Einschulung Baden-Württemberg am Dienstag?

Hallo,
unsere Tochter kommt im nächsten Jahr zur Schule.
Ist es wirklich so das die Einschulung in Baden-Württemberg auf den Dienstag nach den Sommerferien fällt???
Danke im voraus
Steffi

Hallo,

unsere Tochter kommt im nächsten Jahr zur Schule.
Ist es wirklich so das die Einschulung in Baden-Württemberg
auf den Dienstag nach den Sommerferien fällt???

Was wäre daran so abartig, dass es gleich drei Fragezeichen verdient?
In Hessen ist Einschulung immer am Dienstag.
So kann man sich am Montag nach den Ferien auf die größeren Kinder konzentrieren und mit denen nochmal die Feierlichkeiten der Einschulung durchgehen (meist nehmen die ketzigen Zweitklässler ja die neuen Erstklässler in irgendeiner Form in Empfang).

Gruß
Elke

Hallo,

allhier (ebenfalls Ba-Wü) findet die Einschulung traditionell am Samstag nach dem eigentlichen Schulbeginn statt - so auch dieses Jahr die Einschulung meines Sohnes.

Dies hat nicht nur den Vorteil, dass auch berufstätige Eltern und Großeltern bei der Feierlichkeit anwesend sein können, sondern ermöglicht es der nunmehr zweiten Klasse, in der ersten Schulwoche ein Willkommenslied oder -theaterstück einzustudieren.

Eventuell liegt es im Ermessen der jeweiligen Schule - frage am besten im Vorfeld bei der euren nach.

Grüße

=^…^=

ot
Hallo,

Dies hat nicht nur den Vorteil, dass auch berufstätige Eltern
und Großeltern bei der Feierlichkeit anwesend sein können,

Gibt es eigentlich irgendein Land, wo um die Einschulung genau so ein Gedöns gemacht wird wie in Deutschland?
Den englischsprachigen Eltern an unserer Schule (aus den verschiedensten Ländern) sind immer ganz baff und ihnen ist dieses große Theater schwer zu vermitteln.

Gruß
Elke

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Hallo,
hm, Ansichtssache.
Ich wohne in NRW und hier ist auch in der Regel am Dienstag die Einschulung.
Nebenan, in Niedersachsen, ist sie auch an einem Samstag und ich finde die Regelung total Klasse!
Ich meine nicht, dass man unbedingt die komplette Verwandtschaft, alle Nachbarn usw. mitnehmen muss. Aber trotzdem ist doch die Einschulung ein großer neuer Abschnitt… da ist es doch super, wenn man dran teilnehmen kann, auch, wenn man z.B. keinen Urlaub kriegen würde.

Ich glaube, jedes Kind freut sich auf den 1. Schultag und ist dann doch auch wirklich froh, wenn beide Elternteile oder Großeltern daran teilhaben können.

Gruß
Shannon

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Hi,

hier in BY wird ebenfalls am Dienstag eingeschult, Schulbeginn für ALLE Schüler nach den Ferien.

Es kommen nur die Eltern mit in die Schule, und dann kommen zum Mittagessen zumeist nur Großeltern, vielleicht noch der Pate und das war´s dann auch schon.

Alles andere wäre merkwürdig, oder kommt eure Mama mit, wenn ihr eine neue Stelle antretet?

grüße
miamei

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Hallo,

so wie du es beschreibst, finde ich es auch okay.
Aber nur zur Erklärung: bereits das ist für ausländische Eltern eine total neue Erfahrung.

Gruß
Elke

Hi,

Es kommen nur die Eltern mit in die Schule, und dann kommen zum Mittagessen zumeist nur Großeltern, vielleicht noch der Pate und das war´s dann auch schon.

Alles andere wäre merkwürdig, oder kommt eure Mama mit, wenn ihr eine neue Stelle antretet?:

Also dann gibt es bei Euch sogar mehr Gedöns als bei uns.
Bei uns (in der Familie) sind die Eltern mit zur Schule und fertig.

Ich finde es aber völlig ok, wenn die Großeltern auch mit zur Schule kommen. Why not? Leider sehen manche das hier als Verwandtschaftstreffen und deshalb gibt es schon von seiten der Schule eine Begrenzung (jeder Schüler darf xy Gäste mitbringen…).

