse ungehorsame Hund. Dafür habe ich halt kein Verständnis.: Wenn ein Hund völlig durchknallt wenn
        er ander Tiere sieht (egal ob Hund Katze Maus) musst Du
        irgendwie eingreifen.
        Es geht ja mehr um die Frage, wie man eingreift. Das "Ob" hat
        hier wohl niemand in Frage gestellt.
        Genau dieses Thema wird in dieser Rubrik ja bis ins kleinste Detail diskutiert. Leider ist es enorm schwer jeden einzelnen Schritt hier im Forum zu erklären. Aber ich habe es bereits mehrfach versucht.
        (Siehe meine vorherigen Kommentare)
        Und Dein Hund wäre nicht der erste der
        es mit viel Geduld lernen würde, insbesondere da Border
        bekanntlicherweisse sehr Lernbegierig und Lernfähig sind.
        Mein Hund lebt friedlich mit zwei Katzen und einem anderen
        Hund zusammen.
        Und das ist der Punkt den ich meine......das zeigt dass der Hund ein gutes Sozialverhalten ausweist und der/die Halter sich um Ihn kümmern.
        Ich bin eben der Meinung daß man das bei jedem Hund hinbekommt, und diese Meinung verteitige ich auch.
        Wer keine Probleme mit seinem Hund hat sollte diesen Tip
        einfach ignorieren, ansonsten (da gebe ich Dir Recht) würde
        der Hund wohl die Welt nichtmehr verstehen :-))))
        Und genau um diesen Punkt ging es mir.
        Smile......ich habs halt eher mit der Praxis.....diesen Punkt hätte ich wohl zu Beginn meiner Antwort schreiben müssen dann wäre alles mit einem Satz geklärt gewesen... Und ich denke dass meine Methode eine sehr sanfte ist. Es
        geht lediglich um den Lerneffekt für den Hund, und den
        bekommen wir halt mit Gesprächstherapien nicht hin :)))))
        Mein Hund hat nur durch "Gespräche" (und konsequentes
        Verhalten) gelernt. Körperliche "Machtkämpfe" gab es nie, das
        verstünde er auch nicht; spielerische Raufereien gibt es
        regelmäßig, aber wenn ich "Schluss" sage, ist auch Schluss. Er
        wurde von klein auf aus den Spielen abgerufen, wird stets bei
        (auch bekannten) Hundebegegnungen abgerufen. Da habe ich nie
        einen "körperlichen" Einsatz benötigt.
        Konsequentes Verhalten ok.........aber mit Gesprächen kommst keinem Hund der Welt näher denn er versteht die Worte nicht. Es ist lediglich der Tonfall indem Du gewisse Befehle / Kommandos aussprichst.
        Diese Gewissen "Machtkämpfe" versuche ich stets zu vermeiden denn sie bringen ein hohes Maß an Risiko mitsich. Ein beliebtes Spiel vom Menschen ist auch dieses "Tauziehen" mit ner alten Jeans.... je nach Hunderasse ist das Anfangs noch lustig aber für den Hund ist es mehr als nur ein Spiel. Er verteitigt in der Situation seine Beute und irgendwann muss der Mensch loslassen, egal aus welchem Grund, und somit hat diesen Machtkampf der Hund gewonnen. Ich denke das steigert nicht gerade die Position des Menschen gegenüber dem Hund.
        Wenn Dein Hund auf Dein "aus" hört ist ja alles bestens.....aber es ging ja auch um Hunde die diese Kommandos schlichtweg überhören.
        Bei ner kleinen Rasse ist das noch überschaubar, aber bei einem 60 KG Hund möchte ich das garnicht soweit kommen lassen.
        UND......körperlicher Einsatz bei der Erziehung muss nicht immer schlecht sein und ist oft nicht zu vermeiden. Körperlicher Einsatz ist auch bereits dieser, wenn man einem Junghund das Kommando "sitz" beibringt und man ihn zu Beginn leicht nach unten drückt.
        Leider verbinden viele Menschen das Wort "körperlichen Einsatz" mit Schlagen des Hundes. Dies liegt mir fern aber das habe ich auch schon mehrfach erwähnt.
        : PS: Die meisten Probleme lassen sich eh ganz einfach Lösen
        indem man den Hund beschäftigt. Ich glaube das weisst Du als
        Border Halterin am besten ;-)
        Ja, insofern, als diese Tiere verdammt viel Auszeiten und
        Ruhe benötigen, damit man keinen
        (auto-)aggressiven/hyperaktiven Hund hervorbringt. Und dass
        sie "Härte" (wie sanft auch immer) so gar nicht verstehen.
        Nun der Halter muss ja auch zu etwas Nutze sein und sollte das eben auch erkennen. Kein Hund benötigt den Menschen nur um dass er ihm das Fressen hinstellt. Das würde sich der Hund notfalls auch in freier Natur besorgen. ;-) Lach, gib mir ein Huhn und ich "beweise" Dir, dass mein Hund
        mit meiner "konsequenten Gesprächstherapie" unterhalb der von
        Dir vorgegebenen Zeit verstünde, dass es zur Familie gehört
        und damit tabu ist! :-)
        Zeichen einer guten Erziehung wobei ich dennoch behaupte dass er nicht Deine Gespräche versteht sondern den Tonfall in Verbindung mit Deiner Körpersprache. Das habe ich selbst bei dem damals noch recht jungen
        Husky-Schäferhund-Mix meiner Freundin erlebt, der sich einen
        Garten mit einem frei laufenden Langohr geteilt hat (zumeist
        unbeobachtet); und das Langohr ist an Altersschwäche
        gestorben! :-)
        Ähnlich ist es auch bei meinem Hund...anfänglich war er gegenüber Hasen zu ungestüm und nun ist der Hase schon fast zum seinem Kuscheltier geworden. Aber so ganz alleine lasse ich die beiden nicht aus Respekt vor dem Hasen ;-) :


