Tunesien, Marokko, Ägypten, Peru, Tibet, Nepal
Reisen bedeutet, in andere Kulturbereiche zu fahren. Das heißt aber auch immer, dass die Menschen im bereisten Land anders sein können, anders denken und anders handeln könnten.
Das bedeutet für mich, dass ich bei Reisen im Grunde eigentlich immer "unwägbaren Gefahren" ausgesetzt sein könnte. Wer weiß schon, wann der Baskische Zorn ausbrechen könnte, die bretonischen Bauern zwischen LKW und meinem PKW nicht mehr unterscheiden, oder, wie es einmal meinem Vater in Deutschland ergangen ist, in eine ausländerfeindliche Demo mit ungewissem Ausgang gerate.
Der Idealzustand eines Urlaubs: fort vom Alltag, hinein in eine andere heile Welt, keine sozialen Probleme sehen und und und - der dürfte schon vor etwa 10 Jahren zu Ende gegangen sein.
Ich denke, wenn es in einem Land wirklich zu einem kritischen Zustand kommt, nehmen sowieso alle Reiseveranstalter davon ABstand, Urlauber dorthin zu fliegen.
Ernst nehme ich, wenn in einem Land tatsächlich auf offener Straße geschossen wird (aber trotzdem fahren doch so viele nach Kenia...), wenn offensichtlich für die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann - dann denke ich, wäre es richtig, den Besuch dieses Landes auf ein anderes Mal zu verschieben.
Ein paar Gedanken zu diesem Thema
Peter / mosaik