Versicherungen
Von: mаһо (abgemeldet), 30.9.2008 21:34 Uhr
Hallo,

ich hoffe, ich schreibe im richtigen Forum. Nehmen wir an, jemand erhält 400€ Witwenrente und mächte zusätzlich Arbeiten.
Ist das möglich? Falls ja, wiewiel darf dazu verdient werden? (Wird Brutto oder Netto gerechnet?)
Über Google habe ich was von 689,83 Euro Freibetrag gelesen. Weiss aber nicht, wie das zu rechen ist.
Und muss etwas zusätzlich Richtung Finanzamt beachtet werden?
Wäre gut, wenn ihr "Dummy" gerecht schreibt...

Gruß, Maho



  1. Antwort von Wоlfgаng 2
    Re: Witwenrente Zusatzbeschäftigung
    Hallo,

    die Witwe sollte mal in ihren Rentenbescheid schauen. Da steht die "Hinzuverdienstgrenze" idR exakt drin.

    &Tschüß

    Wolfgang [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von Rоbеrt 2
      Re: Witwenrente Zusatzbeschäftigung
      Hallo,

      ich hoffe, ich schreibe im richtigen Forum. Nehmen wir an,
      jemand erhält 400€ Witwenrente und mächte zusätzlich Arbeiten.
      Ist das möglich? Falls ja, wiewiel darf dazu verdient werden?
      (Wird Brutto oder Netto gerechnet?)
      Über Google habe ich was von 689,83 Euro Freibetrag gelesen.
      Weiss aber nicht, wie das zu rechen ist.
      Hallo Maho,

      die Höhe der Witwenrente ist für den Hinzuverdienst unerheblich.

      Richtig, es gibt einen Freibetrag in Höhe von 689,83 Euro monatlich. Dieser Betrag ist ein "bereinigtes" Netto, d.h. angesetzt wird der Bruttoverdienst abzgl. einer Pauschale von 40 %. Liegt dieses Einkommen unter 689,83 Euro, wird die Witwenrente ungekürzt weitergezahlt. Liegt das Einkommen "bereinigt" über dem Freibetrag, so wird die Witwenrente um 40 % des den Freibetrag übersteigenden Betrages gekürzt.

      Beispiel:

      Angesetzt wird ein monatliches Einkommen in Höhe von 2.000 Euro. Abzüglich 40 % ergeben sich 1.200 Euro. Der Freibetrag wird somit um 510,17 Euro überstiegen. Hiervon 40 % ergibt 204,07 Euro. Die Witwenrente wird dann also um 204,07 Euro gekürzt.

      Übrigens: Angesetzt wird das Einkommen zzgl. 1/12 der im Jahr zustehenden Sonderzuwendungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Dies gilt ab Beschäftigungsaufnahme. Bei durchgehender Beschäftigung wird dann ab 01.07. des Folgejahres das Einkommen des Vorjahres, geteilt durch die Monate, in denen es erzielt wurde, angesetzt. So wird gewährleistet, dass auch einmalige Zahlungen bei der Einkommensanrechnung Berücksichtigung finden.

      Dies nur zur Ergänzungen, falls Du Dich fragen solltest, was bei Einmalzahlungen passiert. Und muss etwas zusätzlich Richtung Finanzamt beachtet werden?
      Dazu kann ich leider nichts sagen. Wäre gut, wenn ihr "Dummy" gerecht schreibt...
      Ich hoffe, das ist mir einigermaßen gelungen. Ist beim Rentenrecht nicht so einfach ... ;-) Gruß, Maho
      Gruß,
      Robert