Mittelalter
Von: Cess (abgemeldet), 11.5.2005 09:53 Uhr
Und noch einer,

obwohl ich nicht sicher bin, ob das eher ins Deutschbrett gehört, aber ich versuchs mal:

In dem unten besagten Text wird die Bedeutung des Satzes "von der Hand in den Mund leben" erklärt. Hat angeblich was mit Rittern zu tun, die mit den Händen aßen und soll bedeuten "kein Erspartes haben, immer gleich alles Geld ausgeben".

Ich habe das bisher immer so verstanden, dass es bedeutet, kein Geld zu haben, dass man gleich ausgeben könnte?

Weiß wer was Genaueres?

LG,
Cess



  1. Antwort von Gerhard 0
    Re: von der Hand in den Mund
    Hallo,

    Deutschbrett wäre wohl wirklich besser. Aber auch ich habe diesen Satz "von der Hand in den Mund leben" immer so verstanden:

    Derjenige der von der Hand in den Mund lebt, hat gerade das Nötigste um seine Tagesration zu bestreiten. Eine Bevorratung ist ihm nicht möglich.

    Gerhard
    • Antwort von Kreszenz 0
      Re: von der Hand in den Mund
      Hallo, Cess,

      Röhrich (Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten) enthält beide Varianten.

      Stichwort "Hand:

      ...das eben verdiente Geld immer wieder gleich für das tägliche Brot ausgeben müssen, nichts zurücklegen können...

      Stichwort "Mund":

      ...sagt man von einem, der nicht spart, sondern das Erworbene sogleich ausgibt...

      Gruß
      Kreszenz
      • Antwort von Stanly 0