Betriebsausflug die 2. / Für Yvonne

Von: , Frage gestellt am Mo, 30. Aug 1999

Ich habe lange überlegt, womit ich meinen Chef

1. in der Hauptsache von mir und
2. davon überzeugen kann, dass der Betriebsausflug

unbedingt stattfinden sollte.

Schliess- und endlich kam mir der Gedanke mit den Telefonregeln. Mein Chef, er heisst übrigens 'Adalbert Hallmackenreuther' – wir nennen ihn immer 'Hallmacke' – ist ein absoluter Telefonfetischist. Ständig belauscht er die Mitarbeiter/innen dahingehend, ob sie auch richtig telefonieren. Natürlich kann es ihm keiner recht machen.

Nun kam mir der Gedanke, ein paar Telefonregeln zusammenzustellen (zu klauen) und Hallmacke zum Aushang am 'schwarzen Brett' (das ist bei uns in der Firma von allen Normen abweichend in dezentem Gelb gehalten) zu übergeben. Du hättest ihn heute morgen sehen sollen, als ich ihm diese übergeben habe, wobei ich die Übergabezeremonie mit einem deutlichen Hinweis auf den Betriebsausflug garniert habe.

Aber zunächst zu den Telefonregeln:

1. Eine gründliche Vorbereitung auf ein Telefongespräch ist nutzlos. Man muß immer damit rechnen, daß die Nummer des Gesprächspartners besetzt ist. Voraussichtlich ist er überhaupt nicht da oder, wenn man ihn erreicht, wird er sicher über etwas anderes sprechen wollen goldene Telefonregel: Erst wählen, dann reden, dann denken, dann suchen, dann auflegen !

2. Fassen Sie niemals mehrere Themen zu einem Gespräch zusammen. Das Aufnahmevermögen des Gesprächspartners reicht häufig nur für einen Gesprächsgegenstand. Im übrigen hat jedes Thema Anspruch auf einen besonderen Anruf.

3. Es ist sinnlos, sich den Inhalt eines Telefongespräches aufzuschreiben, denn der Zettel kann verloren gehen. Motto: Was man im Gedächtnis hat, das weiß man !

4. Melden Sie sich kurz und knapp mit "Ja", "Hallo", "Bitte", vielleicht auch mit "Wer da?". Wo kämen wir hin, wenn sich jeder täglich zum x-ten Male mit seinem Namen meldet?

5. Telefonieren wird erst schön durch Privatgespräche. Nichts fördert das Betriebsklima mehr als die Benutzung des Geschäftstelefons für Privatgespräche. Mit freudigen Ereignissen können Sie die Kolleginnen und Kollegen am Telefon auflockern, so daß sich diese - positiv motiviert - mit ihren Gedanken voll und ganz auf die berufliche Tätigkeit stürzen.

6. Die meisten Menschen leben so unter Zeitdruck, daß man ihnen eine lange Erholungspause gönnen muß. Deshalb ist es unfair, einen Anrufer zu schnell weiterzuverbinden. Mit "bitte war-
ten, bitte warten, bitte warten..." können Sie seine Erholungspause, die ihm zusteht, beliebig verlängern.

7. Niemals soll man einen Anrufer direkt mit der richtigen Person verbinden. Das wäre schon psychologisch falsch. Der Anrufer soll merken, daß sich die ganze Firma um ihn kümmert.
Wenn er mit 6-8 Stationen reden kann, ist er beeindruckt.

8. Melden Sie der Telefonzentrale auf keinen Fall, wer für was in der Firma zuständig ist. Der Betreffende und seine Kollegen könnten es erfahren, und dann geht der Kampf um Kompetenzen von neuem los.

9. Die meisten Anrufe, die kommen, sind unwichtig. Versprechen Sie deshalb, zurückzurufen, und vergessen Sie diese Rückrufe. Die Anrufe erledigen sich meistens von selbst.

