Handwerk & Hauswirtschaft allgemein
Von: Ѕаnnе_, 18.2.2008 15:05 Uhr
Hallo,

wir sind dabei einen Parkplatz zu pflastern und haben hierfür alte Betonpflaster von unserem Hof genommen.
Diese waren KNIRSCH verlegt. Sah super aus, trotz starker Belastung waren keine Spurrillen zu sehen und wir haben sie an den für sie vorgesehenen Platz wieder "Knirsch" verlegt.
Da wir mit den 70 m2 bald fertig sind und ich einen Rüttler ausleihen werde, würde ich gerne zwei Fragen stellen:
Wie schwer sollte der Rüttler sein 70 oder 110 Kg??
und ist da was zu berücksichtigen das es nun halt "knirsch" liegt?

-Um es gleich vorneweg zu sagen, rausholen werde ich sie nicht mehr :))

Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Gruß Sanne



  1. Antwort von Κlаuѕ 0
    Re: Betonpflaster
    Die Rüttelplatte sollte dem späteren Verwendungszweck entgegen kommen.
    Ich denke, wenn die 110-kg schwere Rüttelplatte ihr Werk getan hat und die Gesamtfläche mit feinem Sand abgestreut und eingefegt wurde, wird das Gewerk gelingen!
    Entscheidend ist jedoch, dass das Planum/der Unterbau über die geeignete Verfestigung verfügt und nicht signifikant nachverdichten kann.
    ---
    Wenn -um im Extrem zu bleiben- die Fläche vorher als Gemüsegarten gedient hätte, ständen allerdings erhebliche Zweifel im Raum!
    Dann müsste das Planum vorher abgezogen und entsprechend verdichtet werden.
    -.-.-.-.-
    mfg - Klaus -
    1 Kommentare
    • von Ѕаnnе_ 0
      Re^2: Betonpflaster
      Wenn -um im Extrem zu bleiben- die Fläche vorher als
      Gemüsegarten gedient hätte, ständen allerdings erhebliche
      Zweifel im Raum!
      Dann müsste das Planum vorher abgezogen und entsprechend
      verdichtet werden.
      -.-.-.-.-
      mfg - Klaus -
      Danke erst mal für die ernstzunehmenden Antworten!

      Nein, um es mal vorweg zu nehmen, wir haben diesen Parkplatz selbstverständlich ausgekoffert und mit 60-80 cm Schotter und obendrauf noch Kies aufgefüllt. Dann mit einem 110 Kg Rüttler verdichtet, Sandbett und nun liegen die Pflastersteine "knirsch" drauf
      Also puhh, sonst sähe es nicht nur wegen knirsch schlecht aus.
      Gruß Sanne
  2. Antwort von Τһоmаѕ (abgemeldet) 0
    Re: Knirsch gelegt
    Hallo,

    in Ergänzung zu Klaus: beim Ausleihen nicht die "Gummimatte" vergessen, die unter die Rüttelplatte muss, sonst sind die Steine futsch.

    MfG
    Thomas
    9 Kommentare
    • von Frаnzl 0
      Gummimatte ??? Bitte erklären
      hallo Thomas,

      für was muss da bitte eine Gummimatte unter die Rüttelplatte ?
      So was hab ich noch nie gesehn.
      Was soll das bringen od. für was soll das gut sein ? :-))

      Gruß Franz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Τһоmаѕ (abgemeldet) 0
      Re: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo, für was muss da bitte eine Gummimatte unter die Rüttelplatte ?
      So was hab ich noch nie gesehn.
      Was soll das bringen od. für was soll das gut sein ? :-))
      Ich weiß jetz leider nicht, ob es ernst von dir gemeint ist oder nicht, denn du bist je eigentlich ein Mann vom Bauhandwerk.... ;-) Schonmal mit ner dicken Rüttelplatte direkt über Pflaster gebügelt? Das gibt ordentlich Scharten, Macken und Brocken. Daher gibt es Kunststoff-/Gummiunterlagen, über die dann die Rüttelplatte geschoben wird bzw. die um die Metallplatte gespannt wird.

