Medizin
Von: Leuchtturmwaechterin (abgemeldet), 9.10.2005 11:17 Uhr
Hallo!
habe mir heute morgen heißes Wasser über den Oberschenkel geleert und nun 2 daumennagelgroße Brandblasen bekommen. Was kann ich dagegen tun, habe keine Salbe o.ä. im Haus. Mein Problem ist, dass ich am Donnerstag operiert werde und mich deshalb auch nicht traue, die Blasen aufzustechen. Nicht dass sich da was entzündet. Bin über jeden Ratschlag dankbar.
Danke im Vorraus!



  1. Antwort von leviathan (abgemeldet) 3
    Re: Brandblasen
    Hallo!
    Hi, habe mir heute morgen heißes Wasser über den Oberschenkel
    geleert und nun 2 daumennagelgroße Brandblasen bekommen. Was
    kann ich dagegen tun, habe keine Salbe o.ä. im Haus. Mein
    Problem ist, dass ich am Donnerstag operiert werde und mich
    deshalb auch nicht traue, die Blasen aufzustechen. Nicht dass
    sich da was entzündet. Bin über jeden Ratschlag dankbar.
    Danke im Vorraus!
    das was Du da hast ist zunächst eine Verbrennung zweiten Grades. Auf gar keinen Fall die Blasen aufstechen um, wie Du schon richtig erkannt hast, Infektionen zu Vermeiden.
    Was ich an deiner Stelle tun würde, wäre den Oberschenkel zu kühlen (Wasser über das Bein - ein paar Minuten, mehrmals am Tag -> Verbrennung zweiten Grades geht recht tief ins Gewebe).

    Ferner würde ich dazu kalte Umschläge empfehlen, auch mehrmals am Tage. Ob die Brandblasen bis Donnerstag weg sind, ist abzuwarten aber ich denke mal unwahrscheinlich.
    Solange Du keinen oberflächlichen Hautdefekt hast wo nosokominale Keime eindringen können, sollte eigentlich auch nichts gegen die Operation sprechen. Aber das liegt natürlich in der Hand des Operateurs.
    Aber auf jeden Fall morgen mal einen Arzt aufsuchen und ein Beratungsgespräch mit ihm, da ja eine OP ansteht und die Verbrennung am Oberschenkel ist und durch Reib- und Scherkräfte ausgehend von deiner Hose diese leicht eröffnet werden könnten.

    Liebe Grüße und viel Glück für die OP,

    levi
    2 Kommentare
    • von Dennis (abgemeldet) 4
      Re^2: Brandblasen
      Was ich an deiner Stelle tun würde, wäre den Oberschenkel zu
      kühlen (Wasser über das Bein - ein paar Minuten, mehrmals am
      Tag -> Verbrennung zweiten Grades geht recht tief ins
      Gewebe).
      Ferner würde ich dazu kalte Umschläge empfehlen, auch mehrmals
      am Tage.
      Kühlen bringt nur in der Akutphase direkt nach der Hitzeeinwirkung etwas. Für den weiteren Verlauf ist die Maßnahme unerheblich, allenfalls bei Schmerzen ist eine Linderung möglich. Nimmst Du Leitungswasser, riskierst Du ausserdem ein Anschwellen der Blasen und erhöhst damit die Gefahr das sie platzen. Übrigens führt exzessives Kühlen bei größeren Verbrennungen immer wieder zu Unterkühlung der sowieso schon schwer verletzten Patienten.

      Ansonsten hat Levi recht, versuche um jeden Preis die Blasen geschlossen zu halten, denn der Hautdeckel ist der beste Infektionsschutz. Also keine Manipulation, keine Salbe, Wenn Verband dann so dass er die Blasen nicht drückt oder anderweitig gefährdet. Mit ein wenig Glück und Obacht hat sich unter der Blase bereits wieder Oberhaut gebildet wenn diese schließlich aufgehen.