10. Eine Abmeldung bei der Telefonistin ist nicht notwendig. Der Kunde kann sich während der Suchaktion taxpflichtig ausruhen. Er ist besonders glücklich, wenn er nach 5 Minuten erfahren
darf, daß der Sachbearbeiter nicht gefunden werden konnte.

"Kleiner (so nennt er mich immer, obwohl meine Körpergröße durchaus der eines durchschnittlichen Mitteleuropäers entspricht), das ist der Höhepunkt ihres Schaffens in meinem Unternehmen, das ist Spitze und beförderungswürdig". So sprudelte es aus Hallmacke heraus, wobei seine Nickelbrille vor Erregung beschlug, der Bauch wie immer auf und nieder wabbelte und seine Mundwinkel fast hinter den übergrossen Ohrlappen verschwanden.

Was soll ich lange erzählen, er sagte nun doch das Stattfinden des Betriebsausfluges zu und zu meiner überaus grossen Freude versetzte er mich in die FRSA (Frosch-Rollstuhl-Abteilung). Dort darf ich jetzt unter der Leitung von Meister Muckeleder pro Tag die Nippel an ca. 40 Frosch-Rollstühlen abschmieren (im abschmieren war ich eh schon immer gut) und ausserdem an den motorbetriebenen FRS die Nockenwellenbeleuchtungen einbauen. Da kommt helle Freude auf, sag ich Dir. Diese Arbeit macht mir wesentlich mehr Spass als Wundertüten füllen, Fussmatten knüpfen und Stickrahmen polieren.

So Yvonne, das war das Neueste aus unserem Unternehmen und von mir. Ich brauch jetzt ausgiebige Nachtruhe, denn morgen geht es an den Einbau von ca. 53 Nockenwellenbeleuchtungen. Da muss ich voll und konzentriert sein, damit nichts schief geht und jedem Frosch die Erleuchtung kommt.

Ich kann nur sagen: Lieber bei unserer Firma beschäftigt sein, als arbeiten. Mein Freigang ist übrigens für drei Wochen verlängert worden. Ob das wohl auf meine gute Führung und meine Strebsamkeit zurückzuführen ist?

Wie weit bist Du eigentlich mit Deinem Training für den Betriebsausflug gekommen?

Viele Gruesse in die weite Welt
vom 'Kleinen'

PS:
Ach ja, ich habe noch eine Frage, doch zuvor die Geschichte:

Ich habe zwei Brüder. Der eine ist wegen Verführung Minderjähriger im Zuchthaus, der andere ist bei der SPD beschäftigt. Mein Vater verkauft Haschisch an mittellose Kunststudenten und meine Mutter sitzt seit vier Jahren in einer Trinkerheilanstalt. Und ich selbst ... na Du weißt ja schon.
Nun habe ich ein Mädchen kennengelernt, das wegen Erdrosselung eines Pfennigfuchsers fünf Jahre im Zuchhaus zugebracht hat und dort hart arbeiten musste. Ich liebe diese Frau und möchte sie heiraten.

Nun meine Frage:
Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein Bruder in der SPD ist?

30 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: *gggg

    hey walter,
    schön, wieder von dir zu lesen - bitte weitermachen!
    gruss
    joker [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Betriebsausflug die 2. / Für Walter

    Hallo Walter..*ganztollfreu*,

    ersteinmal zu unserem Betriebsausflug...ich kann dir sagen...nachdem ich nun endlich alles ge- und erprobt habe, will mein chef nun doch nicht mitkommen. Es liegt wohl daran, daß auch ich ihm meine kompetenz beweisen wollte und ihm deshalb deine telefoncheckliste im besten wissen überreicht habe. Das ergebniss war schockierend...nach einem ohnmachtsanfall, einem schreikrampf seinerseits und einer damitverbundenen gehaltskürzung meinerseits sowie der abblasung dieses ach-so-freudigen ausflugs hat er mit vorgehalten, daß ich doch das wichtigste vergessen hätte.
    1. bei uns in der firma weiss nie jemand bescheid...deshalb sollte auf alle fälle eine liste der 0190-er nummern als anlage zur lösung persönlicher probleme bereitliegen. (dies konnte er mir aufgrund persönlicher erfahrungen auch beweisen...0190...3xdievierund6xdiesechs.."h allooo hier ist ramona, die immer für dich zeit hat" oder so ähnlich)

