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Von: Anonym (abgemeldet), 15.3.2001 17:23 Uhr
hi,

ich würde gerne wissen, wie man ein Vorwort schreibt oder besser, was reingehört und was nicht!

cu
yose



  1. Antwort von Anonym (abgemeldet) 0
    kommt drauf an
    auf den einzelfall nämlich. welcher art veröfffentlichung soll das vorwort vorstehen? gibt's außerdem noch eine einleitung etc

    more input
    dietmar
    3 Kommentare
    • von Anonym (abgemeldet) 0
      Re: kommt drauf an
      hi dietmar,

      na gut!

      Das Schreiben ist eine 16 seitige Facharbeit und eine Einleitung war nicht vorgesehen! Aber vielleicht kannst du ja die Frage auch noch beantworten, als wenn ich eine Einleitung schreiben müsste. (vielleicht mach ichs dann doch noch)

      cu
      yose
    • ein paar Tipps?!
      hallo yose

      Bei so einer Arbeit ist es vielleicht ganz angebracht, dass man dem Leser ggf. ein paar Punkte vorstellt:

      Was ist das genaue Thema? (steht natürlich auch draußen auf dem Umschlag, gehört aber ggf. trotzdem in die Einleitung rein!)

      Welche Fragen hast Du behandelt, was war Dein Ziel bei Deiner Arbeit?

      Welche Methoden hast Du dazu angewendet? (z.B. statistische Auswertungen; Bearbeitung von Sekundärliteratur o.ä.)

      Was ist Deine Grundthese bei Deiner Abhandlung und wie bist Du im einzelnen vorgegangen, um die nachzuweisen? Dafür kann es ganz überzeugend kommen, wenn Du in Kurzform (!) die Gliederung Deiner Arbeit in die Einleitung (natürlich in ganzen Sätzen, nicht als Stichworte) aufschreibst.

      Das Ganze könnte dann an einem Beispiel demonstriert ggf. so aussehen; das alles ist rein inhaltlich natürlich völliger Quatsch, es geht echt nur um das Beispiel!!!!!


      Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit mit dem Thema "Donald Duck: ein Star für alle Zeiten?" sollte vor allem darauf gerichtet sein , wie die Frühwerke Donald Ducks in der deutschen Nachkriegszeit von der literarisch interessierten Öffentlichkeit rezepiert wurden.
      (Nennung des Themas und Vorstellung der von Dir bearbeiteten Grundfrage)

      Dafür erschien es angebracht, vor allem die Bravo-Hefte der Jahre 1950-2017 auf ihre Rezensionen dieser Werke hin zu untersuchen.
      (Vorstellung der Methode)

      Im einzelnen sollen dabei folgende Punkte genauer untersucht werden: Wie war die Rezeption in D nach 1950 im Vergleich zu der in den amerikanischen Südstaaten zum selben Zeitpunkt? Hatten auch andere Faktoren einen Einfluss darauf?
      (Vorstellung der Kurzgliederung)

      Einen kleinen Haken hat das Ganze übrigens noch: Wer eine Einleitung schreibt, sollte seinen Lesern am besten auch noch ein Schlusswort schreiben, in dem dann alle Fragen, die man in der Einleitung gestellt hat, ganz kurz (!) beantwortet werden, so dass der Leser auf die Schnelle noch eine Art Zusammenfassung Deiner Ausführungen präsentiert bekommt.

      Ich hoffe, ich das hilft Dir etwas weiter ?????

      Auf jeden Fall viel Erfolg für Deine Facharbeit

      wünscht Anne
    • von Anonym (abgemeldet) 0
      Re^2: kommt drauf an
      oki.

      bei 16 seiten sind vorwort UND einleitung ein bisschen fett.

      was von beidem du nimmst, musst du entscheiden. der unterschied ist:
      das Vorwort verlässt das Werk, d.h. es wendet sich explizit mit einem im besten fall neugierig machenden thematischen umriss an den leser, stellt das werk in den zusammenhang mit anderen werken (auf denen es basiert, neben denen es erscheint) oder autoren, grenzt es von anderen ab (selbst wenn diese unterschiede auch noch im text selbst beschrieben wird), weist auf probleme der forschung hin (entweder der eigenen oder der der branche), dankt geldgebern und mitarbeitern, nennt ort und zeit und ist unterschrieben !

      reicht das? bei 16 seiten ist 1seite ohnehin genug ...
      dietmar Das Schreiben ist eine 16 seitige Facharbeit und eine
      Einleitung war nicht vorgesehen! Aber vielleicht kannst du ja
      die Frage auch noch beantworten, als wenn ich eine Einleitung
      schreiben müsste. (vielleicht mach ichs dann doch noch)