By popular demand - danke dir Tessa - war schon völlig entmutigt
Lasst uns zusammen eine Fortsetzungs-Geschichte schreiben. Das spannende daran ist, dass die Geschichte täglich fortgesetzt wird!
Niemand weiß wie die Geschichte ausgeht, bzw. wo sie hin führt, weil jeder nur ein Stück vom Puzzle dazulegt…
Die Regeln:
Geschichte muss an den jeweils letzten Beitrag anknüpfen
unterhaltsam und phantasievoll
kurz und knapp
Ansonsten, anything goes…
Viel Spaß beim Schreiben und Lesen!
Christian
Fortsetzungs-Story Teil 1 vom 20. Mai, von Christian Weydert:
In einer Großstadt, irgendwo auf der Erde…
„Hey Joanna, wo willst denn du hin?“, brüllt der fette Typ. Die Hornbrille auf seiner Nase ist zusammengeklebt und sitzt schief in seinem hässlichen Gesicht. Beim Sprechen bewegt sich die Warze über seiner Oberlippe, wie ein zappelndes Insekt das sich den Weg aus dem fleischigen Laib bohren möchte…
„Ich bin erst morgen wieder in der Uni zurück, hab ein wichtiges Meeting heute Nachmittag.“ Als ob ich dir meine Termine auf die Nase binde, du Warzenschwein, denkt Joanna.
Sie eilt zur nahe gelegenen U-Bahn-Station und erwischt gerade noch eine abfahrende U-Bahn. Jetzt gibt es kein Zurück mehr…
Fortsetzung folgt: Nun liegt der Ball bei euch liebe www-ler!
Fortsetzungs-Story Teil 1 vom 20. Mai, von Christian Weydert:
In einer Großstadt, irgendwo auf der Erde…
„Hey Joanna, wo willst denn du hin?“, brüllt der fette Typ.
Die Hornbrille auf seiner Nase ist zusammengeklebt und sitzt
schief in seinem hässlichen Gesicht. Beim Sprechen bewegt sich
die Warze über seiner Oberlippe, wie ein zappelndes Insekt das
sich den Weg aus dem fleischigen Laib bohren möchte…
„Ich bin erst morgen wieder in der Uni zurück, hab ein
wichtiges Meeting heute Nachmittag.“ Als ob ich dir meine
Termine auf die Nase binde, du Warzenschwein, denkt Joanna.
Sie eilt zur nahe gelegenen U-Bahn-Station und erwischt gerade
noch eine abfahrende U-Bahn. Jetzt gibt es kein Zurück mehr…
Teil 2 (Sandra Q, 20. Mai)
… und irgendwie war sie froh, daß die Entscheidung jetzt entgültig gefallen war. Nicht, daß sie sich auf das freute, was vor ihr lag, aber zumindest würde sie jetzt nicht mehr mit dem „soll ich oder soll ich nicht“ ringen. Und ein Gutes hatte es ja auch: sie war einem gewissen fetten Typ entkommen. Minestens bis morgen, wenn alles so laufen würde, wie geplant, sogar noch länger. Und ihre Gedanken schweiften in die nahe Zukunft. Was würde sie bei der Ankunft erwarten? Würde sie in der Lage sein, alles richtig zu machen?
Gerade noch rechtzeitig bemerkte sie ihre Zielstation - schwupps, aus der U-Bahn und auf in den Kampf…
Fortsetzung Teil 3 von Vanessa
Sie ging die grauen Häuserzeilen entlang; in ihrem Kopf dröhnte das Klackern ihrer Stiefel mit jedem Schritt lauter. Unbewusst wurde sie langsamer und blieb schliesslich vor einem dreistöckigen Gebäude stehen.
Dr. Dr. Naumann stand auf dem Schild - mehr nicht.
Joanna atmete tief ein, hielt die Luft an und drückte die Klingel …
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Fortsetzung Teil 4 von Yvonne
Eine ganze Zeit lang geschah nichts - Joanna fragte sich schon ob Sie den richtig sei. Aber ein kurzer Blick auf die Visitenkarte zeigte ihr, dass sie sich nicht vertan hatte. Seelengasse 5. Das war schon richtig.
