schöne Geschenktexte zu Weihnachten

Von: (abgemeldet) , Frage gestellt am Fr, 14. Nov 2003
Hallo Leute,

ich suche richtig schöne Texte, die ich in meine Weihnachtskarten schreiben kann, privat sowie auch im Büro an Geschäftsfreunde. Wo gibt´s denn mal ne richtig schöne Seite, nicht so 0 8 15-Texte, die man überall kriegt. Es können lustige, aber auch nachdenkliche oder besinnliche Texte sein.

Wäre schön, wenn ich ein paar Antworten bekommen. LIeben Dank schon mal im voraus.

Beate

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: schöne Geschenktexte zu Weihnachten
    Hallo Beate,

    wie wäre es hiermit:

    Bleib einmal stehn und haste nicht
    und schau das kleine stille Licht.

    Hab einmal Zeit für dich allein
    zum reinen Unbekümmertsein.

    Lass deine Sinne einmal ruhn
    und hab den Mut zum Garnichtstun.

    Lass diese wilde Welt sich drehn
    und hab das Herz, sie nicht zu sehn.

    Sei wieder Mensch und wieder Kind
    und spür, wie Kinder glücklich sind.

    Dann bist, von aller Hast getrennt,
    du auf dem Weg hin zum Advent.

    (Edda Loose)

    Lieben Gruß
    und schönen Advent und Weihnachten für dich,
    Dantis
    mh..
    Passend zu diesem Artikel haben wir auf MyVideo das Video "mh.." gefunden.

    Weitere passende Videos:
    Weihnachts geschenkt
    Weite Wege zu Weihnachten - Galileo
    Beate & Wolfgangs Groovy Greetings

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Meine Lieblingsgedichte
      Die Weihnachtsmaus von Krüss
      http://www.weihnachtsmaus.de/gedicht/

      oder dieses:

      Ich hab da was !
      was ist denn das?
      Das ist ein Schloss aus Marzipan
      mit Nüssen und Rosinen dran
      und Mandeln an den Ecken
      da kann man tüchtig schlecken.

      Die Diener laufen hin und her
      mit Saft und Marmelade.
      Und drinnen, in dem Schlosse drin
      sitzt meine Frau, die Königin,
      die ist aus Schokolade.
  2. Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
    Re: schöne Geschenktexte zu Weihnachten
    Hallo Beate,

    ich habe mir angewöhnt, Weihnachtsgedichte in meine Karten zu schreiben. Hier ein paar Beispiele (am Besten googelst Du nochmal nach Weihnachtsgedichten, da sind viele Treffer)

    "Vom Christkind"
    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.
    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -
    denkt ihr, er wäre offen der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss etwas Schönes drin!
    Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen!

    Anna Ritter (1865-1921)


    "Weihnachtszeit"
    O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
    Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
    Wenn der heilige Christ in jedem Haus
    teilt seine lieben Gaben aus.
    Und ist das Häuschen noch so klein,
    so kommt der heilige Christ hinein,
    und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
    die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
    Der heilige Christ an alle denkt,
    ein jedes wird von ihm beschenkt.
    Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
    Er denkt auch unser, mein und dein!

    Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


    "Die heil'gen Drei Könige"
    Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland,
    sie frugen in jedem Städtchen:
    "Wo geht der Weg nach Bethlehem,
    ihr lieben Buben und Mädchen?"

    Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
    die Könige zogen weiter,
    sie folgten einem goldenen Stern,
    der leuchtete lieblich und heiter.

    Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
    da sind sie hineingegangen;
    das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
    die heil'gen Drei Könige sangen.

    Heinrich Heine (1797-1856)

    "Weihnachten"
    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus ins freie Feld,
    Hehres Glänzen, heilges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schnees Einsamkeit
    Steigts wie wunderbares Singen -
    O du gnadenreiche Zeit!

    Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

    Der Stern

    Hätt einer auch fast mehr Verstand
    als wie die drei Weisen aus Morgenland
    und ließe sich dünken, er wär wohl nie
    dem Sternlein nachgereist wie sie;
    dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
    seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
    fällt auch auf sein verständig Gesicht,
    er mag es merken oder nicht,
    ein freundlicher Strahl
    Des Wundersternes von dazumal.