    2. haben wir doch glattweg die bereitstellung von bildtelefonen für die mitarbeiter vergessen. Wo kommen wir denn hin, wenn man bei persönlichen gesprächen z.B. chef und seine frau, sich nicht einmal sehen kann. Ausserdem steigert es erheblich den umsatz der telekom oder auch eines anderen anbieters. Jetzt stehe ich vor der schwierigen aufgabe, die frau meines chefs zu beschreiben, weil er ja auch kein bildtelefon besitzt und nach 3-monatiger kundenaufreisaquise-reise doch nochmal nach hause geht, jedoch nicht mehr weiss, wie sein "hausdrachen" eigendlich so war.


    3. Ist mein chef auch nicht mit der ausführung des pkt. 8 nicht einverstanden...wozu braucht man eine telefonistin oder einen telefonist? Es reicht zu, wenn der anrufer ständig ein besetzt hört, oder man gar nicht erst rangeht.....falls es doch mal klingeln sollte.

    So...walter...du hast mir die suppe eingebrockt...nun hilf mir auch beim löffeln....was soll ich denn jetzt tun...ich sehe ernsthaft gefahr für unseren betriebsausflug.

    Leider habe ich noch eine anfrage, die doch sehr schwierig zu lösen ist. Aus mir nicht erklärlichen gründen hat sich die anzahl der meerschweinl auf 32 erhöht...alles ganz kleine winzige. Nun habe ich für diese keinen babysitter gefunden, sodas ich diese wohl mit auf die reise nehmen muss. Vielleicht könntest du ja in deiner froschrollstuhlkonstruktionsabteilung eine art tragbares gestell für je 2 meerschweinl bauen, damit jeder ausflügler sich dieses umbinden kann. Ich wäre dir sehr verbunden. Bitte denke daran, daß die meerschweinl auch eine kopfbedeckung benötigen....leider habe ich bis heute noch keinen passenden aufsatz gefunden.

    Nun lieber Walter zu deiner Geschichte!

    Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein Bruder in der SPD ist?

    Taj, das ist eine heikle frage...aber warum solltest du ihr das nicht sagen, schließlich gibt es eine menge mauerblümchen in der SexistischenParteiDeutschlands und dein kleiner schatz scheint ja da dazuzugehören, denn nur mitglieder kommen hinter mauern. Also sehe ich da kein ernsthaftes problem.
    Allerdings habe ich angst um dich, wenn du zu den aldianern gehörst, denn wenn sie schon einen pfennigfuchser erdrosselt, was würde sie dann mit einem aldi-aner machen? Also sei auf der hut!!!

    Ganz liebe gruezzis
    vom liedl
    die vonni

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re^2: Yvonne/Blues/Rainer/Stefan

      Tach Stefan,

      es ist NRW mit Zweitwohnsitz in Bayern. Aber das wird sich schon irgendwie regeln. Ihr Name ist Elsbeth. Toll oder!? Ich rufe sie immer Elsi, wenn ich etwas von ihr will und Bethi, wenn ich möchte dass sie etwas für mich tut. Ich glaube Yvonne wird sie nicht stören. Wir legen Wert auf eine offene Beziehung. Ausserdem: Ein Schwein, dass Angst vor einem Metzger hat, wird nie ein richtiges Schnitzel.

      Möchtest Du auch an unserem Betriebsausflug teilnehmen? Wenn ja, was kannst Du als Gegenleistung anbieten?

