Deeskalation des Ukrainekonflikts

Hi!

Dieser Herr Friedman geistert ja nun schon seit Tagen durch
sämtliche Foren, seit Brzezinski ja nun andere Töne von sich
gibt. Und der hat politisch mehr Gewicht.

Hast du einen Link dazu, wo man nachlesen kann, was Brzezinski heute sagt?
Das würde mich sehr interessieren ,-)

Gruß

Hallo,

https://www.youtube.com/watch?v=_eXtSFNDjY4
Ich habe aber nur die ersten 8 Minuten gesehen. Durchaus interessant, auch was bspw. Gasvorkommen vor der Krim anbelangt.

vdmaster

Lieber Holzchinese,

wie immer ist Deine Frage so weit weg von der Realität, dass eine Antwort nicht nötig ist. Wenn Du aber mal wissen möchtest, was beispielsweise Amnesty international zur Lage auf der Krim feststellt, dann lies das mal:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-amnesty-i…

So sieht lupenreine Demokratie a la Putin aus. Oder sind die Amnesty-Leute auch Knechte und Speichellecker der USA? Der Direktor von Amnesty international für Europa und Zentralasien, John Dalhuisen, fordert nämich etwas ganz anderes als holzchinesisches Einlenken. Wenn die internationale Gemeinschaft schon wenig Neigung verspüre, die Rückgabe der Krim an die Ukraine zu verlangen, sollte sie „doch mindestens mehr Druck auf Russland ausüben, damit die Rechte aller Bürger der Krim respektiert werden."

In Deiner kruden Logik beschwört Amnesty also den Dritten Weltkrieg herauf.

Ist in Absuristan das Wetter auch so schön?

Gruß, Hans-Jürgen Schneider

Hi!

Danke für den Link!

Ich habe aber nur die ersten 8 Minuten gesehen.

Puh, kann ich gut verstehen - die deutsche Übersetzung ist ja grottig schlecht. Obwohl sie inhaltlich richtig ist, kann man Polnische Sätze nicht 1:1 auf deutsche übersetzen - das klingt ja völlig wirr.

Naja, ich hab mich da mal durchgekämpft. Was er (im polnischen Original) sagt, ist für mich weitgehend nichts neues. Ob er anders argumentiert als früher, weiß ich noch nicht - habe mir sein Werk (auf english) endlich besorgt, aber noch nicht angefangen zu lesen ,-)

Gruß

Mal genau nachlesen was Gorbatschow sagt (Eigentor Penegrin)
Entschuldigung dass ich nicht auf alles beantworte, mein Tag hat auch nur 24 Stunden.

Manchmal lohnt es sich einen Artikel zu Ende zu lesen, was Gorbatschow so sagt:

Den Politikern im Westen seien Euphorie und Triumphalismus zu Kopfe gestiegen. Sie hätten Russlands Schwäche ausgenutzt und das Monopol auf Führung in der Welt erhoben. „Die Ereignisse der vergangenen Monate sind die Konsequenzen aus einer kurzsichtigen Politik, die darauf abzielt, vollendete Tatsachen zu schaffen und die Interessen des Partners zu ignorieren“, sagte er.

Prowestliche Schönfärberei

So sieht lupenreine Demokratie a la Putin aus. Oder sind die Amnesty-Leute auch Knechte und Speichellecker der USA?

Zumindest bei John Dalhuise habe ich keinen Zweifel, was das rektale Engagement betrifft.
Die unteren Ränge von Amnesty International können durchaus wichtige, ethisch wertvolle Arbeit leisten.
Laut John Dalhuise müssen die von Kiew kontrollierten Gebiete der Ukraine das ware Paradies sein, weil es von dort anscheinend nichts an Menschenrechtsverletzungen zu berichten gibt. Sein Zitat:

Wenn die internationale Gemeinschaft schon wenig Neigung verspüre, die Rückgabe der Krim an die Ukraine zu verlangen, sollte sie „doch mindestens mehr Druck auf Russland ausüben, damit die Rechte aller Bürger der Krim respektiert werden."

Kommt der Laberkasper vielleicht auf die Idee, dass bei einer Rückgabe der Krim noch einmal kräftig Blut fließt weil sich die proukrainischen Nationalisten rächen werden? Dass ggf. erst einmal eine UN- Verwaltung der Krim nicht besser wäre?

