Seerecht bei Piraterie

Von: , Frage gestellt am Mi, 19. Nov 2008

Moin zusammen,

hoffe das mir hier jemand mal kompetent Auskunft geben kann.

Zur Zeit nehmen die Überfälle und Piraterie im Golf von Aden ja Überhand und es werden sogar Großtanker überfallen und nur gegen massive Lösegeldzahlungen wieder freigegeben.
In der Summe ist es zwar nur ein Promilleanteil der hier verkehrende Schiffe - aber jede erfolgreiche Lösegeldforderung wird mehr und mehr Piraten auf den Plan rufen. Und die militärischen Einsätze vor Ort kommen den Angriffen kaum hinterher.
Vor allen Dingen wenn man mitbekommt, das z.B. die Deutschen nur anschauen dürfen, aber solange nicht aktiv werden dürfen bis sie eventuell selber angegriffen werden.

Nun zu meiner konkreten Frage.
Mal von einer eventuellen Unsinnigkeit abgesehen.
Mit welchen Mitteln dürften sich Schiffsbesatzungen gegen eine Enterung durch Piraten wehren. Handfeuerwaffen, Großkalibrige Automatikwaffen, Panzerfaust etc? Dürften die Piraten erschossen werden? Welche rechtlichen Folgen kämen auf die Besatzung zu? Gelten irgendwelche Hoheitsgebiete (Meilenzonen) bzw. gelten dort unterschiedliche Rechtssprechungen.

Ich frage deshalb, da in einem Zeitungsartikel berichtet wurde, das ein Reeder seine Schiffe nur mit Schallkanonen ausrüsten würde, da er viel zu viel Angst hätte das bei gegenseitigem Waffengebraucht Tote auf seiner Seite zu beklagen wäre.
Aber dennoch interessiert mich mal die rechtliche Lage....

CU - Dominik

9 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Stunden 2 hilfreich
    Notstand / Notwehr

    Hi, hoffe das mir hier jemand mal kompetent Auskunft geben kann.
    Versuchen wir es mal.
    Ich hatte/habe mehrere Berufe (bzw. Berufsausbildungen) und einer war Seehandelskaufmann (ich weiss nicht, ob das heute noch so heisst). Da war das auch mal ein Thema. Mit welchen Mitteln dürften sich Schiffsbesatzungen gegen eine
    Enterung durch Piraten wehren. Handfeuerwaffen, Großkalibrige
    Automatikwaffen, Panzerfaust etc?
    Mit allem was zur Verfügung steht. Also auch mit den Händen, mit Löffeln, mit Messern, mit Leuchtpistolen, mit Handfeuerwaffen, mit automatischen Waffen, mit Raketen, mit Torpedos, etc. (sofern tatsächlich vorhanden). Dürften die Piraten erschossen werden?
    Kommt vor. Welche rechtlichen Folgen kämen auf die Besatzung zu?
    Das kommt drauf an, welcher Hafen als nächster angelaufen wird - ob es überhaupt untersucht/verfolgt wird. Normalerweise werden ja Schiffstagebücher (Logbbücher) geführt. Diese gelten als verbindliche Dokumentationen. Wenn dort kein Eintrag ist und es gelangt auch sonst den dortigen Behörden nicht zur Kenntnis...
    Ein so gravierender Vorfall wie eine versuchte Piraterie dürfte aber einen Niederschlag im Logbuch finden. Im nächsten Hafen könnte man eine versuchte Piraterie den dortigen Behörden melden (nicht unbedingt und immer ratsam). Gelten irgendwelche Hoheitsgebiete (Meilenzonen) bzw. gelten dort unterschiedliche Rechtssprechungen.
    Küsten gehören normalerweise zu politischen Staaten. Diese haben ihr Hoheitsgebiet bis auf See (das variiert von den üblichen und normalen 3nm bis zu 12nm oder gar 30nm) ausgedehnt und beanspruchen dieses auch und setzen es gelegentlich auch mit staatlicher Gewalt durch. Ich frage deshalb, da in einem Zeitungsartikel berichtet
    wurde, das ein Reeder seine Schiffe nur mit Schallkanonen
    ausrüsten würde, da er viel zu viel Angst hätte das bei
    gegenseitigem Waffengebraucht Tote auf seiner Seite zu
    beklagen wäre.
    Inzwischen ist das gar nicht mehr so selten. Üblich sind inzwischen mit Starkstrom gesicherte Relings und Stacheldrahtzäune oder andere mechanische Barrieren rund ums Schiff. Diese Schallkanonen sind recht neu aber offensichtlich wirkungsvoll.
    Ungerne wird die eigenen Mannschaft bewaffnet. Die Mannschaften sind normalerweise also nicht bewaffnet und auch nicht geübt im Umgang mit Waffen. Üblicher sind da inzwischen schon Sicherheitsdienste (Security), welche vor einer besonders gefährlichen Route (also nicht die ganze Fahrt über) an Bord genommen werden und anschliessend wieder abgesetzt werden. Dies ist besonders bei Luxusyachten inzwischen üblich.

