Garten & Pflanzen
Von: Μаnfrеd Frіѕсһеіѕеn, 2.6.2011 22:39 Uhr
Wuenschen ein guten Tag,

wundert Euch nicht Gruesse aus Venezuela zu bekommen.
Wir betreiben eine kleine Pension in der Gran Sabana. Zur Grenze nach Brasilien ist es nicht weit. Da es hier viel Gras und Buschwerk gibt, benuetzen wir momentan eine Stiehl Motorsäge F5 160. Diese kommt aus Brasilien. Meine Frage, wie ist das richtige Benzin Oelgemisch. Hier heisst, 1 Unze auf 5 Liter Benzin. Wer kennst sich aus, ist diese richtig ?
Unsere Motorsäge war beim Mechaniker. Sie ging kaputt, wegen einer schlechten Benzin oellmischung.
Motoren. Vielleicht bekomme ich die richtige Antwort
Viele Gruesse und herzlichen Dank
Manfred Frischeisen
endlessgreen1@gmail.com



  1. Antwort von аѕνеnүѕtаr 0
    Stihl, nicht Stiehl u. a. Sägen, BenzinMischung
    Hallo, falls es Dir oder auch anderen doch noch hilft, hier die Antwort, die für fast alle Motorsägen gilt:

    In der Regel ist ein Mischungsverhältnis von 1:50 angeraten, falls vom Hersteller der Motorsäge nichts anderes gefordert wird. Für Selbstmischer braucht man keineswegs das überteuerte Mischöl des jeweiligen Herstellers. Klar das Hersteller und manche Händler uns etwas Anderes weiß machen wollen. Profit, sage ich nur als Stichwort. Es reicht ein hochwertiges Mischöl aus synthetischem 2-Taktöl. In 5 Liter Gebinden kann man es hier derzeit (April 2012) ab 3,40 €/Liter plus Versand kaufen.

    Dazu nimmt man am besten Superbenzin, bzw. im europäischen Ausland auch Euro 95 genannt, mit 95 Oktan. Nomales Benzin in vielen Ländern hat oft weniger als die mindestens für die Säge erforderlichen 89 Oktan, deshalb eben Super zu bevorzugen. Benzin hat normalerweise nach DIN eigentlich 91 Oktan, in manchen Ländern leider halt nur eigentlich.

    Gemischt wird nur so viel, wie in 4-6 Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten verbraucht wird. Wenn es eine 5-Liter Menge sein sollte, kommen da also 100 ml Mischöl rein. Erst zur Hälfte Benzin rein, dann Mischöl und anschließend die andere Hälfte Benzin dazu. Das Ganze gut durchschütteln und jedesmal beim Nachfüllen auch für erneut gute Durchmischung durch kräftiges Schütteln des Kanisters sorgen.

    Falls die Säge länger nicht gebraucht wird, Benzintank entleeren und ggf. Sprit im PKW-Benzintank verbrauchen.

    2-Taköl hilft dem Automotor durchaus bei Mischungsverhältnissen von 1:100 bis mindestens 1:200. Sogar beim Dieselmotor, dann jedoch ohne Benzin!

    Niemals die Fertigmischungen an der Tankstelle kaufen, da oft nur billigeres mineralisches und machmal sogar minderwertiges 2-Taktöl verwendet wird, von großzügig Pi mal Daumen eingehaltenem Mischungsverhältnis einmal abgesehen. Motorschäden sind vorprogrammiert!

    Die Alternative sind Sonderkraftstoffe, wie Aspen, oder wie auch immer sie sonst heißen mögen. Sie enthalten weniger Benzole und sind von daher weniger schädlich für uns Sägenführer, als auch für die Umwelt. Sie entwickeln weniger Abgase, verbrennen rauchfreier. Können auch bis zu 1 Jahr oder sogar 2 Jahre im Tank verbleiben, da sie sich nicht so schnell entmischen. Sind aber leider unverhältnismäßig teuer. Für mich in meinem privaten Gebrauch einfach zu teuer. Wenn ich täglich als Waldarbeiter damit unterwegs sein müßte, würde ich es jedoch anders bewerten und meiner Gesundheit zu Liebe mich nicht den ganzen Tag den Düften der Säge aussetzen wollen.


    Hoffe, Euch Lesern hilft diese Antwort für die eigene Einschätzung.
    • Antwort von аѕνеnүѕtаr 0
      Stihl, nicht Stiehl u. a. Sägen, BenzinMischung
      Hallo, falls es Dir oder auch anderen doch noch hilft, hier die Antwort, die für fast alle Motorsägen gilt:

      In der Regel ist ein Mischungsverhältnis von 1:50 angeraten, falls vom Hersteller der Motorsäge nichts speziell anderes gefordert wird. Für Selbstmischer braucht man keineswegs das überteuerte Mischöl des jeweiligen Herstellers. Es reicht ein hochwertiges Mischöl aus synthetischem 2-Taktöl. In 5 Liter Gebinden kann man es hier derzeit (April 2012) ab 3,40 €/Liter plus Versand kaufen.

      Dazu nimmt man am besten Superbenzin, bzw. im europäischen Ausland auch Euro 95 genannt, mit 95 Oktan. Nomales Benzin in vielen Ländern hat oft weniger als die mindestens für die Säge erforderlichen 89 Oktan, deshalb eben Super zu bevorzugen. Benzin hat normalerweise nach DIN eigentlich, 91 Oktan; in manchen Ländern halt nur eigentlich.

      Gemischt wird nur so viel, wie in 4-6 Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten verbraucht wird. Wenn es eine 5-Liter Menge sein sollte, kommen da also 100 ml Mischöl rein. Erst zur Hälfte Benzin rein, dann Mischöl und anschließend die andere Hälfte Benzin dazu. Das ganze gut durchschütteln und jedesmal beim Nachfüllen auch für erneut gute Durchmischung sorgen.

      Falls die Säge länger nicht gebraucht wird, Benzintank entleeren und ggf. im PKW-Benzintank verbrauchen.

      2-Taköl hilft dem Automotor durchaus bei Mischungsverhältnissen von 1:100 bis mindestens 1:200. Sogar beim Dieselmotor, dann jedoch ohne Benzin!

      Niemals die Fertigmischungen an der Tankstelle kaufen, da oft nur billigeres mineralisches und machmal sogar minderwertiges 2-Taktöl verwendet wird, von großzügig Pi mal Daumen eingehaltenem Mischungsverhältnis einmal abgesehen. Damit sind dann kurzfristige Motorschäden vorprogrammiert.

      Die Alternative sind Sonderkraftstoffe, wie Aspen oder wie auch immer sie sonst heißen mögen. Sie enthalten weniger Benzole und sind von daher weniger schädlich für uns Sägeführer als auch für die Umwelt, entwickeln weniger Abgase und Weniger Rauch. Können auch bis zu 1 Jahr oder sogar 2 Jahre im Tank verbleiben, da sie sich nicht so schnell entmischen. Sind aber leider unverhältnismäßig teuer, für mich in meinem privaten Gebrauch zu teuer. Wenn ich täglich als Waldarbeiter damit unterwegs sein müßte, würde ich es jedoch anders bewerten und meiner Gesundheit zu Liebe mich nicht den ganzen Tag den netten Düften der Säge aussetzen wollen.


      Hoffe, Euch Lesern hilft diese Antwort für die eigene Einschätzung.