Einem einseitig orientierten Speichellecker ist es aber verboten an der Maidan- Regierung die 5000 bis 6000 Tote auf dem Gewissen hat, Kritik zu üben, das sind ja die Freunde des Westens.

In Deiner kruden Logik beschwört Amnesty also den Dritten Weltkrieg herauf.

Nicht Amnesty sondern der Chef von Amnesty schürt durch einseitige Berichte die Russlandhetze und heizt damit den Konflikt an.

Ist in Absuristan das Wetter auch so schön?

Schau einfach aus dem Fenster, dann weisst Du es.

Vielleicht habe ich auch John Dalhuise Unrecht getan, dass der Spiegel vorsätzlich die Hälte der Wahrheit, nämlich die Verbrechen auf ukrainischer Seite weglässt.

Warum-Fragen sind Scheinfragen. Warum, lässt sich genauso fragen, sollte jemand einen atomaren Super-GAU wollen? Entschuldigung. Aber NUR das, was keiner auf der Welt sich wünscht passiert und zwar genau dann, WEIL alles darauf ausgerichtet wird. Was NICHT sein soll, das passiert genau. Darauf lässt sich wetten.

Der KONSTRUKTIVE Wille der Friedenspolitik droht besorgniserregend zu ABZUEBBEN. Das sollte jedem schwer zu denken geben. VON DAHER PASSIERT was sich niemand wirklich wünscht.

Gruß _ mki _

Der EINSATZ von Atomwaffen GILT eigentlich als Tabu.

Dennoch hat Putin auf diese denkbar höchste Eskalationsstufe, die atomare Waffenauseinandersetzung, willentlich einen Fuß gesetzt.

Er hat den GLAUBEN enttäuscht, dass Atomwaffen eigentlich nur als Verteidigungsbollwerk gerechtfertigt sind. Er zog die Atomwaffen als TAKTISCHES Angriffsmittel in Erwägung. Das ist ein BEDEUTSAMER Schritt.

„Wir waren bereit, es zu tun“, sagte Putin demnach. Die russische Führung sei willens gewesen, sich der „schlimmsten Wendung zu stellen, welche die Ereignisse hätten nehmen können“.

Das dokumentiert das Ausmaß seiner EINZIGARTIGEN Missachtung der Menschheit.

Deine Frage, wie der Westen deeskaliren soll ist von daher nichts anderes als kaum versteckter Zynismus.

_ mki _

Hallo

Warum sollte irgendwer den dritten Weltkrieg wollen? Eben diesen Weltkrieg, den du (ja, auch ich) so fürchtest? Nenne mir bitte bitte einen driftigen Grund, weshalb einer bereit wäre, die komplette Welt für den Rest ihrer Zeit in Schutt und Asche zu legen? Wirtschaftliche Gründe können es nicht sein, denn es ist niemand mehr da mit dem man Geschäfte machen könnte. Geschweige gibt es nichts mehr, womit man Geschäfte machen könnte.

Das könnte einem ja egal sein, weil man selber dann ja auch nicht mehr da ist, stellt also kein Problem dar.

Jetzt im Ernst: Ich glaube durchaus, dass es vorkommen kann, dass ein Diktator eher die Welt in Schutt und Asche legen will als zu kapitulieren. So eine Art erweiterter Selbstmord. Dass jemand mal - vielleicht nicht die ganze Welt, aber Deutschland lieber in Schutt und Asche legen wollte als zu kapitulieren, das hat man ja schon erlebt.

Ich will das nicht auf Putin beziehen, ich will nur sagen, dass man sich da nicht sicher sein kann.

Viele Grüße

Genaus Lesen ist so eine Sache…

Manchmal lohnt es sich einen Artikel zu Ende zu lesen, was
Gorbatschow so sagt:

Nichts von dem was er sonst noch sagt, hat auch nur im Entferntesten mit der von dir so oft wiederholten Lüge bezüglich der Ost-Erweiterung der Nato zu tun.

Putin muss das Wort Atomwaffen verwenden, weil anscheinend der Westen auf „rote Linie“ nicht reagiert. Mit irgendwas muss er die selbstgefälligen Deppen im Westen wachrütteln.

Das ist nur für den, der Putin, um jeden Preis als Feindbild sehen will ein Zynismus.
Der Zynismus besteht auch darin, jede Drohung mit noch mehr Provokation zu beantworten und den Konflikt damit aufzuschaukeln.

