Verkehrsregeln USA

Hi !
Da ich im Sommer in den USA bin, hätte ich gerne gewusst, welche spezifischen Verkehrsregeln es dort gibt.
Einiges weiß ich schon: 1) Rot blinkendes Licht zB. ist gleichbedeutend mit einer STOP-Tafel. 2) Bei rot kann man rechts abbiegen. Aber es gibt sicher noch mehr Wissenswertes…
Vor allem: Wie ist es an einer Kreuzung mit 4 gleichberechtigten Straßen und Stop-Tafeln? Ich habe gehört, der der als erster an die Kreuzung kommt, kann auch gleich weiterfahren. Stimmt das?

Bitte um Hilfe

Danke
PIERRE

Hi !
Da ich im Sommer in den USA bin, hätte
ich gerne gewusst, welche spezifischen
Verkehrsregeln es dort gibt.
Einiges weiß ich schon: 1) Rot blinkendes
Licht zB. ist gleichbedeutend mit einer
STOP-Tafel. 2) Bei rot kann man rechts
abbiegen. Aber es gibt sicher noch mehr
Wissenswertes…
Vor allem: Wie ist es an einer Kreuzung
mit 4 gleichberechtigten Straßen und
Stop-Tafeln? Ich habe gehört, der der als
erster an die Kreuzung kommt, kann auch
gleich weiterfahren. Stimmt das?

Stimmt nicht ganz, halten mußt du schon, nur geht es dann eben der Reihenfolge der Ankunft nach…
Ansonsten fallen mir auch keine anderen Regeln ein,und ich hab schon ca. 90.000km im Westen hinter mir, als die die bei uns gelten…
Aufpassen mußt du in Städten, insbesondere in San Francisco und Seattle, da ist es mit dem Parken manchmal etwas seltsam geregelt…
Vor allem aber mußt du dort die zeitlichen Beschränkungen wegen Straßenreinigungsarbeiten/Müllabfuhr beachten…sonst ist das Auto weg!!

Stop; noch was, man kann auch rechts überholen…
Vorsicht bei Geschwindigkeits beschränkungen, die solltest du wirklich einhalten…
Radarkontrollen werden auch vom Flugzeug aus gemacht!!

Außerdem werden innerorts sehr häufig Radarkontrollen durchgeführt und solltest du mal von den Cops erwischt werden, immer gleich Hände auf das Lenkrad, nie irgendwo im Handschuhfach rumkruschteln, das könnte gefährlich für dich werden…die amerikanischen Bullen sind beim Ziehen der eigenen Waffe schnell bei der Sache…

Und immer freundlich sein und immer mit „officer“ die Jungs ansprechen…

Viel Spaß

J.

Bitte um Hilfe

Danke
PIERRE

  1. Bei rot kann man rechts
    abbiegen.

Vorsicht, das ist von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. In Michigan z.B. darf man es nicht.

Der Hinweis mit den Park- und Halteverboten kam ja schon. Kennzeichnend sind dabei Linien am Fahrbahnrand. Irgendwo haengt dann noch ein kleines Schild auf dem steht, ob das Verbot zeitlich eingeschraenkt ist.

Parken vor Feuerhydranten ist auch nicht gestattet und wird ganz schnell mit Abschleppen geahndet.

Falls Du in den noerdlicheren Bundesstaaten sei solltest ist auch auf die sogenannten „Snow Route“ oder wie auch immer das in dem jeweiligen Bundesstaat genannt wird, zu achten. Das sind einfach die Strecken, die von Schneepfluegen regelmaessig befahren werden. Ob dort Parkverbot das ganze Jahr ueber oder nur in den Wintermonaten gilt ist wieder mal von Staat zu Staat verschieden, genauso wie Gurtpflicht, erlaubte Hoechstgeschwindigkeit etc.

Ach ja, Schulbusse. Wenn ein Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinklicht haelt, dann darf an ihm nicht vorbeigefahren werden.

Die Autovermietungen geben da aber gerne Auskunft.

Joern

Der Hinweis mit den Park- und
Halteverboten kam ja schon. Kennzeichnend
sind dabei Linien am Fahrbahnrand.

Welche Farbe bedeutet was ? Rot ist sicher Parkverbot. Aber es gibt ja auch gelb und blau, glaub ich !?

