Mechanik & Konstruktion
Von: Stephan1968, 11.9.2011 13:37 Uhr
Hallo Leute.

Mit einem Bekannten möchte ich für sein Wochenendhaus einen NiedervoltStromgenerator zusammenbauen. Manche werden sich fragen warum einen Stromgenerator bauen wenn es doch welche zu kaufen gibt? Ganz einfach. Schliesse ich an einem 230 Volt Generator mit einer Leistung von 5 KW einen Verbraucher an der zum Beispiel nur 1 KW verbraucht, bleiben die restlichen 4KW ungenutzt. Die Differenzleistung von 4 KW wird ja nirgendwo gespeichert. Darum der Niedervoltgenerator zum Batterie laden.

Das bringt verschiedene Vorteile:

1.) Man spart Treibstoff ein da der Generator nur zum laden der Akkus läuft.

2.) Der Motor wird geschont da er nicht ständig für jeden Verbraucher gestartet werden muss.

3.) Die Lärmbelästigung reduziert sich auf die Ladezeit der Akkus.

Kommen wir nun zu den benötigten Komponenten.

Als Antrieb wollen wir einen Dieselmotor benutzen. 10PS / 7,34kW (3600 U/min max. und 3000 U/min im Dauerbetrieb)

Hier bei Ebay:

http://www.ebay.de/itm/370536241474?ssPageName=STRK:...

Zur Stromerzeugung kommen 2 x 24V / 150A zum Einsatz.

Hier bei Ebay:

http://www.ebay.de/itm/190516264051?ssPageName=STRK:...

Als Energiespeicher sind 2-4 24V / 225Ah LKW-Batterien vorgesehen.

Hier bei Ebay:

http://www.ebay.de/itm/280576803709?ssPageName=STRK:...

Zur Sicherheit noch ein Batteriewächter.

Hier der Ebay:

http://www.ebay.de/itm/160478085384?ssPageName=STRK:...

Unsere Fragen beziehen sich nun auf folgende Themen:

Dieselmotor:

Es ist von gesetzlicher Seite aus genehmigt einen stationären Dieselmotor auch mit Heizöl zu betreiben. In BHKW´s wird das auch gerne so praktiziert. Zum Betrieb kann man allerdings nicht jedes x-beliebige Heizöl verwenden da Diesel nur 10 mg/kg Schwefelanteil hat. Schwefelarmes Heizöl mit 50 mg/kg Schwefelanteil kommt diesem Wert am nächsten. (Siehe Wikipedia)

1.) Ist der Betrieb mit schwefelarmen Heizöl möglich ohne dass es auf Dauer gesehen zu Schäden am Motor kommt?

2.) Ist es ratsam ein Heizöl-Additiv oder ein Diesel-Additiv beizumischen um die Eigenschaften zum zweckentfremdeten Einsatz als Treibstoff zu verbessern?

3.) Sind 7,34 KW Motorleistung für 7,2 KW Lichtmaschinenleistung ausreichend?

24 Volt Lichtmaschine:

1.) Wie hoch muss die Drehzahl der Lichtmaschine sein damit die volle Ampere-Kapazität erreicht wird?
Wären 3000 U/min dafür ausreichend oder ist die volle Ampereleistung erst bei höheren U/min gewährleistet? (zB. 6000 U/min)

2.) Sind 400 Ampere Leistung genug um 4 LKW-Batterien mit einer Gesamtleistung von 900 Ah zu laden?

Batteriewächter:

Um einer Tiefenentladung vorzubeugen wird am Batteriewächter lediglich nur ein optischer/akustischer Signalgeber angeschlossen. Es wird ansonsten keine weitere Last abgenommen da er die Belastung eines 24V/230V Spannungswandlers nicht aushalten würde. (Kochplatte, Durchlauferhitzer usw.)

Spielt die hohe Kapazität der LKW-Batterien eine Rolle zum Betrieb des Batteriewächters? Wohl eher nicht, oder?

Wir hoffen auf eure Hilfe

Gruss Stephan


PS: Das System würde später von einem Elektriker für Hochstromanlagen bei der Bahn abgenommen werden.



  1. Antwort von chatairliner 0
    Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?

    Hallo Leute.

    Mit einem Bekannten möchte ich für sein Wochenendhaus einen
    NiedervoltStromgenerator zusammenbauen. Manche werden sich
    fragen warum einen Stromgenerator bauen wenn es doch welche zu
    kaufen gibt? Ganz einfach. Schliesse ich an einem 230 Volt
    Generator mit einer Leistung von 5 KW einen Verbraucher an der
    zum Beispiel nur 1 KW verbraucht, bleiben die restlichen 4KW
    ungenutzt. Die Differenzleistung von 4 KW wird ja nirgendwo
    gespeichert.
    Wo sind die 4 KW, wenn man sie nicht nutzt?
    7 Kommentare
    • Re^2: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo chatairliner.

      Energie die nicht genutzt wird "verpufft" sozusagen. Das kannst du ähnlich mit einer Lichtmaschine im Auto und der Batterie vergleichen. Wenn die Batterie voll aufgeladen ist geht ja "nichts mehr rein". Der Laderegler der Lichtmaschine verhindert dann dass die Batterie quasi aufgekocht wird. Der Lichtmaschine bzw. Dem Stromgenerator bringt das keinen Schaden.
    • Re^3: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      hallo, Energie die nicht genutzt wird "verpufft" sozusagen.
      wohin? Das
      kannst du ähnlich mit einer Lichtmaschine im Auto und der
      Batterie vergleichen. Wenn die Batterie voll aufgeladen ist
      geht ja "nichts mehr rein".
      Was ist das für ein Geno? Produziert der ins Leere?

      Normalerweise produziert ein Geno so viel, wie benötigt wird und nicht mehr. Hängt man einen Verbraucher von 1kW an einen 5kW-MaxLeistung-Geno, produziert er 1kW.
      Würde er 5kW produzieren, würde er den Verbraucher zerstören.

      Ein Verbrennungsmotor verbrennt in diesem Fall schlichtweg weniger. Schaltet man z.B. nachts das Licht an, muss das Auto mehr Leistung bringen.

      Hängt man an einen 5kW-Geno, nicht 1kW, sondern 5kW dran, produziert er 5kW, bis man die 4kW wieder abgekoppelt sind.
    • Re^4: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo chatairliner.

      Interessant. Deine Antwort hört sich schlüssig für mich an.
      Meine Antwort dass die Leistung ungenutzt verpufft hatte ich vorher bei meinen Recherchen über das Thema gegoogelt. Ich hatte das in einem anderen Thread gefunden. Deine Angaben sind allerdings auch praktisch für mich nachvollziehbar weil ich vor rund 20 Jahren mal mit einem Rennrad und einer 50A-Lichtmaschine rumgetüfftelt habe. Der Hinterradreifen wurde abmontiert und der Schlauch davon hatte ich mir um die Felge geklebt damit der Antriebsstrang nicht rutscht. An die Lima habe ich ein kleines 12V/1A TV-Gerät angeschlossen und gab dem ganzen noch ne kleine Erregerspannung von ner Motorradbatterie. Da musste ich auch nicht viel Kraft aufbringen damit das TV-Gerät funktioniert. Als ich danach eine 12V/180Ah LKW-Batterie angeschlossen habe war der Wiederstand fast unüberwindlich. Ich erklärte es mir damals so das die Batterie eine zu hohe Ah-Leistung hatte um richtig zu funktionieren. Soviel dazu.