    Ich hoffe, dass diese Einlassungen hilfreich im Sinne der Anfrage waren

    Freundliche Grüsse
    Ray

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re: Notstand / Notwehr

      Moin, Ich hatte/habe mehrere Berufe (bzw. Berufsausbildungen) und
      einer war Seehandelskaufmann (ich weiss nicht, ob das heute
      noch so heisst). Da war das auch mal ein Thema.
      Also einer mit Vorbildung, is schonmal gut.. ;-) Ich hab nur den "Sportbootführerschein Binnen" da kann ich weder mit Wissen noch mit Erfahrung mithalten. Mit allem was zur Verfügung steht. Also auch mit den Händen,
      mit Löffeln, mit Messern, mit Leuchtpistolen, mit
      Handfeuerwaffen, mit automatischen Waffen, mit Raketen, mit
      Torpedos, etc. (sofern tatsächlich vorhanden).
      -Ironie an-
      Naja, ich stell mir gerade so ein Handgemenge vor, wo ein wahrscheinlich unterbezahlter Matrose unter Flagge eines uns kaum bekannten Landes fahrend, böse schauend, mit den Teelöffel schwingt und die Piraten Reißaus nehmen...
      -Ironie aus- Dürften die Piraten erschossen werden?
      Kommt vor.
      Ok, ich merk grad wie blöd gestellt eigentlich die Frage war, wobei ich ja später auf die eigentlich Frage komme... Welche rechtlichen Folgen kämen auf die Besatzung zu?
      Das kommt drauf an, welcher Hafen als nächster angelaufen wird
      - ob es überhaupt untersucht/verfolgt wird. Normalerweise
      werden ja Schiffstagebücher (Logbbücher) geführt. Diese gelten
      als verbindliche Dokumentationen. Wenn dort kein Eintrag ist
      und es gelangt auch sonst den dortigen Behörden nicht zur
      Kenntnis...
      Wie schätzt Du die Sache ein, wird so ein Logbuch nicht auch gerne mal "aussen vor gelassen" um unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen? Ein so gravierender Vorfall wie eine versuchte Piraterie
      dürfte aber einen Niederschlag im Logbuch finden. Im nächsten
      Hafen könnte man eine versuchte Piraterie den dortigen
      Behörden melden (nicht unbedingt und immer ratsam).
      Was wären denn die Folgen, bzw. weshalb wäre es denn u.U. ratsam still weiterzufahren und den Mund zu halten? Küsten gehören normalerweise zu politischen Staaten. Diese
      haben ihr Hoheitsgebiet bis auf See (das variiert von den
      üblichen und normalen 3nm bis zu 12nm oder gar 30nm)
      ausgedehnt und beanspruchen dieses auch und setzen es
      gelegentlich auch mit staatlicher Gewalt durch.
      Beziehst Du das auf Zollrechtliche, "Mautfinanzielle" Dinge oder warum kann ein Staat sein Hoheitsgebiet um das 10-fache ausdehnen. Er muß ja einen Vorteil daraus ziehen, ein Nachteil ich m.M. ja eine schwerere Kontrollierbarkeit aufgrund des größeren Gebietes.

