Versicherungen
Von: јоасһіm ѕсһnеіdеr (abgemeldet), 8.6.2005 11:12 Uhr
nehmen wir mal den fall an jemand mache sich scheinselbständig und bekomme monatlich eine art gehalt unter der bbg.
könnte sich dieser jemand überlegen in eine pkv zu wechseln oder bliebe nur die gkv?

danke für die diskussion :-)



  1. Antwort von Βаbаlоu (abgemeldet) 0
    ohne Garantie....
    Hallo Joachim,
    m.M. nach kann sich derjenige Privat versichern.
    Grund: er erhält keinerlei Sozielzuschüsse vom AG. Er wird dort wie ein Selbständiger behandelt.
    Bezahlt nach Arbeitsaufwand und sonst nichts. Kein Urlaubsgeld, keine Rentenversicherung, kein AL-Versicherng....
    Grüße
    Babalou
    1 Kommentare
    • von Τһоrulf Μüllеr (abgemeldet) 0
      im Prinzip ja, aber
      leider hat Günter Recht! Das wird zwar nicht bezahlt, wäre aber nachzuzahlen.

      Und da die Person Mitwisser - also Mittäter ist (wir sprechen gerade von Betrug! - wäre er auch selber dran!

      An der Stelle der handelnden Personen würde ich das sauber auseinander bringen oder wieder zueinander!

      Viele Grüße
      Thorulf Müller
      Versicherungsmakler
  2. Re: PKV und Scheinselbständigkeit
    Hallo,
    wie das Wort schon sagt - die Scheinselbständigkeit ist keine
    Selbständigkeit und das Gegenteil von Selbständig ist
    Arbeitnehmer, und wenn dann Gehalt unter der BBG gezahlt wird#besteht grundsätzlich Krankenversicherungspflicht und deshalb ist das
    die GKV zuständig und nicht die PKV.

    Gruss

    Günter Czauderna
    • Antwort von Rаlf Νеumаnn 0
      Re: PKV und Scheinselbständigkeit
      Hallo Joachim,
      oder wer auch immer, nehmen wir mal den fall an jemand mache sich scheinselbständig
      wie macht man sich dennn "scheinselbständig"???
      Entweder ist man selbständig, freiberuflich tätig oder Arbeitnehmer. und bekomme monatlich eine art gehalt unter der bbg.
      könnte sich dieser jemand überlegen in eine pkv zu wechseln
      oder bliebe nur die gkv?
      Ich schätze du meinst nicht sozialversicherungspflichtig, dann könnte man sich eventuell privat versichern.

      Sind meine Annahmen korrekt?

      Viele Grüße

      Ralf
      6 Kommentare
      • von Βаbаlоu (abgemeldet) 0
        Re^2: PKV und Scheinselbständigkeit
        hallo Ralf,
        es gibt den Begriff der Scheinselbständigkeit.
        Das sind Subunternehmer, die nur für einen Auftragnehmer arbeiten - pauschal beschrieben.
        Diese Arzneilieferfahrer z.B. sind fast ausschließlich Scheinmselbständige. Sie haben nur einen Auftraggeber: den Arzneimittelgroßhändler.
        Grüße
        Babalou
      • Re^3: PKV und Scheinselbständigkeit
        Hallo Babalou,

        ist mir alles klar.

        Dann versuch doch mal beim Gewerbeamt "Scheinselbständigkeit" anzumelden.

        Viele Grüße

        Ralf [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
      • von Βаbаlоu (abgemeldet) 0
        Re^4: PKV und Scheinselbständigkeit
        hallo Ralf,
        da wird der Beamte mich wegen Körperverletzung anklagen (weil er sich krank gelacht hat).
        Es ist eine Zickmühle: da meldet einer ein Gewerbe an weil die Firma xy ihm sonst keine Arbeit gibt. Und anschließend musst Du in die Kasse und zahlst auch noch mehr Steuern (weniger Steuerfreibeträge). Und der AG weigert sich, Dir Zuschüsse zu zahlen.

