Betriebsausflug die 2. / Für Yvonne

Ich habe lange überlegt, womit ich meinen Chef

  1. in der Hauptsache von mir und
  2. davon überzeugen kann, dass der Betriebsausflug

unbedingt stattfinden sollte.

Schliess- und endlich kam mir der Gedanke mit den Telefonregeln. Mein Chef, er heisst übrigens ‚Adalbert Hallmackenreuther‘ – wir nennen ihn immer ‚Hallmacke‘ – ist ein absoluter Telefonfetischist. Ständig belauscht er die Mitarbeiter/innen dahingehend, ob sie auch richtig telefonieren. Natürlich kann es ihm keiner recht machen.

Nun kam mir der Gedanke, ein paar Telefonregeln zusammenzustellen (zu klauen) und Hallmacke zum Aushang am ‚schwarzen Brett‘ (das ist bei uns in der Firma von allen Normen abweichend in dezentem Gelb gehalten) zu übergeben. Du hättest ihn heute morgen sehen sollen, als ich ihm diese übergeben habe, wobei ich die Übergabezeremonie mit einem deutlichen Hinweis auf den Betriebsausflug garniert habe.

Aber zunächst zu den Telefonregeln:

  1. Eine gründliche Vorbereitung auf ein Telefongespräch ist nutzlos. Man muß immer damit rechnen, daß die Nummer des Gesprächspartners besetzt ist. Voraussichtlich ist er überhaupt nicht da oder, wenn man ihn erreicht, wird er sicher über etwas anderes sprechen wollen goldene Telefonregel: Erst wählen, dann reden, dann denken, dann suchen, dann auflegen !

  2. Fassen Sie niemals mehrere Themen zu einem Gespräch zusammen. Das Aufnahmevermögen des Gesprächspartners reicht häufig nur für einen Gesprächsgegenstand. Im übrigen hat jedes Thema Anspruch auf einen besonderen Anruf.

  3. Es ist sinnlos, sich den Inhalt eines Telefongespräches aufzuschreiben, denn der Zettel kann verloren gehen. Motto: Was man im Gedächtnis hat, das weiß man !

  4. Melden Sie sich kurz und knapp mit „Ja“, „Hallo“, „Bitte“, vielleicht auch mit „Wer da?“. Wo kämen wir hin, wenn sich jeder täglich zum x-ten Male mit seinem Namen meldet?

  5. Telefonieren wird erst schön durch Privatgespräche. Nichts fördert das Betriebsklima mehr als die Benutzung des Geschäftstelefons für Privatgespräche. Mit freudigen Ereignissen können Sie die Kolleginnen und Kollegen am Telefon auflockern, so daß sich diese - positiv motiviert - mit ihren Gedanken voll und ganz auf die berufliche Tätigkeit stürzen.

  6. Die meisten Menschen leben so unter Zeitdruck, daß man ihnen eine lange Erholungspause gönnen muß. Deshalb ist es unfair, einen Anrufer zu schnell weiterzuverbinden. Mit „bitte war-
    ten, bitte warten, bitte warten…“ können Sie seine Erholungspause, die ihm zusteht, beliebig verlängern.

  7. Niemals soll man einen Anrufer direkt mit der richtigen Person verbinden. Das wäre schon psychologisch falsch. Der Anrufer soll merken, daß sich die ganze Firma um ihn kümmert.
    Wenn er mit 6-8 Stationen reden kann, ist er beeindruckt.

  8. Melden Sie der Telefonzentrale auf keinen Fall, wer für was in der Firma zuständig ist. Der Betreffende und seine Kollegen könnten es erfahren, und dann geht der Kampf um Kompetenzen von neuem los.

  9. Die meisten Anrufe, die kommen, sind unwichtig. Versprechen Sie deshalb, zurückzurufen, und vergessen Sie diese Rückrufe. Die Anrufe erledigen sich meistens von selbst.

  10. Eine Abmeldung bei der Telefonistin ist nicht notwendig. Der Kunde kann sich während der Suchaktion taxpflichtig ausruhen. Er ist besonders glücklich, wenn er nach 5 Minuten erfahren
    darf, daß der Sachbearbeiter nicht gefunden werden konnte.

„Kleiner (so nennt er mich immer, obwohl meine Körpergröße durchaus der eines durchschnittlichen Mitteleuropäers entspricht), das ist der Höhepunkt ihres Schaffens in meinem Unternehmen, das ist Spitze und beförderungswürdig“. So sprudelte es aus Hallmacke heraus, wobei seine Nickelbrille vor Erregung beschlug, der Bauch wie immer auf und nieder wabbelte und seine Mundwinkel fast hinter den übergrossen Ohrlappen verschwanden.

Was soll ich lange erzählen, er sagte nun doch das Stattfinden des Betriebsausfluges zu und zu meiner überaus grossen Freude versetzte er mich in die FRSA (Frosch-Rollstuhl-Abteilung). Dort darf ich jetzt unter der Leitung von Meister Muckeleder pro Tag die Nippel an ca. 40 Frosch-Rollstühlen abschmieren (im abschmieren war ich eh schon immer gut) und ausserdem an den motorbetriebenen FRS die Nockenwellenbeleuchtungen einbauen. Da kommt helle Freude auf, sag ich Dir. Diese Arbeit macht mir wesentlich mehr Spass als Wundertüten füllen, Fussmatten knüpfen und Stickrahmen polieren.

So Yvonne, das war das Neueste aus unserem Unternehmen und von mir. Ich brauch jetzt ausgiebige Nachtruhe, denn morgen geht es an den Einbau von ca. 53 Nockenwellenbeleuchtungen. Da muss ich voll und konzentriert sein, damit nichts schief geht und jedem Frosch die Erleuchtung kommt.

Ich kann nur sagen: Lieber bei unserer Firma beschäftigt sein, als arbeiten. Mein Freigang ist übrigens für drei Wochen verlängert worden. Ob das wohl auf meine gute Führung und meine Strebsamkeit zurückzuführen ist?

Wie weit bist Du eigentlich mit Deinem Training für den Betriebsausflug gekommen?

