Herr der Ringe - Zitat

Von: , Frage gestellt am So, 18. Jan 2004

Grüße an alle Herr der Ringe-Fans! Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, die Literaten haben es nicht gekonnt...
,Das Böse ist wachsam und reitet schnell.' Weiß irgend jemand, in welchem Buch (Band, Kapitel) das vorkommt?
Danke!

24 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Herr der Ringe - Zitat

    Grüße an alle Herr der Ringe-Fans! Vielleicht könnt ihr mir
    weiterhelfen, die Literaten haben es nicht gekonnt...
    Weil ich es im Buch erstmal nicht gefunden habe. Ich tippte dabei auf die Schwarzen Reiter in Band eins, aber das war es nicht.
    Kannst Du mir ein paar Hinweise geben, in welchem Zusammenhang Du an dieses Zitat gekommen bist?

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Wer hat eigentlich...

      Hallo,

      Wer hat eigentlich Legolas diese beknackten Sprüche geschrieben wie:

      "Eine rote Sonne geht auf. Heute Nacht ist Blut vergossen worden." (Zwei Türme)
      oder
      "Die Sterne sind verhüllt. Etwas bewegt sich im Osten. Etwas Böses, das niemals schläft. Das rote Auge...sucht." (Rückkehr des Königs)

      Dabei muss er immer irgendwo rumstehen und in die Ferne blicken...
      Ist das schon im Buch oder nur in den Filmen?
      Gibts auch im Teil 1 schon einen Spruch in der Art?

      Vampy

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: Wer hat eigentlich...

        Hi Vampy

        das war von die von den Fans wahsinnig "geliebte" Fran, eine der Autorinen für
        den Film, die ja das Buch umgeschrieben haben.
        Legolas ist im Buch anders, keine komischen Sprüche und wenn mal was " elbisches
        " kommt, dann hat das Sinn und Zweck.

        Übrigens ist Theodin im Buch auch nicht "der" Redner.

        Lg

        Julia

      • Antwort von nach 8 Tagen 0 hilfreich
        rumstehen und in die Ferne blicken

        Hi, Vampy! Dabei muss er immer irgendwo rumstehen und in die Ferne
        blicken...
        Ist das schon im Buch oder nur in den Filmen?
        Legolas zeichnet sich (auch im Buch) durch besonders scharfe Augen aus. Etwa bei der Verfolgung der Orks, die Merry und Pippin entfuehrt haben, blickt Legolas den rennenden Orks hinterher und zaehlt alles, was sich bewegt, etwa Orks oder auch Eomer und seine Reiter. Damit haben die Szenen schon einen gewissen Bezug zum Buch. Aber insgesamt sind die Elben eher schlecht dargestellt. Man denke etwa an die "Skateboardeinlage" waehrend der Schlacht um die Hornburg, die in meinen Augen blanker Unsinn ist. Auch tritt die elbische Armee in Helms Klamm (die dort sowieso nichts zu suchen hat) eher wie ein Bataillon Klonkrieger auf...
        Mausi

        • Antwort von nach 9 Tagen 2 hilfreich
          Der ganze Film ist doch Unsinn....

          "Skateboardeinlage" waehrend der Schlacht um die Hornburg, die
          in meinen Augen blanker Unsinn ist.
          Äh - der ganze Film ist doch Unsinn, er enthält nichtmal eine richtige innere Logik... Auch tritt die elbische
          Armee in Helms Klamm (die dort sowieso nichts zu suchen hat)
          eher wie ein Bataillon Klonkrieger auf...
          Helms Klamm selbst ist ein gutes Bsp. dafür.... Wer erbaut bitte eine Burg AM FUSS eines Berges?? Taktisch dümmer gehts doch gar nicht.....

          Und dann fragt man sich insbesondere am Ende von Teil 3 ob die Hobbits Hitzeunempfindlich sind - oder wie halten sie es sonst 2 Meter von flüssiger Lava entfernt auf einem Felsen aus und wie fliegt ein Adler dort rum ohne zum Brathuhn zu werden?

          Naja ich denke über Sinn und Unsinn braucht man sich bei solchen Filmen/Themen wohl erst gar keine Gedanken machen.

          M.

          • Antwort von nach 9 Tagen 2 hilfreich
            Re: Ist doch klar...