      Gruss, Dennis
    • von leviathan (abgemeldet) 1
      Re^3: Brandblasen
      Kühlen bringt nur in der Akutphase direkt nach der
      Hitzeeinwirkung etwas. Für den weiteren Verlauf ist die
      Maßnahme unerheblich, allenfalls bei Schmerzen ist eine
      Linderung möglich.
      *zustimmt*
      das hatte ich nicht bedacht
      *stern*

      levi
  2. Antwort von Kerstin Bischoff 2
    Re: Brandblasen
    Hallo!
    habe mir heute morgen heißes Wasser über den Oberschenkel
    geleert und nun 2 daumennagelgroße Brandblasen bekommen. Was
    kann ich dagegen tun, habe keine Salbe o.ä. im Haus.
    Verbrenne ein Stück reinen Baumwollstoff zu Asche. Mische die Asche mit einigen Tropfen Olivenöl zu einer Paste und trage diese Paste auf die Blasen auf. Decke das ganze mit einer luftigen Binde ab. Normalerweise wird die Paste darauf belassen, bis sie von allein abfällt. Dann hat sich bereits neue Haut darunter gebildet.
    Diese Methode stammt aus der alten indischen Heilkunde (Buch von Ravi Roy - Behandlung von Notfällen) und bringt auch schwere Brandwunden zur Heilung ohne dass Narben entstehen.
    9 Kommentare
    • von Dennis (abgemeldet) 4
      Re^2: Brandblasen
      Verbrenne ein Stück reinen Baumwollstoff zu Asche. Mische die
      Asche mit einigen Tropfen Olivenöl zu einer Paste und trage
      diese Paste auf die Blasen auf. Decke das ganze mit einer
      luftigen Binde ab. Normalerweise wird die Paste darauf
      belassen, bis sie von allein abfällt. Dann hat sich bereits
      neue Haut darunter gebildet.
      Diese Methode stammt aus der alten indischen Heilkunde (Buch
      von Ravi Roy - Behandlung von Notfällen) und bringt auch
      schwere Brandwunden zur Heilung ohne dass Narben entstehen.
      Keine Salbe, nicht an der Blase rummachen. Wenn die Blasenhaut sich ablöst, "hat sich bereits neue Haut darunter gebildet". 2.gradige Verbrennungen kleineren Ausmasses verheilen normalerweise auch so fast narbenfrei.

      Gruss, Dennis
    • von strubbel 4
      Re^2: Brandblasen
      hallo kerstin,

      sonst sind deine tips meist nur spinnerei, aber in diesem falle wirst du zu einer ernsten gefahr!
      besinne dich bitte auf deine wirkungsfreien okkulten praxen, da kannst du nicht solchen schaden anrichten.
      nicht allles was angeblich naturvölker praktizuieren, ist sinnvoll.


      strubbel
      =:O(
    • von Maja (abgemeldet) 1
      Re^2: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      Hallo Kerstin,

      ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen, das war ein sehr gefährlicher und völlig ungeeigneter Tipp von Dir...

      Man bringt niemals etwas fetthaltiges auf eine Brandwunde auf und zwar deshalb nicht, weil Fett eine isolierende Wirkung hat und so die durch die Verbrennung aufgestaute Hitze weiter in die Tiefe des Gewebes dringen kann und man so die Verbrennung verschlimmert!

      Die Funktionen der Haut sind ja schon geschädigt, so dass man ihr sogar durch Kühlung helfen muss die entstehende Wärme loszuwerden, und da würdest Du noch Öl draufschmieren *weia*

      Gruß
      Maja
    • Re^3: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      "An der Behandlung von Verbrennungen mit kaltem Wasser hat sich bis heute nichts geändert, obwohl diese Massnahme die Heilung erwiesenermaßen hemmt und die Schmerzen schlimmer werden, sobald man der Wunde die betäubende Wirkung des kalten Wassers entzieht. Solange die Nerven betäubt sind, kann der Selbstheilungsmechanismus des Körpers nicht beginnen und Entzündungen können leichter auftreten. ... In den meisten Krankenhäusern läßt man noch heute 20 Minuten lang kaltes Wasser über die Brandwunde laufen oder sie in eiskaltes Wasser halten. Diese Prozedur kann sich bei schweren Verbrennungen über Stunden erstrecken"
      Was die Patienten dabei an Schmerz erleiden ist unermeßlich. Durch das Kühlen mit Wasser entsteht letzendlich die Narbenbildung.
      Im Gegensatz dazu verschwinden die Schmerzen bei Bestreichen mit der Baumwollasche-Ölpaste sofort und die Körperfunktionen regulieren sich auch bei einem Schockzustand schneller.
      Ich gebe zu, das dieses Wissen auch erst einmal meinen Protest herausgefordert hat. Kurze Zeit später konnte ich bei einer eigenen Verbrennung die Wirksamkeit überprüfen und auch in meinem Bekanntenkreis wurde mir die Wirkung bestätigt. Es bleiben keine Narben zurück.
      Es dauert oft mehr als 100 Jahre bis die Schulmedizin Fehler revidiert. Wer heilt hat Recht.
      Und so kann es jeder selbst ausprobieren und sich seine Meinung bilden. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Herb 0
      Re^4: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      Hi,