      Nun Yvonne,
      dass war aber auch sehr eigenmächtig von Dir gehandelt. Von einer Teilnahme Deines Chefs am Betriebsausflug war bisher nie die Rede. Wir nehmen doch nicht jeden mit! Na-ja, wir hätten ja darüber reden können, aber wenn Dein Chef so wenig kompetent ist, dass ich mich fragen muss wie er ein Unternehmen leitet, dann soll er bleiben wo der Pfeffer wächst. Das von ihm geleitete Unternehmen stelle ich mir vor, wie ein grosses Schiff, dass in einem Tannenwald auf Grund gelaufen ist. Am Bug steht Euer Chef und dessen Stellvertreter. Die auf den Stellvertreter gerichtete Sprechblase beinhaltet die Bemerkung zum Chef: Ob wir uns wohl verfahren haben?
      Es gibt solche und solche, aber mehr solche als solche und Dein Chef scheint einer davon zu sein.

      Deinem Chef solltest Du die folgenden Zeilen ausdrucken: Wer ein miserables Management haben will, der schmeisst jeden raus, der ihm widerspricht, auf seinem Standpunkt beharrt, für seine Abteilung kämpft oder auf andere Weise unbequem ist. Die Fügsamen sollte er behalten.
      (nicht von mir, sondern von Krisenmanager Carl Dürr).

      Es gibt viel zu packen – tun wir's ihm an. Ich möchte Dir helfen, Deinen Chef nicht nur wieder zu beruhigen, sondern auch dazu zu bewegen, dass er die getroffenen Massnahmen wir Gehaltskürzung etc. rückgängig macht. Es geht ja auf den Herbst zu, es dauert also auch nicht mehr allzu lange bis November und sicher macht sich Dein Chef schon heute Gedanken darüber, wie er Euch das Weihnachtsgeld streichen kann. Mach ihm einfach den folgenden Vorschlag und Du wirst sehen, alles wird wieder gut:

      Schlag Deinem Chef vor, das Weihnachtsgeld (durch schriftliche Verfügung der Geschäftsleitung) nicht durch Bargeld, sondern in Form von Büchern zu vergüten. Das hebt die Allgemeinbildung und die Arbeitsmoral der Mitarbeiter/innen ganz enorm.
      Für die einzelnen Berufsgruppen können folgende Bücher vorgesehen werden:

      Berufsgruppe / Buchtitel
      Direktoren: Gauner im Frack
      Abteilungsleiter: Wenn das Gewissen schweigt
      Buchhalter: Der Milllionendieb
      Rechtsabteilung: Der Gewissenswurm oder der Meineidbauer
      Warenabteilung: Gewissen im Aufruhr
      Sekretärinnen: Nackt unter Wölfen
      Konstrukteure: ... und bauen am Abgrund
      Betriebsrat: Soweit die Füsse tragen
      Sachbearbeiter: Die Gejagten
      Werkschutz/Pförtner: Der Spion der aus der Költe kam
      Kantinenköche: Wer einmal aus dem Blechnapf frisst
      Sonstige Angestellte: Betrogen bis zum jüngsten Tag oder verdammt in alle Ewigkeit
      Liebgewonnene ehemalige Betriebsanghörige (Rentner etc.): Hunde wollt ihr ewig leben

      Das mit den 0190er-Nummern finde ich klasse. Ich rufe da auch regelmässig an. Hätte ich dies nicht getan, dann hätte ich Elsbeth, meine neue Lebenspartnerin (Du weißt schon, die mit dem Arm auf der rechten Seite und dem stark ausgepägten Familiensinn usw.) niemals kennengelernt.

      Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau. Das weiss man auch ohne Bildtelefon. Da Dein Chef aber Schwächeanfälle zeigt, kann es mit seiner Tussi nicht weit her sein. Mach Dir also nicht die Mühe, sie zu beschreiben. Sie sieht wahrscheinlich aus wie eine Kreuzung zwischen Helga Feddersen und Karl Valentin. Solche Frauen hat man so nötig, wie Fische ein Fahrrad.