      Befassen wir uns beispielsweise mal mit einer Lima die 100Ampere Leistung bringt und eine Batterie von 100Ah Kapazität laden soll. Nehmen wir mal an ich habe im Wagen eine Musikanlage die 600 Watt verbraucht. Nach einer Stunde hätte sie die Hälfte der Batterieleistung verbraucht. 50Ah wären dann noch vorhanden. Starte ich nun den Motor bringt die Lichtmaschine dann statt der 100A nur 50A weil noch 50Ah in der Batterie sind oder wird die Batterie trotzdem mit 100A von der Lichtmaschine geladen?

      Gruss Stephan
    • von Edelherb 0
      Re^5: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hi! Befassen wir uns beispielsweise mal mit einer Lima die
      100Ampere Leistung bringt
      14 V x 100 A ergibt 1400 W. Das ist eine Leistung. und eine Batterie von 100Ah
      Kapazität laden soll.
      Normal wird eine KFZ- Batterie mit einem Zehntel der Kapazität geladen,
      also in Deinem Fall mit 10A.
      :Nehmen wir mal an ich habe im Wagen eine Musikanlage die 600 Watt verbraucht.
      Ich glaube zwar ehr nicht, dass eine Musikanlage im Auto 600 W in einer Stunde verbrauchen kann, ist aber egal. Nach einer Stunde hätte
      sie die Hälfte der Batterieleistung verbraucht. 50Ah wären
      dann noch vorhanden.
      Deine Berechnung stimmt auffallend. Starte ich nun den Motor bringt die
      Lichtmaschine dann statt der 100A nur 50A weil noch 50Ah in
      der Batterie sind oder wird die Batterie trotzdem mit 100A von
      der Lichtmaschine geladen?
      Anders:
      Die Lima erzeugt stur ihre 14,4 Volt,
      und bringt soviel Strom, wie eben abgenommen wird. Mehr macht die nicht.

      Die Lima schafft bei hohen Drehzahlen die 100 A, bei niedrigeren Drehzahlen fällt dann die Spannung ab, wenn 100 A gebraucht werden.
      Die Batterien sind sozusagen selbstregelnd,
      eine relativ leere Batterie nimmt sehr hohe Ströme auf, um sich wieder aufzuladen.
      Wenn die Batterie nahezu ihren max. Ladezustand erreicht hat, nimmt die dann fast keinen Strom mehr auf,
      völlig von selbst, ohne Regelung .

      Grüße, E !
    • Re^6: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Edelherb

      Danke für deine Antwort. Eine meiner Fragen ob die beiden Lichtmaschinen mit 24V/300A Leistung die 4 24V/225Ah Batterien laden können wäre damit nun schon mal beantwortet.
      Dass die Lima konstante 14Volt bringt wusste ich schon. In meinem Fall wären das genau genommen 28 Volt beim Ladevorgang. Man gibt halt üblicherweise 12V bzw. 24V an weil es ein 12V oder 24V System ist.

      Bleibt in Bezug zu der 24V/150A Lima noch die Frage welche U/min ich mindestens brauche damit die entsprechende Ladekapazität erreicht wird?
      Ein Auto mit einer 50A Lima würde im Standgasbetrieb wohl nicht die volle Leistung bringen wenn diese gefordert wäre, oder?
      Ich weiss momentan nicht genau in wieweit ich die vollgeladenen 4 LKW-Batterien beanspruchen kann bis die 11,5 Volt Spannung für den Batteriewächter erreicht ist.
      Ich habe mal gelesen das es so um die 70% wären die man von der Batterie nutzen kann bevor der Tiefenentladungsschutz des Batteriewächters einen angeschlossen Verbraucher vom System trennt. Wenn die 3000U/min (Dauerbetrieb) vom Dieselmotor für die beiden Limas ausreichen um die Batterien effizient zu laden wäre das ja prima. Denn ich denke mal wenn ich das Übersetzungsverhältnis ändern müsste um für die Limas eine höhere U/min zu erreichen verändert sich ja entsprechen auch das Kräfteverhältnis das ich brauche um die Limas unter voller Belastung laden zu lassen. Deshalb stellt sich die Frage ob die 10 PS Leistung vom Motor dann noch ausreichen würden.
      Oder rechne ich da was falsch?
      Die Kapazität von 24/300A Ladeleistung wurde deshalb ausgewählt um die Ladezeit zu verkürzen. Wegen der Lärmbelästigung für uns selbst und um den Motor zu schonen weil er dann nicht so oft laufen muss.

      Gruss Stephan
    • von Edelherb 0
      Re^7: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo!

      Also wie ich es verstanden habe, willst Du 2 Stck. Lima a 12V 150 A benutzen.
      Rechnerisch sind das 1800 Watt für eine Lima.

      Wenn Du schreibst, 24V 300 A für 2 Lima's, ergibt das 7200 Watt,
      das ist grundsätzlich falsch,
      2 Lima's haben die doppelte Leistung als eine Lima.

      Also wäre bei 2 gekoppelten Lima's die Bezeichnung so:
      24V, 150 A, das ergibt 3600 Watt, und stimmt auch.

      Ich würde sagen, dafür ist der 10 KW-Motor zu gross.

      Bei 4 Batterien a 12V 225 Ah, hast Du bei 12 V eine Kapazität von 900 Ah,
      Da wäre ein Ladestrom von 150 A aus meiner Sicht ausreichend,
      wenn die Batterien dann fast voll sind, nehmen die auch weniger Strom auf, vielleicht blos noch 50 A.

      Wenn Du 24V willst, würde ich vorschlagen, nimm EINE Lima, Von einem LKW, die 24 V bringt,
      die hat dann im Idealfall 75A (oder mehr, mehr schadet nicht), das sind dann diese 1800 Watt,
      Und schalte immer 2 Batterien parallel, und dann die 2 Paare in Reihe.
      Das reicht völlig von der Leistung.

      Dann suchst Du Dir einen Dieselmotor mit 3 KW Leistung, lässt die Lima mit 3000 U laufen, da hast Du so 80% der Limaleistung,
      die Motordrehzahl / Riemenübersetztung so auslegen, dass der Motor etwa mit 2/3 seiner Nenndrehzahl läuft.
      Je nach Ladezustand (Ladestrom messen, mit einer Stromzange) kann dann auch die Motordrehzahl reduziert werden, wenn die Batterien einen Ladezustand über ~ 80% haben.

      Noch mal zum Verständnis:

      eine Lima 12 V 150 A hat eine Leistung von 1800 W.

      2 solcher Limas gekoppelt müsste man richtig bezeichnen mit 24V 150A, wenn man die in Reihe schaltet,
      2 solcher Limas parallel geschaltet haben 12 V 300 A.

      Bei den Batterien ist es genauso, wenn eine Batterie 12 V 225Ah hat:
      4 Batterien parallel : 12V 900 Ah.
      4 Batterien in Reihe: 48V, 225 Ah.
      2 x 2 in Reihe, und das dann parallel, ergibt 24V 450 Ah.

      Grüße, E !
    • Re^8: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Edelherb.

      Meine Rechnung wegen dem Leistungsverhältnis von umgerechnet 7200 Watt ist schon richtig so. Limas und Batterien sind beides 24V System.
      Schau doch mal in meiner Beschreibung nach. Da stehen die Daten.
      Und um es zu veranschaulichen hab ich ja auch die Links zu Ebay reingesetzt damit sich die Leute hier eine bessere Vorstellung von der Sache machen können.

