Bauhandwerk & Renovieren
Von: Grоtеѕk79 (abgemeldet), 20.3.2012 23:29 Uhr
Hallo!
Ich wohne in einem Haus Baujahr 1951. Dort habe ich festgestellt daß viele Fugen in den Kellerwänden sandig geworden sind. Oftmals waren früher die Keller sehr naß und feucht. Was kann man denn jetzt gegen diese sandigen Fugen tun? Danke für ihren Rat.



  1. Antwort von Κurt Ѕ. (abgemeldet) 0
    Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
    Hallo,
    diese Frage kann ich leider nicht beantworten.
    MfG Kurt
    • Antwort von dеr Ηаnѕі 0
      Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
      Hi
      Auskratzen und mit ordentlich Zement-Mörtel neu verfugen.

      g.hans
      • Antwort von mаnfrеd12 0
        Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
        Die fugen so 2 cm tief auskratzen. Dann staubfrei machen mit wasser dezent einnetzen und mit einem Fugeisen mit Kalk-Zementmörtel wieder ausfugen. Gruß
        • Antwort von Μаіk 0
          Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
          Hallo,
          siehe manfreds12-s Antwort, nur nicht mit Kalk-Zementmörtel(der Kalk würde die feuchtigkeit wieder aufnehmen) sondern mit reinen Zementmörtel verwenden!
          Viele Grüße
          Maik
          • Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
            Hallo.
            Bitte Maurer fragen !
            Gruß.
            • Antwort von Ηаnnеѕ Еbеrlе 0
              Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
              Hallo,

              am Besten, Fugen vorsichtig auskratzen so dass die Steine nicht locker werden und dann Fugenvollständig mit Zementmörtel füllen und aushärten lassen. Keller immer gut lüften vor allem dann wenns draußen kälter ist als drinnen das hilft gegen die Feuchte. Wand sollte danach wieder stabil und haltbar sein.

              viel Erfolg

              Hannes
              • Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
                Hallo
                Ich schätze mal das da mit zement gespart wurde.
                Die einzige möglichkeit wäre den lockeren Mörtel soweit wie möglich auskratzen, allerdings nur höchstens 1 Quadratmeter große Flächen nicht das das Haus zusammenbricht und dann mit Zementmörtel wieder verfugen. Ist zwar eine langwierige mühevolle Arbeit aber der Erfolg ist echt gut.
                Gruß Alwin
                • Antwort von ѕνеnѕсһw 0
                  Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
                  sorry, hab nicht viel erfahrung mit so alten häusern, aber wenn der keller von außen noch dicht ist würd ich eigentlich nur von inner die losen fugen 2-3cm rauskratzen und neu verfugen, aber ich würde es etappenweise machen nicht das das mauerwerk durchs auskratzen instabil wird, ist ja schon älter.... viel erfolg
                  • Antwort von Βаumеіѕtеr72 0
                    Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
                    sandig oder salzig?
                    • Antwort von Wаltеr 0
                      Re: Sandige Fugen in der Kellerwand - was tun?
                      Lieber Grotesk!
                      Liebe Grotesk?

                      Die sandige Fuge wird eine Spätfolge der früheren feuchten Keller-Tage sein. Es wäre einerseits natürlich wünschenswert, wenn diese Sand-Ausblühungen nicht erfolgen, aber es ist andererseits auch nicht so schlecht.

                      Meine Vermutung:
                      Die Feuchtigkeit aus der Mauer bzw. aus dem Erdreich (die durch die Mauer diffundiert) löst im Mörtel zwischen den Ziegeln Salze. Nachdem die Flüssigkeit verdunstet ist bleiben diese Salze zurück und imponieren wie Sand.

                      Natürlich könnte man mit einem Latex-Anstrich das alles abdichten und überstreichen, allerdings wäre das Ergebnis auf lange Sicht nicht sehr gut. Es würde sich die Feuchtigkeit hinter dem Latex-Anstrich stauen, der Anstrich wie eine Plastik-Tüte wirken und irgendwann als Blase von der Mauer abgelöst herunter platzen.

                      Also primär würde ich die Keller-Räume, soweit möglich, beheizen und regelmäßig lüften. Durch das Heizen kann die Feuchtigkeit von der Mauer in die Luft aufgenommen werden und durch das Lüften wird diese Feuchtigkeit gut abtransportiert.

                      Als Minimal-Hilfe würde ich eine Mauer-Putz-Emulsion auf die Wand auftragen. Diese Chemie festigt die Mauer- und Mörtel-Eigenschaften und dichtet nicht die Dampfdurchlässigkeit ab, es bleibt also die Möglichkeit gegeben, dass Feuchtigkeit durch die Mauer dringen kann. Das soll auch so sein, solange sie innen auch abdunsten kann. Wenn das Abdunsten nicht erfolgt, kommt es leicht zur Schimmelbildung.

                      Eine Entfeuchtungs-Anlage (Entfeuchter) der die Feuchtigkeit aus der Luft abspaltet (funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank aber in verkehrter Richtung) würde auch die Situation etwas klären. Die Befürchtung liegt aber nahe, dass das Mauerwerk von der Erdreich-Seite ständig Nachschub an Feuchtigkeit bekommt und die Problematik langfristig nicht bereinigt werden kann, ausser....

                      .... wenn man das Problem an der Wurzel anpacken möchte, dann wäre eine Trainagierung rund um das Haus wahrscheinlich die effektivste Methode um langfristig eine Lösung zu schaffen. Nachdem das Erdreich etwa in der Breite von 1 Meter von der Hausmauer und bis unterhalb des Keller-Fundamentes ausgegraben ist wäre die Mauer nach einigen Tagen Trocknungsmöglichkeit äußerlich mit einer Silikon-Emulsion zu versehen. Nun könnte auch eine zusätzliche Dämmung aufgebracht werden, wenn das eine Option für euch ist. Eine Trainage-Trenn-Folie (Noppen-Plastik) bringt auch etwas Distanz zu dem nun einzubringenden Schotter (grobkörniger Roll-Schotter, kein sich verklumpender Bauschotter). Oberflächlich kann dann mit unterschiedlichem Kies oder mit Ziersteinen eine Gestaltung erreicht werden.

                      Gutes Gelingen
                      lg
                      Walter Praher
                      ORIGAMI.GRAZ