Ich muss ehrlich sagen, ohne Atomwaffen auf der Welt würde ich viel unruhiger schlafen, weil ständig überall ein konventioneller Krieg möglich wäre.

Die westlichen Werte kann man in der Pfeife rauchen.
Dann wollen wir noch einmal zitieren:
Der Westen und insbesondere die USA hätten ihre Versprechen nach der Wende von 1989 nicht eingehalten.

WELCHE Versprechen sind gemeint? Ich weiss nicht, ob Gorbatschow Gedächnislücken hat und sich doch noch an etwas erinnert, es aber dann nicht konkretisieren kann.
Im Prinzip sagt mir das nur eines: Die westlichen Werte kann man in der Pfeife rauchen.
So etwas wie einvernehmliche Lösungen gibt es nach westlicher Vorstellung nicht. Vereinbarungen mit Russland gilt es mit einer Mentalität einer schäbigen Krämerseele bestmöglichst auszuhebeln.
Wenn Russland diese Unverschämtheiten nicht mehr mitmacht und selber radikale Schritte unternimmt, ist das heuchlerische Geschrei bei den westlichen Einpeitschern und ihrer Schmierenpresse groß.

Eigentlich hat Deutschland 1990 die größte Chance in seiner Geschichte versäumt, ein neutraler Staat zu werden, so wie die Schweiz oder Österreich. Klar nicht mit einem Oligarchen wie Helmut Kohl, der das Land für einen neoliberalen Raubzug vorbereiten wollte. So sind wir bis zum bitteren Ende als unfreier Staat an die NATO gekettet und die Idioten, die für alles zahlen dürfen.

Jetzt hattest Du es einmal hinbekommen, mit sachlichem Ton Gorbis Enttäuschung über den Westen (insbesondere die USA) zu thematisieren. Penegrin antwortet darauf ebenfalls sachlich, auch wenn er sich die Wiederholung des Lügenvorwurfs hätte einsparen können [der ja von mir wegen Deiner permanenten Wiederholung des längst widerlegten Themas eingeführt wurde].

Als Resultat schäumst Du rum und stimmst eine Wehklage über den Westen, seine Werte, die NATO und den Status Deutschlands als „Land in Ketten“ an.

  1. Kohl war vielleicht ein schlechter Politiker, aber sicher kein Oligarch. Ein neoliberaler Ausverkauf (Raubzug) hat hier gar nicht stattgefunden. Wir zahlen auch nicht für „alles“.

  2. Die Neutralität Deutschlands war niemals Thema in den letzten Jahrzehnten. Die Bevölkerung wollte auch nicht aus der NATO austreten. Ansonsten hätten sie mehrheitlich Parteien gewählt, die dies verlangen. Da gäbe es die Grünen und die Linken zur Auswahl.

Bereits Stalin hatte Deutschland einmal die Wiedervereinigung angeboten (1956??), falls es sich vertraglich bindend aller Verteidigungsbündnisse enthalten würde. Dies wurde aus gutem Grund abgelehnt.

  1. Einpeitscher oder Schmierenpresse ist eine Lachnummer. Die gibt es im russ. Staatsfernsehen und der russ. Presse. Hier in D wird überwiegend und weitestgehend sachlich berichtet. Auch in der politischen/medialen Landschaft gibt es keine Hardliner, die größere Beachtung finden. D ist nach wie vor an guten Beziehungen zu RUS interessiert.

Zu Gorbatschow: Gorbatschows Kritik am Westen zeigt seine Enttäuschung darüber, dass sich die Welt seit 1991 anders entwickelte, als er es vermutet hätte. Damals konnte er es sich nicht vorstellen, dass der Warschauer Pakt in Windeseile zerbröseln würde. Aber das ist doch nicht die Schuld des Westens. Vergessen wir mal nicht, dass Teile des Politapparats und des SU-Militär gegen G putschte und daraufhin Russland selbst der SU den letzten Todesstoß versetzte. Die SU war immer eine Union von angeblich souveränen Teilstaaten. Faktisch wurden diese Teilstaaten natürlich von Russland dominiert und unterdrückt. Gs Vision, die SU und den WP zu reformieren, löste sich in Luft auf. Aufgrund der tatsächlichen Unterdrückung entschloss sich nun ein Teil des WP und der SU zum „Klassenfeind“ überzulaufen. Pech für die Weltmacht Russland.