      Gruss Stephan
  2. Antwort von Rochus Vondran (abgemeldet) 0
    Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
    Hallo Stephan
    Mit deiner Logik würde auch noch Strom in einem abgeklemmten Draht verbleiben...
    Mach dir da mal keine Geanken weiter, das ist ein Holzweg.
    Der genannten Generastor KANN 5 kW liefern, bringt aber nur soviel, wie von ihm gefordert werden. Das kannst du leicht überprüfen, indem du an einem laufendem Generator mit geringer Last dieselbe deutlich erhöhst (z. B. Heizlüfter auf "kalt", dann auf "warm"), der Gen.Motor wird sofort die Drehzahl hochziehen.
    Gruß
    Rochus
    1 Kommentare
    • Re^2: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Rochus

      zitat: Mit deiner Logik würde auch noch Strom in einem abgeklemmten Draht verbleiben...
      Mach dir da mal keine Geanken weiter, das ist ein Holzweg.

      Strom VERBLEIBT in einem ABGEKLEMMTEN Draht????

      Also diese technische Errungenschaft muss wohl völlig neu sein!
      Das ist ja prima! Da hätten wir uns ja die Kosten für die Batterien gespart! Fragt sich nur wieviel Leistung in einer ABGEKLEMMTEN Stromleitung erhalten bleibt?

      Ich denke mal das den Lesern hier meine sarkastische Antwort auf diesen Beitrag nicht fern bleibt.
      Ich möchte an dieser Stelle doch um Kommentare bitten die auf sachliche Kenntnis schliessen lässt.
      Im voraus schon mal ein Dankeschön für euer fundiertes Wissen über die ganze Angelegenheit.

      Gruss Stephan
  3. Antwort von Edelherb 0
    Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
    Hallo!

    Ich glaube, dass Du mehrere Denkfehler hast,
    Du solltest Dein Vorhaben abbrechen / überarbeiten, das wird so nichts,
    und auch zu teuer.

    Begründung:

    - Die Lima wird keine 24V haben, so wie ich das sehe, ist die für einen V6-Motor mit "24 Ventilen" geeignet.
    - Batterien mit 24 V für Auto's oder LKW gibt es nicht.
    - Ein Motor eines Stromaggregates ist so ausgelegt, dass er eine bestimmte Drehzahl hält, meinetwegen 3000 U / min, damit die Frequenz halbwegs passt.
    Wenn Du mehr Verbraucher einschaltest, bleibt die Drehzahl gleich, der Motor spritzt blos mehr Diesel ein, damit er die Drehzahl halten kann.
    Das bezieht sich auf Wechselstromgeneratoren.

    Was Du vor hast, mit Gleichstrom geht natürlich auch, dabei ist die Generatordrehzahl aber ziemlich egal. Der Regler regelt das so, dass immer 14,4 V rauskommen.
    Man könnte auch eine LKW-Lima mehmen,die dann ca. 28 V liefert.

    Die Lima-Leistung ist abhängig von der Drehzahl, normal hat eine Drehstrom- Lima eine höchst-Drehzahl von 12 000 U/ min, bei 10 000 bringt die ca. 90 % der Leistung,
    und bei 4000 aber auch schon 75%.
    Das müsste dann über eine Riementrieb-Ubersetzung ermittelt werden.
    Da sehe ich noch auf Dich zukommen, dass eine mech. Werkstatt eine Riemenscheibe für den Motor anfertigt. Oder in eine alte Riemenscheibe eine Aufnahme hineinbastelt, dann muss das ev. ausgewuchtet werden,
    eine schwingungsfreie und stabile Halterung des Motor's und des / der Generatoren gebaut werden.

    Weiterhin sind LKW-Batterien oder PKW-Batterien ehr dafür ausgelegt, dass die einmal riesige Ströme bereitstellen, kurzzeitig, um den Motor anzulassen.
    Aber um die als Stromspeicher zu benutzen, und tief entladen zu werden, sind die nicht vorgesehen,
    das werden die dann auch mit einer kurzen Lebensdauer quittieren.
    Es gibt dafür spezielle, andere Batterien, die aber auch teurer sind.

    Heizöl:
    Eigentlich in Verbrennungsmotoren nicht zugelassen, nur bei Notstromaggregaten, oder Kraft- Wärme- Koppelung. Ist eine steuerliche Sache, kontrollieren wird das der Zoll.

    Im Garten wird das wohl ehr niemanden interessieren, und kontrollieren,
    solange man das nicht im Internet herumschreit, oder von jemanden anges***** wird.
    Heizöl geht gut in Dieselmotoren, aber so unter 0° Temperatur wird es schwieriger,
    da müsste dann eine Vorwärmung eingebaut werden.

    Ich würde ja vorschlagen, ein ganz normales 220 V Notstromaggregat nehmen, für die Hauptlast,
    und für die Lichterkette / Radio am Abend in geselliger Runde reicht auch eine
    12V- LKW-Batterie, die man wärend der Generator läuft, mit einem straffen Ladegerät aufladen kann.
    Oder so ähnlich, müsste man sich durchrechnen.

    Grüße, E !
    2 Kommentare
    • Re^2: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Edelherb.

      Kann es sein dass wir ein bischen aneinander vorbeireden?

      Zitat: Die Lima wird keine 24V haben, so wie ich das sehe, ist die für einen V6-Motor mit "24 Ventilen" geeignet.

      Natürlich ist die Lima für ein 24V Sstem ausgelegt. Ist in meiner Beschreibung allerdings auch angegeben. Zusätzlich gibt es ja auch den Link zum Ebay-Artikel. Ich gehe mal davon aus dass du dir das nicht genau angesehen hast. Hier wenigstens mal die Angaben in der Überschrift des Artikels:
      LICHTMASCHINE Renault Laguna - 3.0 V6 + 24V - 150A

      Das es sich um einen V6 handelt ist dabei eher unerheblch da die Leistung des Motors dazu dient um dich mit entsprechender Leistung fortzubewegen und nicht hauptsächlich dazu dient die Lima zu betreiben. Der Betrieb von der Lima ist einfach ein notwendiges Übel weils ohne nicht geht.

      Zitat: Batterien mit 24 V für Auto's oder LKW gibt es nicht.

      Hoppla, da solltest du dich doch mal ein wenig besser informieren!
      Auch hier hast du dir den Artikel wohl nicht angesehen.
      Artikelüberschrift: LKW Batterie JONCKHEERE 12V 24V 12V 225Ah 1150A
      In meiner Beschreibung und auch in der Artikelbeschreibung ist das deutlich beschrieben.

      Zitat: Ein Motor eines Stromaggregates ist so ausgelegt, dass er eine bestimmte Drehzahl hält, meinetwegen 3000 U / min, damit die Frequenz halbwegs passt.
      Wenn Du mehr Verbraucher einschaltest, bleibt die Drehzahl gleich, der Motor spritzt blos mehr Diesel ein, damit er die Drehzahl halten kann.
      Das bezieht sich auf Wechselstromgeneratoren.

      Ist mir vollkommen verständlich. Aber es handelt sich ja um einen Gleichstromgenerator der nicht jedesmal erst DANN läuft wenn Leistung benötigt wird. Der Motor läuft ja zum laden der Batterie und nicht um einen 1KW Verbraucher dann zu betreiben wenn er benötigt wird. Die Belastung für den Motor besteht also nicht durch unterschiedliche Schwankungen von Verbrauchern. Die Batterien dienen in diesem Zusammenhang ausserdem als Leistungspuffer. Selbst wenn ein kleiner Verbraucher in Betrieb genommen wird würde sich das nicht sonderlich als Belastung darstellen. Erst in dem Augenblick wenn eine sehr hohe Leistungsabnahme stattfindet die die Batterien nicht schultern könnten würde die Lima so stark belastet werden das die Drehzahl in den Keller geht.