    Wilhelm Busch



    Schöne Grüße,

    Knucki
  3. Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
    Ein Bruder wie dieser
    Hallo Beate,

    die folgende Geschichte habe ich zwar schon im letzten Jahr hier irgendwo eingestllt, vielleicht kennst du sie dennoch nicht:

    Ein Bruder wie dieser
    von Dan Clark

    Mein Freund Paul bekam von seinem Bruder zu Weihnachten ein Auto geschenkt. Als Paul am Nachmittag des Heiligen Abends sein Büro verließ, sah er, wie ein Gassenjunge um sein nagelneu blitzendes Auto herumschlich. Er schien echt begeistert davon zu sein. „Ist das Ihr Auto, Mister?“, fragte er.

    Paul nickte. „Ja, mein Bruder hat es mir zu Weihnachten geschenkt.“ Der Junge blieb wie angewurzelt stehen: „Wollen Sie damit sagen, Ihr Bruder hat es Ihnen einfach so geschenkt, und Sie haben nichts dafür bezahlt? Mensch, ich wünschte ...“ Er zögerte.

    Natürlich wusste Paul, was der Junge sich wünschen würde. Er würde sich wünschen, auch so einen Bruder zu haben. Aber was er sagte, kam für Paul so überraschend, dass er seinen Ohren nicht traute.

    „Ich wünschte mir“, fuhr der Junge fort, „ich könnte auch so ein Bruder sein.“

    Paul sah den Jungen an - und fragte ihn spontan: „Hast Du Lust auf eine kleine Spritztour mit meinem neuen Auto?“

    „Das wär’ echt toll, Mensch!“

    Nachdem sie eine kurze Strecke gefahren waren, fragte der Junge mit glühendem Augenaufschlag: „Mister, würde es Ihnen was ausmachen, bis zu unserer Haustür zu fahren?“

    Paul schmunzelte. Er glaubte zu wissen, was der Bursche wollte. Er wollte seinen Nachbarn zeigen, dass er in einem großen neuen Auto nach Hause gefahren wurde. Aber Paul irrte sich ein zweites Mal. „Könnten Sie da kurz halten, wo die beiden Stufen enden?“ fragte der Junge.

    Er lief die Stufen hinauf. Nach kurzer Zeit hörte Paul ihn zurückkommen. Aber er kam nicht schnell gerannt. Der Junge trug seinen verkrüppelten kleinen Bruder. Er setzte ihn auf der untersten Stufe ab, und dann beugte er sich zu ihm hinunter: „Da ist es, Bruderherz, genauso wie ich es Dir oben gesagt habe. Sein Bruder hat es ihm zu Weihnachten geschenkt, einfach so. Und eines Tages werde ich Dir auch eins schenken, genauso eins wie das hier ... und dann kannst du dir all die schönen Sachen in den Weihnachts-Schaufenstern selbst ansehen, die ich versucht habe, dir zu beschreiben.“

    Paul stieg aus und hob den kleinen Burschen auf den Beifahrersitz. Mit glänzenden Augen setzte sich sein großer Bruder neben ihn - und die drei machten sich auf zu einem Weihnachtsausflug, den keiner von ihnen jemals vergessen würde.

    An diesem Heiligabend verstand Paul, was Jesus gemeint hatte, als er sagte: „Es ist seliger, zu geben ...“



    Quelle: Jack Canfield/Mark Victor Hansen: Chicken Soup for the Soul. 101 Stories To Open The Heart And Rekindle The Spirit. Health Communications, Deerfield Beach, Florida, USA 1993
    Aus dem Amerikanischen ins Deutsche übertragen von Burkhard Treude, www.b-treude.de
  4. Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
    Re: schöne Geschenktexte zu Weihnachten
    Hallo!
    Vielleicht eignet sich dieser Text.
    Gruß PiRo

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie wichtig es ist,
    daß sie da sind.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie gut es ist,
    sie nur zu sehen.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie tröstlich
    ihr gütiges Lächeln wirkt.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie wohltuend
    ihre Nähe ist.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wieviel ärmer wir
    ohne sie wären.

    Manche Menschen wissen nicht,
    dass sie ein Geschenk
    des Himmels sind.

    Wüßten sie es nicht,
    würden wir es ihnen sagen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!