Nur darüber hinaus: ich vergleiche eigentlich den Eintritt meines 6jährigen Sohnes in die Schule nicht mit dem Antritt einer neuen Stelle *grübel* Und wenn du diese Frage mir stellst, müsstest du sie dir eigentlich auch selber stellen: wenn du zur Einschulung deiner Kinder mitgehst, gehst du dann auch mit, wenn dein Kind eine neue Stelle antritt?
Wir haben nämlich im Grunde genommen von der gleichen Sache gesprochen…

Grüße
Shannon

Ba-Wü - mit Gedöns
Hallo,

allhier im Speckgürtel Freiburgs ist die Einschulung inzwischen ein Massenauflauf.

Die Erstklässler werden nicht nur von den Lehrern in Empfang genommen, sondern es gibt auch Aufführungen der Zweitklässler und der Vorschulkinder (je nach Einzugsgebiet der Schule auch die mehrerer Kindergärten) sowie ein Buffet für den Verwandtenauftrieb, der gerne auch einmal die schuleigenen Räumlichkeiten überfordert.

Besonders nett ist dabei jeweils die Phalanx stur filmender Väter und Großväter, durch die hindurchzukämpfen es den eigentlichen Hauptpersonen der ganzen Veranstaltung, den Kindern mit ihren (inzwischen überdimensionalen, von Müttern in tagelanger Schwerstarbeit selbsthändig gefertigten) Schultüten, mitunter sehr schwer fällt.

Was bin ich froh, dass derlei nicht öfter stattfindet!

Beste Grüße

=^…^=

Hallo

kleine Kuhdorf in RLP:
zum erstenmal in diesem Jahr fällt der 1. Schultag für die Erstklässler auf den 2. Schultag nach den Ferien.
Grund: einige Erstklässler haben ältere Geschwister die am 1. Schultag nach den Ferien in die weiterführende Schule kommen und zumind. bei uns sind hier die Eltern oder ein Elternteil dort auch anwesend.
Die Eltern mussten sich also aufteilen (was ja ginge) oder bei Alleinerziehenden zerreißen.

Das Gedöns um den allerersten Schultag bei dem sämtliche Eltern und Großeltern und Tanten und Onkels und überhaupt dabei sind begreif ich auch nicht. Ich war mit der Oma dort (der KV wollte nicht und Oma wollte dabei sein) und abends bin ich zur Feier des Tages mit dem Kind Pizza essen gegangen.

Grüße Bröselchen

Hallöle.

Gibt es eigentlich irgendein Land, wo um die Einschulung genau so ein Gedöns gemacht wird wie in Deutschland? Den englischsprachigen Eltern an unserer Schule (aus den verschiedensten Ländern) sind immer ganz baff und ihnen ist dieses große Theater schwer zu vermitteln.

Dann sieh Dir einen klassischen Schuleintritt in Ostdeutschland an.

Dort gilt vielerorts nach wie vor: Schuleintritt ist der letzte Sonnabend *vor* dem ersten Schultag. Die Einschulung ist eine bewahrenswerte deutsche Tradition. Wen kümmert es, daß das irgendwelche Ausländer bei euch nicht kennen? Andere Länder, andere Sitten! Und eine deutsche Sitte ist eben die Begehung des Schuleintritts.

Zugegeben, die westdeutschen Gepflogenheiten der Einschulung finde ich nicht besonders gut. Ich bevorzuge die ostdeutsche Tradition: die um die Kinder kreisende, würdevolle Zeremonie einerseites und andererseits den pragmatischen Ablauf danach, der die vielen Kleinigkeiten in Ruhe vor dem 1. Schultag regelt (Kennenlernen des Klassenzimmers, Gespräch mit der Klassenlehrerin, Büchervergabe, Stundenplan, Sitzordnung, Klassenphoto vor der Schule etc.).

Die Zuckertüte vom Zuckertütenbaum, die Reden des Direktors und der Klassenlehrerin, die kurze kulturelle Aufführung - das gibt es nur einmal im Leben.