      Zitat: Was Du vor hast, mit Gleichstrom geht natürlich auch, dabei ist die Generatordrehzahl aber ziemlich egal. Der Regler regelt das so, dass immer 14,4 V rauskommen.
      Klar. MUSS ja so sein. Anders machts ja keinen Sinn.

      Zitat: Man könnte auch eine LKW-Lima mehmen,die dann ca. 28 V liefert.
      Sagte ich doch. Text bitte richtig durchlesen.

      Zitat:Die Lima-Leistung ist abhängig von der Drehzahl, normal hat eine Drehstrom- Lima eine höchst-Drehzahl von 12 000 U/ min, bei 10 000 bringt die ca. 90 % der Leistung,
      und bei 4000 aber auch schon 75%.
      In meiner Beschreibung habe ich ja die Frage gestellt ob 3000 U/min bzw. 6000 U/min zum effektiven Betrieb ausreichend sind. Bringt die Lima bei 4000 U/min 75% wären demnach 6000 U/min aussreichend. Es wäre Unsinn die Lima mit 10-12000 U/min zu betreiben weil die Mehrkosten vom aufzubringenden Treibstoff für die 20% mehr Leistung nicht mehr im Verhältnis stehen würden. Es wäre unrentabel dafür so ne Menge Treibstoff zu verbraten.

      Zitat: Das müsste dann über eine Riementrieb-Ubersetzung ermittelt werden.
      Das Übersetzungsverhältnis beträgt in der Regel 2:1 oder 3:1
      Bei einem Übersetzungsverhältnis von 2:1 wären die 6000 U/min ja schon gewährleistet. Eine zusätzliche Ermittlung der Riementrieb-Übersetzung ist also überflüssig.

      Zitat: Da sehe ich noch auf Dich zukommen, dass eine mech. Werkstatt eine Riemenscheibe für den Motor anfertigt. Oder in eine alte Riemenscheibe eine Aufnahme hineinbastelt, dann muss das ev. ausgewuchtet werden.
      Reimenscheibe anfertigen? Wozu? Es gibt NEUE Riemenscheiben als Ersatzteile zu kaufen.
      Auswuchten? Wenn du dir ne neue Riemenscheibe einbaust fährst du dann anschliessend zur Werkstatt um sie auswuchten zu lassen? Also ich jedesfalls mal nicht. Die Riemenscheiben sind Werksseitig so hergestellt das nachträgliches Auswuchten nicht notwendig ist. Wenn deine Riemenscheibe unwuchtig ist liegt das entweder an einem Produktionsfehler oder an schweren Fehlern beim Einbau.

      Zitat: eine schwingungsfreie und stabile Halterung des Motor's und des / der Generatoren gebaut werden.
      Bei solchen Kräften und Leistungen sollte wohl jedem klar sein dass man das nicht grade in ne Sperrholzkiste schraubt.

      Zitat: Weiterhin sind LKW-Batterien oder PKW-Batterien ehr dafür ausgelegt, dass die einmal riesige Ströme bereitstellen, kurzzeitig, um den Motor anzulassen.
      Eben drum die Dimensionierung einer Gesamtleistung von 900Ah.
      Was würde es nutzen wenn wir ne kleinere Batterie dranhängen die bei der ersten Belastung schon die Grätsche macht. Grade dann hätte man ja ständig das Risiko bzw. das Problem einer Tiefenentladung. Der Grundsatz "Weniger ist mehr" wäre hier völlig fehl am Platz. Der Batterie ist es auch ziemlich egal wieviel Leistung du abnimmst solange es sich im für die Batterie vorgesehenen Rahmen hält. Darum sind ja schiesslich die Angaben Ah und A zur Übersicht über das Leistungsverhältnis für jede Batterie ersichtlich. Selbst wenn du nur wenig Verbrauch hast ist das kein Problem weil eine Batterie vom heutigen Stand nur noch eine geringe Selbstentladung hat. Die Leistung wäre durch angeschlossene Verbraucher sowieso schneller weg als das hier eine Selbstentladung zum tragen kommt.


      Zitat: Aber um die als Stromspeicher zu benutzen, und tief entladen zu werden, sind die nicht vorgesehen,
      Eine Batterie ist nicht als Stromspeicher vorgesehen? Na wozu denn sonst? Ist ja ein Widerspruch in sich was du da schreibst.
      Um einer Tiefenentladung vorzubeugen und damit sich die Langlebigkeit erhöht gibt es ja Batteriewächter. Die wurden ja extra dafür entwickelt damit sie den üblicherweise angeschlossenen Verbraucher vom System trennen.

      Zitat: Es gibt dafür spezielle, andere Batterien, die aber auch teurer sind.
      Dafür gibt es ganz klare Vorgaben für den Verwendungszweck und unterscheidet sich sich eben drum in ihrer Bauart.
      Du meinst wahrscheinlich Solarakkus. Die sind Zyklenfest und für ständiges Laden und Entladen konzipiert. Im Eigenheim wo ein ständiger Verbrauch und Aufladen stattfindet muss eine gewisse Langlebigkeit gegeben sein. Allerdings nicht für ein Ferienhaus dass eimal im Jahr für 4-6 Wochen genutzt wird. Der Kosten-Nutzen Effekt von den teuren Akkus sollte wohl jedem klar sein. Unrentabel.

      Zitat: Heizöl: Eigentlich in Verbrennungsmotoren nicht zugelassen, nur bei Notstromaggregaten, oder Kraft- Wärme- Koppelung. Ist eine steuerliche Sache, kontrollieren wird das der Zoll.
      Was heisst denn nun, EIGENTLCH nicht zugelassen?
      Nicht böse gemeint, aber du solltest dich doch vorher ein wenig besser informieren oder eben genauer beschreiben.
      Natürlich ist der Einsatz von Heizöl als Treibstoff zugelassen wenn es sich um einen STATIONÄREN Betrieb handelt! Stationärer Betrieb bedeutet einfach nur das du kein Heizöl zum fahren nehmen darfst. Dann macht man sich strafbar. Um ein BHKW oder einen Stromgenerator zu betreiben darf man es nehmen und ist auch nicht anmeldepflichtig.
      Du schreibst ja selbst:nur bei Notstromaggregaten, oder Kraft- Wärme- Koppelung. Und ein Stromaggregat (Was es in diesem Fall ja auch ist) hat ja schlesslich einen Verbrennungsmotor.

      Zitat: solange man das nicht im Internet herumschreit, oder von jemanden anges***** wird.
      Also dem sehe ich doch seeeehr gelassen entgegen. Wenn irgendwer meint es würde ihm was bringen, das er einem anderen auf diese Weise einen reindrücken könnte.... Bitteschön! Da lach ich drüber. Derjenige sollte sich erstmal richtig um die Gesetzeslage informieren.

