Steuern
Von: Alfons Robel, 1.7.2010 13:52 Uhr
Hier mal ein paar Eckdaten zur Frage :
AN befindet sich seit Ende 2006 in der Wohlverhaltensphase. Hat seit 8 Jahren keine Steuererklärung gemacht und wurde auch nie vom FA aufgefordert eine zu machen.
AN-Gehalt: 1100,00€ netto,davon 79,00€ monatl.Pfändbarer Teil an Insoverwalter.
Zum netto kommen noch 40,00€ Fahrkostenzuschuss /Steuerfrei vom AG.
Dem AN wurde mehrmals gesagt,fang endlich mit den Steuererklärungen an,wenigstens von 2007-2009! 3 Jahre Rückwirkend ???
Ab da bekommste was wieder und das ist deins und geht nicht mehr in Masse !!!
Stimmt das und lohnt sich das etwas,oder lieber alles lassen,wie gehabt?
mfg alfons



  1. Antwort von Lawrence 0
    Re: Privatinsolvenz und Steuererklärung !
    Hallo,

    ob dabei was rauskommt oder nicht, vermag man mit diesen Angaben nicht zu sagen. Lediglich eine hohe Nachzahlung sollte auszuschließen sein.

    Wenn was dabei herauskommt, darf es der Insolvente in der Tat, zumindest großteils, behalten. Den genauen Anteil kann man beim Insolvenzverwalter erfragen.

    Ich empfehle, mal das aktuellste Jahr von einer geschulten Person berechnen zu lassen. Ist ein Steuerberater zu teuer, würde sich hier auch ein Lohnsteuerhilfeverein anbieten.

    Gruß
    Lawrence