Physik
Von: Oliver (abgemeldet), 29.10.2002 17:24 Uhr
Hallo,

stimmt es eigentlich, dass bei der Herstellung eines Windrades mehr Energie benötigt wird als das Windrad in seiner gesamten Lebenszeit erzeugen kann?

Gruß
Oliver



  1. Antwort von Wolfgang Dreyer 0
    Re: A propos Windkraft
    stimmt es eigentlich, dass bei der Herstellung eines Windrades
    mehr Energie benötigt wird als das Windrad in seiner gesamten
    Lebenszeit erzeugen kann?
    Hallo Oliver,

    Energiekosten sind Bestandteil der Produktionskosten eines jeden Produkts. Damit sind die Energiekosten auch Bestandteil des Verkaufspreises. Nun kauft jemand das Windrad. Irgendwann hat er den Kaufpres erwirtschaftet. Spätestes ab diesem Zeitpunkt hat das Windrad so viel Energie ins Netz eingespeist, wie zu seiner Herstellung verbraucht wurde.

    So ganz stimmt diese Betrachtung zwar nicht, weil Einspeisevergütung und vom Windradhersteller bezahlter Arbeitspreis zwei paar Stiefel sind, aber deutlich wird allemal, daß Deine Vermutung nicht stimmen kann.

    Es sind noch eine ganze Reihe von Parolen und Vorurteilen im Umlauf, die aus der Anfangszeit der Windräder mit damals sehr bescheidenen Leistungen stammen. Zudem gab es viel Futterneid und es ist noch nicht lange her, als einigen Energieversorgungsunternehmen kein Argument gegen Windkraft zu dumm und zu platt war. Inzwischen unterhält man sich bei Windrädern auf dem Festland über 500 kW oder gar 1 MW (pro Windrad!). Das sind erwachsen gewordene, ernst zu nehmende Kraftwerke, die in Norddeutschland bereits einen erheblichen Anteil an der elektrischen Energieversorgung haben. Der ferner-liefen-Status ist längst überwunden. Und das alles ohne jede Schadstoffbelastung von Luft, Wasser und Erde und ohne Entsorgungsprobleme.

    Gruß
    Wolfgang
    9 Kommentare
    • von Oliver (abgemeldet) 0
      Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Wolfgang, Irgendwann
      hat er den Kaufpres erwirtschaftet. Spätestes ab diesem
      Zeitpunkt hat das Windrad so viel Energie ins Netz
      eingespeist, wie zu seiner Herstellung verbraucht wurde.
      Also ich hab gehört, dass dieser Zeitpunkt eben nie erreicht wird, weil das Windrad gar nicht so lange "lebt". Ich zitiere mal Greenpeace: "Um eine Windkraftanlage wirtschaftlich zu nutzen, muss die jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit am Ort wenigstens 5,5 Meter pro Sekunde betragen. Doch werden nur auf vier Prozent der Fläche Deutschlands solche Windgeschwindigkeiten gemessen. "

      Und wenn wir gerade bei den Gegenargumenten sind, was sagst du denn dazu?

      - Emission von Infraschall, Diskoeffekt und Schattenwurf gefährden die Gesundheit der Anwohner
      - Im Witter werden kiloschwere Eisbrocken mehrere 100 m weit geworfen (ie größte dokumentierte Wurfweite liegt bei 460 m). Die Geschwindigkeit dieser Bomben erreicht über 100 kmh am Boden
      - Gefahr eines Versagen der Bremsen und Durchdrehen der Windräder
      - Gefahr des Entwurzeln der Windräder bei starken Winden (wie vor ein paar Tagen schon passiert!)
      - Irritierung des Straßenverkehrs: Jeder Wechsel von Schatten zu Licht weckt hohe Aufmerksamkeit bei Lebewesen. Der Adrenalinspiegel steigt, Aggressionen werden geweckt.

      Versteh mich nicht falsch, ich kein Windkraftgegener aber diese Argumente kann man doch nicht einfach als Futterneid abspeisen.