      Wie siehts denn dann ausserhalb der Zonen politischer Staaten, also auf hoher See aus -> rechtsfreier Raum, kann ich kaum glauben, wer wäre denn hier Polizei, Gerichtsbarkeit etc? Inzwischen ist das gar nicht mehr so selten. Üblich sind
      inzwischen mit Starkstrom gesicherte Relings und
      Stacheldrahtzäune oder andere mechanische Barrieren rund ums
      Schiff. Diese Schallkanonen sind recht neu aber offensichtlich
      wirkungsvoll.
      Heute war auch von einem massiven Schmiermitteleinsatz an der Aussenhaut von Schiffen zu lesen. Private Sicherheitsfirmen haben hier in der Tat einen großen Markt vor sich. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,591393,... Ungerne wird die eigenen Mannschaft bewaffnet. Die
      Mannschaften sind normalerweise also nicht bewaffnet und auch
      nicht geübt im Umgang mit Waffen. Üblicher sind da inzwischen
      schon Sicherheitsdienste (Security), welche vor einer
      besonders gefährlichen Route (also nicht die ganze Fahrt über)
      an Bord genommen werden und anschliessend wieder abgesetzt
      werden. Dies ist besonders bei Luxusyachten inzwischen üblich.
      Naja, dem oben von mir schonmal erwähnten Matrosen würde ich wohl auch kaum eine Waffe in die Hand drücken - allerdings könnte ich jeden verstehen der aus eigenen Stücken sich etwas zum Selbstschutz zulegt - zumindest bei Fahrten duch derzeit bekannte und gefährliche Gebiete. Ich hoffe, dass diese Einlassungen hilfreich im Sinne der
      Anfrage waren
      Auf jeden Fall hat es mir schonmal Licht ins Dunkel gebracht. Danke für Deine ausführlichen Infos.