Viele Gruesse in die weite Welt
vom ‚Kleinen‘

PS:
Ach ja, ich habe noch eine Frage, doch zuvor die Geschichte:

Ich habe zwei Brüder. Der eine ist wegen Verführung Minderjähriger im Zuchthaus, der andere ist bei der SPD beschäftigt. Mein Vater verkauft Haschisch an mittellose Kunststudenten und meine Mutter sitzt seit vier Jahren in einer Trinkerheilanstalt. Und ich selbst … na Du weißt ja schon.
Nun habe ich ein Mädchen kennengelernt, das wegen Erdrosselung eines Pfennigfuchsers fünf Jahre im Zuchhaus zugebracht hat und dort hart arbeiten musste. Ich liebe diese Frau und möchte sie heiraten.

Nun meine Frage:
Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein Bruder in der SPD ist?

hey walter,
schön, wieder von dir zu lesen - bitte weitermachen!
gruss
joker

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Walter…*ganztollfreu*,

ersteinmal zu unserem Betriebsausflug…ich kann dir sagen…nachdem ich nun endlich alles ge- und erprobt habe, will mein chef nun doch nicht mitkommen. Es liegt wohl daran, daß auch ich ihm meine kompetenz beweisen wollte und ihm deshalb deine telefoncheckliste im besten wissen überreicht habe. Das ergebniss war schockierend…nach einem ohnmachtsanfall, einem schreikrampf seinerseits und einer damitverbundenen gehaltskürzung meinerseits sowie der abblasung dieses ach-so-freudigen ausflugs hat er mit vorgehalten, daß ich doch das wichtigste vergessen hätte.

  1. bei uns in der firma weiss nie jemand bescheid…deshalb sollte auf alle fälle eine liste der 0190-er nummern als anlage zur lösung persönlicher probleme bereitliegen. (dies konnte er mir aufgrund persönlicher erfahrungen auch beweisen…0190…3xdievierund6xdiesechs…„h allooo hier ist ramona, die immer für dich zeit hat“ oder so ähnlich)

  2. haben wir doch glattweg die bereitstellung von bildtelefonen für die mitarbeiter vergessen. Wo kommen wir denn hin, wenn man bei persönlichen gesprächen z.B. chef und seine frau, sich nicht einmal sehen kann. Ausserdem steigert es erheblich den umsatz der telekom oder auch eines anderen anbieters. Jetzt stehe ich vor der schwierigen aufgabe, die frau meines chefs zu beschreiben, weil er ja auch kein bildtelefon besitzt und nach 3-monatiger kundenaufreisaquise-reise doch nochmal nach hause geht, jedoch nicht mehr weiss, wie sein „hausdrachen“ eigendlich so war.

  3. Ist mein chef auch nicht mit der ausführung des pkt. 8 nicht einverstanden…wozu braucht man eine telefonistin oder einen telefonist? Es reicht zu, wenn der anrufer ständig ein besetzt hört, oder man gar nicht erst rangeht…falls es doch mal klingeln sollte.

So…walter…du hast mir die suppe eingebrockt…nun hilf mir auch beim löffeln…was soll ich denn jetzt tun…ich sehe ernsthaft gefahr für unseren betriebsausflug.

Leider habe ich noch eine anfrage, die doch sehr schwierig zu lösen ist. Aus mir nicht erklärlichen gründen hat sich die anzahl der meerschweinl auf 32 erhöht…alles ganz kleine winzige. Nun habe ich für diese keinen babysitter gefunden, sodas ich diese wohl mit auf die reise nehmen muss. Vielleicht könntest du ja in deiner froschrollstuhlkonstruktionsabteilung eine art tragbares gestell für je 2 meerschweinl bauen, damit jeder ausflügler sich dieses umbinden kann. Ich wäre dir sehr verbunden. Bitte denke daran, daß die meerschweinl auch eine kopfbedeckung benötigen…leider habe ich bis heute noch keinen passenden aufsatz gefunden.

Nun lieber Walter zu deiner Geschichte!

Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein Bruder in der SPD ist?

Taj, das ist eine heikle frage…aber warum solltest du ihr das nicht sagen, schließlich gibt es eine menge mauerblümchen in der SexistischenParteiDeutschlands und dein kleiner schatz scheint ja da dazuzugehören, denn nur mitglieder kommen hinter mauern. Also sehe ich da kein ernsthaftes problem.
Allerdings habe ich angst um dich, wenn du zu den aldianern gehörst, denn wenn sie schon einen pfennigfuchser erdrosselt, was würde sie dann mit einem aldi-aner machen? Also sei auf der hut!!!

Ganz liebe gruezzis
vom liedl
die vonni

Tach Stefan,

es ist NRW mit Zweitwohnsitz in Bayern. Aber das wird sich schon irgendwie regeln. Ihr Name ist Elsbeth. Toll oder!? Ich rufe sie immer Elsi, wenn ich etwas von ihr will und Bethi, wenn ich möchte dass sie etwas für mich tut. Ich glaube Yvonne wird sie nicht stören. Wir legen Wert auf eine offene Beziehung. Ausserdem: Ein Schwein, dass Angst vor einem Metzger hat, wird nie ein richtiges Schnitzel.

Möchtest Du auch an unserem Betriebsausflug teilnehmen? Wenn ja, was kannst Du als Gegenleistung anbieten?

Nun Yvonne,
dass war aber auch sehr eigenmächtig von Dir gehandelt. Von einer Teilnahme Deines Chefs am Betriebsausflug war bisher nie die Rede. Wir nehmen doch nicht jeden mit! Na-ja, wir hätten ja darüber reden können, aber wenn Dein Chef so wenig kompetent ist, dass ich mich fragen muss wie er ein Unternehmen leitet, dann soll er bleiben wo der Pfeffer wächst. Das von ihm geleitete Unternehmen stelle ich mir vor, wie ein grosses Schiff, dass in einem Tannenwald auf Grund gelaufen ist. Am Bug steht Euer Chef und dessen Stellvertreter. Die auf den Stellvertreter gerichtete Sprechblase beinhaltet die Bemerkung zum Chef: Ob wir uns wohl verfahren haben?
Es gibt solche und solche, aber mehr solche als solche und Dein Chef scheint einer davon zu sein.

