Bewehrung Ringfundament

Hallo zusammen, ich baue gerade ein kleines Gartenhäuschen und nutze für das Ringfundament Kellerwandsteine. Jetzt habe ich festgestellt, dass das mitgelieferte Bewährungseisen nicht in die dafür vorgesehene Nut passt. Eventuell habe ich aber auch ein Verständnisproblem. Muss man die Steine vielleicht Nut auf Nut legen??? Bisher hatte ich das anders gedacht bzw. vorgehabt. Ich wollte die Nut jeweils nach oben machen und die Stäbe dann quasi vollständig in der Nut versenken. Bin für jede Antwort dankbar.
In dem Video oben könnt ihr die Konstruktion und den Stein sehen.

[Moderator X_Strom: Link zum Video eingefügt. Hinweis: Links im „Titel“ einer Frage können nicht angeklickt werden, bitte immer in den Text einfügen.]

Rechreibfehler in Überschrift korrigiert, unnützer Link aus Überschrift entfernt, Frage von Surftipps verschoben nach Handwerk allgemein
MOD Pierre

Das wäre hilfreich,aber es ist nicht sichtbar. Da hat was nicht geklappt, mag sein ein Foto reicht auch aus.

Übrigens, die Eisen sollen das Fundament bewehren gegen Druck und Zug, sie stehen nicht unter Bewährung. :blush:

Habs gefunden !
Wenn Eisen nicht ganz in Nut passt macht das nichts, es soll nur bis zur Betonfüllung die Lage fixieren. Aber die 2. Steinlage (wenn du das machst) muss natürlich fugendicht passen. Du könntest aber auch die Nut mit Trennscheibe vergrößern. Eisen muss nicht unbedingt ganz in Nut verschwinden. Offenbar hast du zu dicke Eisen mitgeliefert bekommen

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Hallo Duck, vielen Dank für die schnelle Antwort. Hmmm, vielleicht hätte ich noch schreiben sollen, das noch eine weitere Lage Kellerwandsteine drauf kommt. Wenn das Eisen also nicht reinpasst, kippelt die obere Lage. Deshalb dachte ich, dass ich den Stein andersherum drehen muss, damit es passt, Nut auf Nut also. Ich bin mir aber nicht, sicher, ob das so gedacht ist. Die Fugen Aufschneiden wäre eine Option, ich wollte aber erst mal wissen, wie herum man die Steine überhaupt legen muss, um mir nicht die ganze Arbeit umsonst zu machen.

Hallo, vielen Dank für den Hinweis und das Einfügen des Links. Leider ging es nicht, den Text in den Link zu kopieren, es gab eine Fehlermeldung, in der Überschrift hingegen funktionierte es.

Hallo!

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Schau mal hier, ein ähnlicher Schalungsstein, den auch OBI vertreibt.
Der hat den Trennsteg mit der Eisenauflage vertieft und da stört ja nichts, wenn man eine 2. Steinlage aufsetzt.

Wenn du den Stein aus dem Video (Hersteller BTW) siehst, dann ist er so gelegt dass der Trennsteg mit den Eisenrillen eine Ebene mit den Steinkanten bildet. Unten hat der Stein doch eine Ausbuchtung und würde gar nicht stören wenn man ihn aufsetzt. Egal wie dick das Eisen ist, es stört nicht die 2. Lage, alles sitzt dicht auf.
Und 2. Lage muss wie bei Mauersteinen fugenversetzt aufgesetzt werden, also jeden Stein halb versetzt zum unteren. Die senkrechten Fugen müssen als seitlich versetzt .
Also so wie ich das sehe musst du die Eisenfugen gar nicht nacharbeiten.

Hallo Duck, jetzt wo Du mir den Stein von OBI zeigst, geht mir ein Licht auf, meine Steine sehen nämlich ähnlich aus. Für den Stab zwischen den Steinen habe ich somit kein Problem, oder besser gesagt hätte ich keins gehabt, ich habe die Nut nämlich jetzt verbreitert.
Naja, dem nächsten hilft es :grinning:
Oben muss ich mit dem Winkelschleifer auf jeden Fall ausschneiden. Aber, Beton ist wider erwarten ziemlich weich, die Scheibe nutzt sich kaum ab.