CO2 trennen

nur ein kleinen beispiel elektro-autos:
… ein E-MOBIL in der größenordnung eines kombis
mit einer reichweite von max. 150KM wünschenswert.
aber die streiten herum, welcher stecker erst mal erfunden
werden muss, der internationalen standard’s enspricht.

Ein solcher standard ist wünschenswert, aber sicher nicht notwendig. Aber: Es geht nicht nur um einen Stecker. Es geht darum, ob in Zukunft E-Autos mit noch höheren Strömen geladen werden können. Das wäre schon wichtig, weil du sonst 14h an der Stromsäule hängst.

dabei hat fast jedes haushaltsgerät so’nen popeligen
kaltgerätestecker.

Mit dem es sicher nicht geht, weil der nicht für den Außenbereich zugelassen ist. Und nur für 16 A. Das reicht nicht, um schnell zu laden. Vor allem bei größereer Reichweite, wie du sie wünscht.

gaaanz normale 220(230V) stehen weltweit
zur verfügung.

Naja, in Japan eher nicht.

(US-Netz ist 2-phasig 110-0-110 = 220V)

Einphasen-Mittelpunktssystem, aber das nur für Klugscheißer…

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Das Hauptproblem besteht aber darin, dass Co2 schwer genug
ist, längere Zeit in Bodennähe zu verweilen und dort alles
Atmende zu töten. Methan ist leicht, steigt auf.

Darin besteht mitnichten das Hauptproblem. Dieser konkrete Fall ist sogar das, was den handelnden Personen am wenigsten Sorge macht, weil man ihn lange voraussehen kann.

Übrigens: Es gab auch schon einige Fälle, in denen
Methanlagerstätten nicht dicht waren, und irgendwo plötzlich
GAs aus dem Boden kam.

In größerer Menge? Das würde mich ja schon interessieren. Kennst du ein Beispiel, wo tatsächlich eine Erdgaslagerstätte undicht wurde und angefangen hat unkontrolliert Methan auszustoßen?

Du vergisst, es gibt IMMER Erdbewegungungen. Was heute nocht
dicht ist, muss das nicht unbedingt morgen noch noch sein. Das
macht ja auch die Lagerung von Atommüll so schwierig, ja ohne
Rückholmöglichkeit, Überwachung des LAgerorts (und ggf.
Wechsel) und regelmäßiges Umpacken unmöglich.

Das vergesse ich keineswegs :smile: wir betrachten solche Fälle auch immer mit und es ist schon so, dass wir relativ genau einschätzen können wie gefährdet eine Region tektonisch ist. Die meisten derzeitigen Versuche beschränken sich auf den Norden Deutschlands, der tektonisch quasi inaktiv ist. Sicherlich kann sich das mal ändern, aber da reden wir über Millionen von Jahren. Selbst wenn es mal eine gewisse Seimizität gibt, so muss diese noch lange nicht zu Problemen führen.

Das von dir angesprochene Problem (und da bin ich deiner Meinung) ist bei den derzeitigen Ansätzen Atommüll zu lagern viel gravierender.

Es kist soinnvoller, statt CO2 in die Erde zu pressen, Wege zu
suchen, daraus wieder Brenn- Und Chemierohstoffe zu gewinnen.
einen echten Kohlenstoffkreislaif also. Bestimmte Versuche,
Algen mit CO2 unter Sonnenlicht zum Wachsen anzuregen und
daraus wieder „Öl“ zu gewinnen, erscheinen hier sehr
vielversprechend.

Los wirst du damit das bestehende CO2 aber auch nicht. Trotzdem gebe ich dir recht - verfolgenswert ist der Ansatz allemal.

Das Hauptproblem besteht aber darin, dass Co2 schwer genug
ist, längere Zeit in Bodennähe zu verweilen und dort alles
Atmende zu töten. Methan ist leicht, steigt auf.

Darin besteht mitnichten das Hauptproblem. Dieser konkrete
Fall ist sogar das, was den handelnden Personen am wenigsten
Sorge macht, weil man ihn lange voraussehen kann.

