…von dem Schnee, der nicht schneien wollte
Draußen wars schon dunkel, Helmut saß am Fenster und schaute auf die Straße. Es war schon ziemlich kalt gewesen, die letzten Tage, der Schlitten stand schon bereit aber…
…von dem Schnee, der nicht schneien wollte
Draußen wars schon dunkel, Helmut saß am Fenster und schaute auf die Straße. Es war schon ziemlich kalt gewesen, die letzten Tage, der Schlitten stand schon bereit aber…
…von dem Schnee, der nicht schneien wollte
Draußen wars schon dunkel, Helmut saß am Fenster und schaute
auf die Straße. Es war schon ziemlich kalt gewesen, die
letzten Tage, der Schlitten stand schon bereit aber…
…plötzlich kehrte der Frühling zurück. Die Balkonpflanzen
waren kurzentschlossen noch einmal erblüht, die Leute
saßen wieder draußen bei Kaffee und Bier und die Sonne strahlte und wärmte…
strahlte und wärmte…
…als plötzlich und unerwartet eine kaltwetterfront aus dem tiefen norden heranrückte und die leicht bekleideten nach sonnenwärme hungernden leute wieder in die häuser trieb und …
…in einem heftigen Gewitter endete.
Der durchnässte Postbote brachte Antonia einen Brief. Was für eine Marke, dachte sie, und diese altmodische Schrift sagt mir gar nichts. Der Absender war nicht leserlich.
‚Liebe Nichte! Bin seinerzeit mit Deinem nunmehr verstorbenen Großonkel Georgios ausgewandert. Hiermit vermache ich Dir meine Ziegenherde, meinen Olivenhain und mein Strandhaus auf Kreta. Freue mich auf Deine baldige Ankunft, um alles weitere mit Dir zu besprechen. Deine Dir unbekannte Großtante Henriette!‘
Der Himmel riss auf. Prima, dachte Antonia, der Chef kann mich schon länger und Resturlaub hab ich auch noch.
Eine halbe Stunde später stand sie mit dem Koffer in der Hand in der Tür. Doch da klingelte das Telefon…
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Doch da klingelte das Telefon…
… und ihr Cousin HELMUT (!!!) war am Apparat. Antonia schauderte es eiskalt, denn…
Doch da klingelte das Telefon…
… und ihr Cousin HELMUT (!!!) war am Apparat.
Antonia schauderte es eiskalt, denn…
…schon dieser Name war ihr ein Greul…
…er hatte ihr nie das glück der welt gegönnt. sie bereitete sich im geiste schon auf alle anfeindungen, grausamkeiten und ironien vor, doch es kam, daß…
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Er ihr nur erzählen wollte, daß er bald heiraten würde und sie gerne als Brautjungfer hätte, weil sie doch…
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aber keine Jungpfer mehr war, wußte sie vor lauter Lachen nicht,
was sie zu diesem Angebot sagen sollte.
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Doch dann fiel Antonia etwas ein:„Helmut,“ sagte sie, „ich kann nicht und ich will nicht! Deine Zukünftige, diese Irene hat
mich mal…“
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*reformat*
Gemeinschaftsgeschichte…
…von dem Schnee, der nicht schneien wollte
Draußen wars schon dunkel, Helmut saß am Fenster und schaute auf
die Straße. Es war schon ziemlich kalt gewesen, die letzten
Tage, der Schlitten stand schon bereit aber……plötzlich kehrte der Frühling zurück. Die Balkonpflanzen
waren kurzentschlossen noch einmal erblüht, die Leute
saßen wieder draußen bei Kaffee und Bier und die Sonne strahlte
und wärmte……als plötzlich und unerwartet eine kaltwetterfront aus dem
tiefen norden heranrückte und die leicht bekleideten nach
sonnenwärme hungernden leute wieder in die häuser trieb und ……in einem heftigen Gewitter endete.
Der durchnässte Postbote brachte Antonia einen Brief. Was für
eine Marke, dachte sie, und diese altmodische Schrift sagt mir
gar nichts. Der Absender war nicht leserlich.
‚Liebe Nichte! Bin seinerzeit mit Deinem nunmehr verstorbenen
Großonkel Georgios ausgewandert. Hiermit vermache ich Dir meine
Ziegenherde, meinen Olivenhain und mein Strandhaus auf Kreta.
Freue mich auf Deine baldige Ankunft, um alles weitere mit Dir
zu besprechen. Deine Dir unbekannte Großtante Henriette!‘
Der Himmel riss auf. Prima, dachte Antonia, der Chef kann mich
schon länger und Resturlaub hab ich auch noch.
Eine halbe Stunde später stand sie mit dem Koffer in der Hand in
der Tür. Doch da klingelte das Telefon…… und ihr Cousin HELMUT (!!!) war am Apparat.
Antonia schauderte es eiskalt, denn……schon dieser Name war ihr ein Greul…
…er hatte ihr nie das glück der welt gegönnt. sie bereitete
sich im geiste schon auf alle anfeindungen, grausamkeiten und
ironien vor, doch es kam, daß…Er ihr nur erzählen wollte, daß er bald heiraten würde und sie
gerne als Brautjungfer hätte, weil sie doch…aber keine Jungpfer mehr war, wußte sie vor lauter Lachen
nicht,
was sie zu diesem Angebot sagen sollte.Doch dann fiel Antonia etwas ein:„Helmut,“ sagte sie, „ich kann
nicht und ich will nicht! Deine Zukünftige, diese Irene hat
mich mal…“
… als wir noch Kinder waren, dermassen beleidigt, dass ich
noch heute nicht in ihre Augen blicken kann.
Sie sagte damals zu mir: …
…eines Tages wirst Du mal meine Brautjungfer…
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Und außerdem…
„Dein Papa ist den ganzen Tag zuhause und putzt nur, das ist gar kein richtiger Papa, meine Mama sagt das auch“ Dabei wußte sie (und ihre Mutter) natürlich nicht, daß das gar nicht mein Vater, sondern unser Hausmann war, denn…
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noch heute nicht in ihre Augen blicken kann.
Sie sagte damals zu mir: ……eines Tages wirst Du mal meine Brautjungfer…
Und außerdem…
„Dein Papa ist den ganzen Tag zuhause und putzt nur, das ist
gar kein richtiger Papa, meine Mama sagt das auch“ Dabei wußte
sie (und ihre Mutter) natürlich nicht, daß das gar nicht mein
Vater, sondern unser Hausmann war, denn…
…meine mutter konnte und wollte sich keinen putzmann leisten, so nahm sie sich ihn halt ganz - und schwupp, hatten wir einen hausmann. was aber irene bis dato nicht wußte, das sagte ich ihr: „Irene - häschen! - dieser mein hausmann-papa ist nämlich auch dein papa und er hat deine mutter zugunsten der meinen verlassen. So, und nu schluß mit der brautjungfer. Irene, ich muß jetzt. Ciao!“ - was für ein tag!
Antonia begab sich zum flughafen. Schier wäre sie über den gutaus
sehenden mann gestolpert, der neben ihr am mittelgang schon platz genommen hatte. „können sie denn ihre langen beine nicht defensiv unterbringen?“ er blickte sie mit seinen blauen augen an und sagte: …
während er sein Handy zuklappte: Aber Antonia, erkennst Du mich nicht? Ich bin es doch: HELMUT!!!
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