Deinem Chef solltest Du die folgenden Zeilen ausdrucken: Wer ein miserables Management haben will, der schmeisst jeden raus, der ihm widerspricht, auf seinem Standpunkt beharrt, für seine Abteilung kämpft oder auf andere Weise unbequem ist. Die Fügsamen sollte er behalten.
(nicht von mir, sondern von Krisenmanager Carl Dürr).

Es gibt viel zu packen – tun wir’s ihm an. Ich möchte Dir helfen, Deinen Chef nicht nur wieder zu beruhigen, sondern auch dazu zu bewegen, dass er die getroffenen Massnahmen wir Gehaltskürzung etc. rückgängig macht. Es geht ja auf den Herbst zu, es dauert also auch nicht mehr allzu lange bis November und sicher macht sich Dein Chef schon heute Gedanken darüber, wie er Euch das Weihnachtsgeld streichen kann. Mach ihm einfach den folgenden Vorschlag und Du wirst sehen, alles wird wieder gut:

Schlag Deinem Chef vor, das Weihnachtsgeld (durch schriftliche Verfügung der Geschäftsleitung) nicht durch Bargeld, sondern in Form von Büchern zu vergüten. Das hebt die Allgemeinbildung und die Arbeitsmoral der Mitarbeiter/innen ganz enorm.
Für die einzelnen Berufsgruppen können folgende Bücher vorgesehen werden:

Berufsgruppe / Buchtitel
Direktoren: Gauner im Frack
Abteilungsleiter: Wenn das Gewissen schweigt
Buchhalter: Der Milllionendieb
Rechtsabteilung: Der Gewissenswurm oder der Meineidbauer
Warenabteilung: Gewissen im Aufruhr
Sekretärinnen: Nackt unter Wölfen
Konstrukteure: … und bauen am Abgrund
Betriebsrat: Soweit die Füsse tragen
Sachbearbeiter: Die Gejagten
Werkschutz/Pförtner: Der Spion der aus der Költe kam
Kantinenköche: Wer einmal aus dem Blechnapf frisst
Sonstige Angestellte: Betrogen bis zum jüngsten Tag oder verdammt in alle Ewigkeit
Liebgewonnene ehemalige Betriebsanghörige (Rentner etc.): Hunde wollt ihr ewig leben

Das mit den 0190er-Nummern finde ich klasse. Ich rufe da auch regelmässig an. Hätte ich dies nicht getan, dann hätte ich Elsbeth, meine neue Lebenspartnerin (Du weißt schon, die mit dem Arm auf der rechten Seite und dem stark ausgepägten Familiensinn usw.) niemals kennengelernt.

Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau. Das weiss man auch ohne Bildtelefon. Da Dein Chef aber Schwächeanfälle zeigt, kann es mit seiner Tussi nicht weit her sein. Mach Dir also nicht die Mühe, sie zu beschreiben. Sie sieht wahrscheinlich aus wie eine Kreuzung zwischen Helga Feddersen und Karl Valentin. Solche Frauen hat man so nötig, wie Fische ein Fahrrad.

Der Betriebsausflug ist keineswegs in Gefahr. Schliesslich wird dieser von mir geplant und nicht von irgendwelchen Chefs mit Hornbrille, Sockenhaltern und Bleistiftverlängerungsstutzen.

Der Trinkspruch für den Ausflug steht übrigens auch schon fest:

Wenn ich Deinen Hals berühre,
Deinen Mund zu meinem führe,
oh wie jauchzt es dann in mir,
du geliebte Flasche Bier.

Hinsichtlich Deiner Anfrage bezüglich der Meerschweincheninvasion haben sich unsere Froschrollstuhlkonstrukteure sofort in Bewegung gesetzt. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen. Es handelt sich um ein vielsitziges Gestell ähnlich einem Eierkarton. Die Meerschweinchen werden in die Vertiefungen gesetzt und mit kleinen Haltegurten aus einer Art Schnürsenkelmaterial angegurtet, so dass selbst bei ruckartigen Bewegungen kein M.-Schwein aus dem Gestellt purzelt.

Es stehen zwei Modelle zur Auswahl:

  1. In Reihe angeordnete Vertiefungen. Das hat allerdings den Nachteil, dass das Gestell ca. 2,50 Meter lang ist und dann mindestens 2 Meerschweinchentragegestellhalter benötigt werden.
  2. In V-Form angeordnete Vertiefungen, also je zwei Reihen. Vorteil: Je zwei M.-Schweine sitzen sich gegenüber, können Bauernskat spielen oder anderweitig kommunizieren. Es wird nur ein Meerschweinchentragegestellhalte benötigt, da das Gestell nur 1,25 Meter lang ist.

Gib mir Deine Wahl bitte rechtzeitig bekannt. Vielleicht produzieren wir die Gestelle auch in Serie. Ein Gebrauchsmuster haben wir schon angemeldet.

Als Kopfbedeckung schläge ich Eierbecher vor. Diese werden um den unteren Teil (die Standfläche) gekürzt, so dass das obere Teil – das Eiereinsteckteil – übrig bleibt. Dieses schlagen wir mit Nadelfilz aus, damit die M.-Schweine auch keine kalten Ohren bekommen.

Darf ich mit Deinem Einverständnis hinsichtlich der Teilnahme von Rainer am Betriebsausflug rechnen? So kommen wir wenigstens zu einem preiswerten Abendessen.
Auch Blues sollten wir einladen, wenn er bereit ist sich an der Gestaltung des Ausflugs zu beteiligen - oder!?