            Äh - der ganze Film ist doch Unsinn, er enthält nichtmal eine
            richtige innere Logik...
            Schliesslich ist es ja Fantasy.
            Wenn Du nach innerer Logik suchst, im Buch ist das besser.
            Aber ich würde Dir mehr Dokumentationsfilme empfehlen, bei Fantasy wirst Du Dich nicht wohlfühlen - Du wirst Dir immer sagen müssen "So ein Blödsinn" Helms Klamm selbst ist ein gutes Bsp. dafür.... Wer erbaut
            bitte eine Burg AM FUSS eines Berges?? Taktisch dümmer gehts
            doch gar nicht.....
            Auch hier sollte man zuerst das Buch zu Rate ziehen, bevor man Gefahr läuft, von den Tolkienisten wegen Uninformiertheit schief angesehen zu werden. Die Hornburg ist auf den Fundamenten einer alten Garnisonsburg erbaut, die zur Aufnahme der Truppen dienste, welche die nahe gelegene Pforte von Rohan bewachen sollten. Die Burg wurde am Fuß eines steilen Berghanges erbaut, weil damit die Rückseite der Burg schon mal geschützt war. Hinter Burg ging es noch weiter in ein kleines Seitental.
            Die Burg AUF den Berg zu bauen, das ging nicht, zu steil sind hier die Hänge. Ausserdem war es ja keine Ritterburg, wie Du es Dir vielleicht vorstellst, sondern eine Art Trutzburg vergleichbar irdischen Festungen aus der Zeit der Völkerwanderung. Und dann fragt man sich insbesondere am Ende von Teil 3 ob die
            Hobbits Hitzeunempfindlich sind - oder wie halten sie es sonst
            2 Meter von flüssiger Lava entfernt auf einem Felsen aus und
            wie fliegt ein Adler dort rum ohne zum Brathuhn zu werden?
            Das war ein Effektegag des Regisseurs. Im Buch ists nicht so dramatisch. Naja ich denke über Sinn und Unsinn braucht man sich bei
            solchen Filmen/Themen wohl erst gar keine Gedanken machen.
            Zumindest sollte man sich Gedanken machen, warum man sich so einen Film ansieht, wenn man doch nicht bereit ist, sich auf eine Fantasygeschichte einzulassen und stattdessen anscheinend einen historischen Film mit dokumentarisch gesicherten Fakten zu erwarten.

            • Antwort von nach 9 Tagen 1 hilfreich
              moment

              Äh - der ganze Film ist doch Unsinn, er enthält nichtmal eine
              richtige innere Logik...
              Schliesslich ist es ja Fantasy.
              Wenn Du nach innerer Logik suchst, im Buch ist das besser.
              Aber ich würde Dir mehr Dokumentationsfilme empfehlen, bei
              Fantasy wirst Du Dich nicht wohlfühlen - Du wirst Dir immer
              sagen müssen "So ein Blödsinn"
              nicht "realismus" mit "innerer logik" verwechseln. beispiel star-wars: das röhren der tie-fighter im weltraum ist unrealistisch (wenn man massstäbe unserer welt ansetzt) verletzt aber nicht die innere logik. versetzt man die geschichte in ein universum, in dem schall sehr wohl im vakuum übertragen werden kann, stimmt die geschichte wieder voll und ganz.

              insofern ist es auch vollkommen ok, wenn aragorn mit seinem schwert einen geist bedrohen kann: in diesem speziellen universum ist es möglich, ein schwert so mit magie auszustatten, dass es auch gegen einen geist wirksam ist. also wieder einmal: unrealistisch aber "logisch".

              seltsam ist aber, dass gandalf zuerst die nazgul mit seinem zauberstab vertreiben kann - nur um ein paar flüchtlinge (v.a. soldaten!) zu retten. später wird die stadt selbst (und zivilisten) bedroht und gandalf kämpft ausschließlich mit "konventionellen" waffen. ist also eher unlogisch.


              noch zu helms klamm: vielleicht kann man ja logisch erklären, warum die burg unbedingt so gebaut sein muss, dass sie möglichst schwer zu verteidigen ist (kein burggraben, keine fluchtwege, keine ausgeklügelten verteidigungseinrichtungen (katapulte, pech-kessel etc.). aber die burg ist doch seit langer zeit verlassen. ist doch ein gefundenes fressen für orks, diebe und sonstiges lichtscheues gesindel. wieso können die rohirim also ohne widerstand einfach so in die burg einziehen?