      einerseits schreibst Du: ... Wassers entzieht. Solange die Nerven betäubt sind, kann der
      Selbstheilungsmechanismus des Körpers nicht beginnen und ...

      andererseits aber auch: Im Gegensatz dazu verschwinden die Schmerzen bei Bestreichen
      mit der Baumwollasche-Ölpaste sofort und die Körperfunktionen
      regulieren sich auch bei einem Schockzustand schneller.
      Dir ist schon klar, dass Schmerzen durch Reizung der Nerven entstehen? Wenn also Schmerzen verschwinden, dann nur durch eine Hemmung der Reizung der Nerven (vulgo: Betäubung).

      Also wie nun? Betäubung durch Kälte = schlecht, Betäubung durch Schamanenpaste = gut?

      Herb
    • von Maja (abgemeldet) 5
      Re^4: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      Mal abgesehen davon, dass es nach wie vor Humbug ist, Fett auf eine Brandwunde zu schmieren...
      Wer von uns hat denn ein Stück unbehandelten Baumwollstoff zuhause???

      Du hast keine Ahnung welche Zusatzstoffe in dem Stoff enthalten sind...davon sind Weichspüler und Waschmittelrückstände noch die Harmloseren...von den Farbstoffen und Insektiziden mal abgesehen. Weißt Du zu welchen Endprodukten die dann verbrennen??

      Nur weil irgendein Naturvolk das irgendwann in grauer Vorzeit angeblich mal so gemacht hat, heißt das nicht, dass man das auf die heutige Zeit übertragen kann..oder buddelst Du im Winter Löcher in den Boden und gibst Dein Fleisch da hinein...nur weil unsere Steinzeit-Vorfahren das so gemacht haben und es funktioniert hat das Fleisch frisch zu halten?