Es ist doch die Schuld der inkompetenten Eltern und Familien heutzutage, die die großen Gelegenheiten, wo es etwas gibt, entwerten, weil sie ihren verzogenen Einzelkindern bei jedem noch so kleinen Pups tonnenweise überflüssigen Mist der Wegwerfgesellschaft in den Rachen stopfen, der nach 2 Tagen ohnehin in der Ecke liegt oder Geist und Benehmen der Kinder zerstört (Fernseher, Spielekonsolen, Computer).

Reinerlein

Halli-hallo,

richtig lustig wird es aber erst bei gesamtdeutschen Familien - das bedeutet z.B. in unserem Fall, dass die ostdeutsche Omi mit einer zusätzlichen Zuckertüte anreist.

Beste Grüße

=^…^=

Hallo!

Das würde ich aber nicht als „gesamtdeutsches“ Problem bezeichnen. Auch im Osten bekommen die meisten Kinder traditionell nur eine große Zuckertüte, und die ist von den Eltern. Wenn dann die Omis unbedingt auch noch was in Form einer Zuckertüte schenken müssen, dann ist das einfach schlecht abgesprochen. Oder die Omis sind stur. Das soll ja auch vorkommen :wink:

Grüße!

Hallo!

Dann sieh Dir einen klassischen Schuleintritt in
Ostdeutschland an.

Dort gilt vielerorts nach wie vor: Schuleintritt ist der
letzte Sonnabend *vor* dem ersten Schultag. Die Einschulung
ist eine bewahrenswerte deutsche Tradition. Wen kümmert es,
daß das irgendwelche Ausländer bei euch nicht kennen? Andere
Länder, andere Sitten! Und eine deutsche Sitte ist eben die
Begehung des Schuleintritts.

Eine Freundin aus England war ganz neidisch, dass es bei ihnen sowas nicht gab :smiley:. Sie hat sich nämlich gewundert, was diese komischen Tütendinger sind, die überall verkauft werden.

Zugegeben, die westdeutschen Gepflogenheiten der Einschulung
finde ich nicht besonders gut. Ich bevorzuge die ostdeutsche
Tradition: die um die Kinder kreisende, würdevolle Zeremonie
einerseites und andererseits den pragmatischen Ablauf danach,
der die vielen Kleinigkeiten in Ruhe vor dem 1. Schultag
regelt (Kennenlernen des Klassenzimmers, Gespräch mit der
Klassenlehrerin, Büchervergabe, Stundenplan, Sitzordnung,
Klassenphoto vor der Schule etc.).

Die Zuckertüte vom Zuckertütenbaum, die Reden des Direktors
und der Klassenlehrerin, die kurze kulturelle Aufführung - das
gibt es nur einmal im Leben.

Bei uns war das eigentlich alles genauso, wie du es beschreibst, nur dass es eben am Dienstag stattgefunden hat. Und dass die Schultüte nicht vom Baum kam, sondern von der Mama :wink:. Wobei ich den Baum irgendwie für ne tolle Idee halte. Und wir hatten am Tag der Einschulung schon Hausaufgaben, mann hab ich mich wichtig gefühlt :smiley:. Bei uns zu Hause durfte sich dann immer das eingeschulte Kind das Mittagessen wünschen und es gab ein Telefonat mit den Omas, die leider zu weit weg wohnten, um da zu sein.

Es ist doch die Schuld der inkompetenten Eltern und Familien
heutzutage, die die großen Gelegenheiten, wo es etwas gibt,
entwerten, weil sie ihren verzogenen Einzelkindern bei jedem
noch so kleinen Pups tonnenweise überflüssigen Mist der
Wegwerfgesellschaft in den Rachen stopfen, der nach 2 Tagen
ohnehin in der Ecke liegt oder Geist und Benehmen der Kinder
zerstört (Fernseher, Spielekonsolen, Computer).

Da geb ich dir uneingeschränkt recht.

LG, Sarah

Hallo,

Dann sieh Dir einen klassischen Schuleintritt in
Ostdeutschland an.

Du wirst lachen: der interessiert mich genausoviel und genausowenig wie der in England oder Südafrika oder einem anderen Land.

Die Einschulung
ist eine bewahrenswerte deutsche Tradition. Wen kümmert es,
daß das irgendwelche Ausländer bei euch nicht kennen? Andere
Länder, andere Sitten! Und eine deutsche Sitte ist eben die
Begehung des Schuleintritts.