Gestern ist mir ein grosses Missgeschick passiert. Ich hatte doch glatt die Verkabelung für eine Nockenwellenbeleuchtung vergessen. Ich weiss auch nicht, wie das geschehen konnte. Vielleicht war ich einfach überarbeitet, denn ich hatte vorher bereits 243 Nippel abgeschmiert. Jedenfalls hat mich mein Chef zur Strafe dazu verdonnert, 14 Tage lang seiner Sekretärin jeden morgen die Schminkspiegel zu putzen und die Strumpfbänder einzuhaken und nachmittags (vor Rückkehr in die Anstalt) seine Kampfhühner (sein Hobby) zu füttern. Aber 14 Tage sind ja schnell vorbei.
Die Sekretärin wird jeden Tag hässlicher, aber heute sah sie aus wie übermorgen. Man sagt zwar, dass die Natur nie aufgibt, aber bei ihr hat sie es getan.

So, jetzt muss ich Schluss machen, denn ich muss für morgen noch 18 Dutzend Zahnstocher schnitzen. Die sind für den Leiter unserer Anstaltsküche. Morgen steht eine Käseplatte mit Bohnen auf dem Speiseplan. Er garniert alles mit Bohnen. Sein Motto lautet: Esst mehr Bohnen – wir brauchen mehr Gas!

Jodeldidö und schönen Wochenbeginn
Euer Walter

PS: Morgen will ich mir mal wieder einen Nervenkitzel können - ich muss zum Zahnarzt.

Tach Stefan,

es ist NRW mit Zweitwohnsitz in Bayern.
Aber das wird sich schon irgendwie regeln.
Ihr Name ist Elsbeth. Toll oder!? Ich rufe
sie immer Elsi, wenn ich etwas von ihr
will und Bethi, wenn ich möchte dass sie
etwas für mich tut. Ich glaube Yvonne wird
sie nicht stören. Wir legen Wert auf eine
offene Beziehung. Ausserdem: Ein Schwein,
dass Angst vor einem Metzger hat, wird nie
ein richtiges Schnitzel.

Möchtest Du auch an unserem
Betriebsausflug teilnehmen?

Komt drauf an. Wann ist der denn.? Hoffentlich nicht Ende Oktober. Da muss ich nach Japan, um dort ein Poster aufzuhängen.

Wenn ja, was
kannst Du als Gegenleistung anbieten?

Also ich hab da zu Hause in einem Lattengitterwetterkotter eine Beutelratte. Die kann ein paar Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie die auf Meerschweinchen reagiert. Außerdem könnte ich eine Geschichte ‚Der Mönch und die Nonne‘ beisteuern, aber ich kann da nichts vorher verraten, sonst ist die Spanung weg.

Gruß
Stefan

Schön, dass Du da bleibst.

Ich habe zwei Brüder. Der eine ist wegen
Verführung Minderjähriger im Zuchthaus,
der andere ist bei der SPD beschäftigt.
Mein Vater verkauft Haschisch an
mittellose Kunststudenten und meine Mutter
sitzt seit vier Jahren in einer
Trinkerheilanstalt. Und ich selbst … na
Du weißt ja schon.
Nun habe ich ein Mädchen kennengelernt,
das wegen Erdrosselung eines
Pfennigfuchsers fünf Jahre im Zuchhaus
zugebracht hat und dort hart arbeiten
musste. Ich liebe diese Frau und möchte
sie heiraten.

Nun meine Frage:
Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein
Bruder in der SPD ist?

In NRW ist es schon ok, wenn Dein Bruder in der SPD ist. In Bayern sollte er dann allerdings besser in der CSU sein. Wie heißt sie eigentlich? Und nochwas: Du solltest ihr nichts von Yvonne erzählen. Sie könnte Dich sonst für einen Pfennigfuchser halten.

Gruß
Stefan

Ich habe zwei Brüder. Der eine ist wegen
Verführung Minderjähriger im Zuchthaus,
der andere ist bei der SPD beschäftigt.
Mein Vater verkauft Haschisch an
mittellose Kunststudenten und meine Mutter
sitzt seit vier Jahren in einer
Trinkerheilanstalt. Und ich selbst … na
Du weißt ja schon.
Nun habe ich ein Mädchen kennengelernt,
das wegen Erdrosselung eines
Pfennigfuchsers fünf Jahre im Zuchhaus
zugebracht hat und dort hart arbeiten
musste. Ich liebe diese Frau und möchte
sie heiraten.

Nun meine Frage:
Kann ich diesem Mädchen sagen, dass mein
Bruder in der SPD ist?

Auf keinen Fall, sie wird euch für Perverse halten. Sag ihr lieber, er sitzt im Irrenhaus, das findet sie normal.

Was den Betriebsausflug angeht, wir machen da immer eien kleine Feier und zeichnen besonders verdiente Mitarbeiter aus.
Hier bei uns auf der Unfallstation wurde Schwester Tusnelda ausgezeichnet für ihre kreative und umweltfreundliche Art, OP-Abfälle zu verwerten.
Tussie, wir lieben deinen Gulasch, weiter so!
:wink:
Rainer

wenigstens einer der sich freut :smile:.

Auf keinen Fall, sie wird euch für :stuck_out_tongue:erverse halten. Sag ihr lieber, er sitzt :im Irrenhaus, das findet sie normal.

Die Idee ist nicht schlecht, aber was mache ich, wenn Sie gemeinsam mit mir meinem Bruder einen Besuch im Irrenhaus abstatten will? Sie ist nun mal ein sehr herzlicher Mensch mit viel Familiensinn und möchte sicher auch einmal ihren zukünftigen Schwager kennenlernen. Soll ich dann sagen, es handele sich um eine ‚geschlossene Anstalt‘ und Besuche wären deshalb unmöglich?

Was den Betriebsausflug angeht, wir machen :da immer eien kleine Feier und zeichnen :besonders verdiente Mitarbeiter aus. Hier :bei uns auf der Unfallstation wurde :Schwester Tusnelda ausgezeichnet für ihre :kreative und umweltfreundliche Art, OP-:abfälle zu verwerten. Tussie, wir lieben :deinen Gulasch, weiter so!

Mensch, dann könnten wir ja unser gemeinsames Abendessen noch billiger bekommen. Die Unfallklinik liegt doch in der Nähe von Düsseldorf oder (naja, oder Essen).