      CU - Dominik

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Fortsetzungsversuch

        Hi, Also einer mit Vorbildung...
        Komm, lass den Quatsch Wie schätzt Du die Sache ein, wird so ein Logbuch nicht auch gerne mal "aussen vor gelassen" um unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen?
        Eigentlich nicht. Das Logbuch wird zeitnah geführt, also nicht erst Tage später. Zumindest ein ordentlicher und gewissenhafter Schiffsführer wird es zeitnah führen, z.B. Datum, Uhrzeit, Standort, in Stichworten... kleine schnelle Boote nähern sich, Entfernung 2nm... haben versucht Kontakt aufzunehmen und aufgefordert frei zu halten...keine Reaktion erkennbar...
        Man weiss ja nie, was draus wird und später können solche Aufzeichnungen eine überaus wertvolle Hilfe darstellen - im Falle einer Havarie (falls diese kleinen Boote überfahren werden oder sich eben ein Piratenangriff daraus entwickelt).
        Vielleicht werden auf grossen Schiffen, also Frachtern, heutzutage auch elektronische Logbücher geführt (könnte ich mir gut vorstellen) und vielleicht gibt es auch Sprachaufzeichnungen. Vielleicht sind die auch zu mehreren auf der Brücke... Was wären denn die Folgen, bzw. weshalb wäre es denn u.U. ratsam still weiterzufahren und den Mund zu halten?
        Nun, das kommt ganz drauf an. Aber normalerweise wird wohl nicht versucht, sowas vorsätzlich zu verschweigen. Beziehst Du das auf Zollrechtliche, "Mautfinanzielle" Dinge oder warum kann ein Staat sein Hoheitsgebiet um das 10-fache ausdehnen.
        Normalerweise aus wirtschaftlichem Interesse, z.B. vor Norwegens Küste (Fischfanggründe).
        Seltener aus militärischem Interesse, z.B. einige Bereiche vor der Schwedischen Küste (militärische Anlagen). Er muß ja einen Vorteil daraus ziehen, ein Nachteil...
        Die Überwachungsmöglichkeiten sind heutzutage vielfältig - Radar, Satelliten, etc. Bloss, weil wir selbst niemanden sehen, heisst dies noch lange nicht, dass wir selbst nicht gesehen werden ;-) ...ich m.M. ja eine schwerere Kontrollierbarkeit aufgrund des größeren Gebietes.
        Grösse ist relativ. 30nm entsprechen etwa 55 Km (das ist, nur mal zum Vergleich, der Bodensee längst. Da kann man das andere Ufer noch sehen. Klar, ein kleines Boot nicht unbedingt aber ein grösseres sehr wohl (entsprechende Sicht vorausgesetzt). Dazu Radar. So schwer kontrollierbar ist das nicht. Wie siehts denn dann ausserhalb der Zonen politischer Staaten, also auf hoher See aus -> rechtsfreier Raum, kann ich kaum glauben, wer wäre denn hier Polizei, Gerichtsbarkeit etc?
        Nein, rechtsfreier Raum ist das nicht. Zum Einen fährt das Schiff ja unter der Flagge eines Staates - da gilt zumindest mal das Recht dieses Staates (auf jeden Fall an Bord). Dann kommt das Schiff ja irgendwann in einem Hafen an. Dieser Hafen gehört zu einem Staat. Es gelten die dortigen Gesetze, zusätzlich zu den Gesetzen an Bord. Und weit weit draussen, auf See, ist auch kein rechtsfreier Raum. Es gibt Seerechte, die Menschenrechte usw. Und Piraterie ist Piraterie ist Piraterie und Mord ist Mord ist Mord. Heute war auch von einem massiven Schmiermitteleinsatz an der Aussenhaut von Schiffen zu lesen. Private Sicherheitsfirmen haben hier in der Tat einen großen Markt vor sich. http://www.spiegel.de/panorama/justiz...
        Nun, das mit dem Schmiermittel ist mir neu, diese Firma indes nicht ;-) Ich wundere mich nur, dass die so offen namentlich genannt werden. Normalerweise ist Verschwiegenheit in dieser Branche oberstes Gebot (denn bei Nennung würde jeder Kunde geoutet - auch, dass dieser ein Problem hat und dies würde wiederum andere zukünftige Kunden abschrecken - also nie über das Geschäft oder gar die Kundschaft plaudern).

        Freundlichen Gruss
        Ray

    • Antwort von nach 13 Tagen 0 hilfreich
      Re: Notstand / Notwehr

      mit Handfeuerwaffen, mit automatischen Waffen, mit Raketen, mit
      Torpedos, etc. (sofern tatsächlich vorhanden).
      Mit so was an Bord gäbe es aber wohl in jedem Hafen ein paar Problemchen. ;-)

      Und in D zusätzlich mit dem Kriegswaffengesetz.

      Gruß JK

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Seerecht bei Piraterie

    Nun zu meiner konkreten Frage.
    Mal von einer eventuellen Unsinnigkeit abgesehen.
    Mit welchen Mitteln dürften sich Schiffsbesatzungen gegen eine
    Enterung durch Piraten wehren. Handfeuerwaffen, Großkalibrige
    Automatikwaffen, Panzerfaust etc? Dürften die Piraten
    erschossen werden? Welche rechtlichen Folgen kämen auf die
    Besatzung zu? Gelten irgendwelche Hoheitsgebiete (Meilenzonen)
    bzw. gelten dort unterschiedliche Rechtssprechungen.

    Ich frage deshalb, da in einem Zeitungsartikel berichtet
    wurde, das ein Reeder seine Schiffe nur mit Schallkanonen
    ausrüsten würde, da er viel zu viel Angst hätte das bei
    gegenseitigem Waffengebraucht Tote auf seiner Seite zu
    beklagen wäre.
    Aber dennoch interessiert mich mal die rechtliche Lage....

    CU - Dominik
    Moin,

    die Frage ist recht akademischer Natur, da auf deutschen Handelsschiffen ausser den Leuchtpistolen und vielleicht noch 'nem Luftgewehr zum Tontaubenschiessen am Sonntag nachmittag keine Waffen sind (oder sein sollten). Vielleicht noch in der Ladung, aber das ist ein anderes Thema.
    Auf Kreuzfahrern werden in der Tat Schallkanonen eingesetzt; diese gelten wohl nicht als Waffe weil sie nicht gleich totmachen...