Ja und? Deshalb kann ich trotzdem fragen, ob es ein Land gibt, wo soviel Aufhebens darum gemacht wird.
Damit meinte ich im Übrigen NICHT die Einschulungszeremonie in der Schule, sondern dass das ganze in eine Großzeremonie der gesamten Familie (Großeltern, Onkeln, Tanten, usw.) ausartet. Wir hatten schon Anfragen, ob Kind Soundso nicht von der Schule beurlaubt werden könne, weil es ein Familienfest in einer anderen Stadt gäbe, wo der Cousin eingeschult wurde.

Zugegeben, die westdeutschen Gepflogenheiten der Einschulung
finde ich nicht besonders gut.

Was kennst du davon außer deinen Vorurteilen?

Ich bevorzuge die ostdeutsche
Tradition:

Was bei dir ja schon eine Reflexreaktion ist.
All das:

die um die Kinder kreisende, würdevolle Zeremonie
einerseites und andererseits den pragmatischen Ablauf danach,
der die vielen Kleinigkeiten in Ruhe vor dem 1. Schultag
regelt (Kennenlernen des Klassenzimmers, Gespräch mit der
Klassenlehrerin, Büchervergabe, Stundenplan, Sitzordnung,
Klassenphoto vor der Schule etc.).

ist bei uns nicht anders.
Mir ging es um die weiteren Kreise.

Es ist doch die Schuld der inkompetenten Eltern und Familien
heutzutage, die die großen Gelegenheiten, wo es etwas gibt,
entwerten, weil sie ihren verzogenen Einzelkindern bei jedem
noch so kleinen Pups tonnenweise überflüssigen Mist der
Wegwerfgesellschaft in den Rachen stopfen, der nach 2 Tagen
ohnehin in der Ecke liegt oder Geist und Benehmen der Kinder
zerstört (Fernseher, Spielekonsolen, Computer).

Woraus hast du das denn nun gelesen, um gleich wieder deine Vorurteilskiste zu füttern?

Elke

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Guten Abend.

Ja und? Deshalb kann ich trotzdem fragen, ob es ein Land gibt, wo soviel Aufhebens darum gemacht wird. Damit meinte ich im Übrigen NICHT die Einschulungszeremonie in der Schule, sondern dass das ganze in eine Großzeremonie der gesamten Familie

Andere Länder, andere Sitten. Der Schuleintritt ist ein wichtiger Übergang für ein Kind und es ist doch schön, daß die Familie teilnehmen soll.

Davon abgesehen bringst Du diese wie genervt geschriebenen Kommentare immer, wenn jemand die Einschulung anspricht. Man kann die Uhr danach stellen.

Was kennst du davon außer deinen Vorurteilen?

Ich habe keine Vorurteile, ich mag aber Pragmatismus und eine sinngebende Organisation.
Und für mich sind die entsprechenden Beschreibungen hier, die immer wieder zum neuen Schuljahr kommen, Affentanz. Du kannst jedoch beruhigst sein, daß ich auch schon einen westdeutschen Schuleintritt unfreiwillig miterlebte.

Was bei dir ja schon eine Reflexreaktion ist.

Seit wann ist ein begründeter Standpunkt eine Reflexreaktion?
Ich erinnere mich vielmehr an Deine respektlose Reaktion, als ich in einem Kommentar vor einigen Monaten die Beschreibung eines Schueintrittes aus der Ortschronik veröffentlichte, da gefragt wurde, wie und warum die Einschulung in Ostdeutschland so groß begangen wird. Außer Deinem unerhörten Spott, der immer kommt, wenn Du nichts mehr weißt, kam da keine sinnvolle Antwort.

Woraus hast du das denn nun gelesen, um gleich wieder deine Vorurteilskiste zu füttern?

Ich habe keine Vorurteilskiste.
Wenn Du Deine Polemik gegen die Einschulung nicht spezifisch formulierst, ist das nicht mein Problem. Du kritisierst, wie stark der Schuleintritt begangen wird - ja was denn genau?
Und warum erwähnst Du erst die Ausländer bei euch, wenn Dich die Einschulung eigentlich nicht interessiert?

Ich habe mir einfach die naheliegendste Unsitte unserer Gesellschaft herausgegriffen, die auch die Einschulung negativ beeinflußt, nämlich den Massenkonsum.

reinerlein

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Hallo,

Davon abgesehen bringst Du diese wie genervt geschriebenen
Kommentare immer, wenn jemand die Einschulung anspricht.