      Gruß
      Oliver
    • Re: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Oliver, Versteh mich nicht falsch, ich kein Windkraftgegener aber
      diese Argumente kann man doch nicht einfach als Futterneid
      abspeisen.
      Dann sehen wir uns die Argumente etwas näher an: Greenpeace: "Um eine Windkraftanlage wirtschaftlich zu
      nutzen, muss die jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit
      am Ort wenigstens 5,5 Meter pro Sekunde betragen. Doch werden
      nur auf vier Prozent der Fläche Deutschlands solche
      Windgeschwindigkeiten gemessen. "
      Längst nicht jeder Standort ist für Windkraftanlagen geeignet. Im Verhältnis zur Gesamtfläche Deutschlands mag tatsächlich so ein kleiner, geeigneter Flächenanteil herauskommen. Das aber spielt absolut keine Rolle. Man muß eben die geeigneten Standorte wählen und nicht die ungeeigneten. An den geigneten Standorten wird jedoch nach der Amortisationszeit richtiges Geld verdient. Im übrigen ist auch für alle anderen Kraftwerksarten die Auswahl geeigneter Standorte äußerst dünn. Bei Wasserkraftwerken kannst Du den Anteil geeigneter Stellen in ppm ausdrücken. Es muß Wasser da sein, ausreichendes Gefälle oder eine Staustufe. Ein KKW oder ein Kohlekraftwerk machen in der Münchener Innenstadt gewiß auch Probleme :-).
      Das Standortargument gilt für jede Art der Energieerzeugung. - Emission von Infraschall, Diskoeffekt und Schattenwurf
      gefährden die Gesundheit der Anwohner
      Sag bitte, hast Du je eine Windkraftanlage gesehen? Die Dinger stehen doch nicht in der Wohnsiedlung! Geeignete Standortwahl vorausgesetzt, sind diese Argumente - mit Verlaub - einfach nur an den Haaren herbei gezogener Unfug. In 100 m Entfernung vom Windrad mag man noch ein leises Geräusch wahrnehmen können, aber sogar das Rollgeräusch eines Fahrrades ist lauter als das, was man in 100 m Entfernung vom Windrad hören kann. Lichtreflexe und Schattenwurf können ebenfalls nur in geringer Entfernung stören. Natürlich ist es Geschmacksache, aber nach meinem Empfinden gehören die Windräder z. B. in Schleswig-Holstein zum Landschaftsbild und wirken in keiner Weise störend. Im übrigen muß man differenzieren: In der Anfangszeit gab es noch kein eingespieltes Genehmigungsverfahren. Nicht auszuschließen, daß damals mancher ungeeignete Standort gewählt wurde. Heute stehen die Windräder einsam und allein im dünn oder überhaupt nicht besiedelten Gebiet. Da ist schlicht keiner, der gestört werden könnte. - Im Witter werden kiloschwere Eisbrocken mehrere 100 m weit
      geworfen (ie größte dokumentierte Wurfweite liegt bei 460 m).
      Falls das passiert, interessiert es keinen. Windräder haben ausreichend Abstand zu Ansiedlungen. Im übrigen können sich Eisbrocken von jedem hoch gelegenen oder bewegten Punkt lösen und Schaden anrichten. Ein ICE mit 200 km/h, ein hohes Gebäude (mitten in der Stadt!) u.s.w. ... - Gefahr eines Versagen der Bremsen und Durchdrehen der
      Windräder
      Jedes Produkt kann schadhaft werden. Spricht es gegen ein Kohlekraftwerk, daß dort etwas brennen oder explodieren könnte? - Gefahr des Entwurzeln der Windräder bei starken Winden (wie
      vor ein paar Tagen schon passiert!).
      Diese Gefahr besteht bis zu größten Windgeschwindigkeiten nicht. Es sei denn, es liegt ein Defekt vor oder es wurde bei der Gründung des Windrades gepfuscht. Ansonsten ist es ein immer wieder gebrachtes Vorurteil, das seinen Ursprung in den ersten Versuchsanlagen hat. Damals waren tatsächlich etliche Bastler am Werk mit höchst windigen Konstruktionen. - Irritierung des Straßenverkehrs: Jeder Wechsel von Schatten
      zu Licht weckt hohe Aufmerksamkeit bei Lebewesen.
      Ich fahre seit Jahren beinahe täglich in Sichtweite an zig Windrädern vorbei. Das Argument entbehrt jeder Grundlage. Man braucht kein Windrad, um zu erkennen, daß Schattenwurf schon bei wenig Abstand vom Gegenstand zunehmend unscharf und schließlich unsichtbar wird. Sollte aber tatsächlich ein sich bewegender Schatten bemerkbar sein und stören, müßten wir sofort alle Bäume fällen, alle Vögel abschießen, Autos verbieten, ja, Menschen auch. Die werfen auch Schatten. Adrenalinspiegel steigt, Aggressionen werden geweckt.
      Nur so weit hergeholte Argumente auf solchem Niveau wecken bei mir Aggressionen.