      Der Betriebsausflug ist keineswegs in Gefahr. Schliesslich wird dieser von mir geplant und nicht von irgendwelchen Chefs mit Hornbrille, Sockenhaltern und Bleistiftverlängerungsstutzen.

      Der Trinkspruch für den Ausflug steht übrigens auch schon fest:

      Wenn ich Deinen Hals berühre,
      Deinen Mund zu meinem führe,
      oh wie jauchzt es dann in mir,
      du geliebte Flasche Bier.

      Hinsichtlich Deiner Anfrage bezüglich der Meerschweincheninvasion haben sich unsere Froschrollstuhlkonstrukteure sofort in Bewegung gesetzt. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen. Es handelt sich um ein vielsitziges Gestell ähnlich einem Eierkarton. Die Meerschweinchen werden in die Vertiefungen gesetzt und mit kleinen Haltegurten aus einer Art Schnürsenkelmaterial angegurtet, so dass selbst bei ruckartigen Bewegungen kein M.-Schwein aus dem Gestellt purzelt.

      Es stehen zwei Modelle zur Auswahl:
      1. In Reihe angeordnete Vertiefungen. Das hat allerdings den Nachteil, dass das Gestell ca. 2,50 Meter lang ist und dann mindestens 2 Meerschweinchentragegestellhalter benötigt werden.
      2. In V-Form angeordnete Vertiefungen, also je zwei Reihen. Vorteil: Je zwei M.-Schweine sitzen sich gegenüber, können Bauernskat spielen oder anderweitig kommunizieren. Es wird nur ein Meerschweinchentragegestellhalte benötigt, da das Gestell nur 1,25 Meter lang ist.

      Gib mir Deine Wahl bitte rechtzeitig bekannt. Vielleicht produzieren wir die Gestelle auch in Serie. Ein Gebrauchsmuster haben wir schon angemeldet.

      Als Kopfbedeckung schläge ich Eierbecher vor. Diese werden um den unteren Teil (die Standfläche) gekürzt, so dass das obere Teil – das Eiereinsteckteil – übrig bleibt. Dieses schlagen wir mit Nadelfilz aus, damit die M.-Schweine auch keine kalten Ohren bekommen.

      Darf ich mit Deinem Einverständnis hinsichtlich der Teilnahme von Rainer am Betriebsausflug rechnen? So kommen wir wenigstens zu einem preiswerten Abendessen.
      Auch Blues sollten wir einladen, wenn er bereit ist sich an der Gestaltung des Ausflugs zu beteiligen - oder!?

      Gestern ist mir ein grosses Missgeschick passiert. Ich hatte doch glatt die Verkabelung für eine Nockenwellenbeleuchtung vergessen. Ich weiss auch nicht, wie das geschehen konnte. Vielleicht war ich einfach überarbeitet, denn ich hatte vorher bereits 243 Nippel abgeschmiert. Jedenfalls hat mich mein Chef zur Strafe dazu verdonnert, 14 Tage lang seiner Sekretärin jeden morgen die Schminkspiegel zu putzen und die Strumpfbänder einzuhaken und nachmittags (vor Rückkehr in die Anstalt) seine Kampfhühner (sein Hobby) zu füttern. Aber 14 Tage sind ja schnell vorbei.
      Die Sekretärin wird jeden Tag hässlicher, aber heute sah sie aus wie übermorgen. Man sagt zwar, dass die Natur nie aufgibt, aber bei ihr hat sie es getan.

      So, jetzt muss ich Schluss machen, denn ich muss für morgen noch 18 Dutzend Zahnstocher schnitzen. Die sind für den Leiter unserer Anstaltsküche. Morgen steht eine Käseplatte mit Bohnen auf dem Speiseplan. Er garniert alles mit Bohnen. Sein Motto lautet: Esst mehr Bohnen – wir brauchen mehr Gas!