So? Wie war ds mit dem nichtvorasuzusehen Unfall , bei dem ein Ortsteil evakuiert werden musste, weil eine LÖSCHANLAGE undicht wurde?! Wie willst du plötzlicheS Austrten von Gas VORHERSEHEN?

Übrigens: Es gab auch schon einige Fälle, in denen
Methanlagerstätten nicht dicht waren, und irgendwo plötzlich
GAs aus dem Boden kam.

In größerer Menge? Das würde mich ja schon interessieren.

Puh… Vor einiger Zeit, sichrer schon ein JAhr oder so hat ein Fernsehsender über sowas berichtet. Offenbar eher in Ostdeutschland, vieleicht sogar schon über 20 Jahre her. Aber versuch doch mal damit ne Googlesuche.

Du vergisst, es gibt IMMER Erdbewegungungen. Was heute nocht
dicht ist, muss das nicht unbedingt morgen noch noch sein. Das
macht ja auch die Lagerung von Atommüll so schwierig, ja ohne
Rückholmöglichkeit, Überwachung des LAgerorts (und ggf.
Wechsel) und regelmäßiges Umpacken unmöglich.

Das vergesse ich keineswegs :smile: wir betrachten solche Fälle
auch immer mit und es ist schon so, dass wir relativ genau
einschätzen können wie gefährdet eine Region tektonisch ist.
Die meisten derzeitigen Versuche beschränken sich auf den
Norden Deutschlands, der tektonisch quasi inaktiv ist.
Sicherlich kann sich das mal ändern, aber da reden wir über
Millionen von Jahren. Selbst wenn es mal eine gewisse
Seimizität gibt, so muss diese noch lange nicht zu Problemen
führen.

MUSS nicht. KÖNNEN schon.

Das von dir angesprochene Problem (und da bin ich deiner
Meinung) ist bei den derzeitigen Ansätzen Atommüll zu lagern
viel gravierender.

Los wirst du damit das bestehende CO2 aber auch nicht.
Trotzdem gebe ich dir recht - verfolgenswert ist der Ansatz
allemal.

Los im Sinne von ganz weg sicher nicht, wie bei Holzverbrennun g auch nicht. Aber das wäre eine sehr schöne ökologische Energiespeicherung mit allen Vorrteilen, die ddie Verbrennung von irgendwelchen Stoffen bringt (z. B. gute Lager- und Transportmöglichkeit.)
Außerdem hätten wir dann einen Kreislauf, und würdedn viel weniger neues CO2 ind die Atmosphäre einbringen. Das wäre sehr gut.

Aber es gibt politische Tendenzen, das ganze
als Endlagerlösung zu betrachten, und das wäre kompletter
Schwachsinn.

Einiges von dem, was da runter soll, wird man niemand mehr rausholen wollen. Immerhin wird sich bis zur Etablierung eines vollständigen Kohlenstoffkreislaufs sehr viel von dem Zeug ansammeln und dann wird es kein Mensch mehr brauchen. Das sollte man bei der Planung der Lager berücksichtigen, wenn wir unseren Nachkommen nicht noch ein weiteres Problem aufhalsen wollen. Eine Endlagerung als Lösung des Gesamtproblems ist allerdings kompletter Schwachsinn. Aber erklär’ das mal einem Politiker.

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So? Wie war ds mit dem nichtvorasuzusehen Unfall , bei dem ein
Ortsteil evakuiert werden musste, weil eine LÖSCHANLAGE
undicht wurde?! Wie willst du plötzlicheS Austrten von Gas
VORHERSEHEN?

Hm. Vielleicht ist dir das nicht klar, aber diese Anlagen sind mit umfangreichen Monitoring-Netzen geplant. Sowas wie einen ‚plötzlichen‘ Ausbruch gibt es nicht.

wenn man etwas wirklich durchsetzen will, dann ist :sowas innerhalb kürzester zeit realisierbar.