      Gruß
      Wolfgang
    • von Frank (abgemeldet) 0
      Re^2: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Wolfgang Man
      braucht kein Windrad, um zu erkennen, daß Schattenwurf schon
      bei wenig Abstand vom Gegenstand zunehmend unscharf und
      schließlich unsichtbar wird. Sollte aber tatsächlich ein sich
      bewegender Schatten bemerkbar sein und stören, müßten wir
      sofort alle Bäume fällen, alle Vögel abschießen, Autos
      verbieten, ja, Menschen auch. Die werfen auch Schatten. Adrenalinspiegel steigt, Aggressionen werden geweckt.
      Nur so weit hergeholte Argumente auf solchem Niveau wecken bei
      mir Aggressionen.

      Spätestens hier möchte ich die Gelegnheit nutzen, dir schonwieder widersprechen zu müssen "g".
      Wir hätten selbst fast mal einen Unfall gebaut, weil wir einem riesigen, auf uns zukommenden Schatten ausweichen wollten, welchen wir nach mehrstündiger Autofahrt nicht so schnell irgendeinem Objekt zuordnen konnten (A14 Leipzig - Dresden). Es ist tatsächlich manchmal sehr verwirend.

      Gruß
      Frank
    • Re^2: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Wolfgang, ... Irritierung des Straßenverkehrs ...
      bei Tageslicht halte ich das auch für weit hergeholt. Ich bin aber mal bei völliger Dunkelheit auf der Autobahn in die Nähe einer Ansammlung von Windkraftanlagen gekommen. Die Windräder selbst waren natürlich nicht zu sehen, wohl aber die roten Blitzlampen (Blitz - Blitz - Pause - Blitz - Blitz - Pause). Im ersten Moment bin ich tierisch erschrocken, da das genaus so aussieht wie das "Rotating Beacon" eines Luftfahrzeugs, und ich dachte einen Moment lang, dass dort direkt vor mir ein Flugzeug oder Hubschrauber in sehr geringer Höhe fliegt/schwebt und sich womöglich gerade kurz vor dem Absturz befindet.

      Dann habe ich gesehen, dass es sich nicht um ein sondern um mehrere Blitzlichter handelte, und daaaann ist mir eingefallen, dass an dieser Stelle Windräder stehen und es sich um die Kollisionswarnlichter handeln muss, und mein Adrenalinspiegel ist langsam wieder gesunken. Das Ganze spielte sich innerhalb weniger Sekunden oder vielleicht nur Sekundenbruchteile ab, war aber schon ein ziemlich heftiger Schreck.

      Ich denke, es wäre besser, wenn die Lampen rotes Dauerlicht hätten, oder ein langsames Blinklicht, wie sonst auch bei hohen Gebäuden.

      Leider sind Windräder (abgesehen vom Energieverbrauch bei der Herstellung) doch nicht ganz umweltneutral, da sie die Luftbewegung an ihrem Standort beeinflussen (bremsen) und dies durchaus weitere Einflüsse auf Wetter, Flora und Fauna haben kann. Im Falle Frankfurts haben einige wenige Hochhäuser im Vordertaunus an ungünstiger Stelle die Luft in der Stadt erheblich verschlechtert, da sie eine für die Stadt wichtige Luftströmung behinderten. Gebäude können also durchaus Einfluss haben.

