Brauche Hilfe beim Gedichtschreiben!

Liebe Lyriker,

ist „wahr“ auf „war“ ein passables Reimwort?
Gibt es große Dichter, die diese Kombination verwendet haben?
Ich hab ein Gedicht geschrieben, und es ist auch sehr schön geworden (in meinen Augen), doch gefällt mir der zu ähnliche Klang von „war“ und „wahr“ nicht.
Soll ich dies trotzdem lassen? Oder soll ich das Gedicht umschreiben?
Was meint ihr?

Etwas ungereimte Grüße

Hanna

erledigt.

ist „wahr“ auf „war“ ein passables Reimwort?

die zauner hanna, das ist wahr,
die reimt herum und um ein haar
da ward vergessen; das war klar,
daß diese frage jahr für jahr
beim dichter eine frage war.

des nächtens kommt der alb, der mahr,
und bürstelt hanna wunderbar:
all diese fragen sind für´n ar***,
wenn dieser mahr dann doch wahr war.

hoffe, geholfen zu haben.
honorar bitte aufs bekannte konto.
frohe weihnacht,
f.

Huhu!

Soll ich dies trotzdem lassen? Oder soll ich das Gedicht
umschreiben?
Was meint ihr?

Ich würde sagen, wenn dir etwas einfällt, was vom Sinn her ähnlich ist,
tauschen.
Sonst ist es dichterische Freiheit :wink: Außerdem bist du ja kein Profi, oder?

Oder poste das Gedicht oder den Teil und frag nach Alternativen.
Oder verschick es per Mail, wenn du es hier nich öffentlich machen möchtest.
Mehr Leuten fällt mehr ein. :smile:
Wenn man selber erstmal den einen Gedanken festgefahren hat, ist es sehr
schwer, eine andere Idee zu entwickeln. :frowning:

Bye, Vanessa

PS.: Den Link kennst du? http://www.2rhyme.ch/

Hallo f.!

Vielen Dank! Ich hab herzlich lachen müssen!
Doch ist mein Gedicht kein spaßiges, deshalb bin ich noch nicht wirklich überzeugt.
Aber trotzdem danke für Deine Bemühungen! :smile:

Hanna

Hallo Vanessa!

Ich würde sagen, wenn dir etwas einfällt, was vom Sinn her
ähnlich ist,
tauschen.

„Unanfechtbar“, was ich ursprünglich verwendet habe, hat meine Tochter bemängelt.
Und jetzt bastle und biege ich an dem Gebilde herum, ohne etwas wirklich Überzeugendes gefunden zu haben.

Sonst ist es dichterische Freiheit :wink: Außerdem bist du ja
kein Profi, oder?

Naja, weißt Du, das Gedicht sollte nicht billig zusammengeschustert klingen. Ich lege auf Versmaß großen Wert (und bin schon traurig genug, hier Zugeständnisse gemacht zu haben).

Oder poste das Gedicht oder den Teil und frag nach
Alternativen.
Oder verschick es per Mail, wenn du es hier nich öffentlich
machen möchtest.

Hmmm … Der Empfänger ist w-w-w-ler. Ich kann es also nicht posten, die ganze Überraschung wäre weg.
Da ich das Gedicht nicht wirklich verbreiten will, werde ich es höchstens solchen Sprachkünstlern zukommen lassen, denen Versmaß, Stiltreue und ausdrucksstarker Inhalt genauso wichtig sind wie mir.

Mehr Leuten fällt mehr ein. :smile:
Wenn man selber erstmal den einen Gedanken festgefahren hat,
ist es sehr
schwer, eine andere Idee zu entwickeln. :frowning:

*lach* Wie recht Du doch hast!
Ich werde mal versuchen, mich von eingefahrenen Gedankengängen zu befreien, vielleicht fällt mir dann noch was Geniales ein!

PS.: Den Link kennst du? http://www.2rhyme.ch/

Oh, danke! Nein, den kannte ich noch nicht. Aber ich hab ein dickes Reimlexikon zu Hause, und auch das hat mir mit -ar nichts Brauchbares nennen können.
Na egal, ich hab ja noch ein paar Tage, bis das Gedicht fertig sein muss!

Vielen Dank für Deinen lieben Zuspruch!

Jetzt schon viel zuversichtlichere Grüße

Hanna

Hallo Hanna,

ist „wahr“ auf „war“ ein passables Reimwort?

Also, ehrlich gesagt, so ganz gelungen erscheinen solche Reime nicht. Ob’s noch akzeptabel ist, hängt natürlich auch davon ab, in welchem Zusammenhang diese Reime auftauchen.
Man bezeichnet einen solchen Reim (in denen auch die Konsonanten vor dem reimtragenden Vokal gleich sind) als „Rührenden Reim“. Solche Reime wurden durchaus in der frühmittelhochdeutschen Literatur verwendet. In späteren Zeiten versuchte man sie i.A. zu umgehen.

Soll ich dies trotzdem lassen? Oder soll ich das Gedicht
umschreiben?
Was meint ihr?

Ich würde es umschreiben. Vielleicht mailst du es mir? Würde mir dann evtl. über Alternativen Gedanken machen.

Gruß
Roland

Huhu!

Na egal, ich hab ja noch ein paar Tage, bis das Gedicht fertig
sein muss!

Dann lass es mal einen Tag liegen und dann wird dir spontan was ganz Geniales
einfallen! *ganzsicherbin*

bye, Vanessa

Hallo Roland!

Also, ehrlich gesagt, so ganz gelungen erscheinen solche Reime
nicht. Ob’s noch akzeptabel ist, hängt natürlich auch davon
ab, in welchem Zusammenhang diese Reime auftauchen.
Man bezeichnet einen solchen Reim (in denen auch die
Konsonanten vor dem reimtragenden Vokal gleich sind) als
„Rührenden Reim“. Solche Reime wurden durchaus in der
frühmittelhochdeutschen Literatur verwendet. In späteren
Zeiten versuchte man sie i.A. zu umgehen.

Danke! Das ist die Information, die ich gesucht habe!

Soll ich dies trotzdem lassen? Oder soll ich das Gedicht
umschreiben?
Was meint ihr?

Ich würde es umschreiben. Vielleicht mailst du es mir? Würde
mir dann evtl. über Alternativen Gedanken machen.

Besten Dank für Dein Angebot!
Doch zunächst möchte ich es mit Vanessas Tipp versuchen und die ganze Strophe umschreiben.
Sollte ich zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen, werde gerne auf Dich zurückkommen!

Viele Grüße

Hanna

Hallo f.!

Vielen Dank! Ich hab herzlich lachen müssen!

lachen kostet extra, also 60% aufschlag.

es wird schon werden.
f.