      Jodeldidö und schönen Wochenbeginn
      Euer Walter

      PS: Morgen will ich mir mal wieder einen Nervenkitzel können - ich muss zum Zahnarzt.

      • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
        Re^3: Yvonne/Blues/Rainer/Stefan

        Tach Stefan,

        es ist NRW mit Zweitwohnsitz in Bayern.
        Aber das wird sich schon irgendwie regeln.
        Ihr Name ist Elsbeth. Toll oder!? Ich rufe
        sie immer Elsi, wenn ich etwas von ihr
        will und Bethi, wenn ich möchte dass sie
        etwas für mich tut. Ich glaube Yvonne wird
        sie nicht stören. Wir legen Wert auf eine
        offene Beziehung. Ausserdem: Ein Schwein,
        dass Angst vor einem Metzger hat, wird nie
        ein richtiges Schnitzel.

        Möchtest Du auch an unserem
        Betriebsausflug teilnehmen?
        Komt drauf an. Wann ist der denn.? Hoffentlich nicht Ende Oktober. Da muss ich nach Japan, um dort ein Poster aufzuhängen. Wenn ja, was
        kannst Du als Gegenleistung anbieten?
        Also ich hab da zu Hause in einem Lattengitterwetterkotter eine Beutelratte. Die kann ein paar Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie die auf Meerschweinchen reagiert. Außerdem könnte ich eine Geschichte 'Der Mönch und die Nonne' beisteuern, aber ich kann da nichts vorher verraten, sonst ist die Spanung weg.

        Gruß
        Stefan

        • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
          Re^4:

          Kommt drauf an. Wann ist der denn.?
          Hoffentlich nicht Ende Oktober.Da muss
          ich nach Japan, um dort ein Poster
          aufzuhängen.
          Wir haben als Reisetag den 30.02.2000 vorgesehen.
          Ein Poster in Japan aufhängen!?
          Denk aber bitte daran, das Poster nicht nach mitteleuropäischen Norm-Maßen aufzuhängen, sonst müssen die Freunde der aufgehenden Sonne immer auf eine Treppenleiter steigen um es zu bestaunen. Also ich hab da zu Hause in einem
          Lattengitterwetterkotter eine
          Beutelratte. Die kann ein paar
          Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie
          die auf Meerschweinchen reagiert.
          Beutelratten und M.-Schweine vertragen sich erst ab 3,1 Promille gut. Entweder Du machst Deine Beutelratten vorher betrunken oder Du kannst sie leider nicht mit auf die Reise nehmen. Außerdem könnte ich eine Geschichte 'Der
          Mönch und die Nonne' beisteuern, aber ich
          kann da nichts vorher verraten, sonst ist
          die Spanung weg.
          Erzähl die Geschichte ruhig. Wir hören uns auch ständig alte Witze 3-4-mal an und lachen immer wieder so, als hätten wir sie noch nie gehört. Das gebietet allein der Anstand, der uns allen zu Eigen ist.

          Gruss - auch an die Beutelratten im Lattengitterwetterkotter
          WALTER HUETTENHAIN

          • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
            Re^5:

            Also ich hab da zu Hause in einem
            Lattengitterwetterkotter eine
            Beutelratte. Die kann ein paar
            Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie
            die auf Meerschweinchen reagiert.
            Beutelratten und M.-Schweine vertragen
            sich erst ab 3,1 Promille gut. Entweder
            Du machst Deine Beutelratten vorher
            betrunken oder Du kannst sie leider nicht
            mit auf die Reise nehmen.
            Und wer sorgt für die 3,1 Promille bei den Mehrschweinen? Soviel ich mitgekriegt habe, treten die sehr zhalreich auf. Ich möchte nicht, dass die über meine Beutelratte herfallen. Von diesen Lattengitterwetterkotterbeutelrattenattentätern gibt es ohnehin mehr als genug.

            Gruß auch an die Frösche im Rollstuhl.