Der Westen hat ganz aktiv daran mitgewirkt, dass RUS auch die A-Waffen aus Weissrussland und der Ukraine erhielt. Der Westen hat RUS die Abrüstung mitfinanziert und zeitgleich selbst massiv abgerüstet. Aus dem Westen sind viele Milliarden geflossen, um RUS beim Aufbau einer moderneren Wirtschaft zu helfen. Die Handelsbeziehungen entwickelten sich wunderbar.

Bei Putin hat man höflich darüber hinweggesehen, dass er ein Hütchen-Wechsel-Dich zwischen den Posten des Präsidenten und Ministerpräsidenten machte. Man schätzte ihn und nahm ihn in den Kreis der G8 auf. „Ausrutscher“ wie der Tschetschenienkrieg wurden diplomatisch kritisiert aber dann auch wieder ganz schnell vergessen, um das Klima nicht zu belasten. In der EU wurde auch der Minikrieg mit Georgien korrekt eingeordnet.

Lediglich der Depp aus den USA (Bush jun.) mit seinen Hardlinern wollte Kapital daraus schlagen und die UKR und Georgien sofort in die NATO aufnehmen. Der
wurde aber von den Europäern gestoppt. Allein daran muss man doch erkennen können, dass die USA keine wahre Macht über die anderen Länder der NATO ausüben können.

Es kann doch nicht das Problem „des“ Westens sein, dass es RUS seit 25 Jahren nicht auf die Reihe gekriegt hat, sein Land nachhaltig zu modernisieren. Dies umfasst auch die innenpolitischen Verhältnisse. Denn dort herrscht Stillstand. Das Parlament wurde zugunsten der Präsidial"demokratie" geschwächt. NGOs und freie Medien werden unterdrückt. Korruption und Misswirtschaft sowie das Oligarchentum dürfen sich austoben, solange sie nicht an Putins Stuhl wackeln. Putin selbst versucht die Überreste der SU unter seinem Einfluss zu halten und hat hierbei eben nur dann Erfolge, solange diese von (Halb)diktatoren angeführt werden.

Die USA haben hingegen aktuell einen demokratischen Präsidenten, der sich sehr positiv von der früheren konservativen US-Adminsitration abhebt. Was nicht heissen soll, dass er nur glänzendes Gold scheisst.

Ich bin absolut der Ansicht, dass wir (EU) eine noch deutlich eigenständigere Politik gegenüber den USA betreiben sollten.

Dann erklär doch mal, welche ernsthaften Menschenrechtsverletzungen in der UKR (ohne Krim oder die Kampfgebiete) vorkommen?

Du hast ja behauptet, dass AI (respektive der Speichellecker von Sektionschef) einseitige Russlandhetze betreiben würde.

[Hättest Du Dich mal ernsthaft mit dem AI-Bericht auseinandergesetzt, dann wäre Dir schon aufgefallen, dass in den Kampfgebieten die Truppen der UKR und einiger Milizen keine Lobeshymnen von AI erhalten haben.]

Hallo,

Putin muss das Wort Atomwaffen verwenden, weil anscheinend der
Westen auf „rote Linie“ nicht reagiert. Mit irgendwas muss er
die selbstgefälligen Deppen im Westen wachrütteln.

Um BEDEUTSAME Entwicklungen in der Politik zu erkennen sollten Dir PRINZIPIEN etwas bedeuten. Putin hat jede Hoffnung enttäuscht, dass ihm die Gemeinschaft der Vereinten Nationen, das Völkerrecht, geschweige Menschenrechte irgend etwas bedeuten könnte. BEDEUTSAME Entscheidungen, lassen nicht zu, wie Putin, für sich zu befinden ob man meint, handeln zu müssen sondern nur noch das was ÜBERHAUPT nur sein kann. Der Schutz allen Lebens steht an höchster Stelle. Diesen Grundatz hat Putin zum Erreichen seiner kurden Ziele missachtet

Es bleibt - auf welcher Entscheidungsebene auch immer - jedermanns FREIE Entscheidung, ob etwas sein „MUSS“ oder sein „KANN“. Da zwischen liegt immer noch das „SOLLTE“.