              sowas verletzt die innere logik. hat nichts damit zu tun, dass die geschichte in einem anderen universum spielt, dass nach etwas anderen gesetzen funktioniert.

              erwin

            • Antwort von nach 9 Tagen 1 hilfreich
              Re: noch'n moment

              Hallo Erwin

              versetzt man die geschichte in ein universum, in dem schall sehr wohl im vakuum
              übertragen werden kann, stimmt die geschichte wieder voll und
              ganz.
              Wenn Schall in einem Vakuum übertragen werden könnte und man fliegende Laserstrahlen von 1m Länge sehen kann ist HDR doch als realistische Dokumentation anzusehen. :o) Star Wars ist wohl ein Film, der mehr Elemente der Fantasy aufweist als der Science Fiction. insofern ist es auch vollkommen ok, wenn aragorn mit seinem
              schwert einen geist bedrohen kann: in diesem speziellen
              universum ist es möglich, ein schwert so mit magie
              auszustatten, dass es auch gegen einen geist wirksam ist. also
              wieder einmal: unrealistisch aber "logisch".

              seltsam ist aber, dass gandalf zuerst die nazgul mit seinem
              zauberstab vertreiben kann - nur um ein paar flüchtlinge (v.a.
              soldaten!) zu retten. später wird die stadt selbst (und
              zivilisten) bedroht und gandalf kämpft ausschließlich mit
              "konventionellen" waffen. ist also eher unlogisch.
              Da mischst Du die Fähigkeit eines Gegenstandes (Schwert kann Geistern schaden) mit der Reaktion einer Person in Streßsituationen (Gandalfs Handeln). Gandalf wählt das jeweils angebrachte Mittel um sich durchzusetzen - da er keine Fernkampfwaffen ausser seinem stab hat, wird der Gegen die Nazgul eingesetzt. In der Stadt sind die Gegner so nahe, dass er sie mit konventionellen Waffen bekämpft.

              Mal generell zum Magieeinsatz: Ist mal jemand aufgefallen, wie selten Gandalf Magie einsetzt? Fast alle Situationen, die nach Magie aussehen sind auch anderweitig zu erklären. Gandalf weigert sich, ständig, hier und da zu zaubern, was auch völlig in die Logik von HDR passt. Wie der Ring ist Magie eine Möglichkeit, Macht auszuüben. Wie beim Ring besteht auch hier die Gefahr, von dieser Macht verführt zu werden. noch zu helms klamm: vielleicht kann man ja logisch erklären,
              warum die burg unbedingt so gebaut sein muss, dass sie
              möglichst schwer zu verteidigen ist (kein burggraben, keine
              fluchtwege, keine ausgeklügelten verteidigungseinrichtungen
              (katapulte, pech-kessel etc.). aber die burg ist doch seit
              langer zeit verlassen. ist doch ein gefundenes fressen für
              orks, diebe und sonstiges lichtscheues gesindel. wieso können
              die rohirim also ohne widerstand einfach so in die burg
              einziehen?
              Im Berg ist ein System natürlicher Höhlen, in das sich die Verteidiger zurückziehen, wenn die äußere Burg fällt. Eine gute Verteidigungsposition, die billig auszubauen war. Fluchtwege: Das kommt im alten HDR-Film etwas besser raus, dass man sich auch nach hinten verkrümeln kann. Es gibt Fluchtwege. :)
              Eine solche Burg "verlässt" man auch nicht und hebt den Schlüssel auf. Üblicherweise wird eine kleine Garnison zurückgelassen, die das Ding bewacht und ab und zu die Halle kehrt. Wenn schon einige arme Schweine Feuer auf Berggipfeln bewachen müssen, werden auch ein paar Leute in der Burg hocken. sowas verletzt die innere logik. hat nichts damit zu tun, dass
              die geschichte in einem anderen universum spielt, dass nach
              etwas anderen gesetzen funktioniert.
              HDR ist genauso logisch oder unlogisch wie Star Wars. Eher etwas logischer, wenn man Tolkiens Hintergrund dazu kennt.

              Gruß
              Tomcat



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!