      MfG
      Thomas
    • von Frаnzl 0
      Re^2: Gummimatte ??? Bitte erklären
      servus Thomas,

      stimmt,ich bin ein Handwerker vom Bau,arbeite zwar nicht in dieser Branche,habe jedoch schon des öfteren mit einer Rüttelplatte gearbeitet u. kenne daher eine solche Auflage nicht.
      Grundvoraussetzung beim Pflastern ist,daß die Pflastersteine schon bereits vor dem rütteln flächig verlegt worden sind.Also ohne Überstände.So würde man diese abstoßen u. man würde erst gar nicht richtig mit der Platte auf dem Belag "fahren " können.
      Ein Betonpflaster wie z.B die Knochensteine Bedarf keinen Kratzschutz seitens der Rüttelplatte u. hält auch der Rüttlung stand.
      So ist es auch bei anderen Betonwerksteinen dieser Art.
      Eine Gummiauflage welche ich wie schon gesagt nicht kenne,wäre schon auf Grund der rauhen Oberfäche des Steins u. dem Druck der Platte schnell verschlissen.Daher würde ich gerne mal so ein Auflage sehn.

      Gruß Franz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Τһоmаѕ (abgemeldet) 0
      Re^3: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo, Grundvoraussetzung beim Pflastern ist,daß die Pflastersteine
      schon bereits vor dem rütteln flächig verlegt worden sind.Also
      ohne Überstände.So würde man diese abstoßen u. man würde erst
      gar nicht richtig mit der Platte auf dem Belag "fahren "
      können.
      soweit richtig, aber nur beim Pflastern könntest du die Fertigungstoleranzen der Steine in der Höhe definitiv nicht rausbekommen. Mit ein Grund, warum nochnmals gerüttelt wird. Überstehende Steine werden eingedrückt in den Splitt. Ein Betonpflaster wie z.B die Knochensteine Bedarf keinen
      Kratzschutz seitens der Rüttelplatte u. hält auch der Rüttlung
      stand.
      Nun gut, aber ist es denn auch dieses billige Betonpflaster, das hier verbaut wird? Bei mir im Garten liegen Betonsteine, die 25 Euro pro qm gekostet haben (Sandfarbenn eingefärbt, Bruchsteinoptik, mediterraner Stil...). Wenn mir der GaLa-Bauer da direkt drübergerüttelt wär, dann hätte ich dem aber etwas erzählt. So ist es auch bei anderen Betonwerksteinen dieser Art.
      Welcher Art? Den einheitsgrauem Pflaster für 10ct der Stein? Eine Gummiauflage welche ich wie schon gesagt nicht kenne,wäre
      schon auf Grund der rauhen Oberfäche des Steins u. dem Druck
      der Platte schnell verschlissen.Daher würde ich gerne mal so
      ein Auflage sehn.
      Der GaLaBauer, der bei mir war, hatte einen "Matte/Kunststoffbespannung/fragmichnichtwiedasheißt" zum unterspannen. Ein Bekannter von mit hat für seine Rüttelplatte von einem alten Förderband vom Schrotti ein paar Meter "Gummimatte" missbraucht.... Teures Pflaster ohne Unterlage wird dir kein seriöser Gartenbauer abrütteln.

      MfG
      Thomas
    • von Τһоmаѕ (abgemeldet) 0
      Re^4: Gummimatte ??? Bitte erklären
      in Ergänzung: gerade nochmal gesehen, dass es in der Tat um altes Betonpflaster geht. Dennoch würde ich, um Beschädigungen vorzubeugen, auch dieses nicht ohne Unterlage abrütteln.

      MfG
      Thomas
    • von Ѕаnnе_ 0
      Re^5: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo Thomas

      In der Tat.

      Ich schätze mal so 30-40 Jahre dürfte das schon an seinem ursprünglichen Platz gelegen haben und trotz das Beton ja mit zunehmendem Alter immer härter wird, würde ich ohne Gummimatte nicht abrütteln.
      Wer damit schon gearbeitet hat weiß was das für Kräfte sind und wenn Metall auf Stein trifft, da können schon Schäden auftreten.