Das ist nur für den, der Putin, um jeden Preis als Feindbild
sehen will ein Zynismus.
Der Zynismus besteht auch darin, jede Drohung mit noch mehr
Provokation zu beantworten und den Konflikt damit
aufzuschaukeln.

Bei der Ansicht solltest du mal überdenken, wie viel für Dich das Recht auf Freiheit ÜBERHAUPT zählt:

Ich muss ehrlich sagen, ohne Atomwaffen auf der Welt würde ich
viel unruhiger schlafen, weil ständig überall ein
konventioneller Krieg möglich wäre.

Was spricht dann dagegen, dass auch Deutschland sich atomar bewaffenen sollte?

_ mki _

[Hättest Du Dich mal ernsthaft mit dem AI-Bericht auseinandergesetzt, dann wäre Dir schon aufgefallen, dass in den Kampfgebieten die Truppen der UKR und einiger Milizen keine Lobeshymnen von AI erhalten haben.]

Ich habe mich mit dem Al-Bericht auseinandergesetzt. Es werden zwar alle Verbrechen im Ukrainekonflikt aufgeführt aber die Täter auf proukrainischer Seite werden nie beim Namen genannt sondern dort, wo es nicht eindeutig Russen oder Separatisten waren immer schön verallgemeinert.

Der eigene freie Wille auf Dummheit

Um BEDEUTSAME Entwicklungen in der Politik zu erkennen sollten Dir PRINZIPIEN etwas bedeuten.

Der Mensch und sein Recht auf Leben und die freie verantwortungsbewusste Entfaltung seines Lebens steht für mich an oberster Stelle. Das ist wichtiger als die Interessen jeder Regierung. Die eigene Freiheit endet dort wo man die eines anderen verletzt. Die meisten Ideologien sind in Wirklichkeit Idiotien. Ist Dir das konsequent genug?

Putin hat jede Hoffnung enttäuscht, dass ihm die Gemeinschaft der Vereinten Nationen, das Völkerrecht, geschweige Menschenrechte irgend etwas bedeuten könnte.

Eher die Hoffnung, dass man Russland politisch weiterhin wie einen Trottel behandeln könnte. Die Menschenrechte nehmen die Staaten, welche der Ukraine massiv Militärhilfe leisten, auch nicht sehr ernst. (und das ist NICHT Katar)

BEDEUTSAME Entscheidungen, lassen nicht zu, wie Putin, für sich zu befinden ob man meint, handeln zu müssen sondern nur noch das was ÜBERHAUPT nur sein kann. Der Schutz allen Lebens steht an höchster Stelle. Diesen Grundatz hat Putin zum Erreichen seiner kurden Ziele missachtet.

Weil er ANGEBLICH ein paar oppositionelle hat umbringen lassen? Mit dem Schutz des Lebens hat es die ukrainische Maidan- Regierung ja auch nicht so genau genommen, als sie den Separatisten den Krieg erklärt hat. Ich weiss ja nicht wie viele Tote die nationale Einheit der Ukraine maximal rechtfertigt. Ich würde sagen keinen einzigen, dazu gibt es aber bestimmt auch andere Meinungen im Westen.

Es bleibt - auf welcher Entscheidungsebene auch immer - jedermanns FREIE Entscheidung, ob etwas sein „MUSS“ oder sein „KANN“. Da zwischen liegt immer noch das „SOLLTE“.

Ja das „sollte“ würde das Zusammenleben wesentlich angenehmer machen.

Bei der Ansicht solltest du mal überdenken, wie viel für Dich das Recht auf Freiheit ÜBERHAUPT zählt:

Ich stelle die Selbstbestimmung der einzelnen Ethnien in der Ukraine über die Gebietsansprüche „Kiews“ und „Moskaus“. Warum dürfen die Menschen nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen, egal welche der beiden Seiten ein langes Gesicht bekommt, weil die Entscheidung nicht den eigenen Interessen entspricht. Es könnte ja z.B. auch auf eine Souveränität der Krim und der Separatistengebiete hinauslaufen.

Was spricht dann dagegen, dass auch Deutschland sich atomar bewaffenen sollte?

Unsere „Freunde“ haben ja ihre Atomwaffen bei uns gelagert.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/usa-moder….

