ich bin grundsätzlich deiner Meinung, halte es aber auch für
richtig, dass in Amerika in den nächsten Tagen die Sportevents
ausfallen.
dem stimme ich zu!
Nur irgendwann muss es halt weitergehen und die
Amerikaner haben ja nach dem Anschlag in der Tokioer U-Bahn
auch nicht alles abgesagt.
da fragt man sich eben wo eigentlich die Grenze ist und wo man wann weshalb etwas absagt...1 Toter? 100000 Tote? Als die Schlachterei in Burundi war, ging auch alles sportliche weiter ...Bosnien? Kossovo? Tschechenien?
Letztendlich würden die Terroristen
auf diese Weise ihr Ziel sogar noch stärker erreichen, als es
eh schon passiert ist.
sehr richtig
Allerdings fand ich es eine Frechheit, dass sie gestern
Champions League gespielt haben. Sehr unsensibel und eine
extreme Belastung für alle Beteiligten.
Eine viel groessere Frechheit war es, wie "gewisse Fans" in einem ChLg Spiel gejubelt haben, als sie von dem Unglueck erfuhren.....da waere ich als Spieler vom Platz gegangen, ohne Diskussion....
Ich für meinen Teil
bin gestern jedenfalls sehr früh vond er Arbeit nach Hause
gegangen, weil ich ziemlich fertig war.
Ich war auf dem Weg nach Minsk fuer das ChLg Spiel von AC MILAN und da wurde ploetzlich alles abgeblasen und wir fuhren wieder nach Hause. Ich fand es schade aber richtig, dieses Spiel abzublasen. Allerdings sollten wir uns nach den Gruenden fragen, Events abzusagen: wegen des Respekts den Toten gegenueber...oder wegen der Sicherheit?
PS: zum 1985 Spiel in Heysel (Juve-Liverpool): die UEFA sagte das Spiel deswegen nicht ab, weil es keine Terroristischen Aktionen waren, sondern Fankravalle. Haetten die das Spiel unterbrochen bzw abgesagt, fuerchteten sie (mit Recht, finde ich) das die Ausschreitungen noch groesser geworden waeren als sie ohnehion schon waren. Die Tatsache das die Fans von Juve am naechsten Tag den Sieg gefeiert haben, stoesst hier in Italien auch auf Kritik.
Marrio64