Dauer / Deutschland - Australien

Von: , Frage gestellt am Mo, 10. Mai 2004

Hallo,
es geht um folgendes:
Gestern ergab sich eine typische Stammtisch-Diskussion zu dem Thema, wie lange es (im schnellsten) Fall dauern würde auf dem Seeweg von Deutschland nach Australien zu kommen; beispielsweise auf einem Frachter.
Im Verlauf des Gesprächs wurden die wildesten Zahlen genannt, aber da wir und auf keine einigen konnten, beschloß ich heute das Internet zu durchforsten.
Leider habe ich keine Seite mit genauen Angaben gefunden.
Kann mir einer von Euch ne' Rechnung zu dem Thema aufstellen?!
mfg
Kai

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Dauer / Deutschland - Australien

    Hi Kai;
    1970 oder 71 fuhr ich auf dem Hapag Frachter "Wiesbaden" von Hamburg ums Kap der guten Hoffnung ohne unterbrechung mit erstem stop Freemantle in Australien nach 31 tagen. Ich glaube wir machten so im schnitt 14 knoten. Heute werden die wohl um ein drittel schneller sein das kannst Du aber sicher direckt bei der Reederei erfahren. Schoenen Tag noch, Karl. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Dauer / Deutschland - Australien

      Danke für deine Antwort, das hat mir schon weitergeholfen!

      PS:
      Ich wußte nicht, daß ein "Stammtisch-Problem" einen Streit im www-forum auslösen kann :) (siehe andere Antworten auf meine Frage) [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Dauer / Deutschland - Australien

    Horrido,

    die Größenordnung von vier Wochen nach Australien auf einem Frachter von Kontinentaleuropa gilt heute immer noch. Allerdings hält der zwischen durch öfter mal an.

    Es ist auch abhängig davon, ob du durch den Suez-Kanal gehst (Größenbeschränkung), oder untem ums Kap der guten Hoffnung fährst, macht etwa 4 Tage Unterschied, wenn ich das richtig erinnere.

    Gruß
    Burkh

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Dauer / Deutschland - Australien

      Lieber Burkh.! Ein Schiff hält nicht an, sondern ankert oder legt an und es geht nicht, sondern fährt oder segelt (nicht nur) durch den Suez-Kanal. Mit einmal Bunkern in Johannesburg (Zeitverlust insgesamt 6 h) Wasser- und/oder Brennstoff-übernahme benötigt ein Schiff mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18 kn (18 Seemeilen pro Std.) Von Antwerpen ums Kap nach Adelaide 28 Tage. Gruß, J. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Dauer / Deutschland - Australien

        Lieber Burkh.! Ein Schiff hält nicht an, sondern ankert oder
        legt an und es geht nicht, sondern fährt oder segelt (nicht
        nur) durch den Suez-Kanal. Mit einmal Bunkern in Johannesburg
        (Zeitverlust insgesamt 6 h) Wasser- und/oder
        Brennstoff-übernahme benötigt ein Schiff mit einer
        Durchschnittsgeschwindigkeit von 18 kn (18 Seemeilen pro Std.)
        Von Antwerpen ums Kap nach Adelaide 28 Tage. Gruß, J.
        Wenn wir schon am Verbessern sind :

        In Johannesburg bunkern !!!!!!! Meinst Du ein Luftschiff??

        Ein Schiff auf dem Weg nach Australien bunkert unterwegs keinen Kraftstoff!!
        Und Wasser schon gar nicht! Wasser wird an Bord erzeugt.

        Gruß max

        • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Dauer / Deutschland - Australien

          Hallo, nochmal, Da ich häufig in Johannesburg und Pt. Elisabeth bin, entstand die Verwechslung. 90 % aller Schiffe aus dem Golf (Mex)oder von der Ostküste (USA)oder von Nordeuropa bunkern beides; nur 7% der Welttonnage erzeugt Trinkwasser an Bord; bei manchen älteren Schiffen kann auch noch das Problem freier Oberflächen in den Tanks auftauchen. J. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
            Re^5: Dauer / Deutschland - Australien

            nur 7% der Welttonnage erzeugt Trinkwasser an Bord;
            Bitte??? Ich bin seit 1960 zur See gefahren und habe noch nie ein Schiff ohne Verdampfer (Trinkwassererzeuger) erlebt. Die Trinkwassertanks sind so bemessen, dass man selbst erzeugen muß!!!

            bei manchen älteren Schiffen kann auch noch das Problem freier Oberflächen in den Tanks auftauchen.
            Was ist das für ein Unfug. Man bunkert dort, wo es billig ist. Man bunkert nicht wegen freier Oberflächen. Bunker liegt ausschließlich in Doppelbodentanks und dort spielen freie Oberflächen keine Rolle.

            Deine Antworten, wie auch Deine Entschuldigung, dass Du oft im Jo-burg bist, klingen recht konfus und ich würde an deiner Stelle deine Vika ganz schnell berichtigen.

            Gruß max

            • Antwort von nach 6 Tagen 2 hilfreich
              Re^6: Dauer / Deutschland - Australien

              Sehr geehrter Herr Eyth, entschuldigen Sie bitte, daß der liebe Gott (oder wer auch immer) Sie vor der Erschaffung dieser Welt nicht um Rat gefragt hat, sie wäre dann sicher viel besser aussgefallen. Ich schreibe Ihnen eine email, damit ich hier im Forum nicht ein bestimmtes Niveau unterschreiten muß. J.-P. W. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Dauer / Deutschland - Australien

              Sehr geehrter Herr Eyth, entschuldigen Sie bitte, daß der
              liebe Gott (oder wer auch immer) Sie vor der Erschaffung
              dieser Welt nicht um Rat gefragt hat, sie wäre dann sicher
              viel besser aussgefallen. Ich schreibe Ihnen eine email,
              damit ich hier im Forum nicht ein bestimmtes Niveau
              unterschreiten muß. J.-P. W.
              Das lassen Sie bitte bleiben!
              Erklären sie den Unfug mit den 7% und erklären sie, wo sie den Wert von 100% auf 7% gedrückt herhaben.
              Das mit den freien Oberflächen ebenfalls. Beim Bunkern wird niemals auf 100% gefüllt, da man nicht riskiert, dass die Tanks beim Bunkern überlaufen und weil nach dem Bunkern die Tanks sofort beheizt weren. Also sich ausdehnen und überlaufen. Bunkertanks haben deshalb immer freie Oberflächen.
              Ich habe 30 jahre Bunker geordert und gebunkert. 35 Jahre lang habe ich auf jedem Schiff bei Anfang der Reise den Verdampfer in Betrieb genommen. Ohne wären wir nie dort angekommen, wo wir hinwollten.

              Gruß max



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!