Putin hat es selbst gesagt: „Die Sanktionen des Westens sind sinnlos.“ Langfristig schadet sich Europa mit der Isolationspolitik tatsächlich nur selbst, weil Russland leichter an Lebensmittel kommt als Europa an Rohstoffe. Russland hat Landwege zu den Großmächten Indien und China. Die Transsib ist kein Bimmelbähnchen sondern eine leistungsfähige Verkehrsader. Die Europäer hingegen leben auf einer Halbinsel mit einem ideologischen Stacheldrahtzaun Richtung Festland, wer zum „Freund“ will muss erst einmal 6000km über das Wasser.

https://www.amnesty.org/en/countries/europe-and-cent…
Hier kann man den Bericht (auch in deutscher Sprache) downloaden.
Er ist dann überschrieben mit „Zur weltweiten Lage der Menschenrechte“.
Da wird auf Seite 49 das Batallion Aidar erwähnt. Sogar ein ukrainischer Parlamentarier wird namentlich genannt.

Es wird auch deutlich gemacht, dass in den Kampfgebieten beide Seiten den Schutz der Zivilbevölkerung mißachten. Es wird ebenso berichtet, dass beide Seiten summarische Hinrichtungen durchführten. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Untersuchungen zum Hintergrund um den Brand in Odessa bestehen.

Da Du ja immer gern behauptest, dass im Westen nur Russlandhetze betrieben wird, solltest Du vielleicht mal http://www.laender-analysen.de/ukraine/pdf/UkraineAn… ab Seite 26 lesen. Auch mal zur Unterscheidung von Interventionen durch NATO oder USA und der russ. Aussenpolitik.

Laut John Dalhuise müssen die von Kiew kontrollierten Gebiete
der Ukraine das ware Paradies sein, weil es von dort
anscheinend nichts an Menschenrechtsverletzungen zu berichten
gibt.

Du kannst sicher konkret angeben, woraus du das schliesst, oder?

Sein Zitat:

Wenn die internationale Gemeinschaft schon wenig Neigung verspüre, die Rückgabe der Krim an die Ukraine zu verlangen, sollte sie „doch mindestens mehr Druck auf Russland ausüben, damit die Rechte aller Bürger der Krim respektiert werden."

Kommt der Laberkasper vielleicht auf die Idee, dass bei einer
Rückgabe der Krim noch einmal kräftig Blut fließt weil sich
die proukrainischen Nationalisten rächen werden? Dass ggf.
erst einmal eine UN- Verwaltung der Krim nicht besser wäre?

Nach deiner Logik sollte also jedes Unrecht akzeptiert werden, da sich ja bei der Rückgängigmachung desselben die davon Betrfoffenen unter Umständen rächen könnten?

Einem einseitig orientierten Speichellecker ist es aber
verboten an der Maidan- Regierung die 5000 bis 6000 Tote auf
dem Gewissen hat, Kritik zu üben, das sind ja die Freunde des
Westens.

Die Regierung der Ukraine wurde meines Wissens nach nicht auf einem Platz in Kiew gewählt. Zudem dürfte ein nicht geringer Teil der Toten auf das Konto deiner Seperatistenfreunde gehen. Falls es dir entgangen ist, die werfen da auch nicht mit Wattebäuschen.

In Deiner kruden Logik beschwört Amnesty also den Dritten Weltkrieg herauf.

Nicht Amnesty sondern der Chef von Amnesty schürt durch
einseitige Berichte die Russlandhetze und heizt damit den
Konflikt an.

Welche Menschenrechtsverletzungen von ukrainischer Seite auf der Krim hätte er denn vermerken sollen?

Vielleicht habe ich auch John Dalhuise Unrecht getan, dass der
Spiegel vorsätzlich die Hälte der Wahrheit, nämlich die
Verbrechen auf ukrainischer Seite weglässt.

Welche Verbechen der ukrainischen Seite auf der Krim denn genau?

Hallo,

Eher die Hoffnung, dass man Russland politisch weiterhin wie einen Trottel behandeln könnte. Die Menschenrechte nehmen die Staaten, welche der Ukraine massiv Militärhilfe leisten, auch nicht sehr ernst. (und das ist NICHT Katar)

Aber doch bestimmt ein bisschen ernster. Maximalforderungen machen jeden Lösungsversuch etwas schwieriger.

Weil er ANGEBLICH ein paar oppositionelle hat umbringen lassen?

