Medizin
Von: lоrd-rеnеgаdе, 14.4.2008 17:01 Uhr
Hallo,
zuerst einmal "Hi, bin neu! :-P"

Und nun schon direkt zu meiner Frage:
Ich war neulich bei der Blutplasma-Spende und habe mir da Blut abnehmen lassen für den nötigen Bluttest der ja bei jedem einmal gemacht wird.
Nun bin ich 4 Tage später wieder da hin und habe erfahren, dass mein Bluteiweiß-Wert zu gering sei um zu Spenden.
Die Ärztin sagte, Werte von 7 g/liter bis 17 g/liter seien normal/notwendig.
Desweiteren hat sie mir noch etwas dazu erzählt. Zum Beispiel, dass mein Bluteiweißwert ein Repräsentant für die Stärke meines Immunsystems sei.
Als ich das hörte war ich doch schon sehr verwundert, da ich ja so gut wie nie Krank bin (Hatte die letzten 4-5 Jahre bestimmt keine Grippe oder ähnliches mehr!) Die Ärztin hat dann noch (wie erwartet) gefragt ob ich anfällig für Viruserkrankungen sei; bin ich aus eigener Sicht nicht. Zur Info, mein Wert lag bei 6,28Gramm pro Liter (Also "deutlich" unter dem Sollwert.
Nichtsdestotrotz darf ich in ein paar Wochen wieder hin und einen neuen Bluttest machen lassen.
Um nicht noch einmal "unfähig" dahin zu laufen würde ich gerne wissen, ob es möglichkeiten gibt diesen Bluteiweißwert zu steuern/erhöhen.

Vielen Dank schonmal :-)

Timmey



  1. Antwort von Udо Βесkеr 3
    Re: Zu wenig Bluteiweiß, was tun?
    Ich war neulich bei der Blutplasma-Spende und habe mir da Blut
    abnehmen lassen für den nötigen Bluttest der ja bei jedem
    einmal gemacht wird.
    Nun bin ich 4 Tage später wieder da hin und habe erfahren,
    dass mein Bluteiweiß-Wert zu gering sei um zu Spenden.
    Die Ärztin sagte, Werte von 7 g/liter bis 17 g/liter seien
    normal/notwendig.
    Nach dem Hergang hat die Ärztin den Immunglobulinspiegel im Serum bestimmt, nicht das Gesamteiweiß im Serum. Ich habe dafür einen Referenzwert (wird im Sprachgebrauch als "Normalwert" bezeichnet) von 6-16 g/L in Erinnerung. Damit wäre Dein Wert noch im Bereich, wenn auch niedrig. Wenn man Referenzwerte bestimmt, nimmt man eine große Anzahl anscheinend gesunder Personen und bestimmt die einzelnen Werte. Dann schneidet man nach oben und unten je 2,5% der Werte heraus, der dazwischen liegende Bereich ist der Referenzbereich. Es gibt also immer einige die offensichtlich gesund sind und dennoch drüber oder drunter liegen. Desweiteren hat sie mir noch etwas dazu erzählt. Zum Beispiel,
    dass mein Bluteiweißwert ein Repräsentant für die Stärke
    meines Immunsystems sei.
    Als ich das hörte war ich doch schon sehr verwundert, da ich
    ja so gut wie nie Krank bin (Hatte die letzten 4-5 Jahre
    bestimmt keine Grippe oder ähnliches mehr!) Die Ärztin hat
    dann noch (wie erwartet) gefragt ob ich anfällig für
    Viruserkrankungen sei; bin ich aus eigener Sicht nicht. Zur
    Info, mein Wert lag bei 6,28Gramm pro Liter (Also "deutlich"
    unter dem Sollwert.
    Niedrige Immunglobulin Werte lassen halt nicht ausschließen, daß eine Einschränkung der Immunabwehr, sei sie permanent oder vorübergehend, vorliegen könnte. Im Blutspendebereich ist man da besonders vorsichtig. Nichtsdestotrotz darf ich in ein paar Wochen wieder hin und
    einen neuen Bluttest machen lassen.
    Um nicht noch einmal "unfähig" dahin zu laufen würde ich gerne
    wissen, ob es möglichkeiten gibt diesen Bluteiweißwert zu
    steuern/erhöhen.
    Keine Möglichkeit. Lass Dich überraschen von dem neu gemessenen Wert.
    Udo Becker