Ich denke da ans Glühlampenverbot: erst ein Aufschrei, und nun
sind, mehr oder minder über Nacht, doe Pläne für sparsamere
Glühlampen in die Produktion gegangen.

das ist z.b. eines von vielen beispielen der letzten zeit. bei der E10-umstellung gings ja auch von sofort auf gleich

diese Anlagen sind
mit umfangreichen Monitoring-Netzen geplant. Sowas wie einen
‚plötzlichen‘ Ausbruch gibt es nicht.

Sowas wie einen Super-GAU gibt es auch nicht - solange nichts unerwartetes passiert. Mit dem Monitoring könnte man einen Blowout zwar wunderbar beobachten, aber nicht verhindern.

Kennst du ein Beispiel, wo tatsächlich eine Erdgaslagerstätte
undicht wurde und angefangen hat unkontrolliert Methan
auszustoßen?

Es gibt weltweit mehrere tausend bekannte Schalmmvulkane mit Durchmessern von einigen Zentimentern bis hin zu mehreren Kilometern, von denen einige sehr heftig (mit zig Meter hohen Stichflammen) ausbrechen können.

Wenn es keine Beispiele für das komplette Ausgasen eines Gaslagers gibt, dann ist das lediglich ein statistischer Effekt. Gemessen am Alter der Lagerstätte ist das ein sehr kurzes Ereignis. Die Wahrscheinlichkeit, dass es gerade zu unseren Lebzeiten passiert, ist äußerst gering. Das heißt allerdings nicht, dass es unmöglich wäre und wenn man an einer Lagerstätte herumpfuscht, dann könnte sich diese Wahrscheinlichkeit sogar beträchtlich erhöhen, wie diese Sauerei hier zeigt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlammvulkan_Sidoarjo

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Die Wahrscheinlichkeit, dass es gerade zu
unseren Lebzeiten passiert, ist äußerst gering.

hat man für AKW’s auch prognostiziert

aber das zeigt genau die selbe denkweise der verantwortlichen. solange es in MEINER amtszeit nicht passiert ist es gut. wenn ich dann in pension gehe, kann’s mir eh wurscht sein

Sowas wie einen Super-GAU gibt es auch nicht - solange nichts
unerwartetes passiert. Mit dem Monitoring könnte man einen
Blowout zwar wunderbar beobachten, aber nicht verhindern.

Ein Blowout tritt dann auf, wenn es eine plötzliche Druckerhöhung gibt (also wenn du z.B. in einen Speicher bohrst) und dein BOP damit nicht klarkommt (weil er z.B. zu klein dimensioniert ist). Wo so eine plötzliche Druckschwankung innerhalb eines erschlossenen Speichers kommen soll ist physikalisch doch mehr als fragwürdig.

Der worst case wäre ja, dass in einer sonst erbebenfreien Zone ein Erdbeben auftritt, dieses auch noch zufällig die Sperrschicht zerstört (was im Grunde unmöglich ist) und selbst dann diffundiert das CO2 noch so langsam durch die Schichten, dass du oben bequem evakuieren kannst, bis du mehr weisst.

hat man für AKW’s auch prognostiziert

aber das zeigt genau die selbe denkweise der verantwortlichen.
solange es in MEINER amtszeit nicht passiert ist es gut. wenn
ich dann in pension gehe, kann’s mir eh wurscht sein

Ist es möglich, dass du gar nicht verstanden hast, was dein Vorposter geschrieben hat? :smile: Deine Antwort geht komplett am Thema vorbei^^

Tut mir leid. Dein Argument geht einfach am Thema vorbei.

Die von dir angeführten natürlichen Schlammvulkane sind eben genau das - Vulkane. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Erdgaslagerstätten zu tun. Nichtmal die Genese des Methans ist gleich.

Das Beispiel des ‚künstlichen‘ Schlammvulkans demonstriert zwar gut, warum man sorgfältig planen muss, aber stellt doch im Bezug auf die eigentliche Fragestellung auch keinen Beitrag dar - immerhin haben sie das Ding erst anbohren müssen, ehe es ihnen um die Ohren flog.