Immer?
Und ja, es gehört zu meinem Job: ich habe nämlich Eltern auf der Matte stehen, die d(siehe meine Posting) nach Beurlaubungsmöglichkeiten für entfernte Verwandte fragen, Eltern ,denen der Termin danach im Restaurant wichtiger ist als die Zeremonie in der Schule.
Und nein, ich antworte weder „immer“ noch „immer genervt“. Hab kurz im Archiv gewühlt. Ich habe z.B. dir nicht informativ geantwortet, dass es den „Zuckertütenbaum“ im Hessen und Ba-Württemberg nicht gibt.

Ich habe keine Vorurteile, ich mag aber Pragmatismus und eine
sinngebende Organisation.

Deine Aussagen über das, was du vermutest, was „im Westen“ abgeht, sind aber nachweisbar Vorurteile, denn sie stimmen nicht mit der Realität über ein.

Und für mich sind die entsprechenden Beschreibungen hier, die
immer wieder zum neuen Schuljahr kommen, Affentanz. Du kannst
jedoch beruhigst sein, daß ich auch schon einen westdeutschen
Schuleintritt unfreiwillig miterlebte.

Eben: einen.
Und was regst du dich auf?
Ich vermute, dass das, was du „Affentanz“ nennst, genau das ist, was ich als die Auswüchse erlebe und beschreibe. Somit - wo ist dein Problem mit meinen Aussagen?

Seit wann ist ein begründeter Standpunkt eine Reflexreaktion?

Wie gesagt: Vorurteile sind keine Begründung.

Ich erinnere mich vielmehr an Deine respektlose Reaktion, als
ich in einem Kommentar vor einigen Monaten die Beschreibung
eines Schueintrittes aus der Ortschronik veröffentlichte, da
gefragt wurde, wie und warum die Einschulung in Ostdeutschland
so groß begangen wird. Außer Deinem unerhörten Spott, der
immer kommt, wenn Du nichts mehr weißt, kam da keine sinnvolle
Antwort.

Ich finde das nicht im Archiv. Kann an der späten Stunde liegen.
Meine Vermutung: der „Spott“ trifft bei dir einen wunden Punkt, so dass du ihn als „unerhört“ empfindest.

Ich habe keine Vorurteilskiste.

Deine Artikel polemisieren die Vergleiche zwischen ost- und westdeutschem System.

Und warum erwähnst Du erst die Ausländer bei euch, wenn Dich
die Einschulung eigentlich nicht interessiert?

Lies nochmal. Das habe ich nämlich gar nicht geschrieben.

Ich habe mir einfach die naheliegendste Unsitte unserer
Gesellschaft herausgegriffen, die auch die Einschulung negativ
beeinflußt, nämlich den Massenkonsum.

Deiner Meinung nach.
Meine Kritik war eine ganz andere, die nichts mit Konsum zu tun hat.

Elke

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Hallöle.

Deine Aussagen über das, was du vermutest, was „im Westen“ abgeht, sind aber nachweisbar Vorurteile, denn sie stimmen nicht mit der Realität über ein.

Ich habe keine Vorurteile, ich beobachte und stelle fest. Spare Dir doch einfach Deine lächerliche tibetanische Gebetsmühle. Ich bin genügend oft unterwegs, um kein eindimensionales Bild der alten Länder zu zeichnen. Und letztlich sagte ich nur, daß ich die Art und Weise, wie hier der Schuleintritt organisiert wird, besser finde. Schließlich erlebte ich diese Zeremonie als Familienvater fünfmal und stelle hohe Ansprüche.

Eben: einen.
Und was regst du dich auf?

Ich rege mich nicht auf; diese genervten Kommentare zum Thema Einschulung kommen doch von Dir. Die Diskussion nimmt auch immer wieder den gleichen Ablauf, da Dir immer wieder gesagt wird, daß Schuleintritt in Deutschland eben wie ein Fest begangen wird.

Wo ich jetzt wohne, gibt es übrigens auch Regeln: pro Kind 4 Erwachsene, weil der Raum sonst überfüllt wäre. Daß man mit sturen oder leicht bekloppten Familien einmal seine Schwierigkeiten hat, verstehe ich ja. Aber wenn diese Mißverständnisse ständig vorkommen, ist das nicht nur die Schuld der Familien.

