Medizin
Von: Rоnnү Gоеllnеr (abgemeldet), 29.3.2000 22:30 Uhr
Welches Mineralwasser ist am besten für den Körper???
Auf den meisten steht sowas wie ,,enteisend".
Mein Eisen brauch ich doch aber, was ist wenn ich zuviel davon Konsumiere?
Man sollte ja ca. 1l davon trinken tgl.,
wenn man davon ausgeht den Rest mit anderen Getränken aufzunehmen.

Weis da jemand was? Danke.
bye Ron



  1. Antwort von Gаndаlf 0
    Daß, das Dir am besten schmeckt
    Welches Mineralwasser ist am besten für
    den Körper???
    Siehe oben Auf den meisten steht sowas wie
    ,,enteisend".
    Das macht man, weil Wasser, das Eisen enthält einen wiederlich metallischen Geschmack hat. Mein Eisen brauch ich doch aber, was ist
    wenn ich zuviel davon Konsumiere?
    Wird der Rest ausgeschieden Man sollte ja ca. 1l davon trinken tgl.,
    Es gibt die Empfehlung, täglich mind. 2 l zu trinken. Am besten Wasser, allerdings nicht wegen der Mineralien, denn um die Menge an Mineralien aufzunehmen die Du täglich brauchst, müßtest Du bis zu 25 L täglich (!) trinken (selbst bei Mineralwasser).

    Besser ist, sich ausgewogen zu ernähren, viel Gemüse und Obst, dann hast Du mit Mineralmangel kaum Ärger.
    Wenn Du speziell Fragen zu Eisen hast siehe folgendes Zitat aus dem Römpp

    Gandalf

    Um den täglichen Bedarf von 1–2,8 mg Fe zu decken, muß die aufgenommene Nahrung mit 5–9 mg für Männer u. 14–28 mg für Frauen im gebärfähigen Alter ein Überangebot an Fe aufweisen, wobei die Resorptionsquote für Fe aus Muskelfleisch ca. 25%, aus Leber od. Fisch ca. 6% u. aus Cerealien, Gemüse u. Milch nur 1–1,5% beträgt. Die Resorptionsquote wird durch Verzehr von Eiern gesenkt, durch Ascorbinsäure erhöht . Der Fe-Gehalt einiger wichtiger Nahrungsmittel beträgt (bezogen auf 100 g) für rohes Obst ca. 0,5–1 mg, Gemüse (roh) 0,5–2 mg, Pilze 1–6 mg, Nüsse 2–5 mg, Brot u. Teigwaren 1–2 mg, Süßwaren 1–1,5 mg, Fette 0,1–0,2 mg, Eier 2,5 mg, Milch u. Milchprodukte 0,1–0,5 mg, Fleisch 2–5 mg, Fisch 1–3 mg. Einige bes. E.-reiche (mg/100 g) Nahrungsmittel sind Schnittlauch (11,0), weiße Bohnen (6,1), Bierhefe (17,3), Kakao (12,5), Weizenkeime (9,4), Schweineleber (19), Rinderleber (6,5), Kaviar (11,8), Miesmuscheln (5,8), wogegen der Gehalt im Spinat (3,1) durchschnittlich ist.
    5 Kommentare
    • von Rоnnү Gоеllnеr (abgemeldet) 0
      Re: Daß, das Dir am besten schmeckt
      Welches Mineralwasser ist am besten für
      den Körper???
      Auf den meisten steht sowas wie
      ,,enteisend".
      Mein Eisen brauch ich doch aber, was ist
      wenn ich zuviel davon Konsumiere?
      Wird der Rest ausgeschieden
      wenn das Wasser total eisenfrei ist, zieht es dann nicht das Eisen aus dem Körper?

      deswegen steht ja auch drauf enteisend,
      nicht etwa enteist

      Bsp: Destilliertes Wasser ist ja herrlich Mineralstofffrei, entzieht dadurch bei
      Genuss aber dem Körper alle wichtigen Minerale.
      Deswegen mein Gedanke das mir unfreiwillig Eisen entzogen wird.