Unser Hausmeister, der Erich Spannseil, hat seine Teilnahme am Betriebsausflug abgesagt, weil er ‚innere Unruhen‘ befürchtet. Nun haben wir einen Platz frei. Möchtest Du an seiner Stelle teilnehmen? Natürlich kostenfrei, ich lade Dich ein.
Wie Du allerdings nach Düsseldorf kommst, ist Deine Sache. Wir fahren nämlich wie immer den kürzesten Umweg über Knoddelhausen a. d. Knuddel, also genau entgegengesetzt von Deinem Wohnort. Du hast allerdings die Pflicht, zur Belustigung der Kollegen/innen beizutragen und das ist nicht einfach; Du musst Dir da schon einiges einfallen lassen, sie sind sehr verwöhnt. Und komm mir bitte nicht mit Kasperletheater oder Sack- und Eierlaufen.

Ich bitte Dich, Deine Vorschläge bis spätestens 20.09.99 hier per Posting einzureichen, damit ich diese rechtzeitig unserem Vergnügungsausschuss zur Begutachtung und Entscheidung vorlegen kann.

In freudiger Erwartung
WALTER HUETTENHAIN

PS: Was meinst Du, sollen wir für Yvonne ein Feldbesteck mitnehmen? Es schickt sich doch wirklich nicht, Gulaschsuppe aus dem Reagenzglas zu schlürfen.

Kommt drauf an. Wann ist der denn.?
Hoffentlich nicht Ende Oktober.Da muss
ich nach Japan, um dort ein Poster
aufzuhängen.

Wir haben als Reisetag den 30.02.2000 vorgesehen.
Ein Poster in Japan aufhängen!?
Denk aber bitte daran, das Poster nicht nach mitteleuropäischen Norm-Maßen aufzuhängen, sonst müssen die Freunde der aufgehenden Sonne immer auf eine Treppenleiter steigen um es zu bestaunen.

Also ich hab da zu Hause in einem
Lattengitterwetterkotter eine
Beutelratte. Die kann ein paar
Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie
die auf Meerschweinchen reagiert.

Beutelratten und M.-Schweine vertragen sich erst ab 3,1 Promille gut. Entweder Du machst Deine Beutelratten vorher betrunken oder Du kannst sie leider nicht mit auf die Reise nehmen.

Außerdem könnte ich eine Geschichte ‚Der
Mönch und die Nonne‘ beisteuern, aber ich
kann da nichts vorher verraten, sonst ist
die Spanung weg.

Erzähl die Geschichte ruhig. Wir hören uns auch ständig alte Witze 3-4-mal an und lachen immer wieder so, als hätten wir sie noch nie gehört. Das gebietet allein der Anstand, der uns allen zu Eigen ist.

Gruss - auch an die Beutelratten im Lattengitterwetterkotter
WALTER HUETTENHAIN

Hallo Walter,
…da es mir sichtlich schwerfällt, zum dienstag deinen ausführungen noch folge zu leisten, nehme ich mir schlichtweg heraus…dir nur ein paar kommentare zu geben…vielleicht ändert sich das ja noch diese woche, aber hier habe ich jetzt ersteinmal riesige probleme mit meinem chef…siehe meine eigenmächtige handlung.

…nun bin ich aber wirklich über deine nachfolgenden Zeilen zutiefst bestürzt…

dass war aber auch sehr eigenmächtig von Dir gehandelt. Von einer Teilnahme Deines Chefs am Betriebsausflug war bisher nie die Rede. Wir nehmen doch nicht jeden mit! Na-ja, wir hätten ja darüber reden können, aber wenn Dein Chef so wenig kompetent ist, dass ich mich fragen muss wie er ein Unternehmen leitet, dann soll er bleiben wo der Pfeffer wächst. Das von ihm geleitete Unternehmen stelle ich mir vor, wie ein grosses Schiff, dass in einem Tannenwald auf Grund gelaufen ist. Am Bug steht Euer Chef und dessen Stellvertreter. Die auf den Stellvertreter gerichtete Sprechblase beinhaltet die Bemerkung zum Chef: Ob wir uns wohl verfahren haben?
Es gibt solche und solche, aber mehr solche als solche und Dein Chef scheint einer davon zu sein.

  1. wurde reserviert lt:
    Re: Reservierung… von Yvonne am 12.8.99 (13:31 Uhr)

ich hätte gern gebucht
für 8 personen
3 meerschweinchen
und ein chef

  1. sind wir mit unserem unternehmensschiff soeben im finanzozean auf eine steuerbank gestossen, so das es uns/mir doch unmöglich ist, aus dem tannenwald dir eine vorstellung zu geben…*g*

Deinem Chef solltest Du die folgenden Zeilen ausdrucken: Wer ein miserables Management haben will, der schmeisst jeden raus, der ihm widerspricht, auf seinem Standpunkt beharrt, für seine Abteilung kämpft oder auf andere Weise unbequem ist. Die Fügsamen sollte er behalten.
…ich denke, du wolltest mir helfen…nun habe ich auch noch meine kündigung erhalten
(nicht von mir, sondern vom chef).

…dein vorschlag ist ja nicht schlecht…
Schlag Deinem Chef vor, das Weihnachtsgeld (durch schriftliche Verfügung der Geschäftsleitung) nicht durch Bargeld, sondern in Form von Büchern zu vergüten. Das hebt die Allgemeinbildung und die Arbeitsmoral der Mitarbeiter/innen ganz enorm.
…aber gibt es die bücher auch mit bildern???
…momentan bin ich die einzige, die hier das abc beherrscht, so das ich bei deinem vorschlag ein arges überstundenproblem sehe…vorlesen gehört sozusagen nicht zu meinen aufgaben.

Das mit den 0190er-Nummern finde ich klasse. Ich rufe da auch regelmässig an. Hätte ich dies nicht getan, dann hätte ich Elsbeth, meine neue Lebenspartnerin (Du weißt schon, die mit dem Arm auf der rechten Seite und dem stark ausgepägten Familiensinn usw.) niemals kennengelernt.
…ich hoffe doch, daß du eine provision von der telekom erhälst???