      Zitat: Heizöl geht gut in Dieselmotoren, aber so unter 0° Temperatur wird es schwieriger, da müsste dann eine Vorwärmung eingebaut werden.
      Heizöl geht nur bedingt gut in Dieselmotoren. Grundsätzlich ist Heizöl und Diesel sehr artverwandt. Diesel wurde unter anderem durch Zusätzliche Stoffe verbessert. Der Schwefelanteil ist in Deutschland und Österreich mit 10g/kg gesetzlich vorgeschrieben. Schwefelarmes Heizöl kommt diesem Wert mit 50g/kg am nächsten. Problematisch wird es mit der Cetanzahl zur Zündfähigkeit. Die Cetanzahl ist bei Heizöl generell weitaus geringer als bei Diesel. Was du mit der Temperatur meinst hat mit dem "Ausflocken" bei niedrigen Temperaturen zu tun. Dem Diesel wird im Winter ein wenig mehr Kerosin zugesetzt um die Cetanzahl und die damit verbundene Zündfähigkeit zu erhöhen. Als Verbraucher kann man zusätzlich noch ein Additiv dazugeben um unter anderem auch die Schmierfähigkeit (Viskosität) zu verbessern. Du musst an ner Tankstelle dein Diesel ja auch nicht erst vorwärmen damit du damit fahren kannst. Handelt es sich um einen älteren Motor (bis ca. Mitte 90er) den man auch gerne als "Saugermotor" bezeichnet hat man weniger Probleme. Bei den neuen sieht es da allerdings schon anders aus. Google mal nach einem alten Hatzmotor. Die waren früher zB. in alten Traktoren verbaut. Später wurden die auch von der Bundeswehr im kleineren Format für Stromaggregate genommen. Die sind sehr robust. FÜr den Betrieb mit heizöl gibt es heute auch Additive. Dabei wird die Rußentwicklung unterdrückt die den Verbrennungsraum belastet, die Cetanzahl wird für die Zündfähigkeit erhöht, die Kälteempfindlichkeit wird reduziert, Algenschlamm und Bakterienbildung wird vorgebeugt. Die Cetanzahl ist allerdings immer noch geringer als bei Diesel. Um das Problem des Kaltstarts zu umgehen wird der Motor erstmal mit Diesel gestartet und einige Minuten warmlaufen gelassen damit der Motor auf Betriebstemperatur kommt. Danach kann man das schwefelarme Heizöl mit Additiv in den Generatortank füllen weil der Dieselmotor dann bei Betriebstemperatur ja ein Selbstzünder ist. Für unser Vorhaben aber eher unwichtig mit dem Kaltstart da wir ja nur zur Sommerzeit dorthin fahren.

      Zitat: Ich würde ja vorschlagen, ein ganz normales 220 V Notstromaggregat nehmen, für die Hauptlast,
      Das Problem mit einem 230V Aggregat wurde von mir schon in einer anderen Antwort beschrieben, aber hier die Begründung damit du nicht suchen musst:
      Mein Bekannter war mit seiner Frau, Tochter und Sohn letzten Sommer schon dort. Von einem Arbeitskollegen hat er sich ein 230V/ca.2KW Aggregat geliehen das mit Benzin betrieben wird. Nach einer Woche etwa kamen sie recht genervt zurück. Der ständige Einsatz von dem Aggregat war nicht grade förderlich um eine Ruhe dort zu geniessen.
      Eben drum nun der Thread für eine Niedervoltanlage mit der man max. 1-2 Mal am Tag lädt und ansonsten keine Lärmbelästigung mehr hat. Da die Ladekapazität der Limas wohl nur 10% der Batterieleistung betragen muss sind wir auch am überlegen ob wir vielleicht sogar statt 4 Batterien ein paar mehr dranhängen um die Phasen zu verlängern wann die Batterien wieder geladen werden müssen.
      Das sehen wir aber erst wenn wir den Betrieb mit 4 Batterien getestet haben.

      Zitat: und für die Lichterkette / Radio am Abend in geselliger Runde reicht auch eine 12V- LKW-Batterie, die man wärend der Generator läuft, mit einem straffen Ladegerät aufladen kann.
      Zum einen sind wir dann mit deinem Vorschlag mit der LKW Batterie ja wieder bei der Nutzung von einem Niedervoltsystem.
      Zum anderen ist bei einem Dieselmotor der elektrisch gestartet wird sowieso ein 12V Anschluss für die Batterie vorhanden. Ein Ladegerät ist dadurch eh unötig. Ausserdem muss ich dazu sagen das der Betrieb von einem 12V Ladegerät von einem 230V Aggregat absolut nicht im Verhältnis steht. Schau dir mal Ladegeräte an wieviel dauerhafte Leistung die zum laden bringen und was die kosten die auch einigermaßen Leistung bringen. Also warum nochmals zusätzlich Geld rausschmeissen für ein System das für die Inbetriebnahme arbeitsaufwändiger ist weil man für jeden 230V Verbraucher das Aggregat starten muss? Zusätzlich hat man jedesmal die Lärmbelästigung. Wo hat man da noch eine Ruhe die man sich doch eigentlich im Urlaub gönnen will?
      NEIN! Eure Einwände und Tipps in Ehren; wir sind euch da schon dankbar, aber für uns steht definitiv fest das es eine Niedervoltanlage sein wird. Die Gründe dafür wurden schon ausführlich erklärt und ich möchte doch alle bitten uns dabei zu helfen das ganze realisierbar zu machen statt Alternativideen aufzugreifen die uns nicht wirklich weiterhelfen.

      Mit freundlichem Gruss
      Stephan
    • Re^3: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Nachtrag:

      Um völlig auf der sicheren Seite wegen der 24 Volt Lichtmaschine zu sein werde ich mal den Verkäufer kontaktieren um genau zu erfahren um welche Leistung es sich nun handelt. Bei näherer Betrachtung kommts mir halt doch ein wenig spanisch vor das es sich um ein 24 Volt System für einen Laguna handeln soll.
      Das es deiner Meinung nach keine Lima oder Batterie für ein 24 Volt System gäbe muss ich allerdings bestreiten. Die gibt es sehr wohl. Google mal ein bischen. Wirste sicher fündig werden. Selbst wenn es sich bei der 150A Lima um ein 12 Volt System handeln sollte ist das auch nicht weiter schlimm. Dann sind es eben 4 Limas statt 2 um auf die Gesamtleistung 24V/300A zu kommen.

      Gruss Stephan
  4. Antwort von Peter(TOO) 0
    Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
    Hallo Stephan,

    Zu deinem Denkfehler mit der Leistung:

    Du willst chemische Energie (die steckt im Kraftstoff) in elektrische wandeln.

    Dein Vorschlag ist nun die chemische Energie zuerst mit deinem Diesel in eine mechanische (Drehmoment) und diese dann mit dem Genrator in elekrische zu wandeln.

    Ohne Verluste würdest du genau so viel Diesel verbrauchen wie elektrische Energie vebraucht wird. Andernfalls müsste die Überschüssige Energie irgendwo hin, also aus diesen System abtransportiert werden, weil andernfalls sich dein System selbst zerlegen müsste um die überschüssige Energie los zu werden.

    Nun zur Praxis:
    Jede Wandlung hat eine Wirkungsgrad, bzw. die Wandlung ist mit Velusten behaftet.

    Dein Diesel erzeugt z.B. Abwärme welche normalerweise mit einem Kühler nutzlos an die Umgebung abgegeben wird.
    Durch Reibung gibt es auch Verluste bi der erzeugten mechanischen Energie.
    Auch dein Generator hat nur einen bstimmten Wirkungsgrad, auch hier wird das Meiste in Form von Wärme abgegeben.