Da, jetzt ging der Türdrücker - zaghaft und nicht mehr so forsch und etwas unsicher betritt Joanna den Hausflur. Dunkel und altmodisch mit einer Tapete aus den 50er Jahren fühlt sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Der Geruch von Desinfektionsmittel und Essen strömt ihr entgegen. Da war aber noch was, etwas, ein Geruch, den sie nicht identifizieren konnte…
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Fortsetzung Teil 5 von grilla
Spontan mußte sie an ihre Kindheit denken. „Krankenhaus“, schoß ihr durch den Kopf. Die bisher unterdrückte Unsicherheit machte sich in ihr breit, und sie spürte ihr Herzklopfen bis in die Ohren. Dr.Neumann. Ihre Freundin Katy hatte so von ihm geschwärmt. „Der wäre doch was für dich. Geh doch mal hin, trau dich. Der ist echt ok…“ Ein Hypnose-Arzt. Die Stufen schienen beim Gehen immer steiler zu werden…
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Fortsetzung Teil 6 von Mikel
Wenn ihr vor drei Monaten jemand gesagt hätte, daß sie sich auf alternative Heilmethoden einlassen würde…sie hätte denjenigen ausgelacht. Aber die ständige Unruhe, die Nächte ohne Schlaf, das ständige Gefühl, jemand starrt durch die Ritze ihrer Jalousie…so konnte es einfach nicht mehr weitergehen. Nichts konnte schlimmer sein, auch nicht die vollkommene Offenbarung vor einem Arzt. Auch Katy hatte schon eine Menge erlebt, wenn jemand aus ihrem näheren Umfeld wußte, wovon sie redete, dann Katy. Joanna konnte sich noch genau an ihre Worte erinnern…
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Fortsetzung Teil 7 von Bernice
… ein Ehekrach aus einem der oberen Stockwerke riss Joanna aus ihren Gedanken." Mein Gott," dachte sie, „das scheint ja hier ´ne entzückende Gegend zu sein.“ Zögernd ging sie einige Stufen weiter.
Ihr Magen krampfte sich zusammen; die Erinnerungen an damals schnürten ihr die Kehle zu. Eine Frau fing an zu jammern und zu weinen. Joanna machte auf dem Absatz kehrt und verließ hastig das Treppenhaus. Draußen hatte es zu regnen begonnen und sie stellte fest, dass sie - wie so häufig - keinen Schirm dabei hatte. Sie beschloss, sich ein Taxi zu rufen…
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Fortsetzung Teil 8 von Sandra
… Aber das war leichter gesagt, als getan, denn als sie ihr Handy aus der Tasche geholt hatte, sah sie, daß der Akku leer war. „So ein Sch… aber auch!“ entfuhr es ihr. „Warum passiert sowas immer mir?“ Resigniert steckte sie das Handy wieder zurück und machte sich auf die Suche nach einer Telefonzelle. Als sie endlich eine gefunden hatte, war sie schon völlig durchnäßt. Und als das Taxi endlich kam auch noch ziemlich durchgefroren, denn mit dem Regen war auch ein kalter Wind aufgekommen.
„Wohin?“ fragte der Taxifahrer.
„Ja, wohin eigentlich?“ dachte Joanna. Die Antwort war klar: „weg von hier, weg von den quälenden Erinnerungen“, aber das konnte sie schlecht dem Taxifahrer sagen. „Katy“ war ihr nächster Gedanke, aber Katy würde fragen, wie es war und Joanna fühlte sich noch nicht mal stark genug sich selber ihre Niederlage ein zu gestehen, geschweigen denn Katy.
Also sagte sie die nächste Adresse, die ihr einfiel…
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Fortsetzungs-Story Teil 9
Fortsetzung Teil 9 von Christian:
„Zum Naturwissenaftlichen Museum in der John F. Kennedy Allee.“ Markus, meine einzige Hoffnung, dachte Joanna. Prof. Dr. Markus Bell, wissenschaftlicher Kurator der Franz-Josef Kurthardt-Stiftung, und ein langjähriger Freund Ihrer Familie. Markus war vielleicht der Schlüssel zu allem, dachte Joanna. Schließlich hatte er die Krise ausgelöst. Vor zwei Tagen.
Bruchstückhafte Erinnerungsfetzen kamen hoch an ein italienisches Restaurant. Schummriges Licht, überhebliche Kellner, viel Lärm um nichts, die anwesende Schickeria feierte sich selbst und im Zentrum des Hurrikans, saßen Markus und Joanna. Eine Bemerkung von Markus drehte sich seither wie ein Karussell immer wieder in ihrem Schädel. „Du weißt doch was sich damals in London zugetragen hat, an jenem Abend des 13. September 1985…“, sagte Markus aus dem Nichts heraus.