Danke
Pierre.

hej pierre,

du wirst sicherlich bei den autovermietern entsprechende info bekommen, ansonsten geben dir die touristen-centren der einzelnen staaten entsprechende verkehrsinfos.

gruss
joker

unter folgendem link http://www.usa.de/ habe ich diese kurzhinweise gefunden:

  • Der Fußgänger hat immer Vortritt (ausser in New York…)
  • Die Gurt- und Helmpflicht gilt in allen Staaten
  • Als Tempolimit gilt innerorts meist 25 mph (40km/h) und auf Autobahnen zwischen 55mph und 65mph
  • Seit 1996 kann jeder Staat die Höchstgeschwindigkeit individuell festsetzen auf den Autobahnen (Highways, Freeways). In Montana z.B. wird lediglich empfohlen, die Geschwindigkeit den Umständen und Fähigkeiten anzupassen…
  • Hält ein blinkender Schoolbus am Strassenrand, darf dieser unter keinen Umständen gekreuzt oder überholt werden (Hohe Bussen)
  • Parken Sie nie vor einem Wasserhydranten, Ihr Wagen kann abgeschleppt werden!
    ***********
    ein anderer link http://usa.tips.here.de/ gibt etwas ausführlichere info:
    Grundsätzlich sollte niemand besondere Probleme auf den Straßen in den USA haben. Generell läßt sich feststellen; Der Verkehrsfluß ist ruhiger und weniger hektisch als in Europa. Die Straßen sind außer in den Großstädten leerer als bei uns und auch nach einer langen Strecke kommt man meistens ruhig und entspannt am Ziel an.

Die Verkehrsschilder ähneln weitestgehend den unseren und sind leicht verständlich. Ungewohnt ist dagegen wenn man an eine Kreuzung ohne Vorfahrtregelung kommt oder ein Stoppschild mit dem Hinweis 4-Way sieht gilt die Devise: Wer zuerst angehalten hat der darf als erster weiterfahren. Im Zweifelsfall werden Handzeichen gegeben.

Bei roten Ampeln gilt; Nach kurzem Anahlten, ist Rechtsabbiegen erlaubt.

Außer es wird per Verkehrszeichen untersagt (gilt nicht für New York City). Im übrigen ist es gewöhnungsbedürftig, daß die Ampeln auf der anderen Seite der Kreuzung stehen.

Es besteht in den USA Gurtpflicht.

Die Höchstgeschwindigkeiten auf den verschiedenen Straßen sind von Staat zu Staat unterschiedlich. In Ortschaften beträgt sie meistens 25 Meilen (40 km/h) und auf den Fernstraßen 55 bis 75 Meilen (88 bis 120 km/h), wobei die 75 eher selten sind.

An die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte man sich immer halten, denn es wird oft „geblitzt“.

Im Falle einer Verkehrskontrolle, bleibe im Auto sitzen außer Du wirst vom Polizeibeamten aufgefordert auszusteigen.

In Nordamerika sind auf den Hinweisschildern weniger die Ortsnamen wichtig sondern die Straßennummern, die je nach Fahrtrichtung mit dem Zusatz North, South, East oder West gekennzeichnet sind, d.h. man sollte schon wissen in welche Himmelsrichtung man fahren will. Die Schilder sind oft klein und kommen erst kurz vor einer Abbiegung oder Kreuzung; Also aufpassen!

Die Straßen in den USA und Kanada sind grundsätzlich in gutem Zustand. Wenn Du an eine Baustelle kommst wundere Dich nicht über die üblichen „Flaggmens“.Während bei uns der Verkehr in den meisten Fällen mit Baustellenampeln geregelt wird stehen im modernen Amerika unzählige Frauen und Männer in leuchtenden Jacken auf der Straße und regeln den Verkehr mit Flaggen. Das ist manchmal schon lustig anzuschauen.

Beim Parken genügt es nicht nur nach einer Parklücke Ausschau zu halten, der Blick auf den Bordstein ist genau so wichtig, wenn die nämlich farbig angemalt sind gilt folgendes:

rot: absolutes Halteverbot

grün: begrenzte Parkerlaubnis

weiß: ein- und aussteigen erlaubt

gelb: Ladezone, aber Sonntags und Werktags nach 18 Uhr Parken erlaubt

Ansonsten gilt, daß das Parken auf gebührenpflichtigen Parkplätzen meistens ziemlich teuer ist. In San Francisco oder New York kostet ein Abstellplatz über Nacht oft 15 bis 25$. Diese beiden Städte sollte man sowieso besser zu Fuß erkunden.

Beim Tanken nicht erschrecken, der Benzinpreis bezieht sich immer auf eine Gallone was etwa 3,8 Litern entspricht, eine Gallone kostet etwa 1,50$ . Viele Tankstellen verlangen den Betrag im vorraus, sodaß man, wenn man volltanken möchte die Kreditkarte als Pfand beim Kassierer lassen muß.

Trinkgeld braucht man an Tankstellen nicht zu geben.

Die meisten Mietwagen brauchen bleifreies Normalbenzin, das heißt Regular Unleaded. Denk daran, daß das Tankstellennetz auf dem Lande nicht so dicht ist wie bei uns. Es kann schon vorkommen das zwei Tankstellen über 100 km auseinanderliegen, also lieber öfters nachtanken. Die meisten Tankstellen akzeptieren die gängigen Kreditkarten (Eurocard/Mastercard, Visacard, American Express etc.) aber gerade in den ländlichen Gebieten gilt manchmal „Only cash“, also immer etwas Bargeld oder Travellerschecks mitführen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]