      Ich bin ja so gespannt auf Samstag. Da nerven wir wieder die Nachbarn mit Lärm und Gestank. Und können hoffentlich dann am Abend unsere Autos auf unserem neuen Parkplatz stellen.
      Das wird die Nachbarn am meißten ärgern.

      Ich werde berichten wie das abrütteln geklappt hat.

      Gruß Sanne [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re^6: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo, trotz das Beton ja mit zunehmendem Alter immer härter wird
      Echt? Wodurch?
      Gruß
      loderunner
    • von Ѕаnnе_ 0
      Re^7: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo, trotz das Beton ja mit zunehmendem Alter immer härter wird
      Echt? Wodurch?
      Gruß
      loderunner
      Hallo loderunner,

      schön von Ihnen zu hören. Ich wollte ihnen noch zu einer längst im Archiv verschwundenen Aussage von Ihnen was sagen:
      "Hallo,
      woraus Ihr den Carport mauern wollt, ist egal. Das führt nur zu unterschiedlich dicken Wänden - und die wird Euch der Statiker ohnehin ausrechnen müssen.
      Ohne Statik keine Baugenehmigung, ohne Baugenehmigung kein Carport.
      Gruß
      loderunner"

      Wir haben mittlerweile ohne Statiker und Baugenehmigung die U-förmige Mauer 7x9x7m erstellt 2,30m hoch.

      Wir hatten mittlerweile 3mal Besuch von der Bauaufsichtsbehörde weil wir permanent von dem Nachbarn angezeigt wurden.
      Aber: Alles im grünen Bereich. Das was wir gemacht haben, liegt alles im gesetzlichen Rahmen.

      Zu dem Beton, der eigentlichen Frage: Beton im alter: Beton reagiert ja ziemlich lange. Dem sind natürlich Grenzen gesetzt, aber diese alten Pflastersteine sind superhart.
      Gruß Sanne
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re^8: Gummimatte ??? Bitte erklären
      Hallo, längst im Archiv verschwundenen Aussage von Ihnen was sagen:
      ...
      Aber: Alles im grünen Bereich. Das was wir gemacht haben,
      liegt alles im gesetzlichen Rahmen.
      Prima. Offensichtlich gelten diesbezüglich bei Euch andere Regelungen als bei mir. Inzwischen habe ich mir sagen lassen, dass diese Regelungen von der Gemeinde bestimmt werden, was ich damals noch nicht wusste. Zu dem Beton, der eigentlichen Frage: Beton im alter: Beton
      reagiert ja ziemlich lange. Dem sind natürlich Grenzen
      gesetzt, aber diese alten Pflastersteine sind superhart.
      Danke. Nur warum das so ist, hätte ich halt gern gewusst. Aber das weiß wohl nur ein Chemiker.
      Gruß
      loderunner
  3. Antwort von Βеutеltіеr 0
    Re: Knirsch gelegt
    Hallo Sanne,

    hilf mir bitte:
    Was ist KNIRSCH verlegt?

    Fragt
    BT
    1 Kommentare
    • von Ѕаnnе_ 0
      Re^2: Knirsch gelegt
      Hallo BT,

      also KNIRSCH verlegt bedeutet das keine Fuge beim Verlegen dazwischen gelassen worden ist. Die Steine liegen also pep aneinander.

      Mittlerweile habe ich gelesen das das früher oft so gehandhabt worden ist. (Siehe unser alter Innenhof) und die Betonwarenhersteller auf das "nicht knirsche" Verlegen hinweisen, weil sie eventuellen Haftungsausschluß haben wollen. Sprich, wenn es kracht und bricht, können sie sagen: Wir haben doch gleich gesagt mach ne Fuge rein und dann passiert auch nichts.
      Unabhängig davon, war bei unseren alten Steinen auch keine Abstandsnase vorhanden, es blieb uns auch nichts anderes übrig.

      Habe gestern aber trotzdem 3 Stunden lang feinen Sand in die winzigen Fugen gekehrt.

      (so ca. 50 Kg)
      Ich hoffe die Frage erklärt zu haben.
      Gruß Sanne [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]