Joanna hatte die Bemerkung irritiert übergangen und ein neues Gespräch begonnen.
Später in der Nacht träumte Joanna von einem Schloss im Südwesten Londons, eine Frau schrie, überdrehtes Gelächter, Schritte polterten und ein Wort drang aus dem tiefsten Innern ihrer Seele hervor: „Castmoore, Castmoore, Castmoore…“.
„Hey Lady, wir sind da“, brüllte der Taxifahrer. Schlagartig wurde Joanna in die Gegenwart zurückgeschleudert. Joanna bezahlte schnell und stieg aus, einer ungewissen Zukunft entgegen. Das Spiel ist vorbei Markus, Zeit reinen Tisch zu machen, sinnierte Joanna und eilte dem Museum entgegen…
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Teil 10 von Sandra:
…drinnen ging sie zielbewußt zum Verwaltungstrackt. Einer schüchternen Rezeptionistin, die versuchte ihr klar zu machen, daß Besucher keinen Zutritt hätten, schmetterte sie nur ein kurzes „Ich habe einen Termin mit Prof. Dr. Bell.“ entgegen. Vor seinem Büro angekommen bliebe sie einige Augenblicke stehen und lauschte. Nein, man hörte keine Stimmen. Dann war er entweder nicht da oder allein. Auf ihr Klopfen ertönte seine vertraute Stimme „Herein.“ Sie trat ein.
„Joanna, was ist denn los?“ Wie immer erkannte er sofort, daß etwas mit ihr nicht stimmte. Doch plötzlich fehlten ihr die Worte. Sie wußte nicht mehr, wo sie beginnen sollte. Nach einem kurzen, erwartungsvollen Schweigen sagt er: „Warte 5 min und ich kann hier weg. Wir gehen zu mir und du erzählst mir, was los ist“ und mit einem kleinen Lächeln fügte er hinzu: „Außeerdem solltest du was trockenes anziehen“.
Von der Fahrt in seine Wohnung, bekam Joanna nicht viel mit. Zu sehr war sie mit ihren Gedanken beschäftigt.
Als sie dann bei ihm auf dem Sofa saß, in ein großes weiches Handtuch gehüllt und mit einer Tasse heißem Tee in der Hand brach es aus ihr heraus: „Markus, ich muß endlich alles wissen.“ Und bevor er irgendetwas sagen konnte fügte sie hinzu: „Ich weiß, was damals in London passiert ist als Carry Mum dazu überreden wollte, ihr die Wahrheit zu sagen. Ich weiß, du bist der Meinung, man sollte das alles ruhen lassen. Aber ich halt das nicht mehr aus. Ich muß es jetzt wissen. Meinst du nicht, ich habe ein Recht darauf?“
Dieser emotionsgeladene Ausbruch schien ihn ziemlich aus der Fassung gebracht zu haben. Als er sich nach quälend langen Minuten gesammelt hatte, sagte er: …
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Fortsetzungs-Story Teil 10
„Joanna…,“" er nahm ihre Hand behutsam in die seine, „Du weisst, was Du mir bedeutest…“ Sie starrte ihn gequält an: „…ach, komm, Markus! Wie konntest Du dann damals zusehen, warum hast Du es nicht verhindert, warum hast Du mich damals nicht fortgebracht aus Castmoor,ich war doch noch ein Kind, nicht mal zehn Jahre alt - und Du hattest gerade den Führerschein gemacht, Dein Auto stand vor der Tür! Es wäre ein Leichtes gewesen…!“ - Verblüfft sah sie, wie sehr er mit der Fassung rang. Seine Hände, noch immer um Ihre Hand gelegt, zitterten leicht. „Joanna, Sie haben mich in mein Ziummer gesperrt, nachdem Prof. Rhymes mich entdeckt hatte. Du weisst, ich war damals einer seiner Studenten, die er als Assistenten für seine Experimente auserwählt und schriftlich zu absolutem Schweigen darüber verpflichtet hatte. Dennoch, als mein Kommilitone Marc damals aus Castmoorentkommen war, hörten wir nie wieder etwas von ihm. Sein Auto wurde später am Fusse der Steilküste entdeckt. Das hatte ich an dem Tag erfahren, als er das Experiment mit Deiner Schwester Carry durchgeführt hat, was Du und ich aus unserem Versteck beobachtet hatten. Du warst durch Carrys jämmerliche Schreie wachgeworden und auf den Gang hinausgelaufen. …Joanna!“ Markus konnte gerade noch verhindern, dass Joanna mit einem wimmernden Schrei in Ohnmacht versank und von dem Sofa hinunterglitt. Er hielt sie in seinen Armen und dachte mit tiefer Trauer an das kleine Mädchen, das er nicht rechtzeitig aus diesem Ort des Schreckens, diesem düsteren Scvhloß hatte wegbringen können, der Castmoore damals gewesen war. ‚Ich bin sie ihr schuldig, die Wahrheit.‘ Er holte ein Glas Wasser und Riechbalsam aus der Küche, als sie schon wieder die Augen aufschlug und leise sagte:"…Ich sehe es wieder vor mir… meine Erinnerungen kommen zurück!"