      Also lass bitte solche gefährlichen Ratschläge.
      Noch eine Bitte, wenn Du etwas zitierst, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du eine seriöse Quelle dazu angibst.
      Ansonsten schliesse ich mich Herb an.
    • von Dennis (abgemeldet) 5
      Re^4: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      "An der Behandlung von Verbrennungen mit kaltem Wasser hat
      sich bis heute nichts geändert, obwohl diese Massnahme die
      Heilung erwiesenermaßen hemmt
      Wo erwiesen? und die Schmerzen schlimmer
      werden, sobald man der Wunde die betäubende Wirkung des kalten
      Wassers entzieht.
      Es treten dann die Schmerzen auf, die die Kühlung verzögert hat. Selbstverständlich muss dem Patienten dann entsprechend mit Schmerzmitteln geholfen werden. Solange die Nerven betäubt sind, kann der
      Selbstheilungsmechanismus des Körpers nicht beginnen und
      Entzündungen können leichter auftreten. ...
      Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Beginn des "Selbstheilungsmechanismus" und Schmerzen. Nach einer Gewebsschädigung kommt es durch Freisetzung von Gewebshormonen und anderen Stoffen zur Einleitung der Entzündungsreaktion, die man als Schwellung, Rötung, Erwärmung und oft Schmerz empfindet. Dies ist der Beginn der Heilung. Es gibt keine "zentrale" Stelle im Gehirn, die etwa sagen würde: "Oh schmerz, jetzt da heilen!" In den meisten
      Krankenhäusern läßt man noch heute 20 Minuten lang kaltes
      Wasser über die Brandwunde laufen oder sie in eiskaltes Wasser
      halten. Diese Prozedur kann sich bei schweren Verbrennungen
      über Stunden erstrecken"
      Bestandteil der Ausbildung zum Notfallmediziner ist auch die Aussage, dass mit Wasser kühlen nur eine für Laien oder im allerersten Moment sinnvolle Maßnahme ist. Es gilt der Grundsatz, Kühlungsmaßnahmen bei Eintreffen am Notfallort zu beenden. In Krankenhäusern läßt man heute kein Wasser stundenlang über die Wunden laufen, ausser das Krankenhaus hält sich nicht an die Empfehlungen der Verbrennungsmedizin. Das ist dann aber ein Versagen dieses bestimmten Krankenhauses und nicht der Theorie. Bei schweren Verbrennungen landet man sobald wie mglich in einem Verbrennungszentrum, und denen würde eher die Hand abfallen als dass sie die Patienten noch weiter unterkühlen, mit dem Problem haben sie nämlich oft eh schon zu kämpfen. Was die Patienten dabei an Schmerz erleiden ist unermeßlich.
      Wenn man initial kühlt und etwaige Schmerzen danach mit Analgetika behandelt, leiden die Patienten nicht. Durch das Kühlen mit Wasser entsteht letzendlich die
      Narbenbildung.
      Narben entstehen, wenn große Anteile der Oberhaut zerstört sind. Das Kühlen hat dabei keine Bedeutung. Im Gegensatz dazu verschwinden die Schmerzen bei Bestreichen
      mit der Baumwollasche-Ölpaste sofort und die Körperfunktionen
      regulieren sich auch bei einem Schockzustand schneller
      Was ist eigentlich eine regulierte Körperfunktion? Ist das sowas wie entschlacken? An einem Schock (Also eine schwerer Sauerstoffminderversorgung der Körpergewebe) stirbt man, ganz einfach, wenn nicht durch Infusionen, Transfusionen u.a. der Kreislauf und die Sauerstoffversorgung wiederhergestellt werden können. Ich gebe zu, das dieses Wissen auch erst einmal meinen Protest
      herausgefordert hat. Kurze Zeit später konnte ich bei einer
      eigenen Verbrennung die Wirksamkeit überprüfen und auch in
      meinem Bekanntenkreis wurde mir die Wirkung bestätigt. Es
      bleiben keine Narben zurück.
      Ich glaube Dir schon, das kleinere Verbrennungen sich nicht von der Paste beeindrucken lassen und trotzdem heilen. Das Risiko einer Infektion oder Verletzung der Blase ist trotzdem unnötig erhöht. Es dauert oft mehr als 100 Jahre bis die Schulmedizin Fehler
      revidiert. Wer heilt hat Recht.
      Manche Medizinschulen revidieren ihre Ansätze hingegen nie. Neues Wissen oder Weiterentwicklung der Methoden gibt es schon gar nicht. Oder wie ist das bei Ayurveda? Und so kann es jeder selbst ausprobieren und sich seine
      Meinung bilden.
      Da hast Du recht. Aber Dein Ratschlag ist potentiell schädlich. Er hat sozusagen Nebenwirkungen. Diese solltest Du ehrlicherweise angeben, so wie es jede ernstzunehmende Ratgeberin tut. Ein Satz in Deinem ursprünglichen Posting, der die kontroverse Diskussion hier wiedergeben würde, ermöglichte der Ratsuchenden eine tatsächlich informierte Entscheidung.
      So entsteht der Eindruck, dass Du auf einem Kreuzzug gegen die Schulmedizin bist. Schul und Alternativmedizin sollten immer das Augenmaß behalten und nur in Bereichen tätig werden, in denen sie Lösungen anbieten können. Verbrennungsmedizin ist keine Naturheilkunde.

      Gruß, Dennis
    • von Bernd Latza (abgemeldet) 2
      Re^4: Nichts fetthaltiges auf Brandblasen
      Liebe Kerstin,

      ich hoffe vor allem eines: Daß ich wenn ich schon Verbrennungen erleide dann wenigstens von Leuten wie Dir verschont bleibe.
      Geradezu gefährliche Irrlehren scheinen in Deiner "Abteilung" ja geradezu endemisch zu sein, ich erinnere mich da an eine Homöopathin in diesem Forum, die allen Ernstes Brandwunden mit heißem Alkohol behandeln wollte, ich zitiere aus ihrer und meiner damaligen Antwort:

      "Bei Brandwunden k e i n e Kühlung mit Wasser, auch kein Mehl
      zum abkühlen dran tun, sondern:
      Alkohol heiss machen, so heiss wie es möglich ist auf die
      Wunde (mit einem Gazestreifen z. B. aus der Autoapotheke) und
      darüber ein Stück Plastikfolie z. B. aus einer Plastiktüte das
      ganze sofort mit einer Binde umwickeln und drei Tage unberührt
      drauf lassen!

