Steuern
Von: Τеrmеr (abgemeldet), 3.3.2006 15:10 Uhr
Hallo!

Wenn ein Arbeitnehmer (Innen- u. Außendienst) sich ein Auto kauft,
dieses aber ausschließlich nur für Fahrten
für die Firma nutzt
(Fahrten zum Kunden, Transport von Material zur Baustelle etc.)
und für Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück,
kann er dann dieses Auto irgendwie steuerlich absetzen???

So, wie das auch bei PCs der Fall ist, wenn man die beruflich nutzt.

Der Arbeitgeber würde in diesen Fall keinen Firtmenwagen zur Verfügung stellen wollen.

Danke für Ihre Antwort schon mal im Voraus...

Melanie



  1. Antwort von Ѕһоwbее 1
    Re: Privaten PKW von der Steuer absetzen?
    Hallo,

    für jeden dienstlichen km kann der Arbeitnehmer 30ct pauschal als Werbungskosten ansetzen. Dazu noch die Entfernungspauschale, sofern der Betriebssitz angefahren wird. Wenn man mit den 30ct pauschal nicht "klar" kommt, kann man auch den eigenen individuellen Satz berechnen (Summe der Kosten des Kfz / Summe gefahrene km p.a. = individueller km-Satz), der wird aber nur bei korrektem Fahrtenbuch anerkannt.

    Mfg vom

    showbee
    1 Kommentare
    • von bаrul76 (abgemeldet) 0
      Re^2: Privaten PKW von der Steuer absetzen?
      Hi ! für jeden dienstlichen km kann der Arbeitnehmer 30ct pauschal
      Die Grenze ist jedoch dann erreicht, wenn durch den Ansatz der Pauschale eine so genannte "offensichtlich unzutreffende Besteuerung" eintritt. Vor etlichen Jahren hatte der BFH hier mal ein Grenze von etwa 40.000 km pro Jahr geprägt. In wie weit diese Grenze nach den erfolgten Gesetzesänderungen noch anwendbar ist, wird meines Wissens nach derzeit nicht gerichtlich überprüft. Diese Grenze dürfte damit also auch weiterhin Anwendung finden.
      Sollten also mehr als 40.000 km im Jahr mit dem Kfz zurückgelegt werden, sollte VORAB mit dem Finanzamt abgestimmt werden, ob die Kilometerpauschale angesetzt werden darf oder ob in diesem Fall der Ansatz der tatsächlichen Kosten erforderlich ist.
      Wenn aber tatsächlich eine so hihe Zahl an Kilometern zu Stande kommt, dürfte der Arbeitgeber der Ersatz der angefallenen Aufwendungen aus rein arbeitsrechtlicher Sicht wohl nicht verweigern. Aber dies ist ja eine andere Baustelle.

      BARUL76


      .