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
„Als Marc und ich uns für dieses Projekt meldeten, war keinem von uns klar, auf was wir uns da einließen“ Markus nahm alle seine Kraft zusammen und zwang sich, die lange vergangenen und mit viel Energie verdrängten Ereignisse aus den Tiefen seiner Erinnerung zu zerren. „Die Stellenausschreibung hing am Schwarzen Brett. Alles hoch wissenschaftlich. Am Brennpunkt der Forschung. Mit Aussicht auf einen guten Karrierestart. Von Experimenten mit Kindern wurde nichts erwähnt. Wären wir erfahrener gewesen, hätten wir vielleicht etwas geahnt. Aber so…“ Er schien den Faden verloren zuhaben und nach einer Pause fragte Joanna: „Warum gerade Carry und ich?“ „Ich weiß es nicht“ antwortete er. „Ich habe euch erst in Castmoore kennengelernt. Ich habe erst dort von euch erfahren. Da war es schon zu spät. Ich hatte den Vertrag schon unterschrieben und wußte schon zu viel.“ Seine Stimme klang nur noch ganz dünn. Dennoch zwang er sich weiter zu reden. Joanna hing, jetzt da sie einmal angefangen hatten an seinen Lippen. „Ihr zuliebe muß ich es erzählen.“ Nach einem Seufzer fuhr er fort: „Als mir die Bedeutung eurer Anwesenheit klar wurde, war ich erst mal wie gelähmt. Ich konnte nicht klar denken. Ich weigerte mich zu glauben, was offensichtlich war. Marc hatte mehr Mut. Er hat der Wahrheit ins Gesicht gesehen. Wie gesagt, seine Flucht hat er höchstwahrscheinlich mit dem Leben bezahlt. Das Wissen um sein Schiksal hielt mich in jener Nacht davon ab, mit dir zu fliehen.“ Joanna liefen die Tränen über’s Gesicht. Jetzt endlich, nach so vielen Jahren. Auch Markus war nahe daran, los zu weinen…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Fortsetzungs-Story Teil 13
Teil 13 von Mr. White:
Markus gewann die Fassung zurück, räusperte sich und sagte: „Prof. Rhymes setzte mich nach der Flucht von Marc massiv unter Druck, sagte meine wissenschaftliche Karriere wäre beendet, wenn ich mich weigerte an dem Experiment teilzunehmen. Also gab ich nach…Das war die schwerwiegendste Entscheidung meines Lebens, ich bin daran fast innerlich zerbrochen…“ die letzten Worte schluchzte er vor sich hin. Joanna rieb sich die Tränen aus den Augenwinkeln.
Markus riss sich zusammen und sagte: "Du willst wahrscheinlich wissen welche Art von Experimenten wir an deiner Schwester Carry durchgeführt haben. Nun wir haben Carry und anderen Freiwilligen eine fremdartige DNA - nichtirdischen Ursprungs - eingesetzt. Alle starben nach kurzer Zeit unter ensetzlichen Qualen, nur Carry überlebte. Du hattest unglaubliches Glück, wäre Carry auch gestorben, wärest du im nächsten Versuchspool an die Reihe gekommen. Carry hat dir also gewissermassen das Leben gerettet…Joanna war fast dem Zusammenbruch nahe, nur die Neugierde und die Suche nach der Wahrheit um jene Nacht hielten Ihre Sinne wach: "Oh Carry, das wusste ich nicht, aber von welcher fremdartigen DNA sprichst du, doch nicht etwa Alien-DNA… Markus schnaubte und würgte die Worte hervor: „Hört sich wie eine miese Akte X-Folge an, leider ist es aber die Wahrheit, Carry wurde mit Alien-DNA infiziert. Oh Gott, sie veränderte sich so schnell, wir konnten nichts tun, ihre Flucht aus Castmoore nicht verhindern…“
„Wo ist Carry jetzt?!“, fragte Joanna, aber bevor Markus antworten konnte glitt die Tür auf und Prof. Rhymes mächtige Gestalt erschien im Türrahmen. Sein spöttisches Grinsen war unerträglich. „Na wie schön, eine Family Reunion. Hi Joanna, die Überlebende der Freak-Schwester Carry. Auf Spurensuche deiner zerfetzten Vergangenheit…“ Joanna wollte schreien, aber dann bemerkte sie die Pistole in Prof. Rhymes rechter Hand…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
„wo kommen sie her?“ fragte markus. „ich war niemals wirklich weg“ waren die einzigen worte, die der professor von sich gab, bevor er sich, als waere er in markus’ nettem apartment zu hause, auf die couch setzte.