Ich vermute, dass das, was du „Affentanz“ nennst, genau das ist, was ich als die Auswüchse erlebe und beschreibe.

Affentanz ist für mich, wenn die Schule mitten in der Woche losgeht, und wenn die Sachen, die wir entspannt sonnabends über die Bühne bringen, bspw. dienstags gemacht werden; in der Unterrichtszeit und mit Störung des Unterrichts der anderen Klassen.

Wie gesagt: Vorurteile sind keine Begründung.

Und wie gesagt: Deine dümmliche Gebetsmühle mitsamt der Unterstellungen kannst Du Dir sparen.

Deine Artikel polemisieren die Vergleiche zwischen ost- und westdeutschem System.

Wenn ich mir den Informationsgehalt der diversen Themenstränge ansehe, sind meine Artikel weitab von Polemik. Ein Grund übrigens, warum ich keine Tonnen von Artikeln schreibe.

Lies nochmal. Das habe ich nämlich gar nicht geschrieben.

Lies Du nochmal. Wenn Du schreibst, der Schuleintritt hier interessiere Dich soviel oder sowenig wie dort oder woanders, was soll bitte Dein erster, völlig überflüssiger Beitrag überhaupt darstellen?

„Den englischsprachigen Eltern an unserer Schule (aus den verschiedensten Ländern) …“

Ja und? Wo ist der Punkt? Wen interessiert das? Folgt daraus irgendwas?

Meine Kritik war eine ganz andere, die nichts mit Konsum zu tun hat.

Das ist doch nicht mein Problem. Dann schreibe spezifisch und polemisiere nicht irgendwie unscharf in den Äther hinein, um Dich im Anschluß zu beschweren, Du habest dies oder jenes nicht so gemeint.

Lies den ersten ot-Beitrag nochmal. Und dann versuche Dir selber die Frage zu beantworten, was man aus so einem Kommentar nun genau herauslesen soll, außer, daß Dich die Einschulung nervt.

reinerlein

Hallo!

Ich vermute, dass das, was du „Affentanz“ nennst, genau das ist, was ich als die Auswüchse erlebe und beschreibe.

Affentanz ist für mich, wenn die Schule mitten in der Woche
losgeht,

Boah, das ist ja der totale Affentanz, wenn die Schule für die Lehrer montags mit der letzten Lehrerkonferenz anfängt und die Schüler dann am Dienstag eintrudeln…

und wenn die Sachen, die wir entspannt sonnabends
über die Bühne bringen, bspw. dienstags gemacht werden; in der
Unterrichtszeit und mit Störung des Unterrichts der anderen
Klassen.

Von einer Störung des Unterrichts der anderen Klassen kann doch gar nicht gesprochen werden. Was würden die am 1. Schultag schon groß machen? Sie bekommen die Bücher und gehen um 11:25 nach Hause. Ob sie vorher noch 10 Minuten ein Liedchen für die Erstklässler singen oder nicht, ist doch egal. Und für die Dritt- und Viertklässler ist ohnehin normaler Unterricht, die bekommen da gar nichts mit.

LG, Sarah

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Hallo,

ich nehme an, dass es damit zu tun hat, dass man in Deutschland relativ lange von formaler Bildung unbehelligt bleibt.
So rites of passages gibt es ja fast überall (man denke nur an die teilweise sehr aufwendigen Beschneidungsfeiern bei manchen türkischen Familien oder der Bohei um Konfirmation/Kommunion)

Wahrscheinlich ist es aber auch eine Frage der „Schicht“. Bei mir um die Ecke rum ist eine Grundschule mit einem sozioökonomisch eher schwachen (wenn man so sagt) Einzugsgebiet. Da scheint das Ganze eher lowkey abzulaufen. Ich mag es aber immer gerne, wenn die sichtbar ultrastolzen Erstklässler mit ihren Schultüten vorbeimarschieren. Ich wünsche ihnen dann immer im Stillen, dass wenigstens ein bißchen von dem Stolz und der Freude übrigbleibt und ihnen dabei hilft, sich eine gute Bildung zu erwerben.

Viele Grüße