      Ich vermute aber mal, dass das von allen Energiegewinnungsnebenwirkungen noch die harmloseste ist. Auch ein Stausee beeinflusst die Umgebung ...

      Grüße
      Sebastian (auch kein Windkraftgegner, eher -fan)
    • von Oliver (abgemeldet) 0
      Re^2: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo, Ein KKW oder ein Kohlekraftwerk
      machen in der Münchener Innenstadt gewiß auch Probleme :-).
      Das Standortargument gilt für jede Art der Energieerzeugung.
      Naja... aber für ein Kohlekraftwerk brauch ich nur EINEN geeigneten Standort zu finden, für Windkraftwerke brauch man Tausende! In 100 m Entfernung
      vom Windrad mag man noch ein leises Geräusch wahrnehmen
      können, aber sogar das Rollgeräusch eines Fahrrades ist lauter
      als das, was man in 100 m Entfernung vom Windrad hören kann.
      Was ist denn mit dem Infraschall? Das sind die Auswirkungen doch noch gar nicht so richtig erforscht. Davon abgesehen gibt es ja nicht nur Menschen, die Emission betreffen ja auch die umgebende Flora und Fauna. Jedes Produkt kann schadhaft werden. Spricht es gegen ein
      Kohlekraftwerk, daß dort etwas brennen oder explodieren
      könnte?
      Stimmt schon, aber hier steht wie gesagt EIN Kraftwerk 1000 Windräder entgegen und deshalb ist auch die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls entsprechend höher.

      Naja... bei aller Kritik denke ich aber dennoch, dass alternative Energien ein Schritt in die richtige Richtung gehen. Aber, ob Windräder wirklich so eine tolle Alternative sind... ich weiß nicht.

      Gruß
      Oliver
    • Re^3: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Oliver, Aber, ob Windräder wirklich so eine tolle Alternative sind...
      Eine Alternative zu was? Es geht überhaupt nicht darum, mit Windrädern andere Kraftwerke vollständig zu ersetzen. Dafür sind Verfügbarkeit und Eigenschaften der Kraftwerkstypen zu unterschiedlich und man muß zudem in der Lage sein, die Energiebereitstellung dem Verbrauch genau anzupassen. So können Grundlastkraftwerke (Kohle, Kernkraft) nur eine weitgehend konstante Leistung ins Netz einspeisen. Sie bedürfen unbedingt der Ergänzung durch in der Leistung steuerbare Kraftwerkstypen, sonst hätten wir keine konstante Netzfrequenz. Man braucht also in jedem Fall einen Mix aus verschiedenen Kraftwerkstypen, um die Verbrauchskurve exakt nachzufahren. Das geschieht z. B. mit Gasturbinen, mit Wasserkraft an Stauseen oder in Hamburg mit Hilfe eines Pumpspeicherwerks.