„weisst du, joanna, meine absichten waren nicht schlecht. und man muss immer mit ‚nebenwirkungen‘ rechnen. diese sind selbstredend nicht immer angenehm, aber so funktioniert forschung.“
„sie bastard! sie wussten genau, auf was ihre experimente hinauslaufen werden!“ schaltete sich markus wieder in das gespraech ein. „das wusste ich, ja“, professor rhymes klang sachlich und konzentriert, in keinster weise bewegt. „doch einen gewissen erfolg konnte ich mit meinen forschungen verbuchen. und wuerde es mit erwachsenen menschen funktionieren, haette ich auch keine kinder mit hineingezogen“.
„einen gewissen erfolg??“, fragte joanna.
„ja, joanna. deine schwester schien der schluessel zum erfolg zu sein. sie hat die erbmaterialbruchstuecke nicht abgestossen und den eingriff ueberlebt. die moeglichkeiten schienen endlich greifbar zu sein“. nach einer kurzen pause fragte joanna, um was fuer moeglichkeiten es sich denn gehandelt hat. der professor nahm die pistole in die andere hand und runzelte die stirn. er sah aus als zoegerte er, der jungen frau weitere auskunft zu geben. doch er fuhr fort, nachdem er sich wie selbstverstaendlich eine aprikose aus der schale genommen hatte. „durch die dna-stuecke dachten wir die menschen immun gegen verschiedene gefaehrliche krankheiten machen zu koennen. doch die ersten experimente scheiterten fuerchterlich und die patienten starben, da ihre koerper die fremdgene nicht annahmen. bei carry haben wir das erste mal sogenannte gentaxis eingesetzt. wir haben die dna-stuecke in menschliche gene eingesetzt und dem koerper somit vorgegaukelt, es handle sich um eigenes erbmaterial. deswegen hat carry ueberlebt“.
„wieso gerade wir?“ fragte joanna mit stockender stimme…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
aufgekommen.
und lauschte. Nein, man hörte keine Stimmen. Dann war
Markus riss sich zusammen und sagte: "Du willst wahrscheinlich
wissen welche Art von Experimenten wir an deiner Schwester
Carry durchgeführt haben. Nun wir haben Carry und anderen
Freiwilligen eine fremdartige DNA - nichtirdischen Ursprungs -
eingesetzt. Alle starben nach kurzer Zeit unter ensetzlichen
Qualen, nur Carry überlebte. Du hattest unglaubliches Glück,
wäre Carry auch gestorben, wärest du im nächsten Versuchspool
an die Reihe gekommen. Carry hat dir also gewissermassen das
Leben gerettet…Joanna war fast dem Zusammenbruch nahe, nur
die Neugierde und die Suche nach der Wahrheit um jene Nacht
hielten Ihre Sinne wach: "Oh Carry, das wusste ich nicht, aber
von welcher fremdartigen DNA sprichst du, doch nicht etwa
Alien-DNA… Markus schnaubte und würgte die Worte hervor:
„Hört sich wie eine miese Akte X-Folge an, leider ist es aber
die Wahrheit, Carry wurde mit Alien-DNA infiziert. Oh Gott,
sie veränderte sich so schnell, wir konnten nichts tun, ihre
Flucht aus Castmoore nicht verhindern…“
„Wo ist Carry jetzt?!“, fragte Joanna, aber bevor Markus
antworten konnte glitt die Tür auf und Prof. Rhymes mächtige
Gestalt erschien im Türrahmen. Sein spöttisches Grinsen war
unerträglich. „Na wie schön, eine Family Reunion. Hi Joanna,
die Überlebende der Freak-Schwester Carry. Auf Spurensuche
deiner zerfetzten Vergangenheit…“ Joanna wollte schreien,
aber dann bemerkte sie die Pistole in Prof. Rhymes rechter
Hand…
teil 14 von tobi
„wo kommen sie her?“ fragte markus. „ich war niemals wirklich
weg“ waren die einzigen worte, die der professor von sich gab,
bevor er sich, als waere er in markus’ nettem apartment zu
hause, auf die couch setzte.
