Was hat Dir denn da gefallen?
Hast Du schöne Ferien und gute Freizeit gehabt und, sorry, das
muss ich als Mutter fragen, auch was gelernt?
Hat es Dir für die Schule etwas gebracht?
Also was das Lernen und die Schule angeht, muss ich zwar sagen, dass es nicht viel gebracht hat, aber das ist auch ganz normal, dass man in 2 Wochen nicht so viel lernen kann, dass man seine Englischnote verbessern könnte. Ich war vor einem halben Jahr für 2,5 Monate in Frankreich (Austausch) und da hat es schon mal über eine Woche gedauert, bis ich die Leute besser verstanden habe. Bis ich dann auch selbst Fortschritte gemacht habe, hat es nochmal eine Zeit lang gedauert. Und um die Sprache wirklich fließend sprechen zu können, hätte ich mindestens 6 Monate bleiben müssen. Da Englisch aber vom Sprechen und Verstehen her doch leichter ist als Französisch, kann man das nicht unbedingt vergleichen, ich wollte es nur mal als Anhaltspunkt geben. Aber wenn es dir für deine Tochter vor allem darum geht, dass sie ihre Englischnote verbessert, würde ich einen Austausch oder zumindest einen längeren Aufenthalt empfehlen. Bei einer Sprachreise kommt ja noch hinzu, dass man nur mit Deutschen unterwegs ist, die Betreuer sprechen auch deutsch. Also Englisch kann man dann nur in der Schule und in der Gastfamilie sprechen...
Aber es hat sich schon alleine wegen der wunderschönen Umgebung gelohnt. Wenn wir keinen Unterricht hatten, wurde immer etwas anderes mit der Gruppe unternommen, z.B. Kino, Karaoke, Ausflüge in andere Städte mit Führungen (einmal auch nach London, wo wir zuerst eine kurze Rundfahrt gemacht haben, anschließend durften wir London in mindestens 5-er Gruppen für (ich glaube) 2 oder 3 Stunden alleine erkunden. Der Strand war auch ganz in der Nähe. Am besten hat mir der Ausflug nach Dorset gefallen, das war einfach nur traumhaft. Du kannst ja mal Bilder danach googeln. (Hoffe, ich darf das hier verlinken: http://www.peter-thomson.co.uk/walking_devon_dorset_... )
Wenn du dich für eine Sprachreise entscheidest, würde ich noch empfehlen, dass deine Tochter eine Freundin mitnimmt. Da fühlt man sich vor allem anfangs nicht allein und es fällt dann auch leichter, Anschluss zu den anderen Teilnehmern zu finden.
Liebe Grüße
Sara