        Denn mal ein schönes Wochenende

        Thomas
      • von Kathleen 1
        Re^6: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo Thomas, denn er versteht die Worte nicht.
        Es ist lediglich der Tonfall indem Du gewisse Befehle /
        Kommandos aussprichst.
        woher nimmst Du diese Sicherheit?

        Was, wenn unterschiedliche Personen (mit demnach unterschiedlichen Tonfällen) Wörter aussprechen und eine Reaktion des Hundes erfolgt? Was, wenn gewisse Wörter lediglich in einem Gespräch mit anderen Menschen auftauchen (sprich, Tonfall ein anderer) und eine Reaktion des Hundes erfolgt? Was, wenn Begriffe wie "Oma", "Mama", "Senja" ähnlich klingen und der Hund trotzdem diese Worte den Personen/Tieren zuordnet? Was, wenn man dem Hund neue Gäste namentlich vorstellt und er nach kurzer Zeit zu dieser Person geht, auch wenn ein anderer ihn dazu aufgefordert hat als ich?

        Ich unterschätze meinen Hund jedenfalls nicht, wenn es darum geht, etwas/Wörter zu verstehen. Er verblüfft mich in einigen Situationen immer wieder.

        Es mag daran liegen, dass er BC-Gene besitzt, aber ich schließe nicht aus, dass die Begründung auch zu einem Teil darin zu finden ist, dass ich ihm immer alles "vorgestellt" habe. Er weiß, wer wer in meinem engsten Umkreis ist, kann seine Lieblingsspielzeuge unterscheiden, weiß welchen Namen meine beiden Kater haben etc.

        Lach, nein ich quatsche ihn nicht zu (ok - vielleicht manchmal). Diese Gewissen "Machtkämpfe" versuche ich stets zu vermeiden
        denn sie bringen ein hohes Maß an Risiko mitsich. Ein
        beliebtes Spiel vom Menschen ist auch dieses "Tauziehen" mit
        ner alten Jeans.... je nach Hunderasse ist das Anfangs noch
        lustig aber für den Hund ist es mehr als nur ein Spiel. Er
        verteitigt in der Situation seine Beute und irgendwann muss
        der Mensch loslassen, egal aus welchem Grund, und somit hat
        diesen Machtkampf der Hund gewonnen. Ich denke das steigert
        nicht gerade die Position des Menschen gegenüber dem Hund.
        Mein Hund und ich sind Partner. Wenn er etwas besser weiß, es machen möchte, soll er es tun - ABER, er weiß ganz genau, wenn ich es besser weiß, muss er das tun, was ich sage! Das funktioniert hervorragend. Bei ner kleinen Rasse ist das noch überschaubar, aber bei
        einem 60 KG Hund möchte ich das garnicht soweit kommen lassen.
        Was hat das mit der Größe zu tun? Ganz im Gegenteil: Je kleiner die Hunde, desto größer die Gefahr, dass die Besitzer sie nicht "im Griff haben". Ja doch, ich erinnere mich: Du willst die Hunde ja körperlich unterwerfen. UND......körperlicher Einsatz bei der Erziehung muss nicht
        immer schlecht sein und ist oft nicht zu vermeiden.
        Warum sollte es sich nicht vermeiden lassen? Körperlicher Einsatz ist auch bereits dieser, wenn man einem
        Junghund das Kommando "sitz" beibringt und man ihn zu Beginn
        leicht nach unten drückt.
        Der "Klaps auf den Hintern", der dann die "Faust ins Auge" begründet? Leider verbinden viele Menschen das Wort "körperlichen
        Einsatz" mit Schlagen des Hundes. Dies liegt mir fern aber das
        habe ich auch schon mehrfach erwähnt.
        :
        Deine "Schläge" (auch wenn Du sie als solches nicht verstanden haben möchtest) sind mir bereits zu viel. Ähnlich ist es auch bei meinem Hund...anfänglich war er
        gegenüber Hasen zu ungestüm und nun ist der Hase schon fast
        zum seinem Kuscheltier geworden. Aber so ganz alleine lasse
        ich die beiden nicht aus Respekt vor dem Hasen ;-)
        :
        Tja, da vertraue ich meinem Hund mehr als Du Deinem. Woran das wohl liegt?:-)

