Weihnachtsfeier

Ja, die jährliche Weihnachtsfeier in der Firma steht vor der Tür und eigentlich will sich das Weihnachtsgefühl noch nicht so recht einstellen.

Jetzt muss ich aber wieder auf der Feier eine kleine Ansprache halten, verbunden mit der Ehrung der Jubilare. Kennt jemand ein nettes Gedicht oder eine kleine Geschichte (lustig, besinnlich,
ironisch…), die ich in die Rede einbauen könnte? Wäre auch kein Problem in englischer Sprache.

Bin für jeden Hinweis dankbar,
bis dann
Eurer Lenz

Schau dich mal hier um
http://www.festpark.de/weihnachten.html

Grusssssss
TwingO

Ja, die jährliche Weihnachtsfeier in der Firma steht vor der
Tür und eigentlich will sich das Weihnachtsgefühl noch nicht
so recht einstellen.

Jetzt muss ich aber wieder auf der Feier eine kleine Ansprache
halten, verbunden mit der Ehrung der Jubilare. Kennt jemand
ein nettes Gedicht oder eine kleine Geschichte (lustig,
besinnlich,
ironisch…), die ich in die Rede einbauen könnte? Wäre auch
kein Problem in englischer Sprache.

Bin für jeden Hinweis dankbar,
bis dann

Hi Lenz!

Evtl. diese ?

Alexandra Brockmann

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

In einer kalten und klaren Dezembernacht, die übersät war mit kleinen Sternchen und dem süßlichem und würzigem Duft der Weihnachtszeit, wanderte einsam und allein ein kleiner Junge durch die Straßen einer großen Stadt. Es war eine ihm fremde Stadt die ihm aber doch so vertraut vorkam. Die Menschen hier nannten die Stadt Hamburg und sie sagten es wäre das Jahr 1969.

Der kleine Michael verstand nicht wieso ein Jahr eine Zahl sein sollte und eine so große Stadt mit so vielen unterschiedlichen Virteln diesen einen Namen tragen sollte. Er hatte doch so viele Fragen, doch niemand würde sie ihm beantworten.
Er war ein Waise und dachte schmerzlich an den kurzen Moment zurück, der ihm mit seiner Mutter und seinem Vater in der Erinnerung geblieben war. Es war ein Tag im Dezember vor Weihnachten gewesen, genau wie dieser. Seine Eltern erzählten ihm von den Weihnachtsengeln, die frei und mit einer unbeschreiblichen Freude den Wünschen der Kinder lauschten um sie dann später dem Weihnachtsmann kund zu tun. Danach waren seine Eltern verschwunden, doch wie das wußte er nicht mehr, dies alles lag nun schon ein Jahr zurück wie Michael anhand seiner Finger feststellen konnte. Seine Finger verrieten ihm ebenfalls, dass sein kurzes Leben nun schon 6 Jahre zählte, wie die Erwachsenen zu sagen pflegten.

Michael zog durch die Stadt in der Hoffnung noch am spätem Abend einen Laib Brot zu erbetteln. Er war wie eine streunende Katze, die sehr ausdauernd, zäh und stets majestätisch blieb. Er wurde auch an diesem Abend nicht mutlos obwohl er keinen einzigen Krümel Brot erhaschte. Michael war sehr klug für sein Alter und machte auch nicht den Fehler sich anderen Bettlern anzuvertrauen, die stets nur an sich dachten, außerdem aber noch alle anderen übers Ohr hauten wenn es ihnen auch nur einen geringen Vorteil einbringen würde. So zog er zum Kloster wo ein Mönch mit ihm Mitleid hatte und ihm am Vortag ein Lager gewährte und dies hoffentlich auch an diesem Abend tun würde. Denn er durfte das eigentlich nicht, da es vom Kloster aus ein Waisenhaus gab, das aber total überfüllt war und niemanden mehr aufnahm.

Dort angekommen öffnete ihm der Mönch, sein Name war Troilos und gab Michael mit einer knappen Geste zu verstehen das er ihm folgen sollte. Troilos führte Michael in eine kleine Kammer, wo er die Nacht verbringen konnte, Michael sank auch sofort müde auf die Kissen und schlief friedlich ein. Doch nur 2 Stunden später schreckte er aus einem Alptraum hoch. Der kleine Junge zitterte und hatte eine unbeschreibliche Angst, niemand war da der ihn hätte trösten können aber er mochte auch nicht den gutmütigen Troilos aus dem Schlaf reißen und ihn mit seinen Ängsten belästigen, denn der hatte bestimmt genug eigene. Also mußte er sich selber helfen und fest entschlossen stapfte er nach draußen und durch die kalte Dezembernacht. In einem Park ließ er sich nieder. Doch hier war es auch nicht besser, der Sternenhimmel beruhigte ihn zwar aber es war kalt, naß und ungemütlich. Da, bereute er das Kloster verlassen zu haben und wollte schon umkehren als plötzlich ein gleißendes Licht vor ihm erstrahlte. Michael konnte es kaum fassen, vor ihm stand ein Weihnachtsengel, einer von denen seine Eltern ihm berichtet hatten. Michael der völlig erstarrt und gebannt auf den Engel schaute durchlief eine angenehme Wärme als er die anmutige und melodische Stimme des Engels vernahm:

Ich weis du bist einsam kleiner Michael,
Ich möchte dir etwas geben:
Glück, Freude und Wärme wird es dir bringen,
Wenn du nur fest daran glaubst.

Der Engel reichte Michael ein kleines Herz und verschwand so schnell wie er erschienen war. Der kleine Junge war noch immer ganz verdattert und hatte dabei doch glatt vergessen sich bei dem lieben Engel zu bedanken.

So schrie er in die Nacht hinein: „Vielen dank lieber Engel, Dankeschön, ich werde dich nie vergessen".

Gruss
zapriano

Versuchs mit Loriot
Advent
(von Loriot)

Advent
Es naut die Blacht . . . Verzeihung!
Advent
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis’ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh’
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm’ und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
„He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?“

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
„Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann.“

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!

Ja, die jährliche Weihnachtsfeier in der Firma steht vor der
Tür und eigentlich will sich das Weihnachtsgefühl noch nicht
so recht einstellen.

Jetzt muss ich aber wieder auf der Feier eine kleine Ansprache
halten, verbunden mit der Ehrung der Jubilare. Kennt jemand
ein nettes Gedicht oder eine kleine Geschichte (lustig,
besinnlich,
ironisch…), die ich in die Rede einbauen könnte? Wäre auch
kein Problem in englischer Sprache.

der weihnachtsbaum steht oed’ und leer.
die kinder schauen bloed umher.
da laesst der vater einen krachen,
und alle fangen an zu lachen.
so kann man auch mit kleinen sachen
…kindern freude machen.

wenn du das mit todernster mine rezitierst,
dann hast du die lache auf deiner seite -
aus erfahrung gut - digi

Bin für jeden Hinweis dankbar,
bis dann
Eurer Lenz