Im Nachbarort, wo meine Frau als Lehrerin tätig ist, hatte ich am Wochenende einige Einkäufe zu erledigen. Auf der Straße wurde ich von einer Frau ziemlich offensichtlich gemustert. Naja, dachte ich, vielleicht eine Mutter deren Kind von meiner Frau unterrichte wird und nickte ihr freundlich zu.
Zufällig stand ich kurze Zeit später hinter der gleichen Dame in der Schlange an der Kasse. Als sie sich umdrehte, grüßte ich sie mit einem freundlichen „Guten Tag!“
„Warum grüßen Sie mich denn, ich kenne Sie ja gar nicht!“ war ihre laute und barsche Antwort.
Wie gesagt, ich liebe die Menschen …
Gestern morgen war ich auf dem Weg ins Büro noch schnell an der Tankstelle. Ich hatte meine Tankerei erledigt, an der Kasse bezahlt und war eben im Begiff mich in mein Auto zu schwingen - da sah ich, wie an der Tanksäule gegenüber ein dickes Auto sich gemächlich rückwärts in Bewegung setzte und immer schneller wurde. Ich sah noch einmal genauer hin: niemand am Steuer! Reflexartig war ich auch schon losgerannt, riß die Tür des Wagens auf und ratschte die Handbremse hoch. Der Wagen stand, mit 30 cm Abstand von der nächsten Peitschenleuchte entfernt.
Als ich mich gerade nach einem eventuellen Besitzer umsehen wollte, kam der auch schon gemessenen Schrittes aus der Tankstelle.
Ehe ich ihm erklären konnte, dass er doch besser nächstes Mal sein Fahrzeug sichern möge, baute er sich kampfeslustig vor mir auf und brüllte mich an, was ich denn an seinem Auto zu schaffen hätte? Zu einer Antwort hatte ich keine Gelegenheit, denn er dröhnte weiter: Klauerei …, nicht mal eine Minute …, anzeigen müßte man …, wenn er nicht so schnell gewesen wäre … usw.
Ich entfernte mich still vom Ort des Geschehens, setzte mich in mein Auto und fuhr ins Büro.
Ich glaube, ich habe es schon einmal gesagt:
Ich liebe die Menschen - aber geh’ mer fott mit de Leit!
das erinnert mich stark an eine dieser ähnlichen Geschichten aus dem Krankenhausalltag. Dort kümmert man sich an die 12 Stunden um die Gebrechen der Leute, um Feierabends erschöpft in den Bus zu fallen, einen Sitzplatz sein eigen zu nennen, die Augen kurz zu schließen…nur halt nicht lange, da stand ein mopsfideles Mütterchen vor mir und drohte mit ihrem Stock und schimpfte auf die Jugend (!!!) von heute, die es nicht mal für nötig halten würde aufzustehen, wenn wer Behindertes zusteigt.
Es lohnt keine Erklärung abzugeben.
Seien wir also weiter Menschenfreunde…))
d.
Im Nachbarort, wo meine Frau als Lehrerin tätig ist, hatte ich
am Wochenende einige Einkäufe zu erledigen. Auf der Straße
wurde ich von einer Frau ziemlich offensichtlich gemustert.
Naja, dachte ich, vielleicht eine Mutter deren Kind von meiner
Frau unterrichte wird und nickte ihr freundlich zu.
Zufällig stand ich kurze Zeit später hinter der gleichen Dame
in der Schlange an der Kasse. Als sie sich umdrehte, grüßte
ich sie mit einem freundlichen „Guten Tag!“
„Warum grüßen Sie mich denn, ich kenne Sie ja gar nicht!“ war
ihre laute und barsche Antwort.
Wie gesagt, ich liebe die Menschen …
Gestern morgen war ich auf dem Weg ins Büro noch schnell an
der Tankstelle. Ich hatte meine Tankerei erledigt, an der
Kasse bezahlt und war eben im Begiff mich in mein Auto zu
schwingen - da sah ich, wie an der Tanksäule gegenüber ein
dickes Auto sich gemächlich rückwärts in Bewegung setzte und
immer schneller wurde. Ich sah noch einmal genauer hin:
niemand am Steuer! Reflexartig war ich auch schon losgerannt,
riß die Tür des Wagens auf und ratschte die Handbremse hoch.
Der Wagen stand, mit 30 cm Abstand von der nächsten
Peitschenleuchte entfernt.
Als ich mich gerade nach einem eventuellen Besitzer umsehen
wollte, kam der auch schon gemessenen Schrittes aus der
Tankstelle.
Ehe ich ihm erklären konnte, dass er doch besser nächstes Mal
sein Fahrzeug sichern möge, baute er sich kampfeslustig vor
mir auf und brüllte mich an, was ich denn an seinem Auto zu
schaffen hätte? Zu einer Antwort hatte ich keine Gelegenheit,
denn er dröhnte weiter: Klauerei …, nicht mal eine Minute
…, anzeigen müßte man …, wenn er nicht so schnell gewesen
wäre … usw.
Ich entfernte mich still vom Ort des Geschehens, setzte mich
in mein Auto und fuhr ins Büro.
Ich glaube, ich habe es schon einmal gesagt:
Ich liebe die Menschen - aber geh’ mer fott mit de Leit!
das erinnert mich stark an eine dieser ähnlichen Geschichten
aus dem Krankenhausalltag. Dort kümmert man sich an die 12
Stunden um die Gebrechen der Leute, um Feierabends erschöpft
in den Bus zu fallen, einen Sitzplatz sein eigen zu nennen,
die Augen kurz zu schließen…nur halt nicht lange, da stand
ein mopsfideles Mütterchen vor mir und drohte mit ihrem Stock
und schimpfte auf die Jugend (!!!) von heute, die es nicht mal
für nötig halten würde aufzustehen, wenn wer Behindertes
zusteigt.
Zu einer Antwort hatte ich keine Gelegenheit,
denn er dröhnte weiter: Klauerei …, nicht mal eine Minute
…, anzeigen müßte man …, wenn er nicht so schnell gewesen
wäre … usw.
Ich hätte dich doch ausreden lassen sollen, aber ich dachte echt Du wolltest den Geldkoffer der auf dem Beifahrersitz lag klauen.