        Viele Grüße zum Wochenstart

        Kathleen
    • Antwort von Irubis (abgemeldet) 0
      Re: mein hund will unsere hühner reissen
      Hallo,


      welche Hunderasse?
      Wenn Hunde erstmal Spass an der Jagd und am Töten gefunden haben, bringt man sie nur sehr schwer wieder davon ab. In jedem Hund ist der Jagdinstinkt vorhanden, nur bei manchen ist er umgepolt (z.B. in den Hüteinstinkt).
      Ich würde empfehlen, die Hühner hundesicher einzuzäunen oder wirklich fachkundigen Rat eines Hundetrainers vor Ort zu suchen.

      Gruss

      Iru
      • Antwort von Peter1940 0
        Re: mein hund will unsere hühner reissen
        Hallo.
        Wahrscheinlich gar nicht. Der Jagttrieb ist bei Hunden angeboren. Versuchs mal mit einer zusammengefalteten Zeitung den Hund aufs Hinterteil zu klatschen, aber auf frischer Tat. Das klatschende Geräusch kann ein Hund nicht vertragen. - Bevor jetzt Tierfreunde böse Kommentare schreiben, überzeugt Euch mit einem Selbstversuch, dass dadurch keine Schmerzen verursacht werden. - Ich würde die Hühner in ein separates Gatter stecken. Hast Du schon mal beobachtet, das Hunde an Hühnerscheisse rumschmatzen? Ich bin tiermedizinisch eine 0, könnte mir aber vorstellen, das dadurch Darmparasiten o.ä. übertragen werden!
        Gruss Peter
        • Antwort von frasieb (abgemeldet) 0
          Re: mein hund will unsere hühner reissen
          Hallo.
          Ein Hund ist ein Rudeltier. Im Rudel strebt er immer eine Alphastellung an. Dich und deine Familie betrachtet er als sein Rudel und wird immer versuchen, seinen Willem durchzusetzen um eine Alphastellung zu erkämpfen. Wenn Du deinem Hund, egal mit welcher Methode, einen Gehorsam anerziehst, das kann gut gehen, aber verlassen würde ich mich nicht drauf.
          Gruss frasieb
          1 Kommentare
          • von Jule959 4
            Re^2: mein hund will unsere hühner reissen
            Hallo, Ein Hund ist ein Rudeltier.
            Stimmt. Im Rudel strebt er immer eine Alphastellung an.
            Stimmt nicht. Die meisten Hunde sind überaus zufrieden damit, wenn ihnen jemand den stressigen Alpha-Job abnimmt, weil sie selbst nicht das Zeug dazu haben. Lediglich dann, wenn der Mensch nicht bereit ist, die Leitlinien fürs Zusammenleben festzulegen, rückt der Hund notgedrungen in diese Position vor, weil sein Instinkt ihm sagt, dass er für sich selbst sorgen muss, damit das Überleben gesichert ist. Dich und deine Familie betrachtet er als sein Rudel
            Das tut er nicht. Hunde unterscheiden sehr deutlich zwischen einem Rudel und dem Zusammenleben mit dem Menschen. So kann bei mehreren Hunden durchaus ein Hund der Chef dieses Rudels sein, sich aber gleichzeitig problemlos der menschlichen Führung unterordnen. und wird immer versuchen, seinen Willem durchzusetzen um eine Alphastellung zu erkämpfen.
            Diese Ansicht ist bereits seit einigen Jahren durch namhafte Feldforscher widerlegt. Der Hund hat keinen "Willen", den er "durchsetzen" will, er denkt nicht menschlich. Er sucht lediglich die für ihn einfachste und nützlichste Form des (Über-)Lebens. "Alpha" zu sein, bedeutet Verantwortung und Stress.

            Schöne Grüße,
            Jule