Der Trinkspruch für den Ausflug steht übrigens auch schon fest:

Wenn ich Deinen Hals berühre,
Deinen Mund zu meinem führe,
oh wie jauchzt es dann in mir,
du geliebte Flasche Bier.

Zweiter teil:
Wenn ich dich dann in mir fühle,
deine ganz erfrischende kühle
werde ich nicht mehr von dir lassen
hoch die tassen…

Es stehen zwei Modelle zur Auswahl:

  1. In Reihe angeordnete Vertiefungen. Das hat allerdings den Nachteil, dass das Gestell ca. 2,50 Meter lang ist und dann mindestens 2 Meerschweinchentragegestellhalter benötigt werden.
  2. In V-Form angeordnete Vertiefungen, also je zwei Reihen. Vorteil: Je zwei M.-Schweine sitzen sich gegenüber, können Bauernskat spielen oder anderweitig kommunizieren. Es wird nur ein Meerschweinchentragegestellhalte benötigt, da das Gestell nur 1,25 Meter lang ist.
    Gib mir Deine Wahl bitte rechtzeitig bekannt. Vielleicht produzieren wir die Gestelle auch in Serie. Ein Gebrauchsmuster haben wir schon angemeldet.

…ich würde mich für die variante V entscheiden…allerdings stellt sich mir da eine frage…sind die kanalgänge 1,25 m breit? Wenn nicht, ist dieses gestelle faltbar? Du siehst, deine hilfe benötige ich schon

Als Kopfbedeckung schläge ich Eierbecher vor. Diese werden um den unteren Teil (die Standfläche) gekürzt, so dass das obere Teil - das Eiereinsteckteil - übrig bleibt. Dieses schlagen wir mit Nadelfilz aus, damit die M.-Schweine auch keine kalten Ohren bekommen.
…kleines problem…ich besitze keine ms von der normalen sorte, sondern solche mit einem ausgeprägten IQ - ähnlich „pinky & brain“ falls du diese beiden labornager kennensolltest…das heißt, einen normalen eierbecher als kopfbedeckung kann ich denen nicht zumuten. Also bitte strenge deine gehirnmasse etwas an und gib mir bescheid, wenn du die optimale lösung gefunden hast, denn ich möchte meine ms nicht an irgendeinen tierschützer verlieren…nur weil ich nicht die passende kopfbedeckung gefunden habe…

Darf ich mit Deinem Einverständnis hinsichtlich der Teilnahme von Rainer am Betriebsausflug rechnen? So kommen wir wenigstens zu einem preiswerten Abendessen.
Auch Blues sollten wir einladen, wenn er bereit ist sich an der Gestaltung des Ausflugs zu beteiligen - oder!?
…ich denke mal, daß wir ohne grössere probleme diese beiden einladen könnten…allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie auch tauglich sind…würdest du bitte noch einen tauglichkeitstest vorbereiten? Danke

Jedenfalls hat mich mein Chef zur Strafe dazu verdonnert, 14 Tage lang seiner Sekretärin jeden morgen die Schminkspiegel zu putzen und die Strumpfbänder einzuhaken und nachmittags (vor Rückkehr in die Anstalt) seine Kampfhühner (sein Hobby) zu füttern. Aber 14 Tage sind ja schnell vorbei.
…also du warst das…die frau meines chefs hat sich nämlich bei mir beschwert, das irgendso ein „dödel“ ihre strumpfbänder am bh befestigt hat…
Ach wie klein ist doch die welt…

So, jetzt muss ich Schluss machen, denn ich muss für morgen noch 18 Dutzend Zahnstocher schnitzen.
…*Pflasterrüberreich*

bis bald
vonni

PS: und? Konntest du beim zahnarzt deine zahnstocher loswerden?

Also ich hab da zu Hause in einem
Lattengitterwetterkotter eine
Beutelratte. Die kann ein paar
Kunststückchen. Ich weiß aber nicht, wie
die auf Meerschweinchen reagiert.

Beutelratten und M.-Schweine vertragen
sich erst ab 3,1 Promille gut. Entweder
Du machst Deine Beutelratten vorher
betrunken oder Du kannst sie leider nicht
mit auf die Reise nehmen.

Und wer sorgt für die 3,1 Promille bei den Mehrschweinen? Soviel ich mitgekriegt habe, treten die sehr zhalreich auf. Ich möchte nicht, dass die über meine Beutelratte herfallen. Von diesen Lattengitterwetterkotterbeutelrattenattentätern gibt es ohnehin mehr als genug.

Gruß auch an die Frösche im Rollstuhl.

Stefan

Auch Blues sollten wir einladen, wenn er
bereit ist sich an der Gestaltung des
Ausflugs zu beteiligen - oder!?
…ich denke mal, daß wir ohne grössere
probleme diese beiden einladen
könnten…allerdings bin ich mir nicht
sicher, ob sie auch tauglich
sind…würdest du bitte noch einen
tauglichkeitstest vorbereiten? Danke

… nu bin ich abba gespannt wie’n flitzebogen! teilnehmen würde ich schon und für die gestaltung würde mir sicherlich auch etwas einfallen, bin aber erst einmal auf walter’s tauchlichkeitstest’ mehr als verspannt *bg

grüsse an alle almdödels
joker

So, lieber Blues-Joker,
jetzt kommen wir zum Tauglichkeitstest.

Zunächst die Intelligenz-Fragen:

  1. Ergänze bitte die fehlenden Buchstaben: Ohne Flei… kein Prei…

  2. Beschreibe bitte den körperlichen und geistigen Zustand eines Betriebsausflugteilnehmers nach dem Genuss von 20 Glas Bier.