    Davon mal abgesehen: Wer sollte denn mit den Dingern rumballern? Die paar wenigen Germanen, die noch fahren haben häufig keinen Wehrdienst leisten müssen; dafür können sie "im Krisenfall" zur Sicherung der Versorgungslage dienstverpflichtet werden. Und die anderen: Warum und für wen sollen die den Hintern herhalten?

    Also: Handelsschiffe können sich nicht wehren und deutsche Kriegsschiffe ...

    Lassen wir das, sonst rege ich mich wieder über die "Kaffeefahrten in See mit Freizeitprogramm" auf, wo auf Kosten der Steuerzahler teures Gasöl verfahren wird für nichts und wieder nichts.
    Das könnten man billiger haben mit ein paar PCs-Simulationen und Playstations und nem Gruppenausflug in einen der vielen Kletterwälder zum Abseilen üben. Der Effekt wäre der Gleiche...

    Gruß

    heavyfuel

  3. Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Re: Seerecht bei Piraterie

    Hallo !

    Das indische Kriegsschiff wird sicher mit Pauken und Trompeten empfangen.
    Hätte das ein deutsches Schiff gemacht, würde in Kiel der Staatsanwalt an der Pier stehen.

    mfgConrad

    • Antwort von nach 15 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Seerecht bei Piraterie

      Hallo, Conrad, Das indische Kriegsschiff wird sicher mit Pauken und Trompeten
      empfangen.
      Naja, was die da versenkt haben war wohl kein Piratenschiff, sondern ein Thailändischer Fischersmann. http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausl... Hätte das ein deutsches Schiff gemacht, würde in Kiel der
      Staatsanwalt an der Pier stehen.
      Das auf jeden Fall. Und zu recht. Waffen haben auf einem Handelsschiff keinen Platz.

      Konvoi fahren und Marineschutz ist das einzige Mittel. Und natürlich den Markt finanziell austrocknen, irgendwer kassiert ja schließlich die Kohle. Da muss dann die Politik ran.

      Gruß
      Eckard

      • Antwort von nach 16 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Seerecht bei Piraterie

        Naja, was die da versenkt haben war wohl kein Piratenschiff,
        sondern ein Thailändischer Fischersmann.
        http://www.rp-
        Das wurde erst Wochen später bekannt. Das auf jeden Fall. Und zu recht. Waffen haben auf einem
        Handelsschiff keinen Platz.
        ????? Das war ein indisches Kriegsschiff. Waffen sind dort normal.
        Konvoi fahren und Marineschutz ist das einzige Mittel. Und
        natürlich den Markt finanziell austrocknen, irgendwer kassiert
        ja schließlich die Kohle. Da muss dann die Politik ran.

        Das Thema löst sich doch im Moment von selbst. Seefahrt wird weniger und man fährt vermehrt um Kapstadt.
        Die Ägypter haben dann bald keine Einnahmen mehr und werden sich dann hoffentlich um das Problem kümmern.

        mfgConrad

  4. Antwort von nach 18 Tagen 0 hilfreich
    Re: Handfeuerwaffen vs. Raketen.....

    Hallo Dominik,


    Handels-oder Kreuzfahrtschiffe können nach deutschem Recht sehr wohl mit
    Handfeuerwaffen bestückt werden.......NUR was nützen Pistolen bzw. normale Gewehre gegen Panzerfäuste bzw. Raktenwaffen der Piraten???....

    Die "Modernen Piraten" sind übrigens nicht nur für zivile Schiffe
    eine Bedrohung.....auch Kriegsschiffe sind durch sie gefährdet.....denn
    die modernen Piraten verwenden leichte (kleine) und schnelle Boote mit
    durch einzelne Personen zu bedienende Raketenwaffen (Panzerabwehrraketen/STINGER/ usw.)

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