        Wie ist das eigentlich: wenn nun festgestellt wird, dass er scheinselbständig ist: was ändert sich alles für ihn?
        Kenne mich da überhaupt nicht aus.
        Grüße
        Babalou
      • Re^5: PKV und Scheinselbständigkeit
        Hallo Raimund,
        wenn wir oder der RV-Traeger feststellen, dass eine Scheinselbständigkeit vorliegt, entscheiden wir rückwirkend auf
        Arbeitnehmereigenschaft und fordern die Beiträge komplett vom
        Arbeitgeber nach - wie der an sein Geld (Arbeitnehmerbeiträge)
        kommt ist uns egal, da wir von den ausgezahlten Summen als
        Nettogehalt ausgehen.

        Gruss

        Günter
      • von Βаbаlоu (abgemeldet) 0
        Re^6: PKV und Scheinselbständigkeit
        Hallo Karl-Hugo,

        haben damals, wird wohl 3 Jahre zurück liegen, alle diese Firmen nachzahlen müssen?
        Denn z.B. die Arzneimittelgrißhändler hatten ja ihre Lieferfahrer alle als Selbständig gemeldet. Ebenso Baufirmen die glaubten geld zu sparen und ihre Maurer u.ä. zu Selbständigem machten.
        Wie läuft dann das mit dem Littauern, Polen, usw., die als Bauarbeiter diverser Richtungen hier arbeiten: als Selbständige? Die arbeiten ja auch nur für eine Firma. Wären also auch Scheinselbständige.
        was macht Ihr da?
        Oder haben die einen Trick gefunden?
        Grüße
        Babalou
      • Re^7: PKV und Scheinselbständigkeit
        Hallo Raimund,
        lass den Scheiss, oder ich antworte dir nicht mehr.
        Ich kann natürlich nur für den Bereich sprechen, für den ich auch die
        Verantwortung trage. Wenn ich feststelle, dass ein "selbständiger"
        polnischer Fliesenleger, ausschliesslich nur für einen Unternehmer
        tätig ist und Arbeitnehmereigenschaften hat, dann ist der Arbeitnehmer
        und der Unternehmer nicht Auftraggeber, sondern Arbeitgeber.
        Das passt dann schon !!!
        Zugegebwn - hier im Rheingau kopmmt so etwas seehr selten vor,
        aber Kleinvieh macht auch Mist.
        Gruss
        Günter
    • Antwort von Μаtһіаѕ Μеѕѕbаuеr (abgemeldet) 0
      Re: PKV und Scheinselbständigkeit
      Hallo,

      erstmal würde ich die Bezeichnung "Scheinselbstständig" völlig streichendenn es gibt nur, wie auch schon von meinen vorrednernbesagt, Selbständig oder Angestellt.
      Das dich dein "Arbeit/Auftraggeber" natürlich als "Scheinselbständigen" mit Aufträgen beauftragen möchte, ist natürlich klar
      Keine Sozialabgaben, keine Verpflichtungen, keine unkosten tragende Krankheitsstatistik, kein bezahlter Urlaub etc. was deinem "Arbeitgeber" zu lasten geht. Zudem, arbeitest du nur Aufträge von Ihm ab und sicherst dein Einkommen nicht durch weitere Kunden ab, wirst du sehen das er bald machen kann mit dir was er will d.h. Preisbestimmungen etc.!
      Sollte das ganze vor dem Finanzamt auffliegen, stehst du alleine da denn er wird sagen "wie mit hat Herr X erzählt noch für weitere Unternehmen tätig zu sein" beweis Ihm mal das gegenteil?!

      Fazit: Selbständig egal in welcher Branche und für wieviel Auftraggeber = Privatversichern = Mindestbeitrag ca. 254,00€ p.m. BKK24 bei monatlich beitragspflichtigen Einnahmen ab 1811,25€!
      Wichtig, solltest du eine Ich AG gegründet haben, ist es möglcih den Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte abzuschliessen (ca. 114,00€ p.m.) bei inanspruchnahme des Überbrückungsgeldes ist diese Einstufung allerdings nicht möglich.

      Gruß

      Mathias [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]