Na ein paar mehr sind es schon inklusive der eigenen Urlauber in der Ukraine, die in der Kiste zurückgekehrt sind. Und dann war da noch ein ziviles Flugzeug vom Himmel geholt worden. Es wird gemunkelt, dass da sogar eine Besatzung und Passagiere an Bord gewesen sein sollen.

Mit dem Schutz des Lebens hat es die ukrainische Maidan- Regierung ja auch nicht so genau genommen, als sie den Separatisten den Krieg erklärt hat.

Gab es eine Kriegserklärung? Hätte die Ukraine dem Morden der Separatisten einfach zusehen sollen?

Ich weiss ja nicht wie viele Tote die nationale Einheit der Ukraine maximal rechtfertigt.

Also Putin sind diese Toten seine Expansionsgelüste offensichtlich wert. Soll das nun gegeneinander aufgewogen werden?

Ich würde sagen keinen einzigen, dazu gibt es aber bestimmt auch andere Meinungen im Westen.

Tote gab es bereits vor dem Eingreifen der Regierung. Die hätten also Deiner Meinung nach einfach zusehen sollen, wie das Land von einem anderen besetzt wird. Ach nein, wenn Putin besetzt und annektiert, dann ist das sicher eine Befreiung.

Ich stelle die Selbstbestimmung der einzelnen Ethnien in der Ukraine über die Gebietsansprüche „Kiews“ und „Moskaus“.

Und was nützt Dir das, wenn da aber nun jemand seine Ansprüche gewaltsam durchsetzt? Dann nimmst Du das hin?

Warum dürfen die Menschen nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen, egal welche der beiden Seiten ein langes Gesicht bekommt, weil die Entscheidung nicht den eigenen Interessen entspricht. Es könnte ja z.B. auch auf eine Souveränität der Krim und der Separatistengebiete hinauslaufen.

Sicher. Putin schwebt da sicher eine Souveränität alá Ostblockstaaten vor. Und wenn dann diese souveränen Staaten einen abweichenden Willen entwickeln, dann werden sie wieder besetzt oder ein kleiner Bürgerkrieg mit Urlaubern inszeniert.

Unsere „Freunde“ haben ja ihre Atomwaffen bei uns gelagert. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/usa-moder….

Das sind zwar nicht unsere eigenen, aber besser als nichts.

Putin hat es selbst gesagt: „Die Sanktionen des Westens sind sinnlos.“

Ja, der hat im Zusammenhang mit der Ukraine in den letzten Monaten sehr viel gesagt und zuletzt mussten seine Versteher immer wieder aus seinem Mund vernehmen, dass die Nichtversteher mit ihren naheliegenden Vermutungen richtig lagen.

Langfristig schadet sich Europa mit der Isolationspolitik tatsächlich nur selbst, weil Russland leichter an Lebensmittel kommt als Europa an Rohstoffe.

Nämlich warum? Weil Russland mehr zahlen wird als Europa? Oder will er Lebensmittel gegen Zusagen eintauschen? Da wird er sich vielleicht wundern, wenn da niemand allzuviel drauf gibt. Erstmal wird Russland daran arbeiten müssen, dass es seine Rohstoffe selbst abgebaut und transportiert bekommt. Ist aber nicht passiert und könnte ein Grund für die wirtschaftliche Schwäche Russlands sein. Ein Blick in Richtung Venezuela zeigt, dass es nicht reicht nur reich an Rohstoffen zu sein.
Bisher isoliert sich Russland mit seinem Vorgehen bestenfalls selbst. Geschäfte zum Vorteil seiner Oligarchen wird es aber immer machen können. Und die werden auch an „uns“ verkaufen, wenn das den höchsten Profit abwirft. Notfalls eben über Umwege. Dann wird vielleicht Weissrussland plötzlich ein großer Energieexporteur.

Russland hat Landwege zu den Großmächten Indien und China.

Die haben ja zum Glück alle gleichgerichtete Interessen und Ziele.
Sicher werden die gerne Russland benötigte Rohstoffe abkaufen, wenn sie die dadurch günstiger bekommen. Ob die aber auf irgendwelche langfristigen Verträge oder gar Garantien vertrauen oder sich überhaupt sicher sein können, ob Russland wirklich dauerhaft liefern kann?
Grüße