Google mal Derweze, dass ist sowas ähnliches aber deutlich beeindruckender :smile:

Das Beispiel des ‚künstlichen‘ Schlammvulkans demonstriert
zwar gut, warum man sorgfältig planen muss, aber stellt doch
im Bezug auf die eigentliche Fragestellung auch keinen Beitrag
dar - immerhin haben sie das Ding erst anbohren müssen, ehe es
ihnen um die Ohren flog.

Dann versuch’ mal CO2 ohne Bohrung zu verpressen.

Ein Blowout tritt dann auf, wenn es eine plötzliche
Druckerhöhung gibt (also wenn du z.B. in einen Speicher
bohrst) und dein BOP damit nicht klarkommt (weil er z.B. zu
klein dimensioniert ist). Wo so eine plötzliche
Druckschwankung innerhalb eines erschlossenen Speichers kommen
soll ist physikalisch doch mehr als fragwürdig.

Das CO2 wird unter sehr hohem Druck eingepresst. Wenn die Bohrung diesem Druck an irgend einer Stelle nachgibt, dann kann sich das Zeug einen Weg nach oben suchen.

Dein Kommentar macht überhaupt keinen Sinn.

Da wir anscheinend komplett aneinander vorbeireden hat eine weitere Diskussion wohl keinen Nutzen. Du scheinst nicht verstehen zu wollen, worauf ich hinaus will. So oder so, die von dir angesprochenen Probleme haben mit dem Thema der CO2-Verpressung nichts zu tun und stellen daher auch keinen Beitrag zur Diskussion dar.

Vielleicht solltest du nochmal in Ruhe nachlesen, was ich eigentlich geschrieben habe.

Das CO2 wird unter sehr hohem Druck eingepresst. Wenn die
Bohrung diesem Druck an irgend einer Stelle nachgibt, dann
kann sich das Zeug einen Weg nach oben suchen.

Du meinst also das Stahlrohr, durch dass das CO2 verpresst werden soll hält dem Druck nicht stand und es kommt zu Leckagen?

Erstens ist das Rohr irgendwann auch mal zu Ende und zweitens sind Stahlrohre in der Tat nicht unzerstörbar.

Da wir anscheinend komplett aneinander vorbeireden hat eine
weitere Diskussion wohl keinen Nutzen. Du scheinst nicht
verstehen zu wollen, worauf ich hinaus will.

Wenn Du nicht einmal auf die Idee kommst, dass es nicht unbedingt am Unwillen anderer liegen muss, dass Du nicht verstanden wirst, dann hat eine Fortsetzung der Diskussion tatsächlich keinen Sinn. Wenn Du so tust, als ob das Verpressen von CO2 durch ein Bohrloch in einen ehemaliges Gaslager rein gar nichts mit dem Anbohren eines Gaslagers zu tun hätte, dann musst Du Dich nicht wundern, wenn Du damit auf Unverständnis stößt.

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Es ist immer schwierig sowas mit Leuten zu diskutieren, die keine Ahnung von der Materie haben.

Jedenfalls, wird das von die beschriebene nicht passieren, denn die Drücke unter denen das CO2 verpresst wird sich nicht großartig von denen unterscheiden, die schon in der Produktionsphase geherrscht haben. Ausserdem kommt es wenn, dann schon beim Verpressen zu Problemen, und da hat man noch immer die Hand drauf. Überhaupt sind generell die Startphasen das Problem. Wenn ein Prozess erstmal läuft ist es unwahrscheinlich, dass es noch zu Problemen kommt. Wenn es unvorhergesehene Umstände gibt, kommen sie früh zum Tragen.

Aber es IST ein völlig anders gelagerter Fall.

Wenn du dich mal mit den Problemen der Gasförderung befasst und den zugrundeliegenden Simulationen und Berechnungen, dann wirst du Feststellen, dass das eigentliche Problem an der ganzen Sache das Bohren an sich ist. Sämtliche Unfälle und Katastrophen die es in solchen Anlagen gibt sind während des Borhvorganges geschehen.

Bei der CO2-Verpressung geht es um etwas völlig anderes. Auch hier gibt es sicherlich viele Probleme über die man sich Gedanken machen muss, das was du da anführst hat damit jedoch nichts zu tun.