      Die Nahrungsmittelliste war sehr Aufschlussreich, danke.
      bye Ron
    • Re^2: Daß, das Dir am besten schmeckt

      Bsp: Destilliertes Wasser ist ja herrlich
      Mineralstofffrei, entzieht dadurch bei
      Genuss aber dem Körper alle wichtigen
      Minerale.
      Ein klassischer Fall für das Lexikon der populären Irrtümer. In vielen Gegenden (z.B. solchen mit viel Granit) ist das Trinkwasser im Vergleich zur Körperflüssigkeit mineralstoffrei. Trotzdem leben die Menschen dort fröhlich und seit Jahrtausenden. (Wahrscheinlich aber nur, weil sie nicht wissen wie schädlich ihr Trinkwasser ist ;-))

      Andreas
    • von Νіеlѕ (abgemeldet) 0
      Re^2: Daß, das Dir am besten schmeckt
      Hallo,

      stark eisenhaltiges Wasser schmeckt nicht nur schlecht, es ist auch eine "rostige Bruehe", die kein Mensch kaufen wuerde.
      Es gibt uebrigens einige Mineralwaesser, die ich nicht unbedenklich ueber laengere Zeit trinken wuerde.
      Meine Schwester hat regelmaessig Volvic getrunken. Als sie Nierenschmerzen bekam, hat sie mehr davon getrunken (viel Trinken = gut fuer die Nieren!) es wurde aber eher schlimmer. Dann hat sie erfahren, dass Volvic recht hohe Arsenkonzentration enthaelt. Seit sie nur noch Leitungswasser trinkt, sind die Beschwerden weg.
      Meiner Ansicht nach sind die Mineralwaesser eher Geldmacherei.
      Die beste Wasserqualitaet bekommst Du frei Haus vom Wasserwerk. Problematisch wirds dann aber evtl. mit veralterten Wasserleitungen im Haus.

      Gruss, Niels
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      ACH DU SCHEISSE!
      Meine Schwester hat regelmaessig Volvic
      getrunken. Als sie Nierenschmerzen bekam,
      hat sie mehr davon getrunken (viel
      Trinken = gut fuer die Nieren!) es wurde
      aber eher schlimmer. Dann hat sie
      erfahren, dass Volvic recht hohe
      Arsenkonzentration enthaelt. Seit sie nur
      noch Leitungswasser trinkt, sind die
      Beschwerden weg.
      Oh Mann! Ich wußte ja, dass Volvic als Vulkanquelle geringe Spuren von Arsen enthält... Aber dass Nierenschmerzen damit in Zusammenhang stehen... Tja, ich habe das gleiche Problem, war deswegen sogar beim Arzt (ohne Befund)... Jetzt weiss ich, was ich NICHT mehr kaufe!
      *** Besten Dank für diesen Beitrag!!!!***
    • von Νіеlѕ (abgemeldet) 0
      Re: ACH DU SCHEISSE!
      Hallo,

      ich moechte darauf hinweisen, dass die Arsenkonzentration im Volvic durchaus innerhalb der gesetzlichen Grenzen liegt. Wie gut diese Grenzen sind bleibt dahingestellt (insbesondere bei reichlichem "Verzehr" des Mineralwassers). zur Wirkung von Arsen siehe
      http://www.garmisch-partenkirchen.com/gesundheitsamt...

      Uebrigens enthaelt auch Vittel Arsen.

      Gruss, Niels
  2. Antwort von Αnоnүm (abgemeldet) 0
    Re: Was ist das beste Mineralwasser?
    Ganz spontan hätte ich auch gesagt, dasjenige, welches mir bekommt.

    Als ich einmal in einer Reha-Klinik in Bad Wildungen gearbeitet habe, mußte ich feststellen, daß es dort sehr viele unterschiedliche Sorten (Quellen) gibt und die Ärzte - je nach Erkrankung/chronischem Leiden - die eine oder andere Sorte entsprechend dosiert "verordnet" haben.

    Einseitigkeit bei der "Einnahme" kann ebenso zu Schädigungen des Organismus führen, wie das bei Tees und anderen Dingen sein kann.

    Eine Untersuchung und eine Erhebung des Ernährungsstatus kann äußerst ratsam sein.

    mfg. JCB [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]