    Praktisch ins nun aber der Wirkungsgrad der einelnen Komponenten nicht Konstant, sondern zeigt meist eine Kurve über den Leistungsbereich.

    In deinem Fall macht es praktisch einen kleinen Unteschied ob du ein 5kW-System mit 1kW belastest oder ein 1kW-System mit 1kW.
    Der Diselverbrauch wird nicht genau identisch sein, sollte sich aber bei vernünftig konstruierten Systemen nur der Grössenordnung von 10-20% untescheiden.
    Praktisch ist der optimale Wirkungsgrad igendwo im Teillastbereich, sodass es durchauss Möglich ist, dass im obigen Beispiel das 1kW-System mehr Sprit verbraucht.

    MfG Peter(TOO)
    • Antwort von hankoc 0
      Solaranlage?
      Hallo,
      warum verwendet man nicht einfach eine Solaranlage. Hier kann man die benötigten Komponenten auswählen: <a href="http://www.solarverkauf.de/solaranlagen/solaranlagen...">

      Was soll alles mit den Batterien versorgt werden? Lampen, Fernseher, Kühlschrank, Herd, Computer, Heizung, Warmwasser?

      Wieviel Tage im Jahr wird das Wochenendhaus genutzt? Nur ein paar Tage im Jahr oder jeden Samstag/Sonntag und Ferien?

      Licht? Man kann auch LED-Lampen oder Gaslampen verwenden

      Warmwasser zum Duschen? Hier ist eine Gasheizung besser da sehr hoher Wirkungsgrad. Oder beim Generator die Abwärme nutzen.

      Kochen: Gasherd da, Hitze direkt erzeugt wird.

      mfG hankoc
      1 Kommentare
      • Re: Solaranlage?
        Hallo Leute.

        Um euch mal einen besseren Eindruck von den Gegebenheiten zu schildern.

        Mein Bekannter hat sich für rund 60000 Euro ein Wochenend- bzw. Ferienhaus hier in Deutschland gekauft. Das Gebäude liegt salopp ausgedrückt in der "Pampa". Bis zur nächstgelegenen Ortschaft sind es wohl rund 5-6 Km. Wasser und Strom sind bei dem Gebäude nicht erschlossen. Es ist möglich dass dies auch der Grund zum Verkauf vom Eigentümer war. Ich schätze mal das die Kosten zur Erschliessung einfach zu teuer wäre. Es gibt noch ein weiteres Haus dort. (Fussweg ca. 15 min.) Dort gibt es auch einen Pumpbrunnen. Mit dem Eigentümer haben wir vereinbart dass wir uns dort Wasser holen können soviel wir brauchen. Das Haus soll als Ferienhaus dienen. Wir würden es also nur zur Sommerzeit während der Schulferien für einige Wochen nutzen. Mein Bekannter war mit seiner Familie letzes Jahr im Sommer dort. Allerdings waren sie nach ner guten Woche ziemlich genervt wieder zuhause. Er hatte sich von einem Arbeitskollegen ein kleines Stromaggregat ausgeliehen. Ich schätze mal das brachte nur eine Leistung von 2KW. Weiss ich aber nicht genau. ihr müsst euch das so vorstellen das man dort ne schöne Aussicht hat und eigentlich die Ruhe in der Natur geniessen könnte.... Wenn nicht ständig das Stromaggregat laufen würde :-( Zusätzlich musste er ständig zur Tankstelle ins benachbarte Dorf um Benzin für den Stromgenerator zu kaufen. Als Verbraucher würde halt so einiges angeschlossen werden was man zuhause auch nutzt. Einen gewissen Standard will man im Urlaub ja schon haben. Sonst könnte man sich ja auch gleich ein Zelt zum campen kaufen. Solaranlage gut und schön, aber das ist auch wieder mit enormen Kosten verbunden die man zu schultern hat.Und wenn die Batterien dann nach ner Zeit leer sind muss man eh wieder auf ne Alternative zurückgreifen. Die Möglichkeit mit einer Solaranlage ist uns nicht zuverlässig genug (Wetterbedingt) oder man muss ne Menge Geld investieren damit das auch was bringt. Sowas macht man eher fürs Eigenheim wo ich zusätzlich noch die Möglichkeit habe aufs zentrale Netz zurückzugreifen wenns mal eng wird. Natürlich kann man den Generator nicht für alles einsetzen. Aber ganz ohne Strom geht es nun mal nicht. Die Überlegung mit dem Dieselmotor hat auch den Vorteil das wir das angelieferte Heizöl auch anders nutzen können. Wir müssen dafür doppelwandige Heizöltanks nehmen da wir das sonst nicht betreiben dürfen. (Kein Ölauffangbecken - keine Genehmigung für einwandige Tanks) Rein rechnerisch hoffen wir mal dass wir mit dieser Anlage den Motor maximal 2 x pro Tag für 1-2 Std. laufen lassen müssen. Wenns weniger ist, umso besser. Ich hoffe ich konnte euch mal einen Einblick geben und hoffe auf weitere konstruktive Tipps.

        Gruss Stephan
    • Antwort von Stephan1968 0
      Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Leute.

      Gibt es für ein Diesel-Stromaggregat sowas wie eine Start-Stopp Automatik wie für einen PKW? Da gibt es Nachrüstsysteme für Automatikgetriebe. Der Dieselmotor sollte dabei erst dann automatisch starten wenn eine Leistung gefordert wird. Um es mal in einem Beispiel zu beschreiben: Wenn man im Wohnraum einen 2KW Heizlüfter eingeschaltet oder zum Händewaschen ein 3,5KW Untertisch-Durchlauferhitzer Strom braucht schaltet sich der Generator automatisch ein und aus.
      Es gibt doch auch eine Notstromautomatik für Stromaggregate die bei einem Ausfall vom Netzbetrieb automatisch den Betrieb zur Stromversorgung bereitstellen. Wenn wir es dann noch schaffen eine ordentliche Schalldämmung für das Stromaggregat hinzukriegen das einen der Lärm nicht nervt dann hätten wir uns die ganze Aktion mit den Batterien usw. nämlich erspart.
      Hat da von euch vielleicht einer eine Idee oder einen Link wo man sowas günstig kaufen kann?

      Gruss Stephan
      3 Kommentare
      • Re^2: Noch einmal das Konzept überdenken
        Hallo! Wenn man im Wohnraum einen 2KW Heizlüfter eingeschaltet oder
        zum Händewaschen ein 3,5KW Untertisch-Durchlauferhitzer
        Dieselmotor ... Generator ... Lärm ... und das alles, um mit 30 % Wirkungsgrad Strom zu erzeugen, der in Wärme umgesetzt wird. Das Konzept taugt nichts.

        Warum der Umweg über Strom? Das kann man mit Gas billiger, praktisch geräuschlos, mit viel höherem Wirkungsgrad und mit fertig käuflichen Sachen haben. Natürlich möchte man in einem Wochenendhaus für Radio und LED-Beleuchtung auch Strom haben. Dafür braucht man aber nur wenig Leistung, die man nötigenfalls aus mitgebrachten, geladenen Akkus bereit stellen kann. Und wenn man die Akkus unbedingt vor Ort laden möchte, nimmt man dafür ein fix und fertig käufliches Aggregat kleiner Leistung, das man nur alle paar Tage in Betrieb nimmt.

        Gruß
        Wolfgang
      • Re^3: Noch einmal das Konzept überdenken
        Hallo Wolfgang.

