HSV bekennt sich zu Titelansprüchen

Von: , Frage gestellt am Di, 11. Apr 2006

Hallo!
Der HSV hat nun endlich seine Titelträume und -wünsche freigegeben. Endlich!
Siehe hier:
http://www.mopo.de/2006/20060411/sport/hsv/frontal_a...

Mann, wäre das Wahnsinn!
Eine Meisterfeier im Mai auf dem Hamburger Rathausplatz. Welch' geile Vorstellung!!!

Gruß
Florian

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: HSV bekennt sich zu Titelansprüchen

    Hallo!
    Bundesliga ist...18 Vereine kicken an 34 Spieltagen wie wild
    Ball und Gegner und am Ende wird der FC Bayern Meister.

    Waere schoen wenn es diese Saison anders ist. ;-)

    Gruss, Patrick

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: HSV bekennt sich zu Titelansprüchen

    Hi!

    Hätte ich vor einem Monat Titelansprüche vom HSV wahrgenommen, hätte ich vermutlich nur hämisch gegrinst.

    Mittlerweile muss ich ganz klar meine Überraschung bekennen, dass es zumindest doch noch einmal eng werden kann!

    Da werde ich glatt zum temporären HSV-Anhänger ;-)


    LG
    Guido

  3. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bremen

    Hi,

    auch Bremen hat eine theoretische Chance.
    Aber Ihr wisst ja, wie immer ist am Schluß Bayern Meister.

    nicki

    • Antwort von nach 13 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Bremen

      Hi! Aber Ihr wisst ja, wie immer ist am Schluß Bayern Meister.
      Manchmal frage ich mich, ob das einer der Gründe sein kann, warum der deutsche Vereinsfußball im Mittelmaß herumdümpelt - eben weil Bayern andauernd Meister wird.

      Man stelle sich vor, es gäbe fünf oder sechs Mannschaften, von denen jede die Chance zur Meisterschaft hätte. Das führt zu einer enormen Konkurrenzsituation, und jede der Mannschaften müßte sich voll reinhängen, eben weil jedes Team eine Chance auf die Meisterschaft hat.

      So aber, mit der absoluten Überlegenheit Bayerns, geben viele deutsche Top-Teams bereits frühzeitig den Gedanken an den Titel auf. Bestes Beispiel: Die Aussage des Hamburger Trainers Thomas Doll nach dem Sieg von Werder Bremen gegen Bayern. Er sagte, ihm wäre ein Sieg der Bayern lieber gewesen, weil dadurch der HSV bessere Chancen auf den zweiten Tabellenplatz hätte. Eine m.E. ausgesprochen merkwürdige Haltung - mit mir als Vereinspräsident hätte Doll sich dafür eine Abmahnung eingefangen.

      Ich halte die Überlegenheit des FC Bayern für ausgesprochen kontraproduktiv. Konkurrenz würde das Geschäft beleben und vermutlich auch die Qualität verbessern.

      Grüße
      Heinrich

      • Antwort von nach einem Tag 4 hilfreich
        Re^3: Bremen

        Hallo Heinrich,

        mit deinen Überlegungen liegst du ganz sicher richtig. Allerdings kann man den Bayern, obwohl ich wahrhaftig alles andere als ein Fan von denen bin, deshalb keinen Vorwurf machen. Sie hatten historisches Glück, als ihnen Ende der 60er Jahre eine wirklich gute Mannschaft "in den Schoß" fiel, zu einer Zeit, als sich Mannschaften noch im näheren Umkreis bildeten und nicht mit Dollarbündeln in der Hand zusammengekauft wurden. Sie haben es dann verstanden, diese Basis zu erhalten und auszubauen, indem verdiente Ex-Spieler ins Management berufen wurden (und ein Typ wie Hoeneß ist schlicht und ergreifend ein genialer Manager, egal was der managt). Sie haben die Zeichen der jeweiligen Zeit rechtzeitig erkannt und sich als erster Verein in Deutschland Mannschaften zusammengekauft - weshalb sie in meiner Generation außerhalb Bayerns bis heute wenige Freunde haben, denn sie haben zu allererst unseren damaligen "romantischen" Fußball kaputt gemacht. Aber heute machen das natürlich alle.

        Andere Vereine hatten diese Chance auch: M'gladbach in den 70ern, der HSV Anfang der 80er Jahre, später Werder, Dortmund, dann wieder Werder. Aber die haben es allesamt nie richtig gepackt.

        Andererseits ist die Schwäche der Liga inzwischen auch ein Problem für die Bayern, wie man in der Champions League unschwer erkennen kann. In der Liga langt es auch dann noch locker zum Erfolg, selbst wenn der alternde Keeper mal daneben greift. International gehört Bayern momentan nicht zur Spitze und wird es auch schwer haben, über die Bundesliga wieder dahin zu kommen.

        Ergo: Am Besten wäre es, einen alten Plan von Herrn Rummenigge aufzugreifen und den Verein in Italien antreten zu lassen. Ich hätte nichts dagegen.

        Und was die Titelambitionen des HSV angeht: Warum muss man so etwas überhaupt offiziell verkünden? Heißt das umgekehrt, dass die bislang angetreten sind, um Zweiter zu werden? Von Werder Bremen hört man das ja auch. Die wollen alle nur in die Champions League, da ein bisschen abkassieren, und das war's dann. Dann geht's wieder darum, nächstes Jahr erneut in die Champions League zu kommen und so weiter. Höhere Ziele haben die offenbar nicht.

        Das ist meiner Meinung nach typisch deutsch. Wie oft schon hat man auch von der Nationalmannschaft gehört, ihr Ziel sei es, ins Finale zu kommnen. Das Erreichen des Finales 2002 wurde gefeiert als gäbe es kein Morgen. Mir hat damals schon der entschiedene Wille gefehlt, dieses Finale auch gewinnen zu wollen.

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Bremen

          Hallo,
          ich bin Bayern-Fan, und das seit fast 40 Jahren - einen so
          einwandfreien Beitrag, und das von jemanden, der sich nicht als
          Bayern-Fan bekennt - das ist sehr, sehr selten und verdient an dieser
          Stelle zunächst pures Lob.
          Zum Inhalt - auch hier meine volle Zustimmung.
          Was sind dasa nur für Mannschaften, die "nur" das Erreichen der
          Champions - L. als Saisonziel haben und schon vor Start der
          Liga den FC. Bayern aufs Schild heben. Selbstverständlich kann der
          HSV in diesem Jahr noch Meister werden, zumal der FC. Bayern
          offensichtlich etwas schwächelt - am Samstag gegen Bielefeld allerdings einen Sieg, dann wird es für den HSV wahrscheinlich nur noch theoretisch langen.
          Ja, ja, die Bayern - von allen geliebt und von allen gehasst, aber
          was wäre diese Liga ohne diesen Verein.
          Noch etwas - Pokalfinale - man glaubt es kaum, aber die meisten
          Frankfurter wünschen sich die Bayern als Geggner wegen UEFA-Cup,#
          also glauben die doch tatsächlich dass sie gegen Pauli keine
          Chance hätten - soweit sind wir gekommen.
          Gruss
          Czauderna

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