            Stefan

            • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
              Re^6: Dein beitrag zum Ausflug!???

              Hallo Stefan,

              ja, 32 M.-Schweine kann man schon als Rudel bezeichnen. Aber wie Du sicher mitbekommen hast, bauen wir ein M.-Schweine-Tragegestell in V-Version incl. Sicherheitsgurten. Zur Zeit debattieren wir noch darüber, ob Front- und Seitenairbags integriert werden sollen. Dies würde allerdings nur in Verbindung mit Kopfstützen und Gurtstraffern (ich weiss nicht warum, aber das erinnert mich schon wieder an unsere Chefsekretärin) Sinn machen.
              M.-Schweine sind alkohol-resistent (im Gegensatz zu unserem Chef, dem Hallmacke). Promille zählen hier also nicht. Wenn Du Deine Lattengitterwetterkotterbeutelratte an die kurze Leine nimmst, kann eh nichts passieren.
              Oder hast Du Sorge, dass es evtl. zu einem Techtelmechtel zwischen den beiden unterschiedlichen Nutztier-Rassen kommen könnte und Du Dich anschliesend um die Unterbringung von etlichen Schweinebeuteln oder Meerratten kümmern musst?

              Darf ich Dich ebenso dringend wie ohne übertriebene Höflichkeit darum bitten, nun einmal darzulegen, was Du selbst ausser Lgwkbr zum Betriebsausflug beisteuern willst; zur allgemeinen Unterhaltung und Belustigung stressgeplagter Nichtstuer vom flachen Lande!

              Und komm mir bitte nicht mit Jodeln, das hatten wir schon vor 3 Jahren einmal. Ist voll in die Hose gegangen - ausser bei der Chefsekretärin, die hatte wieder einmal ein Dirndl an.

              Den Gruss an die Frösche habe ich ausgerichtet, sie wollten vor Freude in die Luft hüpfen – sie wollten ...
              Karl-Gerhard, dem Oberfrosch, hat jemand zum Geburtstag einen Roller geschenkt. Oberpeinlich sage ich Dir. Wir überlegen jetzt, das untaugliche Fahrgerät in ein Rollbrett umzubauen.

              Gruss
              WALTER

            • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
              Re^7: Dein beitrag zum Ausflug!???

              H
              Darf ich Dich ebenso dringend wie ohne
              übertriebene Höflichkeit darum bitten,
              nun einmal darzulegen, was Du selbst
              ausser Lgwkbr zum Betriebsausflug
              beisteuern willst; zur allgemeinen
              Unterhaltung und Belustigung
              stressgeplagter Nichtstuer vom flachen
              Lande!
              Also vor drei Jahren hatte ich mal bei anderer Gelegenheit eine Miss-Wahl unter den Teilnehmern organisiert und das ganze dazu noch im klassisch griechischen Stil. Meinst Du, das geht. Ich kenne ja die Leute aus Deinem Betrieb kaum und weiß nicht, ob sowas ankommt. Natürlich mach ich das nicht allein. Da machen noch ein paar andere mit. Ein freiwilliger, der die Jury spielt und mindestens drei Freiwilliginnen als Kandidatien.
              Was meinst Du?

              Stefan

            • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
              Re^8: Teilnahme genehmigt!

              Hallo Stefan,

              auf dieser Basis können wir uns einigigen.

              Du wirst eine Miss-Wahl organisieren. Die Freiwilligen bestimmen bzw. stellen wir. Wahrscheinlich werden wir dazu unsere Kantinen-Crew verpflichten. Die treffen mit ihrem Gepansche (sie nennen es Speisen und Getränke) eh immer eine missliche Wahl.

              Nun verrate mir bitte noch, was die Damen und Herren aus unserer MAM-Abteilung (mache alles mit) für Kleidung tragen sollen. Legst Du Wert auf viel Haut oder magst Du es lieber bedeckt?

              Gruss
              Dein Betriebsausflugsorganisator
              Walter



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