        Wenn ich einen Campingurlaub mache dann ist es sicher sinnvoller zum kochen, duschen usw. Gas zu nehmen. Bei 6 Personen in einem Ferienhaus sehe ich dem ganzen allerdings gewisse Grenzen in Bezug dem Verbrauch und der Beschaffung der Propanflaschen. Wie lange denn der Betrieb bei 6 Personen über einen Zeitraum von 4-6 Wochen wohl sichergestellt?
        Also wir wollen uns das Genörgel der Frauen sicher NICHT anhören wenn während dem Duschen kein Warmwasser mehr kommt weil die Propanflaschen grade leer wurden. Zudem hätten wir die Beschaffung und den Transport selbst zu organisieren. Das Heizöl hingegen lassen wir uns nur 1 Mal anliefern und haben genug Reserven um den Betrieb über 6 Wochen sicherzustellen. Es ist uns klar das die Möglichkeit mit Heizöl teurer ist. Aber wie schon beschrieben hat das auch seine Vorteile.

        Gruss Stephan
      • von hankoc 0
        Flüstergenerator
        Hallo,
        such mal unter "Flüstergenerator". Gibts für Yachten und Wohnmobile fertig zu kaufen.
        Für Heizzwecke würde ich direkte Gas/Öl-Boiler verwenden.

        mfG hankoc
    • Antwort von duck313 0
      Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo !

      Abgesehen davon,dass ich die ganze Sache für völlig abwegig halte,ist ein Betrieb mit dem steuerbegünstigten Heizöl EL verboten !
      Man würde sich strafbar machen.

      Ausschließlich für Heizzwecke(Wärme). Nicht für Antriebszwecke!

      Ein Generator ist ein Antriebsmotor,also hat er das teure Diesel zu tanken.

      Du kannst Deinen Plan doch nicht mit einem BHKW vergleichen.

      Wo ist denn bei Dir die Wärme als Hauptzweck ?

      MfG
      duck313
      1 Kommentare
      • Re^2: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
        Hallo duck313.

        Tut mir leid dass ich dir in deiner Meinung widersprechen muss.

        Zitat: ....ist ein Betrieb mit dem steuerbegünstigten Heizöl EL verboten !
        Man würde sich strafbar machen.

        Ausschließlich für Heizzwecke(Wärme). Nicht für Antriebszwecke!

        Ein Generator ist ein Antriebsmotor,also hat er das teure Diesel zu tanken.

        Woher hast du diese Information denn?
        Die ist nämlich falsch!

        "Der Betrieb mit Heizöl war bislang stationären Stromerzeugern und Notstromanlagen vorbehalten. Diese mussten eingebaut bzw. fest mit dem Erdboden verbunden sein. Genau wie bei Stromerzeugern die ausschließlich der gekoppelten Erzeugung von Kraft und Wärme dienen (BHKW) war und ist auch weiterhin für derartige Anlagen eine einmalige Anmeldung beim zuständkigen Hauptzollamt erforderlich.

        Im Energiegesetz neu geregelt (15.07.2006, Änderung durch Art. 1 G v. 18.12.2006 I 3180 (Nr. 62) noch nicht berücksichtigt ) ist der Betrieb von mobilen Stromerzeugern. Diese zählten bislang nicht zu den begünstigten Anlagen da sie nicht fest mit dem Erdboden verankart sind.

        Im Energiegesetz Kapitel 1, §3 Absatz 1, Satz 1, Nr. 1 ist festgelegt, dass

        "Begünstigte Anlagen sind ortsfeste Anlagen, deren mechanische Energie ausschließlich der Stromerzeugung dient..."

        Der Begriff "ortsfest" wird in Kapitel 1, §3 Absatz 2 Energiegesetz wie folgt definiert:

        "Ortsfest im Sinne dieses Gesetzes sind Anlagen, die während des Betriebes ausschließlich an ihrem jeweiligen Standort verbleiben und nicht auch dem Antrieb von Fahrzeugen dienen."

        Mobile Stromerzeuger dürfen demnach mit Heizöl betrieben werden. Einzige Ausnahme: Ein Betrieb auf Fahrzeugen wie z.B. der Betrieb von Musikanlagen bei Events wie dem G-Move."

        Hier zum überprüfen für dich mal den Link:
        http://www.tncp.de/Stromerzeuger_Betrieb_mit_Heizoel...

        Ich denke mal dass dieses Thema damit endlich mal beantwortet ist.

        Gruss Stephan
    • Antwort von Stephan1968 0
      Re: Niedervolt-Stromaggregat im Eigenbau ?
      Hallo Leute.

      Um die Frage des gestellten Thema nun letztendlich durch Recherchen und Erfahrungsberichte zu beantworten und meinerseits damit zum Abschluss zu bringen:

      Ja, der Betrieb eines Niedervolt-Stromaggregates mit Dieselmotor und dem Einsatz von Heizöl als Treibstoff ist möglich.
      Allerdings sind dabei einige Punkte wichtig:

      Dieselmotor:
      Um eine einzige 12V/200A Lichtmaschine anzutreiben braucht man einen Dieselmotor mit rund 200-300 cm/3.
      Ein Betrieb mit Heizöl ist für einen einfach aufgebauten Dieselmotor möglich. Um den Motor nicht übermässig zu belasten bzw. zu zerstören sollte man dabei einiges beachten:

      Schwefelarmes Heizöl benutzen!
      ( Im Betrieb mit normalen Heizöl hat man wegen dem erhöhten Schwefelgehalt eine erhöhte Russbildung und kann zu "Klopfgeräuschen" kommen. So kann es zu Lagerschäden kommen.)

      Man sollte ein Additiv dazugeben.
      Das erhöht die Cetanzahl (Zündfähigkeit), verhindert die Bildung von Schlamm und Bakterien, das Ausflocken von Parafin bei Kälte wird herabgesetzt, die Viskosität wird verbessert.

      Zur Sicherheit für den Dieselmotor empfiehlt es sich einen Wasser/Schmutz-Abweiser und einen Feinstofffilter zu benutzen.

      Wer einen Dieselmotor mit Heizöl antreibt sollte an kalten Tagen den Motor erstmal mit Diesel starten. Wenn der Motor auf Betriebstemperatur gekommen ist kann das Heizöl zum Einsatz kommen. (Heizöl ist wegen der geringen Cetanzahl und der damit verbundenen schlechteren Zündfähigkeit für den Kaltstart nicht so geeignet.)
      Das Heizöl sollte auch auf Betriebstemperatur gebracht werden.
      Entweder muss der Raum in dem das Heizöl gelagert wird ein wenig beheizt sein oder man stellt die Ölkanne vor dem Einfüllen in den Tank eine zeitlang in einen warmen Raum. Normale Zimmertemperatur von 18-20 Grad ist zum Aufwärmen für das Heizöl ausreichend.

      Um die Zündfähigkeit zu erhöhen kann man auch Benzin im entsprechenden Mischungsverhältnis dazugeben. (Tankstellen zB. haben im Winter Diesel dem mehr Kerosin beigemischt wird.)
      Für den Betrieb eines Dieselmotors mit Heizöl sollte das Mischungsverhältnis 10%Benzin-90%Heizöl nicht überschritten werden.