      Windkraftwerke können keine vollständige Alternative zu anderen Kraftwerkstypen sein. Kein Sachkundiger hat je etwas anderes behauptet. Die Verfügbarkeit von Windkraftwerken ist von der Witterung abhängig, damit nur im Jahresmittel, nicht aber für den konkreten Zeitpunkt vorherbestimmbar. Andererseits ist die Abgabeleistung eines Windkraftwerks in einem sehr weiten Bereich einstellbar. Die Dynamik wird sonst nur von Wasserkraftwerken erreicht. Das Alternativengerede ist Unfug, wenn man darunter den womöglich vollständigen Ersatz von Grundlastkraftwerken durch Windewnergie versteht. Schaltet man Kohle-, Öl- und Kernkraftwerke ab, haben wir derzeit keine Alternative, ganz unabhängig davon, wie viele Windräder aufgestellt werden. Windkraftwerke können aber einen Beitrag leisten, mit geringerer Kapazität umweltbelastender Kraftwerke auszukommen. In Schleswig-Holstein beträgt der Windkraft-Anteil an elektrischer Energie im Jahresmittel reichlich 10%. Das sind Gigawattstunden (!), für die man weder Stickoxide noch Abwärme in die Gegend blasen muß und keine Entsorgungsprobleme hat. Der Windkraftanteil ist noch erheblich ausbaubar, aber niemals auch nur ansatzweise auf 100%. Das gibt die Technik mangels Speicherfähigkeit elektrischer Energie, diskontinuierlicher Windenergie, aber dauerndem Stromverbrauch nicht her. Was ist denn mit dem Infraschall? Das sind die Auswirkungen
      doch noch gar nicht so richtig erforscht. Davon abgesehen gibt
      es ja nicht nur Menschen, die Emission betreffen ja auch die
      umgebende Flora und Fauna.
      Menschliches Handeln ist stets mit wie auch immer gearteten Veränderungen und Beeinflussungen der Natur verbunden. Allein die Tatsache unserer Existenz ist eine solche Beeinflussung. Es kann deshalb nur darum gehen, das menschliche Handeln so auszurichten, daß sich in der Natur ein Gleichgewicht einstellt, unter dessen Bedingungen unsere Existenz gesichert bleibt. Die von Dir angeführten Punkte versehen Windenergie mit Bedenken der Art, daß es überhaupt Beeinflussungen gibt. Das ist unangemessen (um keinen schärferen Ausdruck zu verwenden) angesichts der Tatsache, daß mit Windenergie weder Recourcen verbraucht, noch Abwärme oder Schadstoffe erzeugt werden. Oder deutlicher: Es entspricht dem Handeln eines Arztes, der die lebensrettende Spritze gegen die Vergiftung nicht verabreicht, weil die Kanüle eine Verletzung der Haut verursacht.

      Auf welchem Niveau bewegen wir uns überhaupt, wenn man angesichts tausender Tonnen nicht abgegebener Abgase den Schattenwurf als Gegenargument anführt?

      Gruß
      Wolfgang
    • Re^4: Berichtigung
      In Schleswig-Holstein beträgt der Windkraft-Anteil an :elektrischer Energie im Jahresmittel reichlich 10%.
      Soeben höre ich, daß der Windkraft-Anteil in SH bereits 25% beträgt.

      Gruß
      Wolfgang
    • von Niels (abgemeldet) 0
      Re^3: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo, Naja... aber für ein Kohlekraftwerk brauch ich nur EINEN
      geeigneten Standort zu finden, für Windkraftwerke brauch man
      Tausende!
      es ist immer wieder erstaunlich, dass völlig vergessen wird, dass die Kohle auch irgendwo abgebaut werden muss (also noch ein Standort) und auf Schiffe verladen werden muss (noch ein Standort) und evtl noch auf weitere Transportmittel (jeweils weitere Standorte). Und die Gefahren des Kohlebergbaus und die Ökologischen Schäden des Tagebaus?
      Und wie stark wird das Klima der Umgebung von den Dampfwolken eines AKWs beeinflusst?

      Man sollte schon den gesamten Zusammenhang sehen und nicht nur letzen Teil der Energieerzeugung!

      Gruss, Niels
    • von Fritz Schmid (abgemeldet) 0
      Re: Energie und Schadstoffbelastung
      Hallo Oliver,

      Zufälligerweise konnte ich vor 2 Wochen im Hochschwarzwald ein Windkraftwerkmasten von der Nähe besichtigen. Was leider fehlte, war ein Schild mit den Daten.
      Konnte lediglich mit grossen Schritten (1m) den Umfang abmessen,
      ergab 15m in 30cm Abstand vom Mast, ergibt ein Mastdurchmesser von ca. 4.50 m - Gefahr des Entwurzeln der Windräder bei starken Winden (wie
      vor ein paar Tagen schon passiert!)
      Du meinst sicher den Masten von Goldenstedt?
      Mit einem Blick kannst Du selbst feststellen, warum dieser Masten
      umgefallen ist.
      Der Fundamentsockel ist in einer Tiefe von 1.o m glatt durchgebrochen. Wo siehst Du zerrissene vertikale Bewehrungseisen ? und dies unmittelbar an der Stelle mit grösstem Biegemoment ! fahrlässige Bastelarbeit, da war sicher kein Ingenieur beteiligt, sonst müsste man den einsperren.

      Gruss
      Fritz
      a.d.Uw.