      Das ist Homöopathie im wahrsten Sinne, denn die behandelt
      "Ähnliches mit Ähnlichem" und hilft!

      Liebe XXX,

      da geht jedem, der ein bißchen Erfahrung hat, doch glatt der Hut hoch. (Den Du dann wohl mit Helium füllen würdest zur Beschwerung !)

      Aus langjähriger Erfahrung im Temperaturbereich -30 bis +1400 °C (Chemielabor und -technikum) habe ich eins gelernt: Es hilft nur kaltes Wasser. Die Klangkulisse bei der Glasbearbeitung ist ganz simpel und in jedem Ausbildungslabor der Welt gleich: "SCHEISSE !" <Klirr> <Zisssch>
      Ich habe die Erfahrung auch am eigenen Leibe gemacht: 400 °C heiße mobile Heizplatte von oben wie einen Diskus angefaßt, komisches Kribbeln gefühlt, fallen gelassen und die rauchende Hand sofort in die Eismaschine (macht Eisbrei für Laborzwecke, ca. 0 °C) gesteckt. Drin gelassen bis die Kälte weh tat ( > 3 Minuten), langsam abgetrocknet und dann untersucht: Nicht eine Blase, aber die Haut war weiß verfärbt und spröde. Ich hab an der Luft das restliche Kühlwasser verdunsten lassen und nochmal nachgeschaut: Keine offenen Wunden. Daher war der nächste Schritt möglich: eine gut pflegende Hautcreme, besser nicht fettend, in dem Fall Lindesa, um die Haut geschmeidig zu machen und Risse zu verhindern.
      Deine Idee mit dem heißen Alkohol ist - in aller Vorsicht gsagt - Hirnrissig. Jeder Sani oder Unfallarzt wendet sich mit Grausen.
      Der Körper bildet die Blase doch nur zu einem Zweck: Kühlmittel ranschaffen und eine Barriere zwischen Hitzequelle und Gewebe bilden, notfalls unter Preisgabe der äußeren Hautschicht. Erfolgt die Kühlung schnell und konsequent (wichtig ist : SOFORT!) unterbleibt die Abwehrreaktion. Daß man da nicht übertreiben darf (Trockeneis oder Tiefkülfach mit -20 °C Oberflächentemp.) ist auch klar.

      Notfalls kann man natürlich Alkohol nehmen: aber keinen heißen, Den Alkohol gibt man in kleinen Portionen auf die Hautpartie und nutzt die Verdunstungskälte. Aber bitte nur, wenn keine offenen Wunden da sind.

      Denkt man Deine "Homöopathie" weiter, so würdest Du eine Schwefelsäureverätzung wahrscheinlich mit Salzsäure behandeln.
      Besonders genial ist der Einfall mit der Tüte: Wunden luftdicht verschließen wird meines Wissens seit 100 Jahren nicht mehr gemacht, warum wohl... ?"

      Ich kann mit Fug und Recht behaupten daß ich (kleinere) Brandwunden zur Genüge kenne.
      Und nun kommst Du an und willst allen Ernstes Asche auf Brandwunden klatschen? Du kämst damit nicht näher an mich ran wie meine Arme und Beine reichen. Die würde ich nötigenfalls einsetzen um mich zu wehren bis jemand eintrifft der Ahnung hat.

      Fassungslos
      Bernd
    • von e.c. 0
      altes, geheimes wissen...
      Diese Methode stammt aus der alten indischen Heilkunde
      ...erinnert mich irgendwie an diesen arzt, der mir zur behandlung
      einer akuten gürtelrose das auflegen roher zwiebeln empfahl.

      wenn mir dieser mensch nochmal begegnen sollte, werde ich ihn
      umbringen. ganz langsam.

      e.c.