      Ein Dieselaggregat läuft üblicherweise mit einer Drehzahl zwischen 3000-3600 U/min. Für die Lichtmaschine muss also ein Übersetzungsverhältnis von mindestens 2:1 oder 3:1 hergestellt werden. Gegebenfalls kann das bedeuten das ein stärkerer Dieselmotor nötig ist.
      Bei einer Leistung von 12V/200A lassen sich auch mehrere Batterien zum Laden dranhängen. Aber es sei auch erwähnt dass es sich dabei nicht um Bastelarbeiten für Kids handelt.
      Bei solch hohen Leistung ist absolute Vorsicht geboten damit man keinen Stromschlag bekommt.
      Bei Verwendung von mehreren LKW-Batterien sollte eine ausreichende Lüftung für den Raum sichergestellt sein weil sich durch die Batterien "Knallgas" entwickelt.

      Abgabeleistung Lichtmaschine:
      Die maximale Abgabeleistung der Lichtmaschinen von Oberklasse-PKW liegt bei ca. 3 kW. Bei 14 V Bordspannung kann somit ein elektrischer Strom von bis zu 210 A fließen. (Quelle: Wikipedia)
      Hier der Link:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtmaschine

      Eine Lichtmaschine hat einen schlechten Wirkungsgrad.
      Grundsätzlich ist es aber möglich eine Lichtmaschine für ein Niedervolt-Stromaggregat einzusetzen.

      Nachtrag:
      Für unser Vorhaben zur Stromversorgung vom Ferienhaus haben wir uns nun allerdings anders entschieden.

      Um der Versorgung des Hauses gerecht zu werden haben wir uns entschlossen ein 5 KW Stromaggregat mit ATS (Notstromautomatik) zu nehmen. In der Regel dient ein Stromaggregat mit ATS dazu um bei Stromausfall vom örtlichen Netz auf Betrieb vom Stromaggregat umzuschalten. In unserem Fall gibt es aber keine Versorgung über das örtliche Stromnetz. Das Stromaggregat würde somit ständig laufen. Also wird die Netzversorgung quasi "simuliert".

      Die Lichtmaschine vom Stromaggregat bringt eine Leistung von 8,3 Ampere. Am 12V-Anschluss wird nun eine grössere Batterie mit rund 80Ah angeschlossen. Ein 12/230V-Spannungswandler wird wiederum an der Batterie angeschlossen. Der 230V Anschluss wird mit dem Eingang für die 230V Netzspannung verbunden. Der Spannungswandler bringt nun die erforderlichen 230V um dem ATS eine Netzversorgung vorzugeben. Nun muss man noch einen Schalter dazwischen anklemmen. Wird die Stromzufuhr des Spannungswandlers unterbrochen schaltet das Stromaggregat automatisch auf Betrieb um. Das Aggregat liefert somit nur dann eine Leistung wenn sie auch gebraucht wird.

      Um zB. ein Hauswasserwerk richtig betreiben zu können wird das Hauswasserwerk an dem Spannungswandler und am 230V Anschluss vom Stromaggregat angeschlossen. Mit einer magnetischen Betriebsschaltung wechselt man dann automatisch zwischen 230V Versorgung von der Batterie zur 230V Versorgung vom Stromaggregat und umgekehrt. Ist das Hauswasserwerk nur an der 230V Versorgung vom Stromaggregat angeschlossen, kann das Hauswasserwerk nach Ausschalten des Stromaggregats den Druckbehälter nicht mehr füllen um einen gleichbleibenden Druck der Wasserleitung sicherzustellen. Deshalb wird ein magnetisches Relais benutzt das beim Starten des Stromaggregats vom 12V/230V-Spannungswandler auf den 230V Betrieb vom Aggregat umschaltet. Wird kein Strom mehr für den Haushalt benötigt schaltet das Stromaggregat ab. Der Elektromagnet im Relais hat nun ebenso keinen Strom mehr und eine Wechselschaltung auf den 12/230V Spannungswandler wird dadurch automatisch vorgenommen. Das Hauswasserwerk hat somit die Möglichkeit im Batteriebetrieb kurz nachzulaufen und den Druckbehälter wieder zu füllen.

      Beim Betrieb eines Durchlauferhitzers wird der Betrieb des Stromagregats auch mit einem Relais gestartet. Wenn der Durchlauferhitzer bei Wasserentnahme auf Heizen schalten wird die Stromzufuhr vom Spannungswandler zum ATS ebenso unterbrochen. Das Stromaggregat schaltet sich automatisch ein.
      Sollte die Leistung der Stromabnahme die Leistung des Stromaggregats übersteigen wird auch wiederum ein Relais zur Sicherheit benutzt.
      Durch die zusätzlich Magnetschaltung wird sichergestellt dass alle anderen Verbraucher mit hoher Last weggeschaltet werden (Zb. elektr. Herd). Für den Betrieb eines Elektroherdes wird ein Schalter zum Ein/Aus schalten des Stromaggregats in der Küche installiert. Wenn möglich kann man den Schalter bzw. Relais am Herd mit ankoppeln.

      Kleine Verbraucher wie LED Licht, Radio, TV, Laptop usw. werden nur über das 12V System und dem angeschlossenen 12V/230V-Spannungswandler betrieben. An der 12V-Batterie wird seperat ein Batteriewächter ohne weiteren Verbraucher angeschlossen. Der Batteriewächter dient nur zur Überwachung wann die Batterie wieder aufgeladen werden muss. Auch er ist an das Schaltprinzip des ATS vom Stromgenerator angeschlossen. Wird die Batterie zu schwach löst der Batteriewächter den Alarm aus und schaltet ein internes Relais zur 12V Stromabnahme aus. Das angeschlossene ATS startet wieder das Stromaggregat. Die Lichtmaschine des Dieselmotors leistet aber nur 8,3 Ampere. Damit die Batterie schneller lädt wird am Stromaggregat ein Elektromotor angeschlossen der in der Lage ist eine stärkere Lichtmaschine anzutreiben. Die Ladezeit verkürzt sich dadurch erheblich und Treibstoff wird eingespart.


      PS: Mag sein dass nun manche wieder der Meinung sind eine Low-Budget-Campingstuhl-Lösung wäre das Ultimative.
      An dieser Stelle möchte ich dazu nur folgendes sagen:
      Wenn man jeden Tag arbeitet möchte man sich im Urlaub erholen und sich nicht mit Widerwärtigkeiten rumärgern weil irgendwas nicht so richtig funktioniert wie man sich es ursprünglich vorgestellt hat. Wer sein Seelenheil in einer annehmbaren Campingausrüstung findet der mag das gerne so machen. Für uns kommt das nicht in Frage. Wir investieren lieber richtig in entsprechende Systemkomponente die wir brauchen und geniessen unseren Urlaub mit einem gewissen Maß an Komfort, als dass wir Low-Budget Lösungen nehmen die uns Zeit und Nerven rauben. Macht euch mal keinen Kopf über die Investitionen die wir dafür zu machen haben. Es war nie die Rede davon das wir Hartz4-Empfänger sind und das finanziell nicht umsetzen könnten. Darum waren hier leider einige Berichte für uns nicht relevant weil sie nicht den richtigen Dimensionen des ganzen entsprachen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen das wir nicht alle Vorschläge in Betracht gezogen haben. Ich hoffe die Gründe dafür sind nachvollziehbar.

      Trotzdem möchte ich allen Beteiligten für ihre Beiträge danken und würde mich freuen wenn weiterhin konstruktive Meinungen zu lesen sind. Schliesslich gibt es ja vielleicht noch mehr Leser die über solche Möglichkeiten recherchieren und froh sind wenn sie informative Beiträge lesen die ihnen weiterhelfen.


      Gruss Stephan