„weisst du, joanna, meine absichten waren nicht schlecht. und
man muss immer mit ‚nebenwirkungen‘ rechnen. diese sind
selbstredend nicht immer angenehm, aber so funktioniert
forschung.“
„sie bastard! sie wussten genau, auf was ihre experimente
hinauslaufen werden!“ schaltete sich markus wieder in das
gespraech ein. „das wusste ich, ja“, professor rhymes klang
sachlich und konzentriert, in keinster weise bewegt. „doch
einen gewissen erfolg konnte ich mit meinen forschungen
verbuchen. und wuerde es mit erwachsenen menschen
funktionieren, haette ich auch keine kinder mit
hineingezogen“.
„einen gewissen erfolg??“, fragte joanna.
„ja, joanna. deine schwester schien der schluessel zum erfolg
zu sein. sie hat die erbmaterialbruchstuecke nicht abgestossen
und den eingriff ueberlebt. die moeglichkeiten schienen
endlich greifbar zu sein“. nach einer kurzen pause fragte
joanna, um was fuer moeglichkeiten es sich denn gehandelt hat.
der professor nahm die pistole in die andere hand und runzelte
die stirn. er sah aus als zoegerte er, der jungen frau weitere
auskunft zu geben. doch er fuhr fort, nachdem er sich wie
selbstverstaendlich eine aprikose aus der schale genommen
hatte. „durch die dna-stuecke dachten wir die menschen immun
gegen verschiedene gefaehrliche krankheiten machen zu koennen.
doch die ersten experimente scheiterten fuerchterlich und die
patienten starben, da ihre koerper die fremdgene nicht
annahmen. bei carry haben wir das erste mal sogenannte
gentaxis eingesetzt. wir haben die dna-stuecke in menschliche
gene eingesetzt und dem koerper somit vorgegaukelt, es handle
sich um eigenes erbmaterial. deswegen hat carry ueberlebt“.
„wieso gerade wir?“ fragte joanna mit stockender stimme…
professor rhymes beugte sich aus seiner sofaecke zu joanna vor:" sehen sie, wir hatten einen - sehr besonderen zugang zu einer knochenmarkspendedatei und konnten dadurch geeignete kinder auswählen. darum waren eure eltern auch gerne bereit, euch in den dienst der wissenschaft zu stellen, weil wir ihnen die entwicklung eines dringend benötigten medikamentes für todkranke kindern in aussicht stellten. und so soll es ja auch werden." er blickte in den abendlich verfärbten himmel jenseits der panoramafenster „carry hat uns geholfen, einen meilenstein in der körperlichen entwicklung der menschheit zu legen.“ „wo ist carry jetzt?“ joanna klang verzweifelt. „all diese jahre in angst und unsicherheit, ob sie noch lebt, ob es ihr gut geht.“ sie richtete sich auf, ihre augen und ihr mund spiegelten ihre entschlossenheit wieder. „professor, sie müssen es mir sagen! jetzt und hier! und wenn es das letzte ist, was ich noch erlebe!“
markus, der neben ihr saß, ergriff ihre hand.„ja, das sind sie auch mir schuldig, professor, denn ich habe diese mädchen damals betreut, ich war immer der ansprechpartner ihrer eltern, wenn sie später voll sorgen nach den angeblich kranken töchtern fragten.“ sagte er mit bewegter stimme.
der professor schien aus weiten fernen seine aufmerksamkeit wieder auf sie zu richten, ehe er antwortete: " joanna! natürlich hat ihre schwester unter meiner obhut keinen schaden genommen. allerdings hatten wir ihr zur wahrung der bedeutenden erkenntnisse aus diesem experiment diesen abschnitt ihres lebens aus dem gedächtnis, nun, löschen müssen." joanna und markus sprangen voller entsetzen auf. professor rhymes hatte mit einer derart heftigen reaktion nicht gerechnet. er war nur mehr zwei schritte von den beiden entfernt.