  3. Als Arbeitnehmer in einem gut geführten Unternehmen muss man mindestens 5 Sinne beisammen haben. Welche sind das?

  4. Wie viele Kalorien verbraucht man
    a) bei einem vorgetäuschten Orgasmus?
    b) beim Rückzug auf die unbenutzte Bettseite

  5. Bitte vervollständige den nachstehenden Satz: Lieber einen wackeligen Stammtisch als …

Nun die persönlichen Fragen:

  1. Mit welchen Hilfsmitteln bewältigst Du Dein Leben?
    a) Alkohol
    b) Nikotin
    c) Schokolade
    d) Deiner Mammi
    c) Sonstiges und zwar: …

  2. Bist Du
    a) kurzsichtig
    b) vorsichtig
    c) durchsichtig
    d) umsichtig

  3. Welche Krankheiten hattest Du
    a) Masern
    b) Röteln
    c) Kapern
    d) Einlauf
    e) Siechtum
    f) Rotlauf
    g) Brauchtum
    h) Spermakoller
    i) Dödelei
    j) Hammerzehe
    k) Fracksausen

  4. Kannst Du Deine Augenbrauen nach hinten kämmen?

  5. Mit welcher/n der folgenden Ausreden hast Du schon versucht der ‚schönsten Sache der Welt‘ aus dem Wege zu gehen?
    a) im Fernsehen kommt gleich ein schöner Film
    b) es ist zu kalt
    c) es ist zu warm
    d) ich habe Kopfschmerzen
    e) ich habe zu viel getrunken
    f) ich bin zu müde
    g) Sonstiges und zwar: …

Abschliessend noch Fragen zur Allgemeinbildung:

  1. Was bedeutet folgendes Verkehrsschild: Dreieck, Spitze nach oben, rot umrandet, in der Mitte eine von links nach rechts abfallende schwarze Fläche, drüber die Angabe 15%
    a) Liegesitze auf 15% Neigung einstellen
    b) Bald geht es bergab
    c) Achtung, wenn Sie hier runterrutschen verringert sich der Wert ihres Wagens um 15%

  2. Was bedeutet folgender Spruch: ‚Der lässt mal wieder den Harten raus‘?

  3. Mindestens einen Witz erzählen.

  4. Mindestens einen Limmerik erzählen

Auswertung:

Bei richtiger Beantwortung aller Fragen ergeben sich 99 Punkte. Zur vollen Teilnahme am Betriebsausflug musst Du mindestens 68 Punkte erreichen. Bei weniger als 68, aber mehr als 51 Punkten nehmen wir Dich zwar mit nach Düsseldorf, Du musst aber selbst für Deine Heimfahrt sorgen und ausserdem mindestens 2 Stunden mit der drallen Chefsekretärin ‚Halma‘ spielen. Bei weniger als 51 Punkten kann leider eine Teilnahme nicht zugelassen werden. Es ist aber eine Wiederholungsprüfung zulässig.

Gruss
WALTER HUETTENHAIN

… liebe Vonni, ich komme auf die Sache zurück, wenn Blues den Tauglichkeitstest beantwortet hat. OK!?

Bis dann und mach Dir um die M.-Schweine keine Sorgen, wir werden schon eine Lösung finden. Ich gehe auch davon aus, dass Dein Chef die Kündigung zurücknehmen wird. Du wirst ihm einfach begreiflich machen, dass sein Unternehmen ohne Dich nicht existieren kann. Dabei werde ich Dir helfen. Ich muss aber morgen erst einmal mit unserem Betriebskalfaktor sprechen. Warte ab.

Schönen Tag morgen
WALTER HUETTENHAIN
*immerpostivdenkendundniedenkopfhängenlassend*

hallo walter,
der test ist einsame spitze…da wird joker wohl ganz schön danebenhauen *bg*

joker,
viel glück beim 5.versuch…

vonni

… das du so wenig vertrauen in mich hast … wart’s ab

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo kb…gldubg
mensch, ich habe dich schon richtig vermisst…

wieviel pkt. hast du denn geschafft? *g*
darfst du mitfahren? *bg*

vonni

hi zm … agd

hallo kb…gldubg
mensch, ich habe dich schon richtig
vermisst…

das kommt davon, wenn frau nichts von sich hören lässt …

wieviel pkt. hast du denn geschafft? *g*
darfst du mitfahren? *bg*

wart’s doch ab, wird noch reingestellt …

jb

Hallo Stefan,

ja, 32 M.-Schweine kann man schon als Rudel bezeichnen. Aber wie Du sicher mitbekommen hast, bauen wir ein M.-Schweine-Tragegestell in V-Version incl. Sicherheitsgurten. Zur Zeit debattieren wir noch darüber, ob Front- und Seitenairbags integriert werden sollen. Dies würde allerdings nur in Verbindung mit Kopfstützen und Gurtstraffern (ich weiss nicht warum, aber das erinnert mich schon wieder an unsere Chefsekretärin) Sinn machen.
M.-Schweine sind alkohol-resistent (im Gegensatz zu unserem Chef, dem Hallmacke). Promille zählen hier also nicht. Wenn Du Deine Lattengitterwetterkotterbeutelratte an die kurze Leine nimmst, kann eh nichts passieren.
Oder hast Du Sorge, dass es evtl. zu einem Techtelmechtel zwischen den beiden unterschiedlichen Nutztier-Rassen kommen könnte und Du Dich anschliesend um die Unterbringung von etlichen Schweinebeuteln oder Meerratten kümmern musst?

Darf ich Dich ebenso dringend wie ohne übertriebene Höflichkeit darum bitten, nun einmal darzulegen, was Du selbst ausser Lgwkbr zum Betriebsausflug beisteuern willst; zur allgemeinen Unterhaltung und Belustigung stressgeplagter Nichtstuer vom flachen Lande!

Und komm mir bitte nicht mit Jodeln, das hatten wir schon vor 3 Jahren einmal. Ist voll in die Hose gegangen - ausser bei der Chefsekretärin, die hatte wieder einmal ein Dirndl an.

Den Gruss an die Frösche habe ich ausgerichtet, sie wollten vor Freude in die Luft hüpfen – sie wollten …
Karl-Gerhard, dem Oberfrosch, hat jemand zum Geburtstag einen Roller geschenkt. Oberpeinlich sage ich Dir. Wir überlegen jetzt, das untaugliche Fahrgerät in ein Rollbrett umzubauen.

Gruss
WALTER

Liebe Yvonne,

jeder, aber auch jeder Chef ist für (mit-)denkende Mitarbeiter/innen zu haben, insbesondere dann, wenn diese sinnvolle und gewinnbringende Vorschläge machen. Schlag Deinem Chef die folgende neue Betriebsordnung vor und Du wirst sehen, die Kündigung wird schleunigst in eine Verlängerung des Arbeitsvertrages umgewandelt.

Die neue Betriebsordnung

Die Arbeitszeit ist Erholung.
Jede Anstrengung ist unzulässig.
Wer bei der Arbeit schwitzt, wird sofort entlassen.
Der Arbeitsbeginn ist dem Ermessen des Arbeitnehmers anheimgestellt, darf aber keinesfalls vor 10:00 Uhr früh beginnen.
Zum Lohnempfang ist jedoch pünktlich zu erscheinen.
Vor Beginn der Arbeit wird Kaffee mit belegten Brötchen verabreicht.
Jeder Arbeiter hat in tadelloser Klüidung zu erscheinen. Die Kleiderrechung bezahlt der Arbeitgeber.
Jeder Arbeiter hat einen Stundenlohn von DM 8,10 zu erhalten. Dazu freie Beköstigung während der Arbeitszeit. Schokolade, Zigarren, Zigaretten, Getränke usw. muß er soviel erhalten, wie er beansprucht.
Arbeiter, die länger als ein halbes Jahr der Firma angehören, sind Jubilare und müssen per Auto zur Arbeitsstätte gefahren werden.
Von 10-11 Uhr ist Frühstück.
Der Obmann nebst Betriebsrat ist verpflichtet, gute Witze zu erzählen.
Während der Arbeitszeit darf gelesen, gesungen und gepfiffen werden
Diejenigen, welche nicht singen können, müssen auf dem Kamm blasen.
Von 11-15 Uhr wird Mittag gegessen.
Während der Mittagszeit ist für musikalische Unterhaltung bestens zu sorgen.
Von 15-16 Uhr ist Kaffeetafel; je nach Wunsch gibt es diverse Torten oder Aufschnitt.
Wer evtl. einschläft, darf unter keinen Umständen geweckt werden; 10 Minuten vor 17 Uhr ist Arbeitsschluß.
Beim Verlassen der Fabrik muß die Orgel einen Choral spielen.
Der Chef und die Meister haben jedem Arbeiter die Hand zu schütteln und ihren Dank für die gute Leistung auszusprechen.
Der Chef muß den Arbeitern beim Umkleiden behilflich sein.
Daß Austreten hat während der Arbeitszeit zu erfolgen. Gesetzlich muss 15 Minuten ausgetreten werden.
Wer nicht muß, muß aber zusehen, daß er muß!
Wird ein Arbeiter beim Anblick der erledigten Arbeit ohnmächtig, so muß der Betrieb sofort geschlossen werden.
Der Arbeiter bezieht eine Pension von 150 %.
Will eine Arbeiterin heiraten, so hat der Chef für eine anständige Aussteuer zu sorgen.
Die Hochzeit findet in der Wohnung des Arbeitgebers statt.
Das Unternehmen bleibt dann 6 Wochen geschlossen. Die versäumte Arbeitszeit ist als Überstunden abzurechnen.
Bei Streitigkeiten unter den Arbeitern sind Tische, Stühle, Bänke usw. möglichst nicht zu schonen, Gummischläuche, knüppel und Brechstangen sind auf dem Büro abzuholen.

Bei Rücknahme der Kündigung erhält Dein Chef das unwiderrufliche Recht zur Teilnahme am Betriebsausflug. Seine Frau ist ebenfalls eingeladen. Sie soll aber bitte die Strumpfhalter an der richtigen Stelle befestigen (sollte man nicht evtl. Druckknöpfe an ihren Oberschenkeln anbringen?), damit sie nicht immer so gebückt daherschleicht.

Oh Mann (Sorry, oh Frau) seit ihr mit einem alten Rad-Dampfer unterwegs gewesen, ohne Radar, Kompass usw.? Steuerbänke werden mit einem mächtigen Linksschlenker umschifft.
Zur Täuschung des Finanzbeamten im Beiboot wird dabei an Steuerbord kräftig mit einer Taschenlampe geblinkt, Du weißt schon, rechts blinken und links abbiegen …

Wenn Du jetzt noch das Zugeständnis verlangst, die Bücher in Blindenschrift zu verteilen, dann frage ich mich, für was ich als Freigänger denn noch alles zuständig sein soll.

Keine Provision - Elsbeth erhält von der Telecom einen Arbeitsvertrag. Sie soll in der Telefonzentrale stöpseln. Bin mal gespannt, ob sich das auch im privaten Leben auswirken wird.

Die Meerschweinchentragegestellhalter und Kopfbedeckungen werden allen Ansprüchen gerecht werden. Lass uns da nur mal in Ruhe machen. Du und die M.-Schweine werden keinen Grund zur Klage haben.

Heute habe ich den ganzen Tag Windbeutel aufgeblasen und Spaghetti für unsere Kantine hergestellt. Spaghetti herstellen ist nicht einfach, da bedarf es feinfühliger Finger (lt. unserer Hallmacke-Sekretärin habe ich die ja), denn es ist nicht gerade einfach, sie aus den Makkaroni herauszuziehen.

Vorher habe ich aber mein Auto in die Werkstatt gebracht. Es hat irgendwie gebockt. Als ich den Meister fragte, was mit meinem Auto los ist, bekam ich kopfgratzend zur Antwort: „Ich will es mal so sagen: Wenn Ihr Auto ein Pferd wäre, müsste man es erschiessen“.

Wieher, äh-häm, tschüss
WALTER

PS.: Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, aber der Zahnarzt hat mir 2 Weisheitszähne gezogen. Kaum zu glauben, aber ich scheine tatsächlich noch ungeahnte innere Werte zu besitzen.

Und zum guten Schluss:
Um meinen Freigang zu verlängern, trage ich mich mit dem Gedanken, an der Volkshochschule einen Klöppelkurs zu belegen.
Ist das zu empfehlen oder gibt es sinnvollere Alternativen?